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Di, 2. Januar 2007, 21:33

Software::Distributionen::Canonical

Ubuntu SE: Ubuntu für das Biest

Nachdem im Sommer des vergangenen Jahres die christliche Version des Linux-Desktops Ubuntu freigegeben wurde, reagiert auch die »dunkle Seite« und stellt eine »satanische Version« der Distribution vor.

Garry Parker

Es gibt Nutzer, die ihre Desktopumgebung lieber schwarz haben - passend zu ihrer Seele. Man akzeptiert es oder lässt es bleiben. Nachdem allerdings im Sommer des vergangenen Jahres eine christliche Version von Ubuntu angekündigt wurde, fühlte sich manch einer aus dem »dunklen Lager« wohl etwas verlassen. Kaum verwunderlich deshalb, dass nun eine Ubuntu Satanic Edition (Ubuntu SE) vorgestellt wurde.

Im Gegensatz zu der durchaus ernst gemeinten christlichen Version, die den humanistisch angehauchten Desktop mit dem Motto »Linux für menschliche Wesen« propagiert, bietet die dunkle Variante eher wenig Neues. Das Release beschränkt sich eher auf die Anpassung der Hintergrundbilder oder Themen und bietet keine angepassten oder speziellen Applikationen. Zur Installation wird immer noch eine Original-Version von Ubuntu oder Ubuntu Christian Edition benötigt. Erst zusätzliche Themenpakete machen aus einer Ubuntu-Distribution eine Ubuntu SE.

Wer der »satanischen Version« überdrüssig wurde und doch lieber auf eine Standardvariante der Distribution setzt, kann laut Aussagen der Macher schnell die Erweiterungen entfernen. Danach soll Ubuntu wieder biestfrei sein.

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