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Sa, 27. Januar 2007, 14:14

Unternehmen

LiMo Foundation offiziell gegründet

Die Branchenriesen Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung und Vodafone haben die bereits im Juni 2006 angekündigte Organisation für Linux auf Mobilgeräten offiziell aus der Taufe gehoben.

Die LiMo Foundation soll nach dem Willen ihrer Gründer die sogenannte »Foundation Platform« entwickeln, eine Linux-basierte Softwareplattform für mobile Kommunikationsgeräte. Bereits am 15. Juni 2006 angekündigt, wurden nun alle organisatorischen Fragen geklärt, so dass die Organisation starten kann. Sie arbeitet auf einer nicht gewinnorientierten Basis. Ihr Vorstand besteht aus Vertretern der Mitgliedsfirmen. Weitere Firmen sind als neue Mitglieder willkommen.

Ziel der LiMo Foundation ist es, die Entwicklungsarbeit für die mobile Linux-Softwareplattform gemeinsam zu leisten und damit die Entwicklungskosten zu senken, mehr Flexibilität zu erzielen und ein »mobiles Ökosystem« aufzubauen. Dadurch wollen die Unternehmen den Konsumenten attraktivere und differenzierte Leistungen anbieten. Der Entwicklungsprozess soll offen und transparent sein. Zu erstellen und zu vermarkten sind eine API-Spezifikation, die Architektur und eine Referenz-Implementation. Die Beiträge und Beteiligungen werden auf faire Weise auf die Mitgliedsunternehmen verteilt.

Die Fragmentation des Codes soll durch geeignete Maßnahmen minimiert werden. Die Organisation plant die Zusammenarbeit mit anderen existierenden Industrie-Organisationen. Im Linux-Mobilbereich sind unter anderem die Mobile Linux Initiative der OSDL (nun Linux Foundation), die ACCESS Linux Platform und das Linux Phone Standards Forum zu nennen.

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