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Mi, 20. Dezember 2006, 11:05

Software::Distributionen::Fedora

Erste Planungen für Fedora 7 vorgestellt

Bill Nottingham hat auf einer Fedora-Mailingliste erste Pläne für die kommende Version 7 der Fedora-Distribution vorgestellt.

Vor einem Monat hatten einige der maßgeblichen Entwickler verschiedene Punkte zur Zukunft von Fedora diskutiert. Dabei wurde unter anderem beschlossen, dass die Distribution sich mehr von Red Hat lösen will und die nächste Version nicht mehr das Wort »Core« im Namen tragen wird.

Der Terminplan für Fedora 7, das aus der Verschmelzung von Fedora Core und Fedora Extras entstehen wird, steht bereits fest. Nach drei Testversionen am 30. Januar, 27. Februar und 26. März 2007 soll am 24. April die offizielle Version erscheinen. Von Fedora 7 wird es voraussichtlich mehrere Varianten geben: Eine Server-, eine GNOME- und eine KDE-Variante. Eine DVD mit allen verfügbaren Paketen steht ebenfalls auf dem Plan.

Intern sollen die Build-Systeme und die Versionsverwaltung von Fedora Core und Fedora Extras zusammengeführt werden. Für die Anwender sichtbare Features sollen unter anderem der schnelle Benutzerwechsel ohne Logout und eine stabile Unterstützung von Wireless-Karten werden. Booten und Herunterfahren sollen beschleunigt werden. Erste Verbesserungen sollen schon ohne Änderung des Init-Systems erreicht werden, zusätzlich soll jedoch auch die Umstellung auf ein anderes Init-System erwogen werden. In der Diskussion sind Upstart, launchd und initng. Auch die Paketverwaltung mit RPM und YUM soll verbessert und beschleunigt werden.

Unterstützung für das neu entstehende Virtualisierungs-System KVM ist ebenso geplant wie ein Umstieg auf die neuen PATA-Treiber. Weitere Kernel-Änderungen könnten die Integration von Echtzeitfähigkeiten und der Tickless-Patches sein. Letztere sollen zu niedrigerem Energiebedarf führen, da die CPU nicht mehr so häufig wie bisher aufgeweckt wird, wenn es nichts zu tun gibt. Wie bei den weiteren geplanten Änderungen wird sich erst nach einiger Diskussion endgültig entscheiden, welche Features letztlich verwirklicht werden.

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