zerfleischen sich alle Ideologen im Linux-Lager jetzt so richtig, daß man danach ohne den ganzen ideologischen Ballast ein brauchbares Betriebssystem entwickeln kann, bei dem der Anwender (Kunde) im Mittelpunkt steht, und nicht die Ideologie einzelner "wohlwollender" Diktatoren.
Wenn Linux von Leuten entwickelt worden wäre, denen freie Software so egal ist wie Dir, dann wäre es nie so erfolgreich geworden, wie es heute ist. Es würde wohl eher dort rumkrebsen, wo BeOS oder andere proprietäre Windows-Alternativen es tun. Ideologie muss nicht schlecht sein und ist bei der Entwicklung freier Software die treibende Kraft!
BeOS ist zwar proprietär, wurde aber spätestens mit der Veröffentlichung der BeOS 5 Personal Edition für die meisten Leute zu Freeware. Es gibt mittlerweile Unmengen von freier BeOS-Software auf bebits.com (meist mit GPL- oder MIT-Lizenz). Zudem ist ein Open Source-BeOS in Vorbereitung mit Namen "Haiku" (MIT-Lizenz), das 2007 als R1 veröffentlicht wird. Also bitte nicht mit Windows über einen Kamm scheren, da kommt noch etwas.
...naja, stimmt, wenn das Wort in einem Wikipedia-Artikel genannt wird, dann ist es die Wahrheit. ;) Vielleicht solltest Du mal bei leo nachschauen, was tongue-in-cheek eigentlich bedeutet...
Von Entwickler am Mo, 27. November 2006 um 10:37 #
erst die Ideologie, dass freie Software auch frei bleiben muß, hat Projekte wie GNU/Linux ermöglicht Geleistet hat sie bis heute nur mittelmässiges. Die guten Beiträge kamen sowieso überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Würden die ganzen kleingeistigen Spinner ihre Finger davon lassen und alles verschlimmbessern wäre Linux schon vor 10 Jahren weiter gewesen als es heute ist.
Von Johannes Hüsing am Mo, 27. November 2006 um 11:29 #
Die guten Beiträge kamen sowieso überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Es besteht kein Zweifel, dass die bei IBM und Sun entwickelten Betriebssysteme (zum Beispiel OS/2 und SunOS) ihre guten Seiten haben. Wenn sie Dir besser gefallen, nutze sie anstelle von Linux.
Was nun "weiter" ist, magst Du dann je nach Anwendung entscheiden.
Deutlich ist aber, dass es zum Beispiel außerhalb von Sun wenig Entwicklung an SunOS gibt. Hier ist die Last der Entwicklung auf wenige Schultern verteilt. Als Kunde ziehe ich solche Aspekte in Betracht und ziehe Produkte vor, die auf den Schultern vieler, mögen sie nun kleine oder große Geister sein, ruhen.
Da ich selbst nur wenig in den Prozess der Softwareentwicklung eingebunden bin, kann ich mir wenig Urteil darüber anmaßen, welches kleine und welches große Geister sind.
Die gegenseitige Zerfleischung von Betreibern freier Software ist aber keine Voraussetzung für andere, "wirklich Großes" zu schaffen. Wer das braucht, hat nicht Großes im Sinn und kommt für mich als Vertrauensinstanz für qualitativ gute Software weniger in Frage.
Wenn sie Dir besser gefallen, nutze sie anstelle von Linux. Wer lesen kann... Es ging um die Beiträge für GNU/Linux, nicht um die Unix-Derivate als solche.
Deutlich ist aber, dass es zum Beispiel außerhalb von Sun wenig Entwicklung an SunOS gibt. Weil es lange Zeit "closed" war oder irre ich mich? Ferner, hätte GNU/Linux ein solches Filesystem wie Solaris ZFS, dann hätten die GNU-Jünger meinen größten Respekt verdient.
Von M wie Meikel am Di, 28. November 2006 um 09:47 #
> Deutlich ist aber, dass es zum Beispiel außerhalb von Sun wenig Entwicklung an SunOS gibt. Hier ist die Last der Entwicklung auf wenige Schultern verteilt. Als Kunde ziehe ich solche Aspekte in Betracht und ziehe Produkte vor, die auf den Schultern vieler, mögen sie nun kleine oder große Geister sein, ruhen.
Wobei sich diese wenigen Schultern intensiv darum kümmern. Und es dürften dennoch mehrere hundert Leute sein, die in der Solaris-Entwicklung arbeiten.
Und bei Linux ist das nicht automatisch besser. Hat nicht der Suse-Mitarbeiter, der ReiserFS 3.x pflegt, mal erzählt, dass sich außer ihm vielleicht noch zwei Leute damit beschäftigen?
Solche Dinge machen doch eine pauschale Antwort, wo man besseren Support bekommt, ziemlich schwer bis unmöglich.
> Geleistet hat sie bis heute nur mittelmässiges. Die guten Beiträge kamen sowieso > überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Das belegst Du bitte.
> Würden die ganzen kleingeistigen Spinner ihre Finger davon lassen und alles > verschlimmbessern wäre Linux schon vor 10 Jahren weiter gewesen als es heute ist.
Wenn dem so wäre, dann hätten IBM oder SUN schon lange eine erfolgreiche "Professionals pure"-Distribution rausbringen können. Haben sie aber nicht. Die "kleingeistigen Spinner" sind eher die Ausnahme und die gibt es zudem in allen Bereichen des Lebens. Linux lebt von den zigtausenden kleinen Projekten, die mit viel Elan und Enthusiasmus vorangetrieben werden. Manchmal verschwinden diese irgendwann wieder, manchmal entwickelt sich daraus größeres. Das ganze ist ein Pool, den größere Firmen niemals alleine auf die Beine stellen können, auch wenn diese natürlich auch wichtige Beiträge leisten.
Nur ein Tipp: erst die Ideologie, dass freie Software auch frei bleiben muß, hat Projekte wie GNU/Linux ermöglicht.
Oh, Mist! Dann muß es sich bei den BSD'ler, den Apachen, und all den Nutzern von anderen Academic-Lizenzen ja um Geister oder andere komische Wesen handeln, die 'eigentlich' nicht existieren dürften.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz "Im Allgemeinen ist der Widerstand von mehreren Faktoren wie Temperatur oder Magnetfeld abhängig." (==Ausnahme) Allerdings sind die Abweichungen im Normalfall (wie auch immer man den definiert) vernachlässigbar. (==Regel) Im Übrigen würde ich Regeln und Gesetze nicht per se gleichsetzen. Wir haben nicht umsonst zwei Worte dafür.
Als wohlwollend würde ich Mark Shuttleworth schon bezeichnen,aber als Diktator,das ist doch übertrieben. Ob der Anwender im Mittelpunkt bei Linux steht,ist die Frage , welcher Anwender gemeint ist. Dem Profi kann es doch Piepegal sein,der macht sein eigenes Ding,der Industrie...glaube ich nicht,der Unbedarfte/Einsteiger/Umsteiger hat doch wieder die A.schkarte.Von Windows nach Suse und evt wieder zurück. Leitfiguren gib es doch zu Hauf,siehe S.Jobs.Fehlt doch nur ein Ashram und ein Mala.(evt ipod :)). Novel hat schon so einige Sachen in den Sand gesetzt,wieso nicht auch Suse ! siehe : Die INQ-Hitliste der fünf größten Fehler von Novell -> http://de.theinquirer.net/2006/11/25/die_inqhitliste_der_fuenf_groe.html <-. Wir werden sehen ob, und wie viele Entwickler, auf dieses Angebot eingehen.
Meine Entscheidung/Festlegung für Linux war -auch- durchaus grundlegend politisch motiviert. Und das bleibt auch so.
Wenn andere mit ähnlicher Einstellung das fundamentaler oder militanter sehen als ich - bitte sehr! Es gibt bei politischen Gruppen halt immer wieder Fraktionen. Aber wischt euch zwischendurch auch mal den Schaum vom Maul.
Von Den_Kern_getroffen am Mo, 27. November 2006 um 18:10 #
Full Ack, bis auf "wohlwollender" Diktatoren. Diese sind eher nur noch Selbstdarsteller, die die OSS-Szene als Bühne benutzen. Wirklich für die Entwicklung tun sie doch nichts mehr. Man sitzt in diesem Gremium, ist in diesem Arbeitskreis dabei und was kommt dabei heraus nicht viel. Die die eigentliche Arbeit leisten, gehen meistens leer aus.
Von Anonymer Feigling am Mo, 27. November 2006 um 19:03 #
Würde ich nicht so sagen - zum Beispiel leitet der "Denevolent Dictator for Life" Guido van Rossum den Python-Entwicklungsprozess. Er implementiert inzwischen selbst kaum noch was, aber er steuert die zukünftige Entwicklung, was durchaus sinnig ist.
Hehe, ja logisch das einige das auch etwas negativ sehen. Aber ich finde das eine vernüftige Geste. Wenn die Entwickler mit SuSE nicht so zufrieden sind, kann man sie ja für Debian insbesondere Ubuntu interessieren.
SuSE wird sowieso den Bach runtergehen, dafür wird Novell schon sorgen. Ist aber auch kein grosser Verlust, halt eine von den hunderten Distributionen weniger.
Dieses Verhalten was Shuttleworth betreibt, OpenSuSE Entwickler abzuwerben, finde ich überhaupt nicht gut. Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft betreiben, Entwickler von OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keinen feine Art.
Ich jedenfalls werde Ubuntu meiden und diese Praktiken nicht unterstützen.
Von linux-macht-glücklich am Mo, 27. November 2006 um 13:32 #
Ist es denn normal solche Abwerbungen bzw. Job Angebote auf der Mailingliste der anderen Firma zu machen?
Wenn ja, dann hast du recht, wenn nein, dann ist das schon etwas merkwürdig, obwohl mein Herz, speziell nach dem MS Deal, nicht grade für SuSE schlägt.
Seh ich genauso. Es wird ja keiner gezwungen. Und wenn Entwickler gibt die bei Suse unzufrieden Sind und der gute man sagt "Ok, wenn ihr wollt könnt ihr dann für mich arbeiten", wo ist dann das problem. Herrje, für viele Angestellten wäre das ein Traum. Es gibt wohl mehr als genug Menschen die mit ihrem Arbeitgeber nicht glücklich sind, aber trotzdem weiter für ihn arbeiten, weil man auch nicht ganz ohne Arbeit kann. Da kann man sich doch nur freuen wenn man so ein Angebot bekommt. Muss ja keiner annehmen, aber vielleicht hilft die Möglichkeit alleine ja schon dem ein oder anderen den Rücken zu stärken.
> Dieses Verhalten was Shuttleworth betreibt, OpenSuSE Entwickler abzuwerben, finde ich überhaupt > nicht gut. Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft > betreiben, Entwickler von OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keine > feine Art.
Hat er schon (fast) erfolgreich mit Debian getan...
JP Rosevear zu Shuttleworth: You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support.
Das dürfte wohl alles sagen: Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. Rosevears Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird bei Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
> Ich jedenfalls werde Ubuntu meiden und diese Praktiken nicht unterstützen.
Das ist eine falsche Schlußfolgerung. Linux schadet man mehr als Shuttleworth, zumal Ubuntu kostenlos erhältlich ist. Wie soll das denn weiter gehen? Suse meiden, Ubuntu meiden, manche meiden Mandriva wg. Rausschmiss von Gael Duval, andere Fedora aus irgendwelchen Gründen.
Leute, das bringt doch nix! Man erkläre das einmal unter diesen Gesichtspunkten einem Linux Newbie, welche Distrie für ihn am Besten ist. Der meidet dann Linux lieber gleich.
UND DAS BEZWECKT UNSER HAUPTFEIND: MICROSOFT!
Macht nur weiter so: Volksfront von Judäa gegen die judäische Volksfront. Brian läßt grüßen.
Mein Vorschlag:
Die unbedingte Durchsetzung der GPL 3.0 (Hallo Linus Torvalds, Aufwachen!!!) bei allem Distributoren und MS ist machtlos. Ferner: Massive Unterstützung von Eben Moglen und Bruce Perens.
> JP Rosevear zu Shuttleworth: > You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support. > > Das dürfte wohl alles sagen: > Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. Rosevears > Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird bei > Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter > zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
Ziemlich dreist von Rosevears, das zu unterstellen. Zumal es gar nicht so einfach möglich sein dürfte. Zur Finanzierung von Ubuntu wurde schliesslich eine Stiftung gegründet [1], und zumindest nach deutschem Recht gilt für das Stiftungskapital:
"Mit der Anerkennung hat die Stiftung gegenüber dem Stifter einen Anspruch auf Übertragung des Stiftungsvermögens." (Wikipedia)
Ich weiss zwar nicht, welchem Recht die Ubuntu-Stiftung untersteht, aber an das Stiftungskapital kommt man als Privatperson (und sei es der edle Spender) nicht mehr so einfach ran.
> JP Rosevear zu Shuttleworth: > You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support.
Ja, was denn nun? Wird kein Geld investiert, wird die mangelnde Unterstützung beklagt. Wird viel Geld investiert, wird über mögliche Abhängigkeiten geklagt.
Shuttleworth hat eine durch und durch FOSS-freundliche Einstellung. Jedenfalls habe ich niemals etwas Gegenteiliges gehört. Von daher mache ich mir um Ubuntu wesentlich weniger Sorgen als beispielsweise um Novell.
>Das dürfte wohl alles sagen: >Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. >Rosevears >Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird >bei >Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter >zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
So ein Schwachsinn! Welcher Idiot investiert Millionen von Dollars und etliche Jahre seiner Zeit in etwas das am Ende doch nur Modeerscheinung sein soll. Shuttleworth hat so eine Tendenz bis Jetzt nicht angedeutet, etwa durch sein Verhalten o. ä. Sollte er Morgen tot umfallen, gibt es noch die Ubuntu fondation. Immerhin hat die Distri eine riesige Benutzergemeinde... Novell hat sich leider bis Jetzt nicht mit Ruhm beklekert. Es ist schade das OpenSuse derzeit in diesem Novell-Microsoft-Zwielicht gerückt ist. Dennoch würde ich die Sache erst mal beobachten und zu gegebener Zeit meine Meinung bilden.
Von Anonymer Feigling am Mo, 27. November 2006 um 19:07 #
Dieser wird bei Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! Selbst für den unwarscheinlichen Fall das dies eintreten sollte - sie können sich ja noch bei Debian bewerben und müssen kaum umlernen.
Von Nur mal grundsätzlich... am Mo, 27. November 2006 um 16:32 #
Nur mal grundsätzlich...
Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft betreiben, Entwickler von OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keinen feine Art.
Von Michael Bohle am Mo, 27. November 2006 um 11:52 #
Hat mir gezeigt wo es eigentlich drum geht - Macht und Marktanteile. Dafür wird FUD verbreitet und schwache Geister mit einfachen Feindbildern fallen auf die Manipulation rein. Weltumarm-Ubuntu mit dem Obergutmenschen Shuttleworth - das ist eine süsse Falle in die der tumbe User gern reinfliegt. Die openSUSE devs sehen das etwas anders - differenzierter.
Jedenfalls scheinen einige der OpenSuse-Devs das ganze Ringelpietz-mit-anfassen und Wir-haben-uns-alle-lieb-weil-wir-soo-menschlich-sind Geschwaller durchschaut zuhaben. Wahrscheinlich mehr, als bei Debian... Ich wette, dort denken immer noch einige, Mark Shuttleworth würde ja nur helfen wollen und im Endeffekt käme alles Debian zu Gute. Pah, irgendwann hat auch der letzte Debian-Dev kapiert, dass Shuttleworth nur Blut saugt und nicht spendet. Tut gut zu sehen, dass man bei Suse bereits so weit ist. Vielleicht öffnet es ja manchen die augen...
Hat mir gezeigt wo es eigentlich drum geht - Macht und Marktanteile. Was auch sonst? Das ist ne Firma, jede Firma die nicht so handelt ist früher oder später weg vom Fenster.
Fakt von Ubuntu ist; Dass Ubuntu nur so lange aktuell und angesagt ist, wie Shuttleworth sein Geld, Ideen und Lust dazu steuert.
Wenn dies dann nicht mehr der Fall ist, war dies dann auch das Ende von dem Ubuntu - Hype. Es wäre vorallem für die OpenSuSE Entwicklern schlimm, die von SuSE nach Canonical gewechselt sind und dann auf der Straße sitzen.
Fakt ist: Ubuntu ist abhängig von nur einer Person. Dies ist bei OpenSuSE anders. Natürlich stimmt es, dass Novell das sagen bei OpenSuSE hat, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass OpenSuSE wie dies jetzt auch Fedora (ablösung von RedHat) tut, eigenständig zu werden und von der Community entwickelt wird.
Dies wäre der beste Weg und Lösung. Wenn man schon das Wort ,,Open" verwendet, so soll dies auch zu 100 % stimmen und frei sowie Unabhänig von einer Firma sein, die sich immer einmischen wird.
Das beste Beispiel ist Debian, das frei von jeglicher Kommerziellen Firma ist.
Meine Meinung: Ich kann es auch sehr gut verkraften, wenn Novell OpenSuSE abstoßen wird, und OpenSuSE selbstständig von der Community weiterentwickelt wird.
Informiert euch erst mal über die Rechte *und Pflichten* einer Stiftung, bevor ihr hier Shuttleworth irgendwelche Allmachtsgelüste andichtet. Mit der Gründung der Ubuntu foundation hat er euch Stänkerern nämlich schon vor einem Jahr den Wind aus den Segeln genommen.
Von Folgende Reaktion kommentieren am Mo, 27. November 2006 um 19:05 #
>Hat mir gezeigt wo es eigentlich drum geht - Macht und Marktanteile. >Dafür wird FUD verbreitet und schwache Geister mit einfachen Feindbildern fallen auf die Manipulation rein. >Weltumarm-Ubuntu mit dem Obergutmenschen Shuttleworth - das ist eine süsse Falle in die der tumbe User gern reinfliegt. >Die openSUSE devs sehen das etwas anders - differenzierter.
Ist es Novell, ist es die FSF oder Herr Shuttleworth? Wenn man mal einfach ein bisschen die Beiträge der letzten Tage hier quer liest, dann scheint die gesamte OpenSourceWelt ja nur so von bösen, fiesen Subjekten durchdrungen zu sein. Es ist echt schrecklich wie hier gejammert und gehackt wird. Hat einer von denen euren Hund überfahren oder was ist los? Ist gibt ja wirklich keine Nachricht mehr, bei der nicht sofort ein Kommentar wie "SuSE muss sterben damit wir leben können" oder "die terror Fanatiker von der FSF" kommt. Herrje Leute, da versucht doch einfach nur jeder sein Geschäft zu machen und das bestimmt nicht aus niederen Motiven um euch persönlich zu treffen. Novell möchte mehr Enterprisekunden durch mehr Rechtssicherheit gewinnen, Shuttleworth möchte auch gerne auf den Server Markt und kann gute Entwickler sicherlich immer gebrauchen und die FSF meint ein neuen Plan zum Schutz von freier Software zu brauchen. Ist das alles schlecht und böse? Nein, das glaub ich nicht. Irgendwie erinnert mich das an dieses typische "Wir brauchen Reformen, aber nur welche bei denen sich für mich nichts ändert". Wechselt doch auch so viel ihr wollt die Distribution und ende aus. Da muss man doch nicht gleich eine Staatsaffäre draus machen. Ich hab auch schon so oft die Distribution gewechselt. Von SuSE zu RedHat zu Debian zu Crux und ich wünsch den "Ehemaligen" deswegen auch nicht Tod und Teufel an den Hals. Halt jeder so wie er es gerne hätte, aber man brauch doch nicht gleich den wilden Mann markieren deswegen.
Mal echt ich kann es nicht mehr hören andauernd hört man Shuttleworth macht dies und das
Mir geht der Mann am Ar**h vorbei genau so wie Ubuntu was soll man von einer Distri halten die es immernoch nicht schafft Ihre Pakete selber zu bauen sondern sich nur bei Debian bedient
Der durchschnittliche Benutzer schläft bei Debian ein, bevor da ein Paket STABLE wird. Ubuntu verwendet vielleicht das gleiche Paketsystem wie Debian, aber assembliert seit dem Projektstart seine Pakete selbst und aktualisiert den Tree auch in regelmässigen Abständen.
Was intressiert uns (Implikation) dein Hintern. An mir geht Tag täglich jede Menge vorbei ...
Von Kai F. Lahmann am Mo, 27. November 2006 um 15:50 #
Da hatte wohl jemand die Hoffnung, dass sich endlich mal eine Linux-Distri wirklich durchsetzt, die dann zumindest mal die formellen Standards definiert, aber das wird wohl Wunschdenken bleiben. Eher gibt es dann ein "freesuse", welches OpenSource ohne Novell-Beiträge ist...
Die formellen Standards gibt die Linux Standard Base (LSB) vor an der eine größere Distri heute kaum mehr vorbeikommt.
Es wäre aber kontraproduktiv wenn einer die Standards setzt. Konkurrenz belebt das Geschäft, beschleunigt die Entwicklung und es werden fast immer mehrere Wege ausprobiert bis sich das bessere durchsetzt.
Von Christian Schuglitsch am Mo, 27. November 2006 um 22:52 #
Ubuntu ist ein sehr pragmatisches Projekt und bezieht auch die kommerzielle Welt mit ein. Ich hätte es gut gefunden, wenn viele Hersteller, für deren Hardware es keine freien Treiber gibt, closed source Treiber zumindest für Ubuntu-LTS-Versionen bereitgestellt hätten. Dann kann sich wenigstens keiner rausreden, dass der Linuxentwicklungszyklus irgendwie anders wäre, als z.B. von WinXP. Als "Diktator" würde ich zwar noch einige Sachen anders machen lassen, aber Shuttleworth macht das schon ganz gut.
Bei all den Kommentaren fällt eines auf:Wenn es ums Geldverdienen geht, bricht in der Linuxgemeinde das große Kotzen aus.Handlungen, die in der freien Wirtschaft als normal angesehen werden, werden hier als kleines Verbrechen abgehandelt. Ist ja auch ne Frechheit was Mark :-)Schüttelwort da so veranstaltet :-)) Wenn irgendein Entwickler irgendwo hingehen will weil er ein gutes Angebot bekommt, dann soll er es machen. Ich werde bestimmt keinen negativen Kommentar deswegen loslassen. Ich würde es eher genau so machen!! Mein Enthusiasmus freie Software zu entwickeln würde darunter mit Nichten leiden
Ich verstehe auch nicht, was die "Paranoia" soll. Ich bin mir aber sicher, dass Geld gar nicht mal der Hauptgrund für die Ablehnung ist: Schon der einfache Erfolg von Ubuntu ist vielen zuviel. Ubuntu war von Anfang an zu gut um wahr zu sein - da muss ja irgendwo ein Haken sein.
;)
Vielleicht solltest Du mal bei leo nachschauen, was tongue-in-cheek eigentlich bedeutet...
Nur ein Tipp: erst die Ideologie, dass freie Software auch frei bleiben muß, hat Projekte wie GNU/Linux ermöglicht.
Geleistet hat sie bis heute nur mittelmässiges. Die guten Beiträge kamen sowieso überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Würden die ganzen kleingeistigen Spinner ihre Finger davon lassen und alles verschlimmbessern wäre Linux schon vor 10 Jahren weiter gewesen als es heute ist.
Die guten Beiträge kamen sowieso überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Es besteht kein Zweifel, dass die bei IBM und Sun entwickelten Betriebssysteme (zum Beispiel OS/2 und SunOS) ihre guten Seiten haben. Wenn sie Dir besser gefallen, nutze sie anstelle von Linux.
Was nun "weiter" ist, magst Du dann je nach Anwendung entscheiden.
Deutlich ist aber, dass es zum Beispiel außerhalb von Sun wenig Entwicklung an SunOS gibt. Hier ist die Last der Entwicklung auf wenige Schultern verteilt. Als Kunde ziehe ich solche Aspekte in Betracht und ziehe Produkte vor, die auf den Schultern vieler, mögen sie nun kleine oder große Geister sein, ruhen.
Da ich selbst nur wenig in den Prozess der Softwareentwicklung eingebunden bin, kann ich mir wenig Urteil darüber anmaßen, welches kleine und welches große Geister sind.
Die gegenseitige Zerfleischung von Betreibern freier Software ist aber keine Voraussetzung für andere, "wirklich Großes" zu schaffen. Wer das braucht, hat nicht Großes im Sinn und kommt für mich als Vertrauensinstanz für qualitativ gute Software weniger in Frage.
Wer lesen kann... Es ging um die Beiträge für GNU/Linux, nicht um die Unix-Derivate als solche.
Deutlich ist aber, dass es zum Beispiel außerhalb von Sun wenig Entwicklung an SunOS gibt.
Weil es lange Zeit "closed" war oder irre ich mich? Ferner, hätte GNU/Linux ein solches Filesystem wie Solaris ZFS, dann hätten die GNU-Jünger meinen größten Respekt verdient.
Wobei sich diese wenigen Schultern intensiv darum kümmern. Und es dürften dennoch mehrere hundert Leute sein, die in der Solaris-Entwicklung arbeiten.
Und bei Linux ist das nicht automatisch besser. Hat nicht der Suse-Mitarbeiter, der ReiserFS 3.x pflegt, mal erzählt, dass sich außer ihm vielleicht noch zwei Leute damit beschäftigen?
Solche Dinge machen doch eine pauschale Antwort, wo man besseren Support bekommt, ziemlich schwer bis unmöglich.
> überwiegend von den bösen grossen Firmen wie IBM, Sun,...
Das belegst Du bitte.
> Würden die ganzen kleingeistigen Spinner ihre Finger davon lassen und alles
> verschlimmbessern wäre Linux schon vor 10 Jahren weiter gewesen als es heute ist.
Wenn dem so wäre, dann hätten IBM oder SUN schon lange eine erfolgreiche "Professionals pure"-Distribution rausbringen können. Haben sie aber nicht. Die "kleingeistigen Spinner" sind eher die Ausnahme und die gibt es zudem in allen Bereichen des Lebens. Linux lebt von den zigtausenden kleinen Projekten, die mit viel Elan und Enthusiasmus vorangetrieben werden. Manchmal verschwinden diese irgendwann wieder, manchmal entwickelt sich daraus größeres. Das ganze ist ein Pool, den größere Firmen niemals alleine auf die Beine stellen können, auch wenn diese natürlich auch wichtige Beiträge leisten.
Oh, Mist! Dann muß es sich bei den BSD'ler, den Apachen, und all den Nutzern von anderen Academic-Lizenzen ja um Geister oder andere komische Wesen handeln, die 'eigentlich' nicht existieren dürften.
"Im Allgemeinen ist der Widerstand von mehreren Faktoren wie Temperatur oder Magnetfeld abhängig." (==Ausnahme)
Allerdings sind die Abweichungen im Normalfall (wie auch immer man den definiert) vernachlässigbar. (==Regel)
Im Übrigen würde ich Regeln und Gesetze nicht per se gleichsetzen. Wir haben nicht umsonst zwei Worte dafür.
Supraleiter?
Ob der Anwender im Mittelpunkt bei Linux steht,ist die Frage , welcher Anwender gemeint ist. Dem Profi kann es doch Piepegal sein,der macht sein eigenes Ding,der Industrie...glaube ich nicht,der Unbedarfte/Einsteiger/Umsteiger hat doch wieder die A.schkarte.Von Windows nach Suse und evt wieder zurück.
Leitfiguren gib es doch zu Hauf,siehe S.Jobs.Fehlt doch nur ein Ashram und ein Mala.(evt ipod :)).
Novel hat schon so einige Sachen in den Sand gesetzt,wieso nicht auch Suse ! siehe : Die INQ-Hitliste der fünf größten Fehler von Novell -> http://de.theinquirer.net/2006/11/25/die_inqhitliste_der_fuenf_groe.html <-. Wir werden sehen ob, und wie viele Entwickler, auf dieses Angebot eingehen.
Wenn andere mit ähnlicher Einstellung das fundamentaler oder militanter sehen als ich - bitte sehr! Es gibt bei politischen Gruppen halt immer wieder Fraktionen. Aber wischt euch zwischendurch auch mal den Schaum vom Maul.
cu
euklid-de (Hans Peter)
SuSE wird sowieso den Bach runtergehen, dafür wird Novell schon sorgen. Ist aber auch kein grosser Verlust, halt eine von den hunderten Distributionen weniger.
Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft betreiben, Entwickler von
OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keinen feine Art.
Ich jedenfalls werde Ubuntu meiden und diese Praktiken nicht unterstützen.
Endlich sagt mal jemand die Wahrheit!
diese Version der Wahrheit sollte man unter dem Aspekt sehen, daß er bei Novell angestellt ist.
-JP
--
JP Rosevear
Novell, Inc.
Das ist wohl die Schattenseite von Open Source: Die großen Player wollen alle an der kostenlosen Mitarbeit Freiwilliger verdienen........
Du kannst mit JA oder NEIN antworten...
Genau das geschieht in diesem Augenblick tausende male, weltweit.
Welche Mimosen arbeiten eigentlich für OpenSUSE?
Mike
Wenn ja, dann hast du recht, wenn nein, dann ist das schon etwas merkwürdig, obwohl mein Herz, speziell nach dem MS Deal, nicht grade für SuSE schlägt.
MFG vom glücklichen Linuxer
Es wird ja keiner gezwungen.
Und wenn Entwickler gibt die bei Suse unzufrieden Sind und der gute man sagt "Ok, wenn ihr wollt könnt ihr dann für mich arbeiten", wo ist dann das problem.
Herrje, für viele Angestellten wäre das ein Traum. Es gibt wohl mehr als genug Menschen die mit ihrem Arbeitgeber nicht glücklich sind, aber trotzdem weiter für ihn arbeiten, weil man auch nicht ganz ohne Arbeit kann. Da kann man sich doch nur freuen wenn man so ein Angebot bekommt. Muss ja keiner annehmen, aber vielleicht hilft die Möglichkeit alleine ja schon dem ein oder anderen den Rücken zu stärken.
> nicht gut. Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft
> betreiben, Entwickler von OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keine
> feine Art.
Hat er schon (fast) erfolgreich mit Debian getan...
JP Rosevear zu Shuttleworth:
You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support.
Das dürfte wohl alles sagen:
Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. Rosevears
Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird bei
Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter
zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
> Ich jedenfalls werde Ubuntu meiden und diese Praktiken nicht unterstützen.
Das ist eine falsche Schlußfolgerung. Linux schadet man mehr als Shuttleworth, zumal Ubuntu
kostenlos erhältlich ist. Wie soll das denn weiter gehen? Suse meiden, Ubuntu meiden, manche
meiden Mandriva wg. Rausschmiss von Gael Duval, andere Fedora aus irgendwelchen Gründen.
Leute, das bringt doch nix! Man erkläre das einmal unter diesen Gesichtspunkten einem Linux
Newbie, welche Distrie für ihn am Besten ist. Der meidet dann Linux lieber gleich.
UND DAS BEZWECKT UNSER HAUPTFEIND: MICROSOFT!
Macht nur weiter so: Volksfront von Judäa gegen die judäische Volksfront. Brian läßt grüßen.
Mein Vorschlag:
Die unbedingte Durchsetzung der GPL 3.0 (Hallo Linus Torvalds, Aufwachen!!!) bei allem
Distributoren und MS ist machtlos. Ferner: Massive Unterstützung von Eben Moglen und
Bruce Perens.
> You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support.
>
> Das dürfte wohl alles sagen:
> Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. Rosevears
> Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird bei
> Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter
> zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
Ziemlich dreist von Rosevears, das zu unterstellen. Zumal es gar nicht so einfach möglich sein dürfte. Zur Finanzierung von Ubuntu wurde schliesslich eine Stiftung gegründet [1], und zumindest nach deutschem Recht gilt für das Stiftungskapital:
"Mit der Anerkennung hat die Stiftung gegenüber dem Stifter einen Anspruch auf Übertragung des Stiftungsvermögens." (Wikipedia)
Ich weiss zwar nicht, welchem Recht die Ubuntu-Stiftung untersteht, aber an das Stiftungskapital kommt man als Privatperson (und sei es der edle Spender) nicht mehr so einfach ran.
[1] http://www.ubuntu.com/news/UbuntuFoundation
> You could seriously damage the project at least in the near term by withdrawing your monetary support.
Ja, was denn nun? Wird kein Geld investiert, wird die mangelnde Unterstützung beklagt. Wird viel Geld investiert, wird über mögliche Abhängigkeiten geklagt.
Shuttleworth hat eine durch und durch FOSS-freundliche Einstellung. Jedenfalls habe ich niemals etwas Gegenteiliges gehört. Von daher mache ich mir um Ubuntu wesentlich weniger Sorgen als beispielsweise um Novell.
>Shuttleworth kann und darf man in keinster Weise ernst nehmen, ob tolles Ubuntu oder nicht. >Rosevears
>Aussagen implizieren auch, daß Shuttleworth Ubuntu nur als Moderscheinung betrachtet. Dieser wird >bei
>Interesseverlust Ubuntu einfach einstellen und dann sitzen die abgeworbenen OpenSuse Mitarbeiter
>zusammen mit den Ubuntu Entwicklern auf der Straße! So interpretiere ich das.
So ein Schwachsinn!
Welcher Idiot investiert Millionen von Dollars und etliche Jahre seiner Zeit in etwas das am Ende doch nur Modeerscheinung sein soll.
Shuttleworth hat so eine Tendenz bis Jetzt nicht angedeutet, etwa durch sein Verhalten o. ä.
Sollte er Morgen tot umfallen, gibt es noch die Ubuntu fondation. Immerhin hat die Distri eine riesige Benutzergemeinde...
Novell hat sich leider bis Jetzt nicht mit Ruhm beklekert. Es ist schade das OpenSuse derzeit in diesem Novell-Microsoft-Zwielicht gerückt ist. Dennoch würde ich die Sache erst mal beobachten und zu gegebener Zeit meine Meinung bilden.
Selbst für den unwarscheinlichen Fall das dies eintreten sollte - sie können sich ja noch bei Debian bewerben und müssen kaum umlernen.
Er denkt vielleicht, dass er jetzt, durch diese hitzige Diskussion, was Novell und Microsoft betreiben, Entwickler von
OpenSuSE abzulocken und in seinem Unternehmen zu beschäftigen, keinen feine Art.
... ist kein irgendwie sinnvoller Satz
Dafür wird FUD verbreitet und schwache Geister mit einfachen Feindbildern fallen auf die Manipulation rein. Weltumarm-Ubuntu mit dem Obergutmenschen Shuttleworth - das ist eine süsse Falle in die der tumbe User gern reinfliegt.
Die openSUSE devs sehen das etwas anders - differenzierter.
>Die openSUSE devs sehen das etwas anders - differenzierter.
Mich würde interessieren ob die openSuse devs das immer noch so sehen ? Viel Auswahl bleibt ja nicht mehr.
MfG
Ich wette, dort denken immer noch einige, Mark Shuttleworth würde ja nur helfen wollen und im Endeffekt käme alles Debian zu Gute. Pah, irgendwann hat auch der letzte Debian-Dev kapiert, dass Shuttleworth nur Blut saugt und nicht spendet. Tut gut zu sehen, dass man bei Suse bereits so weit ist. Vielleicht öffnet es ja manchen die augen...
Was auch sonst? Das ist ne Firma, jede Firma die nicht so handelt ist
früher oder später weg vom Fenster.
Fakt von Ubuntu ist; Dass Ubuntu nur so lange aktuell und angesagt ist, wie Shuttleworth sein Geld, Ideen und Lust
dazu steuert.
Wenn dies dann nicht mehr der Fall ist, war dies dann auch das Ende von dem Ubuntu - Hype. Es wäre vorallem für die OpenSuSE
Entwicklern schlimm, die von SuSE nach Canonical gewechselt sind und dann auf der Straße sitzen.
Fakt ist: Ubuntu ist abhängig von nur einer Person. Dies ist bei OpenSuSE anders. Natürlich stimmt es, dass Novell das
sagen bei OpenSuSE hat, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass OpenSuSE wie dies jetzt auch Fedora (ablösung von
RedHat) tut, eigenständig zu werden und von der Community entwickelt wird.
Dies wäre der beste Weg und Lösung. Wenn man schon das Wort ,,Open" verwendet, so soll dies auch zu 100 % stimmen und frei
sowie Unabhänig von einer Firma sein, die sich immer einmischen wird.
Das beste Beispiel ist Debian, das frei von jeglicher Kommerziellen Firma ist.
Meine Meinung: Ich kann es auch sehr gut verkraften, wenn Novell OpenSuSE abstoßen wird, und OpenSuSE selbstständig von
der Community weiterentwickelt wird.
OpenSuSE soll Unabhängig und 100 % frei von Novell werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Falsch!
http://www.pro-linux.de/news/2005/8374.html
Informiert euch erst mal über die Rechte *und Pflichten* einer Stiftung, bevor ihr hier Shuttleworth irgendwelche Allmachtsgelüste andichtet. Mit der Gründung der Ubuntu foundation hat er euch Stänkerern nämlich schon vor einem Jahr den Wind aus den Segeln genommen.
>Dafür wird FUD verbreitet und schwache Geister mit einfachen Feindbildern fallen auf die Manipulation rein.
>Weltumarm-Ubuntu mit dem Obergutmenschen Shuttleworth - das ist eine süsse Falle in die der tumbe User gern reinfliegt.
>Die openSUSE devs sehen das etwas anders - differenzierter.
Danke für deine objektive Einschätzung.
exit(15)
Wenn man mal einfach ein bisschen die Beiträge der letzten Tage hier quer liest, dann scheint die gesamte OpenSourceWelt ja nur so von bösen, fiesen Subjekten durchdrungen zu sein.
Es ist echt schrecklich wie hier gejammert und gehackt wird.
Hat einer von denen euren Hund überfahren oder was ist los?
Ist gibt ja wirklich keine Nachricht mehr, bei der nicht sofort ein Kommentar wie "SuSE muss sterben damit wir leben können" oder "die terror Fanatiker von der FSF" kommt.
Herrje Leute, da versucht doch einfach nur jeder sein Geschäft zu machen und das bestimmt nicht aus niederen Motiven um euch persönlich zu treffen.
Novell möchte mehr Enterprisekunden durch mehr Rechtssicherheit gewinnen, Shuttleworth möchte auch gerne auf den Server Markt und kann gute Entwickler sicherlich immer gebrauchen und die FSF meint ein neuen Plan zum Schutz von freier Software zu brauchen.
Ist das alles schlecht und böse?
Nein, das glaub ich nicht.
Irgendwie erinnert mich das an dieses typische "Wir brauchen Reformen, aber nur welche bei denen sich für mich nichts ändert".
Wechselt doch auch so viel ihr wollt die Distribution und ende aus. Da muss man doch nicht gleich eine Staatsaffäre draus machen. Ich hab auch schon so oft die Distribution gewechselt. Von SuSE zu RedHat zu Debian zu Crux und ich wünsch den "Ehemaligen" deswegen auch nicht Tod und Teufel an den Hals.
Halt jeder so wie er es gerne hätte, aber man brauch doch nicht gleich den wilden Mann markieren deswegen.
Gruß
Mir geht der Mann am Ar**h vorbei genau so wie Ubuntu was soll man von einer Distri halten die es immernoch nicht schafft Ihre Pakete selber zu bauen sondern sich nur bei Debian bedient
Was intressiert uns (Implikation) dein Hintern. An mir geht Tag täglich jede Menge vorbei ...
Es wäre aber kontraproduktiv wenn einer die Standards setzt. Konkurrenz belebt das Geschäft, beschleunigt die Entwicklung und es werden fast immer mehrere Wege ausprobiert bis sich das bessere durchsetzt.
Ich hätte es gut gefunden, wenn viele Hersteller, für deren Hardware es keine freien Treiber gibt, closed source Treiber zumindest für Ubuntu-LTS-Versionen bereitgestellt hätten. Dann kann sich wenigstens keiner rausreden, dass der Linuxentwicklungszyklus irgendwie anders wäre, als z.B. von WinXP.
Als "Diktator" würde ich zwar noch einige Sachen anders machen lassen, aber Shuttleworth macht das schon ganz gut.
Ist ja auch ne Frechheit was Mark :-)Schüttelwort
Wenn irgendein Entwickler irgendwo hingehen will weil er ein gutes Angebot bekommt, dann soll er es machen. Ich werde bestimmt keinen negativen Kommentar deswegen loslassen. Ich würde es eher genau so machen!! Mein Enthusiasmus freie Software zu entwickeln würde darunter mit Nichten leiden
....