Ab nächste Woche dann Foxybuntu, das Spezialubuntu fürs Internet mit - Firefox, Thunderbird und Seamonkey sowie dem network-manager und pppd sowie pppoe. Der speziell optimierte Kernel enthält auch zahlreiche Treiber für Ethernetkarten, auch W-LAN-Adapter sollen in Zukunft vollständig unterstützt werden.
KonBuntu - Gnome Desktop aber Konqeueror als Bowser VisBuntu - Ohne Patches dafür in bunt und ganz langsam Jabuntu - Anwendungen soweit es geht durch Java Applikationen ersetzt Übüntü - Die türkische Version Inuntu - Optimiert für Intel Amuntu - Optimiert für AMD Spuntu - Optimiert für Sparc
ich habe mich eben vor lachen gekrümmt, herrlich! besonders "übüntü" gefällt mir ))
aber mal im ernst: so langsam finde ich, könnte man eine scheibe (dvd) machen und von dort per option alles auswählen, was man braucht, nennt das ganze ding dann ubuntu und gut isset, wa?
Bei Übüntü fällt mir ein, dass ich letztens ein paar nette Youtube Filme von Galatasaray Istanbul gesehen habe. Die haben immer was gesungen von Ömününe Sampion. Was Sampion (sprich: Schampion) heißen soll, kann ich mir ja noch denken, aber die deutsch-türkisch Wörterbücher haben nichts zu ömününe ausgespuckt. Kann wer türkisch??
Keine Ahnung. Meine Frau (Türkin, aber mit Deutsch als Muttersprache) kennt es auch nicht. Entweder es ist was ganz spezielles oder Es hat in Deinen Ohren falsch geklungen.
Von Ach wie witzig am Di, 23. Januar 2007 um 20:17 #
Ausserdem noch Asbachuraltbuntu - Passend zur Originalität des buntu Erfindens Gähnbuntu - Für Leute die deinen Kommentar ohne Vorwarnung lesen mussten
Ich persönlich finde das eine super Idee! Vielleicht ist eine eigene Distri etwas übertrieben, aber bisher war es immer sehr kompliziert, Ubuntu als Recodingstudio oder als Mixer mit einer Mehrkanal-Soundkarte zu nutzen. Ich frage mich jedoch, ob es nicht besser wäre, die Arbeit in ein bereits bestehendes Projekt zu investieren (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Debian_Multimedia_Distribution, welche bereits auf Debian aufbaut).
Ja Agnula gibt es ja schon recht lange und das ist immerhin debian- und redhat-basiert. Mir entzieht sich da völlig warum es nun auch noch ein Multibuntu geben muss. Wäre doch besser und einfacher gewesen Ubuntu-Pakete nach Agnula zu bringen. Ich sehe außerdem keine sehr große Nutzerbasis dafür. Warum bringt den Prolinux für jeden noch so uninteressanten ubuntu-fork eine Meldung? Wirklich interessante Distros wie z.b Linux-XP vermisse ich dafür.
Der Grund sind doch eigentlich offensichtlich: Die Leute kennen Ubuntu und wollen es weiter als Desktop benutzen. Warum sollte sie mit dem Lernen von Agnulas oder Debians Eigenheiten und Fehlern ihre Zeit zu verschwenden? Oder den Eigenheiten irgendeiner anderen Distribution wie SUSE/JackLab oder Fedora/PlanetCCRM?
Denn -- so wird jeder Paket-Maintainer jeder Distribution argumentieren -- typischerweise sind die Pakate anderer Distributionen nicht an ihre eigene angepasst.
Und warum reicht kein Repository? Weil die Menschen nun mal gerne etwas Reales in der Hand halten. Außerdem ist es nunmal kompliziert, ein zusätzliches Repository einzurichten.
Wer grundsätzlich für RPM/DEP und Repositories ist, der dürfte sich über solche Mikro-Forks nicht beschweren: Denn das ist nunmal die Konsequenz von zentralen Paketsystemen. (Was nicht heißen soll, dass diese nicht auch Vorteile haben -- nur nicht für Desktopanwendungen).
> Und warum reicht kein Repository? Weil die Menschen nun mal gerne etwas Reales in der Hand halten. > Außerdem ist es nunmal kompliziert, ein zusätzliches Repository einzurichten.
Ähm, naja, darum werden die Leute wohl so oder so nicht drumrum kommen. Die Pakete kann es ja nicht nur auf CD / als ISO geben. Also warum noch ein extra Image? Das ist doch wirklich komplette Resourcen Verschwendung für jeden Pups extra ein neues Image zu backen. Ubuntu - Kubuntu kann ich ja noch einsehen, aber alles andere wird wirklich lächerlich. Ich hab ansich auch kein Problem mit der Vielfalt von Distributionen, aber wenn es wirklich nur um speziele Anwendungen geht, dann ist es einfach wirklich nicht nötig. Als Demo - LiveCD würde das vielleicht noch Sinn machen, aber als extra Distribution?
Von Anonymer Feigling am Mo, 22. Januar 2007 um 18:36 #
Davon mal abgesehen kann man das Repository auch auf CD packen, APT kann auch damit umgehen. Die kann man sich dann brennen und hat auch was handfestes. (Wie handfest so eine CD nunmal ist)
Ich persönlich hätte keine lust, für jedes Spezialgebiet ein eigenes OS zu installieren. Ich glaube Xen ist nicht dafür gedacht gewesen
Hm, da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt: Soweit ich weiß, wird das obige Projekt auch ein Repository einrichten, dass jeder von Ubuntu aus nutzen kann.
Mit "komplizeirt einzurichten" meinte ich den potentiellen Linuxeinsteiger, der einfach nur Songs komponieren und aufnehmen will. Grundsätzlich stimme ich Dir auch zu; ich habe nur vorrausgenommmen, was jeder Anbieter solcher Distributionen immer sagt.
Meiner Ansicht nach machen auch LiveCDs keinen Sinn: Wieso sollte man eine Amarok-LiveCD brauchen? Einfach ein Installerpaket (Install Anywhere, InstallBuilder oder Autopackage) anbieten und gut.
Äh und was spricht dagegen ein Kleines Knöpfchen "Multimedia-Anwendungen installieren" auf dem Desktop zu platzieren??? Das könnte man dann sogar unter kubuntu, xubuntu usw. nutzen. Wer Multimedia und KDE nutzen will der bräuchte ja jetzt wieder eine eigene Distro.
Aus der Spezifikation: "Metapackages will be created and put in the Universe repository to create default sets of multimedia creation applications. These packages will ease both installation from an existing Ubuntu installation and the creation of an Ubuntu Studio installation CDs."
> Also warum noch ein extra Image? Das ist doch wirklich komplette Resourcen > Verschwendung für jeden Pups extra ein neues Image zu backen.
Naja, das Backen eines Images kostet nun auch nicht gerade viele Ressourcen. Das Maintaining schon eher. Aber muss man da gleich von "Verschwendung" reden? So gesehen ist Dein Kommentar auch eine Ressourcen-Verschwendung. Du könntest in der Zeit besser ein wenig Coden, Bugs finden oder Manuals übersetzen. Das wäre effektiver, oder nicht?
> Naja, das Backen eines Images kostet nun auch nicht gerade viele Ressourcen. Als wenn das die einzigsten Ressourcen wären
> Du könntest in der Zeit besser ein wenig Coden, Bugs finden oder Manuals übersetzen. > Das wäre effektiver, oder nicht? Stell dir vor, das mach ich gerade auch.
Der Joke ist, die nutzen nur Pakete aus dem standard-Repository von Ubuntu. Also nichts als ein nutzerseitiges Distributionspaket, wo überall ubuntu drin ist, nur dass standardmässig diese Sachen dabei sind.
Und dann noch auf dem Gnome desktop... igitt.
Ubuntu versucht wie ein Virus alle Gruppen aufzusaugen und zur Mitarbeit zu bewegen, ein erfolgreiches Konzept.
Kommt aber am Ende doch einfach auf die Anwendungen drauf an. Wenn der Großteil davon eh GnomeAnwendungen sind oder zumindest installierte gnomelibs und co benötigt, dann wäre es auch wiederum quatsch extra noch einen anderen WM zu verwenden. Ob das jetzt der Fall ist, weiß ich nicht, aber ich hoffe mal das sich da die Verantwortlichen auch ein paar Gedanken zu gemacht haben (ob wohl hätten sie das, dann hätten sie es vermutlich sein lassen ).
ach warum denn nur ein extra repo aufsetzen,ne neue distri is doch viel cooler...*kopfschuettel*
Volle Zustimmung von meiner Seite. Es wäre wesentlich sinnvoller gewesen ein *Multimedia Repository* aufzusetzen das den gepatchten Kernel und die erweiterten Komponenten mitbringt. Dazu ein gutes Wiki mit Anleitungen. Wäre wesentlich weniger Arbeit und würde Ubuntu als Distribution stärken anstatt die Community noch weiter aufzuspalten.
Über 43 Billionen Distris? Welche Pille hast Du denn geworfen? Oder vielleicht ein kleiner spastischer Anfall über dem Ziffernblock, so in der Erregung? Relax mal, Mann.
Mal wieder die Augenbrauen zusammenziehen und gegen irgendwas zu Felde ziehen, hm ? Das scheinen manche ja zu brauchen.
Ich vermute, dass es auch eine deutsche Eigenart ist.
Für meinen Teil hab ich mir schlicht folgendes gedacht:
Die Sache kann ganz praktisch sein, wenn man im Audio-/Videoediting anspruchsvoller arbeiten will, vielleicht auf einem separaten PC.
Zwar kann man sicherlich auch ein normales Ubuntu zu einem Studiobuntu ausbauen, aber bevor ich mit Kernelpatches etc. anfange gehe ich tatsächlich lieber von einem existierenden Studiobuntu aus. Denn Zeit stecke ich lieber in die Videobearbeitung, statt in die Systempflege bis mal alles läuft.
Wenn ich natürlich Schreikrämpfe bekäme, nur weil es eine neue *buntu-Variante oder Distri oder ne Laufmasche in meiner Socke gibt, hätte ich jetzt ein Problem. Zum Glück hab ich aber noch nie zur Hysterie geneigt. Denkt mal außerdem über folgendes nach:
- das Ergebnis könnte u.U. einige Entwickler anlocken, die bisher noch nicht über eine Mitarbeit nachgedacht haben, oder eventuell jemanden überhaupt erst für Linux interessieren. - der Aufwand für die *buntu-community ist nicht allzu hoch, denn - eine neue *buntu-variante ist nicht gleich eine neue Distribution. - Und selbst die Gründung einer neuen Distri hat bei euch nicht so ein Gemotze auszulösen, weil jeder über seine Freizeitgestaltung selbst entscheiden darf. Macht halt einen totalitären Staat oder was, geht's noch?
Das Tolle an den Verschiedenen Ubuntus ist ja, dass sie (meist) kompatibel zu einander sind. Wenn man sich ein StudioUbuntu installiert, kann man gleich die Multimediafunktionen und vor allem den Echtzeitkernel und die noetigen Mixer (Soundsysteme) nutzen, ohne lange zu konfigurieren. Wenn man das ganze nur in zusätzliche Repositories anbietet muss man sich erst noch viel installieren und ggf. zusammenkonfigurieren. Wer sein StadardUbuntu damit aufmotzen will muss nur die noetigen Repositories in die Aptsourcen eintragen.
Ich finde es den besten Weg einen neuen Ubuntu-Zweig aufzusetzen. Dann wird es auf sicher einfach funktionieren. Es ist nicht damit getan einfach ein Programme dazuzuinstaliieren um sie echt nutzen zu können. Für sinnvolles Arbeiten ist oft Echtzeit noetig. Außerdem benutzen die einzelnen Programme verschiedene Soundsysteme. Hoffentlich kommen nicht nur Gnome-Programme rein, sondern so viele wie möglich und vor allem die Besten, da spielt es keine rolle ob Gnome oder KDE oder sonst was.
StudioUbuntu find ich ne tolle Sache:)
Audio-Linux (Auf der Basis von Ubuntu): http://www.audio4linux.de/wiki/index.php/Extra:_ubuntu_linux http://www.linuxuse.de/snd/index.html
Ein Packet wird doch nicht besser nur weil man StudioUbuntu drauf schreibt, das hängt doch ganz alleine davon ab, wie das Paket gebaut wurde. Wenn die Konfiguration stimmt, dann tut sie das und wenn nicht dann nicht. Das macht doch der Name als solches nicht aus. Installieren muss man mit Sicherheit weniger, da der Größteteil bis auf die speziellen Multimediaanwendungen ansonsten doch eh doppeltgemoppelt ist.
so und jetzt haette ich gerne kubuntu weill ich kde mag,studioubuntu weil ich sound will,knixbuntu weil ich S/W mag usw...bloed das alles ne extra distri is und ich nich einfach ein repo fuer die neuen pakete haben kann....
Von Anonymer Feigling am Mo, 22. Januar 2007 um 18:41 #
Zwar kann man sicherlich auch ein normales Ubuntu zu einem Studiobuntu ausbauen, aber bevor ich mit Kernelpatches etc. anfange gehe ich tatsächlich lieber von einem existierenden Studiobuntu aus.
Eben. Deswegen haben einige vorgeschlagen, den gepatchen Kernel in ein Multimedia-Repository zu stecken. Diesen dann zu installieren ist ebenso trivial wie ganz normale Software zu installieren.
Und dann noch: Wenn es Leute gibt, die irgendeine weitere GNU/Linux Distribution aufziehen wollen, dann sollen sie es tun. Täten sie es nicht, würden sie trotzdem nicht einer bestehenden Distribution helfen, weil das nicht ihr Interessengebiet ist.
Also entweder hab ich da was nicht verstanden oder einer der anderen Kommentatoren ... bis jetzt benutzen doch alle Ubuntu- basierten "Distributionen" das gleiche Repository, also egal ob ich Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu oder Xubuntu habe, ich kann jederzeit ohne Änderung der Paketquellen mit Synaptic (oder apt) ein paar Pakete installieren und schon habe ich die "Distribution" gewechselt. Also wo ist das Problem ?!?? Der einzige Unterschied sind die verschiedenen Live CDs, und das macht IMHO schon Sinn, denn selbst mit DSL ist der Download- Zeitvorteil von 1:4 von einer CD gegenüber einer DVD immer noch signifikant. Und ansonsten würde ich sagen informiert euch halt erstmal, bevor Ihr hier losmeckert, das Niveau einiger Beiträge wirft ein wirklich ganz schlechtes Licht auf die Open Source Commmunity !!!
> denn selbst mit DSL ist der Download- Zeitvorteil von 1:4 von einer CD gegenüber einer DVD immer noch signifikant.
Genau und warum überhaupt so viele Images? Warum nicht einfach eines, das dann wärend der Installation die Pakete die man wirklich haben möchte direkt und in einer aktuellen Version aus dem Internet bezieht? Das geht wohl noch ne Nummer schneller. Komplette CDs machen doch so gesehen eh nur Sinn für Leute die kein DSL haben und dann wäre Doch eine DVD am praktischsten. Kann man sich bestellen oder über Freunde besorgen. Ansonsten ist doch schon eine ganze CD Verschwendung.
Echzeitfähigkeit zu bieten und zu nutzen sind immer noch zwei verschiedene Dinge.
Und genau das ist wohl auch der Grund für die neue Variante. Hab mich auch mal für Videoschnitt unter Linux interessiert. Es ist alles andere als trivial Echtzeitfähigkeiten zu nutzen bzw. zu konfigurieren. Nicht umsonst gab und gibt es ja von Anbietern entsprechender professioneller Software meist auch gleich die Hardware und ein vorkonfiguriertes OS dazu. Ich kann mich noch erinnern das es zu Anfang derartiger Software auf Windows kein Bestreben der Hersteller gab ihre UNIX-Systeme zu verlassen, vielmehr wurde das von den Kunden gewollt, da die sich nunmal besser mit Windows auskannten. Auf solchen Maschinen läuft i.d.R. nichts anderes was die Echtzeitfähigkeit beeinträchtigt (z.B. irgendwelche Serversoftware). So ist es auch mal nicht eben links aus dem Ärmel geschüttelt die Latenz bei Audiobearbeitung möglichst gering zu halten.
Wer das von euch mit diversen Officeanwendungen, Wine (inkl. laufenden Programmen), schwachsinnigen Shootern, Žner Java-VM fürŽs Surfen, und diversen anderen z.T. im Hintergrund laufenden PRGŽs und Dämonen in Einklang zu bringen vermag ist mit Sicherheit bei Debian, SuSE, RedHat und und und genauso willkommen wie bei Ubuntu.
Von Tonverbieger am Mo, 22. Januar 2007 um 20:39 #
Ich habe mir mal den Spass gemacht und ein paar der aktuell verfügbaren Demoversionen von Musik-Produktionsumgebungen unter Windows angeschaut. Samplitude 9, Cakewalk Sonar, Pro-Tools, ImageLine FruityLoops, Ableton Live und Cubase SX3 /Cubase4 (was ich selbst im Studio benutze). Alles durch die Reihe weg auf höchstem Niveau. Features und Funktionen mit denen man richtig vernünftig arbeiten kann. Ob man Sonar, Samplitude oder Cubase nimmt ist einzig alleine eine Sache des Geldbeutels und welche Funktionen man hier oder dort eher braucht. Cubase4 hat momentan zwar noch paar Probleme aber es ja sehr neu und das nächste Wartungsupdate wird da schon mit aufräumen.
Auf der anderen Linux-Seite EnergyXT2, Muse, Ardour2 (alles mit Jack und Lowlatency Kernelpatch). Das schlimmste von allen ist EnergyXT2... Ok, ist noch eine Beta aber man erkennt ja schon die Richtung... Völlig unbrauchbar! Wie kann man sich nur als Entwickler so einen Käse ausdenken? Das hat doch Null Chance im Studio. Ardour2 ist schon erstaunlich! Alle Achtung... Das hat irgendwie Potential und erinnert ein wenig sogar an Samplitude wenn da mal richtig Midiunterstützung einzieht. Allerdings bleibt die Frage offen, wie man SSL Duende da einbinden soll? Gar nicht zu reden von meiner UAD oder den anderen VST-Plugins? Ohne dem: Null Chance.
Multimedia für Linux (jetzt mal auf den Musikerbereich bezogen) ist kein Problem von Ubuntu! Mit etwas Fummeln hat man Jack oder den Kernel gepatched und sich auch die aktuellste Software besorgt. Wozu da eine extra Distribution? Was soll die anders machen? Ein extra APT Repository was sich interessierte mit in die sources aufnehmen können, hat den gleichen Effekt und den Vorteil das es nicht noch ein weiteres Derivat geben muss.
Linux zersplittert immer mehr durch die vielen Distributionen die letztlich nichts anderes versuchen als das, was eigentlich schon in der Hauptdistribution enthalten sein sollte! Es würde mich nicht wundern wenn ein paar ganze Schlaue auf die Idee kommen, daß OpenSuSE natürlich auch eine Multimediastribution braucht Dann geht dort die selbe, unsinnige Frickelei weiter...
Die Schwierigkeit liegt gerade darin das Linux zu aufgespalten ist und es zuviele unterschiedliche Varianten bei den Distributionen gibt. Sämtliche kommerziellen Unternehmen haben deswegen und auch wegen dem kleinen potentiellen Kundenkreis kein Interesse an Linux. Momentan ist Solid State Logic (SSL) mit eine der wenigen Firmen die zumindest einen Entwickler bezahlt (Ardour2). Was aber aber auch den Hintergrund hat das SSL ja auch digitale Mixerkonsolen herstellt auf denen Linux laufen könnte (wie auch im Korg Oasis z.B. ja ein Linux werkelt). Man kann sich denken das SSL letztlich damit spielt das sie Ardour2 in abgewandelter Form irgendwann in eine ihrer digitalen Konsolen integrieren...
Linux wird gerne genommen, angepasst und in kommerzielle Musikprodukte eingebaut. Diese Richtung läuft super! Aber für das Desktop-Linux kommt sogut wie nichts zurück und deswegen ist dieser Bereich auch auf einem absolut niedrigen Level momentan und für ernsthafte Dinge kaum einsetzbar. Jedes Derivat mit "Multimedia" im Namen weckt wieder Hoffnungen, die aber letztlich nicht befriedigt werden können. Die Derivate sind einfach unnötig, weil man genau weiss das sie letztlich nichts anderes machen als man z.B. in einem "normalen" Ubuntu von der Stange mit ein paar Griffen auch hinbekommt.
Wenn ein Projekt veröffentlicht werden soll und der besseren Verbreitung halber Audio als mp3 enthalten muss oder gleich alles als WMV, dann muss halt Žn entsprechender Encoder drauf. - Das heisst ja noch lange nicht, dass man die gesammte Audiobearbeitung in mp3 (brech) macht.
Vielleicht will jemand professionel im Audio Bereich arbeiten UND Linux einsetzen. Soll es geben . Ich verstehe die Puristen, leider sind sie Meilen vom wirklichen Leben weg.
Von Tonverbieger am Mo, 22. Januar 2007 um 22:49 #
Ja toll... Ehrlich gesagt greife ich lieber zu proprietärer Software auf einem GNU/Linux und komme damit auf Anhieb ans Ziel, als das ich mir vergleichbare freie Software nehme die dann vielleicht nur zu 50% funktioniert und Möglicherweise noch dauernd abstürzt.
Anmerkung: Das ist genau die Engstirnigkeit, die von den meisten OpenSource-Fetischisten angeprangert wird. Wenn Apple oder M$ sagen, he, der hat nen prop Kernel, was will der freie Software, dann wäre wieder der Teufel los. Warum überlässt man es nicht einfach _dem Anwender_, was er haben will und was nicht - das OS sollte dabei keine große Rolle spielen.
Von Johannes Hüsing am Di, 23. Januar 2007 um 12:47 #
> Wenn Apple oder M$ sagen, he, der hat nen prop Kernel, was will der freie Software, dann wäre wieder der Teufel los.
Nun ist RMS nicht gerade ein Open-Source-Fetischist, aber so etwas ähnliches sagt er. Er hatte zumindest früher große Schwierigkeiten mit dem Konzeot, freie Software auf proprietäre Plattformen zu übertragen.
Hast recht, ist aber 'ne andere Baustelle. RMS sagt das nicht, weil er der Ansicht wäre, daß Leute, die ein proprietäres Betrübssystem benutzen, keine freie Software brauchen können, sondern, weil er keinen Sinn darin sieht, die Hersteller proprietärer Plattformen zu unterstützen. Denn so (also, wenn man freie Software portiert) würden - so RMS - die dortigen Nutzer zufrieden gehalten und würden gar nicht auf die Idee kommen, mal über den Tellerrand zu sehen.
Das ist es halt... Es wird seit Jahren herbeigeredet das man Windows überholt und den Mac natürlich sowieso. Wenn man dann aber mal ins Detail schaut sieht es ganz anders aus. Genaugenommen hat sich ausser aufm Server da wenig getan und das liegt mit Sicherheit auch daran das einfach keine Sau mehr durchsieht bei den ganzen Distributionen. Wenn jetzt, sagen wir Steinberg, daherkommt und will Cubase portieren, wie sollten die garantieren das es unter Linux auch läuft? Die müssten ihre eigene Distribution machen weil nur da ließe sich das überhaupt realisieren.
Für mich ist der Linuxzug in einigen Bereichen in einer Sackgasse geendet. Ich habe da auch nicht mehr die Lust Stundenlang an etwas rumzupfriemeln was unter Mac oder Windows auf Anhieb funktioniert. Man wird ja auch nicht jünger und ich kann ehrlich gesagt nicht noch weitere 10 Jahre warten bis es dann vl mal auf dem Niveau ist wo Windows vor 5 Jahren war... Wenn man vor hat in dem Business was zu erreich muss man sich einfach die aktuell besten zur Verfügung stehenden Werkzeuge kaufen und dann loslegen. Das rumgebastel und gewarte auf Neuerungen bei Linux ist für mich zumindest nicht mehr tragbar. Mit Ubuntu hat das alles nichts zu tun. Man könnte noch einen Realtimekernel mit reinnehmen und paar Zweige für Musiksoftware... Das würde aber letztlich auch nicht wirklich einen grossen Sprung machen. Weil die Software die es unter Linux gibt ist halt noch auf einem sehr frühen Level und für die meisten Dinge in der Tat noch nicht geeignet.
Stimme dem voll und ganz zu! Auch die Gerätehersteller weigern sich, so glaube ich, genau aus diesem Grund Linux zu unterstützen. Es gibt einfach zuviele Distributionen, die allesamt so unterschiedlich sind, dass man ein Programm ohne Änderungen kaum auf jeder Distri zum laufen bringt. Hier liegt eigentlich das größte Problem.
Ist wirklich eine sehr frühe beta - im Vergleichstest zu abelton live für mich aber jetzt schon besser (Natürlich kein Profistudiotool, sondern eher eine Art Hybridsequencer für Experimente)
> Allerdings bleibt die Frage offen, wie man SSL Duende da einbinden soll? etc etc
Kann schon sein, dass unter Leuten, die im Einsteiger-Profibereich täglich in der allround-Musikproduktion arbeiten, bestimmte Industrieprodukte als überlebensnotwendiger Standard angesehen werden. In dem Bereich wird Linux mittelfristig eine Nische als Zusatzrechner neben dem Mac/WinPC haben - sicher nicht als Ersatz für alles andere aber bestimmt als Synthesizer/Sampler/FX-Host etc. Für Leute, die einfach Musik produzieren wollen, mit ihrer Band, Zuhause oder als Puristen mit individuellem Anspruch ist ein sauber aufgesetzter Linux-Audiorechner schon heute eine echte Alternative. Dank Jack hat man eine Reihe von Möglichkeiten, die man auf eine Art nutzen kann, wie es sie so nirgendwo anders gibt (und zwar stabil mit Latenzen unter 5 ms). Und das ist doch wohl der erste künstlerische Anspruch: etwas auf eine Art zu tun, die es nirgendwo anders gibt. Als Anfang der 90er Grindcorebands und Grunger Ihre Gitarren tiefer gestimmt haben, hat man die auch für bekloppt erklärt - heute ist die Album Top 10 voll mit Bands, die so tief stimmen, wie möglich und es gibt 62er Saiten als Massenware zu kaufen. Die Leute, die sich Standardisieren lassen und Trends folgen wollen (oder müssen, um die Miete bezahlen zu können), mögen das tun. Wer wirklich Spass mit Musik und individuell klingende Resultate will, hat gute Gründe, sich Linuxaudio genauer anzusehen.
Es ist ja nicht mehr nur überlebensnotwendiger Standard. Heute werden nunmal 90% der Produktion ITB gefahren. Erzähle mal einem Producer wie er ohne Melodyne oder Autotune den Künstler ins rechte Licht rücken soll? Erzähle mal einem Musiker der heute 95% der Sounds direkt aus dem Rechner bekommt wie er ohne Native Instruments, Linplug, Arturia, RealGuitar usw. leben soll? Wie soll ein Toningenieur ohne Waves, Urs, Sonalksis usw. heute noch eine amtliche Produktion hinbekommen? Gar nicht zu reden von der Einbindung externer Hardware wie DSP-Karten, die heute Studiostandard sind...
Linux taugt maximal als HD-Recordingsystem. RME und M-Audiokarten werden ja sehr gut unterstützt. Schon beim mischen gehen dann die Probleme los mangels vernünftiger Plugins. Mastern kann man nahezu komplett vergessen, mir ist nur eine Software bekannt die über Jack extern eingebunden werden kann und die ist nicht sonderlich gut und irgendwie auf dem Level einer experimentellen Shareware...
Abgesehen davon sind die Latenzen überhaupt nicht so entscheidend. Nahezu alle modernen Programme besitzen Latenzausgleich (PDC) in allen Kanälen, sodaß beim Mixdown alles stimmt. Beim einspielen besitzen viele Studiokarten Direct-Monitoring wo die Latenz dann sowieso keine Rolle spielt... Ob man nun 1ms oder 5ms Latenz auf einem System hinbekommt, ist höchstends interessant für die Marketingabteilung aber kein Hauptargument für Linux.
> Erzähle mal einem Producer wie er ohne Melodyne oder Autotune den Künstler ins rechte Licht rücken soll?
Vielleicht mit Gesangsstunden?
Mal im Ernst: Das Fehlen von Möglichkeiten ist nie besonders erfreulich aber ausgerechnet die Fähigkeiten von Idustriesoftware, talentlosen Hampelmännern, die nicht selber singen können "ins rechte Licht" zu rücken, als must-have darzustellen ist nicht besonders geschickt
Leute, die ihre eigene Stimme auf ihrer CD hören wollen (und hören lassen können) sind von dieser "Einschränkung" also nicht betroffen...
> Erzähle mal einem Musiker der heute 95% der Sounds direkt aus dem Rechner bekommt wie er ohne Native Instruments, Linplug, Arturia, RealGuitar usw. leben soll?
Da würde ich ganz locker sagen: "BringŽ doch Deinen eigenen Rechner mit, wenn diese Software zu Deinem Instrumentarium gehört." Den Output nehmŽ ich dann mit Ardour auf.
Was Du beschreibst, ist die Situation im Musik-Studio-Mittelstand. In dem Bereich wird es Linux schwer haben, einen Fuss in die Tür zu bekommen. Überall dort, wo individuell, künstlerisch an Musik gearbeitet wird, sieht das ganz anders aus.
> Mastern kann man nahezu komplett vergessen,
Mastern kannst Du im Profibereich sowieso vergessen, das wird in der Oberliga von Masteringspezialisten wie Howie Weinberg gemacht.
Ich behaupte mal, das Du einer Aufnahme, die jemand mit Erfahrung und gutem Gehör mit Ardour gemixt und mit jamin gemastert hat, NICHT anhören würdest, das sie ohne 10000-Euro Software gemacht wurde...
>Wie soll ein Toningenieur ohne Waves, Urs, Sonalksis usw. heute noch eine amtliche Produktion hinbekommen? Gar nicht zu reden von der Einbindung externer Hardware wie DSP-Karten, die heute Studiostandard sind...
Mit guten Musikern, die interessante Songs auf Instrumenten, die sie beherrschen, in einem akustisch guten Raum spielen. Und zwar indem man das dann mit angemessenen, optimal eingerichteten Mikrofonen aufnimmt.
Das Aufnehmen bekommt man mit Ardour ohne Weiteres auf die Reihe, denke ich. Vorrausgesetzt, der Toningenieur hat seine Jugend nicht besoffen mit dem Kopf in der Bassschleuder einer Deppendisko verbracht, ist auch ein Mix auf international vorzeigbarem Level kein Problem mit Linux....
Einen amtlichen Mix bekommt man mit Linux momentan noch nicht hin, ausser du summierst z.B. über eine externe Console und mischt dort auch.
Man muss halt differenzieren... Projektstudio wo viele Plugins genutzt werden und Ideen gefunden werden, geht mit Linux momentan nicht. Mixing und Mastering wenn viel "In the Box" gemacht wird, geht momentan mit Linux auch nicht da es keine brauchbaren Plugins dafür gibt. Nenne mir einen Brickwall Limiter der auf dem Level des Precision Limiters der UAD oder dem MPL-Pro von Kjaerhus oder L1/L2/L3 von Waves mitspielt? Gibts einfach nicht.
Audio aufnehmen ja. Ardour2 ist ja ziemlich nah Pro-Tools nachempfunden und Mehrkanalrecording ist absolut kein Problem. Alle weiteren Schritte wird man aber aufm Mac oder auf Windows machen. Da führt kein Weg vorbei.
Es nützt nichts sich die Taschen voll zu hauen, das hier irgendwas grossartiges mit Linux momentan machbar ist. Wenn Ardour2 fertig ist und auch Midiunterstützung implementiert wird (ist geplant) gibts zumindest erstmal ein Programm was man als Proftauglich bezeichnen kann. Dann muss man sehen wie man Plugins vernünftig zum laufen bekommt und ob Firmen Interesse zeigen ihre Produkte auch als LADSPA/DSSI Plugin (oder dem Nachfolgeformat) unter Linux zu releasen. Das ist noch ein weiter Weg und wenn es weiter so schleppend läuft wird das mindestends noch 5 Jahre dauern. Da kann man sich dann schon fragen ob man auf die Basteleien und das lange Warten dann lieber verzichtet und lieber auf den Mac wechselt wenn man Vista nicht mag und XP ausgelaufen ist (und nicht mehr supported wird).
>Man muss halt differenzieren... Projektstudio wo viele Plugins genutzt werden und Ideen gefunden werden, geht mit Linux momentan nicht. Mixing und Mastering wenn viel "In the Box" gemacht wird, geht momentan mit Linux auch nicht da es keine brauchbaren Plugins dafür gibt. Nenne mir einen Brickwall Limiter der auf dem Level des Precision Limiters der UAD oder dem MPL-Pro von Kjaerhus oder L1/L2/L3 von Waves mitspielt? Gibts einfach nicht.
Du verstehst wirklich nicht, was ich meine? Diese Gerätschaften sind irrelevant, wenn Du sie einsetzen kannst/willst, gratuliere, viel Spass aber Du bekommst damit auch nicht mehr als 44/16 CDA ins Regal und letztlich interessiert es Leute, die sich für Musik interessieren wenig, ob das jetzt nach 10000-Euro Prozessoren klingt oder nicht, sondern nur, ob der Sound die Ideen der Musiker gut transportiert. Das ist wie mit Instrumenten: würdest Du auch sagen, ein Gitarrist, der 40 Jahre alte Gibson-Modelle spielt, kann heutzutage keine amtliche Platte aufnehmen, weil er keinen Kohlefaserhals und eingebauten Synthezizer in seiner Explorer hat? Warum geben Leute viel Geld für Analogsynthesizer in Holzgehäusen aus, wo es doch fantastische VST-Synths gibt?
Es geht bei Musikproduktion nicht darum, mit allen Mitteln einen als Standard verstanden Sound hinzubekommen, sondern um Kunst.
95% der am besten klingenden Platten, die es zu kaufen gibt, sind mit Equipment aufgenommen, das nicht 10% der Möglichkeiten bietet, die ein Linuxrechner heute hat. Also gib mir ein paar gute Mikros, Preamps, vielleicht ein amtliches 19" Reverb/Kompressor Baujahr 1990, Einen Linuxrechner mit RME-Karte und gute Musiker und ich kann Platten wie Wave/Patti Smith, To bring you my love/PJ Harvey, Seasons in the Abyss/Slayer oder irgendeine andere sehr gute und gut klingende Platte aufnehmen.
Für den Alltag in Allroundstudios ist Linux wahrscheinlich nicht komfortabel/effektiv genug, für die Produktion von individueller, künstlerisch anspruchsvoller, langlebiger Musik eignet sich Linux schon heute sehr gut.
Als Anfang der 90er Grindcorebands und Grunger Ihre Gitarren tiefer gestimmt haben, hat man die auch für bekloppt erklärt - heute ist die Album Top 10 voll mit Bands, die so tief stimmen, wie möglich und es gibt 62er Saiten als Massenware zu kaufen. Die Leute, die sich Standardisieren lassen und Trends folgen wollen (oder müssen, um die Miete bezahlen zu können), mögen das tun. Wer wirklich Spass mit Musik und individuell klingende Resultate will, hat gute Gründe, sich Linuxaudio genauer anzusehen.
Linux zersplittert immer mehr durch die vielen Distributionen die letztlich nichts anderes versuchen als das, was eigentlich schon in der Hauptdistribution enthalten sein sollte!
Du hast so Recht!
Statt immer wieder neue Distributionen auf den Markt zu werfen, sollten sich die Leute mal überlegen, daß man ja mit dem Linux auch mal etwas anfangen möchte. Musik machen, spielen, Bilder verarbeiten (kommt mir nicht mit Gimp), Videos schneiden etc. Da ist Potential für Leute, die was auf dem Kasten haben.
Alle die meinen man bräuchte kein weiteres CD/DVD Image eines Audiobasierten Linux möchte ich mal sagen das mein Tonstudio kein Internetanschluss hat und es sehr viel Sinn macht, die CD/DVD zu installieren. Es ist ein unmenschliches gefrickel sich alle Pakete runterzuladen und dann im Studio zu installieren.
Deshalb ist es gut das es Einstiegsversionen gibt, die auf bestimmte Zielgruppen angepasst sind. Und Musikproduktion hat einfach bestimmte Voraussetzungen and die Software/Kernel, die eine "normale" Distri nicht bietet.
Wo liegt das Problem z.B. bei Ubuntu mit "apt-get install ubuntu-studio" sich ein Realtimekernel zu installieren und ardour2, jack, dssi, wine, fsti und noch paar andere Sachen? Das passt leicht mit auf die Distribution, Internetanschluss ist da nicht erforderlich.
Das alles hat einfach keinen wirklichen Mehrwert, weil letztlich nichts neues geschaffen wird oder besseres sondern nur vorhandenes um ein paar Pakete ergänzt wird. Es macht auch keinen Sinn dem Benutzer per Default alle verfügbaren Audioanwendungen zu installieren was er vl nie braucht. Das kann man heute einfach keinem mehr als sinnvoll verkaufen und das sieht man ja auch an den Kommentaren hier.
Es kann ja jeder seiner Distribution bauen aber man soll sich nachher nicht wundern das man kein grosses Interesse findet.
Hallo Leute, seht es doch sportlich: das ist es doch, was Linux ausmacht: man kann es so umgestalten, wie man es für gut hält. Das geht mit Win nicht! Und wenn man es der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, haben vielleicht andere auch was davon!
Tach, der Thread ist zwar schon älter, aber vielleicht interessiert ja jemanden die Meinung eines nicht LinuxUsers, der sichs gerade WEGEN StudioUbuntu schwer überlegt.
Ganz vergessen wird von euch eingefleischten Hasen nämlich, dass man so ein gewisses "styling" garnicht unterschätzen darf. Vllt schafft Studio (das ja inzwischen schon begutachtet werden kann) ja gerade dadurch, dass es alleine steht und so Aufmerksamkeit auf sich zieht, mehr Leute, die wirklich im Multimediabereich tätig sind, auf sich aufmerksam zu machen. Das könnte wiederum auch den kränkelnden Programmen helfen, da so menschen involviert werden, die zwar von Linux nicht viel verstehen, aber genau wissen, welche Ansprüche sie an ein Prog stellen.
Ich denke, das Studio ein großes Potential hat, Linux "cooler" zu machen - man siehts ja an Apple, die ganzen Hipster haben die Dinger nicht mehr wegen dem inzwischen auch nur geringfügig besseren Multimedia-Potenzial, sondern weils halt schick ist. Wenn jetzt ein OS herkommt, in dem man Ideen für noch angepasstere Nutzbarkeit, Multimediaorientierte Gimmicks usw. recht zügig umgesetzt bekommen kann, finde ich das großartig. Klar trifft das selbe auch fürs normale ubuntu (oder jede xbelibige distribution) zu, aber erklärt dem Hiphopper von nebenan mal: "Ja, da holst du dir linux, arbeitest dich da rein, dann kannst du updaten, schraubst noch am Kernel(?) und dann hast du n super System, wo alles, was du brauchst dabei ist" oder sagt: hey, guck mal auf www.studioubuntu.org, das is was für dich. Ziehste runter und fertig. Und dazu siehts noch schick aus.
Ich finde StudioUbuntu ziemlich sinnvoll. In meinen, natürlich sehr laienhaften Augen, jedenfalls zig mal sinnvoller als die tausend anderen verschiedenen Distris, die gerade nicht auf irgendwas spezialisiert sind und im Grunde alle das selbe machen, dabei nur unterschiedlich viel leistung verbrauchen usw. Aber das interessiert doch eh kein Schwein, jedenfalls keinen, der normal und unbedarft seinen PC nutz, sich nen dreck drum schert, wie schnell sein Lüfter rotiert und bei Windows noch nie aus den eigenen Dateien und übers Desktop heraus gekommen ist. Ubuntu zieht diejenigen, die sich nicht auskennen und auch nicht wollen, und studio noch die, die zusätzlich auf Musik und Grafik stehn. (Und denen ein gecracktes ableton, Cubase, reason und adobesuite vllt langsam doch zu illegal werden^^).
Also mal weg von der Konsole und rein ins Kino, Theater, Konzert, Museum und DA mal die Augen offen halten Ich werd mir Studioubuntu in den Semesterferien mal draufhauen. Mich sprichts an.
Noch mehr *Ubuntu Versionen.
Kann man sowas nicht als Installationsoption oder als zusätzliches Installationsscript bringen.
PS: Kleiner Buchstabendreher entdeckt "Angabdn" ... Angaben
- Firefox, Thunderbird und Seamonkey sowie dem network-manager und pppd sowie pppoe.
Der speziell optimierte Kernel enthält auch zahlreiche Treiber für Ethernetkarten, auch W-LAN-Adapter sollen in Zukunft vollständig unterstützt werden.
VisBuntu - Ohne Patches dafür in bunt und ganz langsam
Jabuntu - Anwendungen soweit es geht durch Java Applikationen ersetzt
Übüntü - Die türkische Version
Inuntu - Optimiert für Intel
Amuntu - Optimiert für AMD
Spuntu - Optimiert für Sparc
ich habe mich eben vor lachen gekrümmt, herrlich! besonders "übüntü" gefällt mir
))
aber mal im ernst: so langsam finde ich, könnte man eine scheibe (dvd) machen und von dort per option alles auswählen, was man braucht, nennt das ganze ding dann ubuntu und gut isset, wa?
grüße
laberman
Bei Übüntü fällt mir ein, dass ich letztens ein paar nette Youtube Filme von Galatasaray Istanbul gesehen habe. Die haben immer was gesungen von Ömününe Sampion. Was Sampion (sprich: Schampion) heißen soll, kann ich mir ja noch denken, aber die deutsch-türkisch Wörterbücher haben nichts zu ömününe ausgespuckt. Kann wer türkisch??
Meine Frau (Türkin, aber mit Deutsch als Muttersprache) kennt es auch nicht.
Entweder es ist was ganz spezielles oder Es hat in Deinen Ohren falsch geklungen.
Gruß
Mark
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtteile_von_Istanbul#Emin.C3.B6n.C3.BC
Odr!
;-)
Und dann noch
FiBuntu (für die Buchhaltung)
Graffintu (für Grafikanwendungen)
DBuntu (Spezialversion für die Bahn)
"Bundesbahn-Error: Die Anwendung hat Verspätung".
Asbachuraltbuntu - Passend zur Originalität des buntu Erfindens
Gähnbuntu - Für Leute die deinen Kommentar ohne Vorwarnung lesen mussten
Nuja
Ich freu mich.
Warum bringt den Prolinux für jeden noch so uninteressanten ubuntu-fork eine Meldung? Wirklich interessante Distros wie z.b Linux-XP vermisse ich dafür.
Denn -- so wird jeder Paket-Maintainer jeder Distribution argumentieren -- typischerweise sind die Pakate anderer Distributionen nicht an ihre eigene angepasst.
Und warum reicht kein Repository? Weil die Menschen nun mal gerne etwas Reales in der Hand halten. Außerdem ist es nunmal kompliziert, ein zusätzliches Repository einzurichten.
Wer grundsätzlich für RPM/DEP und Repositories ist, der dürfte sich über solche Mikro-Forks nicht beschweren: Denn das ist nunmal die Konsequenz von zentralen Paketsystemen. (Was nicht heißen soll, dass diese nicht auch Vorteile haben -- nur nicht für Desktopanwendungen).
> Außerdem ist es nunmal kompliziert, ein zusätzliches Repository einzurichten.
Ähm, naja, darum werden die Leute wohl so oder so nicht drumrum kommen.
Die Pakete kann es ja nicht nur auf CD / als ISO geben.
Also warum noch ein extra Image? Das ist doch wirklich komplette Resourcen Verschwendung für jeden Pups extra ein neues Image zu backen. Ubuntu - Kubuntu kann ich ja noch einsehen, aber alles andere wird wirklich lächerlich. Ich hab ansich auch kein Problem mit der Vielfalt von Distributionen, aber wenn es wirklich nur um speziele Anwendungen geht, dann ist es einfach wirklich nicht nötig.
Als Demo - LiveCD würde das vielleicht noch Sinn machen, aber als extra Distribution?
Ich persönlich hätte keine lust, für jedes Spezialgebiet ein eigenes OS zu installieren. Ich glaube Xen ist nicht dafür gedacht gewesen
Mit "komplizeirt einzurichten" meinte ich den potentiellen Linuxeinsteiger, der einfach nur Songs komponieren und aufnehmen will. Grundsätzlich stimme ich Dir auch zu; ich habe nur vorrausgenommmen, was jeder Anbieter solcher Distributionen immer sagt.
Meiner Ansicht nach machen auch LiveCDs keinen Sinn: Wieso sollte man eine Amarok-LiveCD brauchen? Einfach ein Installerpaket (Install Anywhere, InstallBuilder oder Autopackage) anbieten und gut.
> Verschwendung für jeden Pups extra ein neues Image zu backen.
Naja, das Backen eines Images kostet nun auch nicht gerade viele Ressourcen. Das Maintaining schon eher. Aber muss man da gleich von "Verschwendung" reden? So gesehen ist Dein Kommentar auch eine Ressourcen-Verschwendung. Du könntest in der Zeit besser ein wenig Coden, Bugs finden oder Manuals übersetzen. Das wäre effektiver, oder nicht?
Als wenn das die einzigsten Ressourcen wären
> Du könntest in der Zeit besser ein wenig Coden, Bugs finden oder Manuals übersetzen.
> Das wäre effektiver, oder nicht?
Stell dir vor, das mach ich gerade auch.
Frag ich mich auch langsam. *kopfschüttel*
Vorallem, wenn es keine News sind... Stand schon letzte Woche in Digg.
Und dann noch auf dem Gnome desktop... igitt.
Ubuntu versucht wie ein Virus alle Gruppen aufzusaugen und zur Mitarbeit zu bewegen, ein erfolgreiches Konzept.
Wenn der Großteil davon eh GnomeAnwendungen sind oder zumindest installierte gnomelibs und co benötigt, dann wäre es auch wiederum quatsch extra noch einen anderen WM zu verwenden.
Ob das jetzt der Fall ist, weiß ich nicht, aber ich hoffe mal das sich da die Verantwortlichen auch ein paar Gedanken zu gemacht haben (ob wohl hätten sie das, dann hätten sie es vermutlich sein lassen
Gruß
Newbie der das leider unter Win schreibt
mp3 lesen geht ja schon mit dem normalen ubuntu. mp3 schreiben nicht, aber will man das als semi-professioneller Audiophiler?
Bist doch kein Sauger oder ?
http://linuxmint.com/about.html
Volle Zustimmung von meiner Seite. Es wäre wesentlich sinnvoller gewesen ein *Multimedia Repository* aufzusetzen das den gepatchten Kernel und die erweiterten Komponenten mitbringt. Dazu ein gutes Wiki mit Anleitungen. Wäre wesentlich weniger Arbeit und würde Ubuntu als Distribution stärken anstatt die Community noch weiter aufzuspalten.
Natürlich nur meine bescheidene Meinung.
Grüße
Sturmkind
Um die ruhig zu kriegen gibt es die 43212344235523 Distributionen.
Oder vielleicht ein kleiner spastischer Anfall über dem Ziffernblock, so in der Erregung?
Relax mal, Mann.
Ich vermute, dass es auch eine deutsche Eigenart ist.
Für meinen Teil hab ich mir schlicht folgendes gedacht:
Die Sache kann ganz praktisch sein, wenn man im Audio-/Videoediting anspruchsvoller arbeiten will, vielleicht auf einem separaten PC.
Zwar kann man sicherlich auch ein normales Ubuntu zu einem Studiobuntu ausbauen, aber bevor ich mit Kernelpatches etc. anfange gehe ich tatsächlich lieber von einem existierenden Studiobuntu aus. Denn Zeit stecke ich lieber in die Videobearbeitung, statt in die Systempflege bis mal alles läuft.
Wenn ich natürlich Schreikrämpfe bekäme, nur weil es eine neue *buntu-Variante oder Distri oder ne Laufmasche in meiner Socke gibt, hätte ich jetzt ein Problem. Zum Glück hab ich aber noch nie zur Hysterie geneigt. Denkt mal außerdem über folgendes nach:
- das Ergebnis könnte u.U. einige Entwickler anlocken, die bisher noch nicht über eine Mitarbeit nachgedacht haben, oder eventuell jemanden überhaupt erst für Linux interessieren.
- der Aufwand für die *buntu-community ist nicht allzu hoch, denn
- eine neue *buntu-variante ist nicht gleich eine neue Distribution.
- Und selbst die Gründung einer neuen Distri hat bei euch nicht so ein Gemotze auszulösen, weil jeder über seine Freizeitgestaltung selbst entscheiden darf. Macht halt einen totalitären Staat oder was, geht's noch?
Das Tolle an den Verschiedenen Ubuntus ist ja, dass sie (meist) kompatibel zu einander sind. Wenn man sich ein StudioUbuntu installiert, kann man gleich die Multimediafunktionen und vor allem den Echtzeitkernel und die noetigen Mixer (Soundsysteme) nutzen, ohne lange zu konfigurieren. Wenn man das ganze nur in zusätzliche Repositories anbietet muss man sich erst noch viel installieren und ggf. zusammenkonfigurieren. Wer sein StadardUbuntu damit aufmotzen will muss nur die noetigen Repositories in die Aptsourcen eintragen.
Ich finde es den besten Weg einen neuen Ubuntu-Zweig aufzusetzen. Dann wird es auf sicher einfach funktionieren. Es ist nicht damit getan einfach ein Programme dazuzuinstaliieren um sie echt nutzen zu können. Für sinnvolles Arbeiten ist oft Echtzeit noetig. Außerdem benutzen die einzelnen Programme verschiedene Soundsysteme. Hoffentlich kommen nicht nur Gnome-Programme rein, sondern so viele wie möglich und vor allem die Besten, da spielt es keine rolle ob Gnome oder KDE oder sonst was.
StudioUbuntu find ich ne tolle Sache:)
Audio-Linux (Auf der Basis von Ubuntu):
http://www.audio4linux.de/wiki/index.php/Extra:_ubuntu_linux
http://www.linuxuse.de/snd/index.html
Installieren muss man mit Sicherheit weniger, da der Größteteil bis auf die speziellen Multimediaanwendungen ansonsten doch eh doppeltgemoppelt ist.
Eben. Deswegen haben einige vorgeschlagen, den gepatchen Kernel in ein Multimedia-Repository zu stecken. Diesen dann zu installieren ist ebenso trivial wie ganz normale Software zu installieren.
Und ansonsten würde ich sagen informiert euch halt erstmal, bevor Ihr hier losmeckert, das Niveau einiger Beiträge wirft ein wirklich ganz schlechtes Licht auf die Open Source Commmunity !!!
Genau und warum überhaupt so viele Images?
Warum nicht einfach eines, das dann wärend der Installation die Pakete die man wirklich haben möchte direkt und in einer aktuellen Version aus dem Internet bezieht? Das geht wohl noch ne Nummer schneller.
Komplette CDs machen doch so gesehen eh nur Sinn für Leute die kein DSL haben und dann wäre Doch eine DVD am praktischsten. Kann man sich bestellen oder über Freunde besorgen.
Ansonsten ist doch schon eine ganze CD Verschwendung.
Ubuntu ist nicht DIE Open-Source-Gemeinde, also heul nicht...
*lol*, der war gut!
Also wenn du jetzt noch zeigen kannst, wo er das behauptet hat, wirst du auch nicht als troll abgestempelt :-/
http://www.linuxdevices.com/news/NS9566944929.html
http://www.symlink.ch/articles/06/10/13/0827218.shtml
Und genau das ist wohl auch der Grund für die neue Variante.
Hab mich auch mal für Videoschnitt unter Linux interessiert. Es ist alles andere als trivial Echtzeitfähigkeiten zu nutzen bzw. zu konfigurieren. Nicht umsonst gab und gibt es ja von Anbietern entsprechender professioneller Software meist auch gleich die Hardware und ein vorkonfiguriertes OS dazu. Ich kann mich noch erinnern das es zu Anfang derartiger Software auf Windows kein Bestreben der Hersteller gab ihre UNIX-Systeme zu verlassen, vielmehr wurde das von den Kunden gewollt, da die sich nunmal besser mit Windows auskannten. Auf solchen Maschinen läuft i.d.R. nichts anderes was die Echtzeitfähigkeit beeinträchtigt (z.B. irgendwelche Serversoftware). So ist es auch mal nicht eben links aus dem Ärmel geschüttelt die Latenz bei Audiobearbeitung möglichst gering zu halten.
Wer das von euch mit diversen Officeanwendungen, Wine (inkl. laufenden Programmen), schwachsinnigen Shootern, Žner Java-VM fürŽs Surfen, und diversen anderen z.T. im Hintergrund laufenden PRGŽs und Dämonen in Einklang zu bringen vermag ist mit Sicherheit bei Debian, SuSE, RedHat und und und genauso willkommen wie bei Ubuntu.
Alles durch die Reihe weg auf höchstem Niveau. Features und Funktionen mit denen man richtig vernünftig arbeiten kann. Ob man Sonar, Samplitude oder Cubase nimmt ist einzig alleine eine Sache des Geldbeutels und welche Funktionen man hier oder dort eher braucht. Cubase4 hat momentan zwar noch paar Probleme aber es ja sehr neu und das nächste Wartungsupdate wird da schon mit aufräumen.
Auf der anderen Linux-Seite EnergyXT2, Muse, Ardour2 (alles mit Jack und Lowlatency Kernelpatch).
Das schlimmste von allen ist EnergyXT2... Ok, ist noch eine Beta aber man erkennt ja schon die Richtung... Völlig unbrauchbar! Wie kann man sich nur als Entwickler so einen Käse ausdenken? Das hat doch Null Chance im Studio.
Ardour2 ist schon erstaunlich! Alle Achtung... Das hat irgendwie Potential und erinnert ein wenig sogar an Samplitude wenn da mal richtig Midiunterstützung einzieht. Allerdings bleibt die Frage offen, wie man SSL Duende da einbinden soll? Gar nicht zu reden von meiner UAD oder den anderen VST-Plugins? Ohne dem: Null Chance.
Multimedia für Linux (jetzt mal auf den Musikerbereich bezogen) ist kein Problem von Ubuntu! Mit etwas Fummeln hat man Jack oder den Kernel gepatched und sich auch die aktuellste Software besorgt. Wozu da eine extra Distribution? Was soll die anders machen? Ein extra APT Repository was sich interessierte mit in die sources aufnehmen können, hat den gleichen Effekt und den Vorteil das es nicht noch ein weiteres Derivat geben muss.
Linux zersplittert immer mehr durch die vielen Distributionen die letztlich nichts anderes versuchen als das, was eigentlich schon in der Hauptdistribution enthalten sein sollte!
Dann geht dort die selbe, unsinnige Frickelei weiter...
Es würde mich nicht wundern wenn ein paar ganze Schlaue auf die Idee kommen, daß OpenSuSE natürlich auch eine Multimediastribution braucht
Die Schwierigkeit liegt gerade darin das Linux zu aufgespalten ist und es zuviele unterschiedliche Varianten bei den Distributionen gibt. Sämtliche kommerziellen Unternehmen haben deswegen und auch wegen dem kleinen potentiellen Kundenkreis kein Interesse an Linux. Momentan ist Solid State Logic (SSL) mit eine der wenigen Firmen die zumindest einen Entwickler bezahlt (Ardour2). Was aber aber auch den Hintergrund hat das SSL ja auch digitale Mixerkonsolen herstellt auf denen Linux laufen könnte (wie auch im Korg Oasis z.B. ja ein Linux werkelt). Man kann sich denken das SSL letztlich damit spielt das sie Ardour2 in abgewandelter Form irgendwann in eine ihrer digitalen Konsolen integrieren...
Linux wird gerne genommen, angepasst und in kommerzielle Musikprodukte eingebaut. Diese Richtung läuft super! Aber für das Desktop-Linux kommt sogut wie nichts zurück und deswegen ist dieser Bereich auch auf einem absolut niedrigen Level momentan und für ernsthafte Dinge kaum einsetzbar.
Jedes Derivat mit "Multimedia" im Namen weckt wieder Hoffnungen, die aber letztlich nicht befriedigt werden können. Die Derivate sind einfach unnötig, weil man genau weiss das sie letztlich nichts anderes machen als man z.B. in einem "normalen" Ubuntu von der Stange mit ein paar Griffen auch hinbekommt.
Nur weil etwas Open Source ist, heißt das noch lange nicht, daß man das um jeden Preis
nutzen will.
Nun ist RMS nicht gerade ein Open-Source-Fetischist, aber so etwas ähnliches sagt er. Er hatte zumindest früher große Schwierigkeiten mit dem Konzeot, freie Software auf proprietäre Plattformen zu übertragen.
Ich finde jetzt leider die Quelle nicht.
Wenn jetzt, sagen wir Steinberg, daherkommt und will Cubase portieren, wie sollten die garantieren das es unter Linux auch läuft? Die müssten ihre eigene Distribution machen weil nur da ließe sich das überhaupt realisieren.
Für mich ist der Linuxzug in einigen Bereichen in einer Sackgasse geendet. Ich habe da auch nicht mehr die Lust Stundenlang an etwas rumzupfriemeln was unter Mac oder Windows auf Anhieb funktioniert. Man wird ja auch nicht jünger und ich kann ehrlich gesagt nicht noch weitere 10 Jahre warten bis es dann vl mal auf dem Niveau ist wo Windows vor 5 Jahren war... Wenn man vor hat in dem Business was zu erreich muss man sich einfach die aktuell besten zur Verfügung stehenden Werkzeuge kaufen und dann loslegen. Das rumgebastel und gewarte auf Neuerungen bei Linux ist für mich zumindest nicht mehr tragbar.
Mit Ubuntu hat das alles nichts zu tun. Man könnte noch einen Realtimekernel mit reinnehmen und paar Zweige für Musiksoftware... Das würde aber letztlich auch nicht wirklich einen grossen Sprung machen. Weil die Software die es unter Linux gibt ist halt noch auf einem sehr frühen Level und für die meisten Dinge in der Tat noch nicht geeignet.
Habe schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt, Linux um Studio einzusetzen, aber es hinkt von der Software her leider meilenweit hinter Windows her.
Als ich diese völlig behinderten Programme gesehen habe, war ich ganz schnell wieder mit Windows versöhnt.
Solange sich Linux weiter in hunderte verschiedene Distris zersplittert, ist und bleibt es als Windows Konkurrenz ein zahnloser Tiger - leider.
Ist wirklich eine sehr frühe beta - im Vergleichstest zu abelton live für mich aber jetzt schon besser (Natürlich kein Profistudiotool, sondern eher eine Art Hybridsequencer für Experimente)
> Allerdings bleibt die Frage offen, wie man SSL Duende da einbinden soll? etc etc
Kann schon sein, dass unter Leuten, die im Einsteiger-Profibereich täglich in der allround-Musikproduktion arbeiten, bestimmte Industrieprodukte als überlebensnotwendiger Standard angesehen werden. In dem Bereich wird Linux mittelfristig eine Nische als Zusatzrechner neben dem Mac/WinPC haben - sicher nicht als Ersatz für alles andere aber bestimmt als Synthesizer/Sampler/FX-Host etc.
Für Leute, die einfach Musik produzieren wollen, mit ihrer Band, Zuhause oder als Puristen mit individuellem Anspruch ist ein sauber aufgesetzter Linux-Audiorechner schon heute eine echte Alternative. Dank Jack hat man eine Reihe von Möglichkeiten, die man auf eine Art nutzen kann, wie es sie so nirgendwo anders gibt (und zwar stabil mit Latenzen unter 5 ms).
Und das ist doch wohl der erste künstlerische Anspruch: etwas auf eine Art zu tun, die es nirgendwo anders gibt.
Als Anfang der 90er Grindcorebands und Grunger Ihre Gitarren tiefer gestimmt haben, hat man die auch für bekloppt erklärt - heute ist die Album Top 10 voll mit Bands, die so tief stimmen, wie möglich und es gibt 62er Saiten als Massenware zu kaufen. Die Leute, die sich Standardisieren lassen und Trends folgen wollen (oder müssen, um die Miete bezahlen zu können), mögen das tun. Wer wirklich Spass mit Musik und individuell klingende Resultate will, hat gute Gründe, sich Linuxaudio genauer anzusehen.
Erzähle mal einem Musiker der heute 95% der Sounds direkt aus dem Rechner bekommt wie er ohne Native Instruments, Linplug, Arturia, RealGuitar usw. leben soll?
Wie soll ein Toningenieur ohne Waves, Urs, Sonalksis usw. heute noch eine amtliche Produktion hinbekommen? Gar nicht zu reden von der Einbindung externer Hardware wie DSP-Karten, die heute Studiostandard sind...
Linux taugt maximal als HD-Recordingsystem. RME und M-Audiokarten werden ja sehr gut unterstützt. Schon beim mischen gehen dann die Probleme los mangels vernünftiger Plugins. Mastern kann man nahezu komplett vergessen, mir ist nur eine Software bekannt die über Jack extern eingebunden werden kann und die ist nicht sonderlich gut und irgendwie auf dem Level einer experimentellen Shareware...
Abgesehen davon sind die Latenzen überhaupt nicht so entscheidend. Nahezu alle modernen Programme besitzen Latenzausgleich (PDC) in allen Kanälen, sodaß beim Mixdown alles stimmt. Beim einspielen besitzen viele Studiokarten Direct-Monitoring wo die Latenz dann sowieso keine Rolle spielt... Ob man nun 1ms oder 5ms Latenz auf einem System hinbekommt, ist höchstends interessant für die Marketingabteilung aber kein Hauptargument für Linux.
Vielleicht mit Gesangsstunden?

Mal im Ernst: Das Fehlen von Möglichkeiten ist nie besonders erfreulich aber ausgerechnet die Fähigkeiten von Idustriesoftware, talentlosen Hampelmännern, die nicht selber singen können "ins rechte Licht" zu rücken, als must-have darzustellen ist nicht besonders geschickt
Leute, die ihre eigene Stimme auf ihrer CD hören wollen (und hören lassen können) sind von dieser "Einschränkung" also nicht betroffen...
> Erzähle mal einem Musiker der heute 95% der Sounds direkt aus dem Rechner bekommt wie er ohne Native Instruments, Linplug, Arturia, RealGuitar usw. leben soll?
Da würde ich ganz locker sagen: "BringŽ doch Deinen eigenen Rechner mit, wenn diese Software zu Deinem Instrumentarium gehört." Den Output nehmŽ ich dann mit Ardour auf.
Was Du beschreibst, ist die Situation im Musik-Studio-Mittelstand. In dem Bereich wird es Linux schwer haben, einen Fuss in die Tür zu bekommen. Überall dort, wo individuell, künstlerisch an Musik gearbeitet wird, sieht das ganz anders aus.
> Mastern kann man nahezu komplett vergessen,
Mastern kannst Du im Profibereich sowieso vergessen, das wird in der Oberliga von Masteringspezialisten wie Howie Weinberg gemacht.
Ich behaupte mal, das Du einer Aufnahme, die jemand mit Erfahrung und gutem Gehör mit Ardour gemixt und mit jamin gemastert hat, NICHT anhören würdest, das sie ohne 10000-Euro Software gemacht wurde...
>Wie soll ein Toningenieur ohne Waves, Urs, Sonalksis usw. heute noch eine amtliche Produktion hinbekommen? Gar nicht zu reden von der Einbindung externer Hardware wie DSP-Karten, die heute Studiostandard sind...
Mit guten Musikern, die interessante Songs auf Instrumenten, die sie beherrschen, in einem akustisch guten Raum spielen. Und zwar indem man das dann mit angemessenen, optimal eingerichteten Mikrofonen aufnimmt.
Das Aufnehmen bekommt man mit Ardour ohne Weiteres auf die Reihe, denke ich. Vorrausgesetzt, der Toningenieur hat seine Jugend nicht besoffen mit dem Kopf in der Bassschleuder einer Deppendisko verbracht, ist auch ein Mix auf international vorzeigbarem Level kein Problem mit Linux....

Man muss halt differenzieren... Projektstudio wo viele Plugins genutzt werden und Ideen gefunden werden, geht mit Linux momentan nicht. Mixing und Mastering wenn viel "In the Box" gemacht wird, geht momentan mit Linux auch nicht da es keine brauchbaren Plugins dafür gibt. Nenne mir einen Brickwall Limiter der auf dem Level des Precision Limiters der UAD oder dem MPL-Pro von Kjaerhus oder L1/L2/L3 von Waves mitspielt? Gibts einfach nicht.
Audio aufnehmen ja. Ardour2 ist ja ziemlich nah Pro-Tools nachempfunden und Mehrkanalrecording ist absolut kein Problem. Alle weiteren Schritte wird man aber aufm Mac oder auf Windows machen. Da führt kein Weg vorbei.
Es nützt nichts sich die Taschen voll zu hauen, das hier irgendwas grossartiges mit Linux momentan machbar ist. Wenn Ardour2 fertig ist und auch Midiunterstützung implementiert wird (ist geplant) gibts zumindest erstmal ein Programm was man als Proftauglich bezeichnen kann. Dann muss man sehen wie man Plugins vernünftig zum laufen bekommt und ob Firmen Interesse zeigen ihre Produkte auch als LADSPA/DSSI Plugin (oder dem Nachfolgeformat) unter Linux zu releasen.
Das ist noch ein weiter Weg und wenn es weiter so schleppend läuft wird das mindestends noch 5 Jahre dauern. Da kann man sich dann schon fragen ob man auf die Basteleien und das lange Warten dann lieber verzichtet und lieber auf den Mac wechselt wenn man Vista nicht mag und XP ausgelaufen ist (und nicht mehr supported wird).
Du verstehst wirklich nicht, was ich meine?
Diese Gerätschaften sind irrelevant, wenn Du sie einsetzen kannst/willst, gratuliere, viel Spass aber Du bekommst damit auch nicht mehr als 44/16 CDA ins Regal und letztlich interessiert es Leute, die sich für Musik interessieren wenig, ob das jetzt nach 10000-Euro Prozessoren klingt oder nicht, sondern nur, ob der Sound die Ideen der Musiker gut transportiert.
Das ist wie mit Instrumenten: würdest Du auch sagen, ein Gitarrist, der 40 Jahre alte Gibson-Modelle spielt, kann heutzutage keine amtliche Platte aufnehmen, weil er keinen Kohlefaserhals und eingebauten Synthezizer in seiner Explorer hat? Warum geben Leute viel Geld für Analogsynthesizer in Holzgehäusen aus, wo es doch fantastische VST-Synths gibt?
Es geht bei Musikproduktion nicht darum, mit allen Mitteln einen als Standard verstanden Sound hinzubekommen, sondern um Kunst.
95% der am besten klingenden Platten, die es zu kaufen gibt, sind mit Equipment aufgenommen, das nicht 10% der Möglichkeiten bietet, die ein Linuxrechner heute hat. Also gib mir ein paar gute Mikros, Preamps, vielleicht ein amtliches 19" Reverb/Kompressor Baujahr 1990, Einen Linuxrechner mit RME-Karte und gute Musiker und ich kann Platten wie Wave/Patti Smith, To bring you my love/PJ Harvey, Seasons in the Abyss/Slayer oder irgendeine andere sehr gute und gut klingende Platte aufnehmen.
Für den Alltag in Allroundstudios ist Linux wahrscheinlich nicht komfortabel/effektiv genug, für die Produktion von individueller, künstlerisch anspruchsvoller, langlebiger Musik eignet sich Linux schon heute sehr gut.
Yeah! D-tuning rules!
))
Linux zersplittert immer mehr durch die vielen Distributionen die letztlich nichts anderes versuchen als das, was eigentlich schon in der Hauptdistribution enthalten sein sollte!
Du hast so Recht!
Statt immer wieder neue Distributionen auf den Markt zu werfen, sollten sich die Leute mal überlegen, daß man ja mit dem Linux auch mal etwas anfangen möchte. Musik machen, spielen, Bilder verarbeiten (kommt mir nicht mit Gimp), Videos schneiden etc. Da ist Potential für Leute, die was auf dem Kasten haben.
Eike, seit über 8 Jahren Linuxer
Deshalb ist es gut das es Einstiegsversionen gibt, die auf bestimmte Zielgruppen angepasst sind. Und Musikproduktion hat einfach bestimmte Voraussetzungen and die Software/Kernel, die eine "normale" Distri nicht bietet.
PUNKT
Das alles hat einfach keinen wirklichen Mehrwert, weil letztlich nichts neues geschaffen wird oder besseres sondern nur vorhandenes um ein paar Pakete ergänzt wird. Es macht auch keinen Sinn dem Benutzer per Default alle verfügbaren Audioanwendungen zu installieren was er vl nie braucht.
Das kann man heute einfach keinem mehr als sinnvoll verkaufen und das sieht man ja auch an den Kommentaren hier.
Es kann ja jeder seiner Distribution bauen aber man soll sich nachher nicht wundern das man kein grosses Interesse findet.
seht es doch sportlich: das ist es doch, was Linux ausmacht: man kann es so umgestalten, wie man es für gut hält. Das geht mit Win nicht! Und wenn man es der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, haben vielleicht andere auch was davon!
der Thread ist zwar schon älter, aber vielleicht interessiert ja jemanden die Meinung eines nicht LinuxUsers, der sichs gerade WEGEN StudioUbuntu schwer überlegt.
Ganz vergessen wird von euch eingefleischten Hasen nämlich, dass man so ein gewisses "styling" garnicht unterschätzen darf. Vllt schafft Studio (das ja inzwischen schon begutachtet werden kann) ja gerade dadurch, dass es alleine steht und so Aufmerksamkeit auf sich zieht, mehr Leute, die wirklich im Multimediabereich tätig sind, auf sich aufmerksam zu machen. Das könnte wiederum auch den kränkelnden Programmen helfen, da so menschen involviert werden, die zwar von Linux nicht viel verstehen, aber genau wissen, welche Ansprüche sie an ein Prog stellen.
Ich denke, das Studio ein großes Potential hat, Linux "cooler" zu machen - man siehts ja an Apple, die ganzen Hipster haben die Dinger nicht mehr wegen dem inzwischen auch nur geringfügig besseren Multimedia-Potenzial, sondern weils halt schick ist.
Wenn jetzt ein OS herkommt, in dem man Ideen für noch angepasstere Nutzbarkeit, Multimediaorientierte Gimmicks usw. recht zügig umgesetzt bekommen kann, finde ich das großartig. Klar trifft das selbe auch fürs normale ubuntu (oder jede xbelibige distribution) zu, aber erklärt dem Hiphopper von nebenan mal: "Ja, da holst du dir linux, arbeitest dich da rein, dann kannst du updaten, schraubst noch am Kernel(?) und dann hast du n super System, wo alles, was du brauchst dabei ist" oder sagt: hey, guck mal auf www.studioubuntu.org, das is was für dich. Ziehste runter und fertig. Und dazu siehts noch schick aus.
Ich finde StudioUbuntu ziemlich sinnvoll. In meinen, natürlich sehr laienhaften Augen, jedenfalls zig mal sinnvoller als die tausend anderen verschiedenen Distris, die gerade nicht auf irgendwas spezialisiert sind und im Grunde alle das selbe machen, dabei nur unterschiedlich viel leistung verbrauchen usw. Aber das interessiert doch eh kein Schwein, jedenfalls keinen, der normal und unbedarft seinen PC nutz, sich nen dreck drum schert, wie schnell sein Lüfter rotiert und bei Windows noch nie aus den eigenen Dateien und übers Desktop heraus gekommen ist.
Ubuntu zieht diejenigen, die sich nicht auskennen und auch nicht wollen, und studio noch die, die zusätzlich auf Musik und Grafik stehn. (Und denen ein gecracktes ableton, Cubase, reason und adobesuite vllt langsam doch zu illegal werden^^).
Also mal weg von der Konsole und rein ins Kino, Theater, Konzert, Museum und DA mal die Augen offen halten
Ich werd mir Studioubuntu in den Semesterferien mal draufhauen. Mich sprichts an.
Liebe Grüße,
Manuel