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Thema: Debian GNU/kFreeBSD will offizieller Teil von Debian werden

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von M wie Meikel am Mi, 7. Februar 2007 um 20:06 #
> > Warum mit ALSA und OSS zwei Sound-Architekturen?
> Es gibt doch nur eine: ALSA. OSS ist seit langem als *deprecated* ausgezeichnet.

Und es ist immer noch drin. Auf der einen Seite wird dauernd geändert, das wenigstens halbwegs stabil sein sollte, auf der anderen Seite werden uralte Zöpfe weder abgeschnitten noch emuliert.

> > Warum fünfzig Dateisysteme, von denen gerade mal eine Handvoll halbwegs populär ist und die sich gerade mal in Details unterscheiden?
> So viele gibt es gar nicht und die meisten müssen unterstützt werden. ISO9660, UDF, CIFS, VFAT, NTFS sind schon allein wegen des marktbeherrschenden Betriebssystems quasi Pflicht.

Auf dem System hier enthält /lib/modules/2.6.15-27-386/kernel/fs 50 Unterverzeichnisse. Dass viele wie NTFS oder UFS gerade mal zum Datenaustausch taugen und nicht als primäres Dateisystem, dürfte so manchem auch nicht klar sein. Wenn sogar IBM bei uns ext3 anstelle von JFS empfiehlt, dann frage ich mich doch, wieviele von den 50 Dateisystemen Leichen sind, die man ruhig mal entsorgen könnte.

> > Bei Virtualisierungslösungen scheint man da ja langsam was gelernt zu haben, da ist man erst bei zwei...
> Welches ist denn das Zweite?

http://www.pro-linux.de/news/2007/10801.html

Neben KVM versucht man sich ja wenigstens, auf eine Schnittstelle für Virtualisierungslösungen zu einigen, da scheint man aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Und irgendwie kehren damit ja auch stabile Schnittstellen in den Kernel ein, zumindestens an einer Baustelle.

> > Als ob im Code eingestreute printf's die einzige Methode zum Debuggen wären.
> Wie debuggst du denn Software ohne Zugriff auf den Quellcode?

Mit Symbolen, mit Kerneldebuggern oder Crashdumps, mit Hooks oder Probes, da gibt es reichlich Möglichkeiten. Das klingt schon manchmal sehr amüsant, wie manche Leute das abtun, weil sie glauben, jenseits der Sourcen könne man nicht vernünftig debuggen.

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