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Sa, 16. Dezember 2006, 16:43

Gemeinschaft

FSF startet Kampagne gegen Windows Vista

Die Free Software Foundation (FSF) hat auf der Webseite BadVista.org eine Kampagne gegen Microsofts neues Produkt Windows Vista gestartet.

Wie die FSF erklärt, soll die Kampagne sowohl darüber informieren, welche »Schäden« Windows Vista den Benutzern verursacht, als auch freie Alternativen bewerben.

Die FSF lässt an Windows Vista kein gutes Haar. Bereits frühere Windows-Versionen seien proprietär und sehr restriktiv, was eine Ablehnung dieser Systeme erwägenswert mache. Die neuen Features in Windows Vista seien jedoch nur ein Trojanisches Pferd, um noch mehr Restriktionen einzuschleusen. Die FSF ist der Ansicht, dass der Besitzer eines Rechners die vollständige Kontrolle haben sollte. Windows Vista sei diesbezüglich eine weitere »Regression«.

Die FSF will offenbar nicht nur verbal gegen Microsoft vorgehen. Sie kündigt im Rahmen der Kampagne »effektive und ungewöhnliche« Aktionen durchführen, die Aufmerksamkeit auf den »am hellen Tag stattfindenen Diebstahl« der Rechte der Anwender lenken sollen.

»Unsere Kampagne wird die wichtigen Fragen stellen«, sagte Peter Brown, Direktor der FSF. »Wie bei der Kampagne gegen DRM wollen wir zeigen, dass Technologen auch soziale Aktivisten sein können, denn wir wissen von den Problemen, die Vista verursachen wird.« So soll auch den Trusted-Computing-Maßnahmen in Windows-Vista ein Schwerpunkt der Kampagne gewidmet sein. Trusted Computing ist nach Meinung der FSF ein Versuch der Industrie, Rechner nur noch auf eine Art und Weise arbeiten zu lassen, die vom Hersteller autorisiert ist.

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