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Thema: QEMU-Beschleuniger wird freie Software

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 16:50 #
Kann man eigentlich mit Qemu von mit raread.exe oder dd erstellte Bootdiskettenimagedateien mit beliebiger Partitionierung booten, oder werden nur reine, mit FAT formatierte, Disketten unterstützt?

Bei mir scheint das nämlich irgendwie nicht zu funktionieren.
Ich habe von einem alten Spiel auf 5.25" Disketten, in welches man direkt reinbooten muß (es ist also kein DOS Spiel) eine RAW Image Datei erstellt, aber qemu kann davon nicht booten.
Muß man da irgendeinen extra Parameter angeben?

Und ist es egal mit welchem Progamm die RAW Image Datei erstellt worden ist?

  • Score: 3 Von Crazy Pinguin am Di, 6. Februar 2007 um 17:14 #
    Normalerweise geht das problemlos, wenn ich ein Floppy Image mache:
    dd if=/dev/fd0 of=/tmp/floppy.img
    dann sollte das Image auch in Qemu booten:
    qemu -fda /tmp/floppy.img -localtime -boot a
    Ich kenn mich mit alten Games und deren Kopierschutz nicht aus, das könnte evtl. eine mögliche Fehlerquelle sein.
    • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 18:53 #
      Wie kann man Image Dateien denn vom Gast OS (hier jetzt FreeDOS) aus beschreiben bzw. formatieren?

      Wenn ich in RAW Image nach fda, also B: in QEMU einbinde
      und im Gastsystem ein
      Format B:
      mache, dann erhalte ich folgenden Fehler:

      Invalid Drive! Aborting
      [Error 61]


      So wie es aussieht liest qemu die disk images nur lesend ein.
      Wie kann ich als die DISK Images beschreibbar mounten?

      • Score: 3 Von Crazy Pinguin am Di, 6. Februar 2007 um 19:03 #
        fda ist A:
        fdb ist B:
        Disk images sind r/w in Qemu eingebunden.
        • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 19:06 #
          Ja, meinte natürlich fdb, war ein Tippfehler von mir.


          > Disk images sind r/w in Qemu eingebunden.
          Und warum kann ich sie dann nicht formatieren?

          • Score: 3 Von Crazy Pinguin am Di, 6. Februar 2007 um 19:26 #
            Bei mir funzt es, ich habs probiert mit Qemu 0.9.0.
            Ich hab das fertige FreeDos Festplatten Image von der Qemu Download Seite als OS benutzt und nach /tmp entpackt.
            -Eine leere Floppy erstellt mit:
            dd if=/dev/zero of=/tmp/floppy.img bs=1024 count=1400
            - Qemu gestartet mit:
            /qemu -hda /tmp/freedos.img -fda /tmp/floppy.img -localtime -boot c
            Danach format a: eingegeben und es funzt sofort. Der Beweis:
            http://img253.imageshack.us/img253/5510/bildschirmfotoqemuts6.png
            • Score: 3 Von Crazy Pinguin am Di, 6. Februar 2007 um 19:27 #
              War ein slash zuviel, Qemu wird natürlich ohne slash gestartet :)
              qemu -hda /tmp/freedos.img -fda /tmp/floppy.img -localtime -boot c
              Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 19:49 #
              Bei mir geht's nicht. :(

              Ich benutze aber auch Bochs 0.8.0 von Ubuntu Dapper Drake
              und die ISO Live+Install CD von FreeDOS 1.0.
              Vielleicht liegt es daran.

              • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 19:54 #
                Jetzt funktioniert es und ich habe auch gleich einen Bug in qemu gefunden.

                Und zwar habe ich vorher die floppy nach fdb gemountet, weil die FreeDOS CD sich ein eigenes Laufwerk auf A: anlegt, daher dachte ich, ich müßte für das Disk Image B: also fdb nehmen.

                Jetzt habe ich fdb nach fda geändert und darauf die image Datei gemountet.
                Aber wenn ich dann qemu mit freedos starte, dann legt freedos sein zeug wieder auf A: an und verschiebt die Image Diskette nach B:

                Die liegt also in B: obwohl nach fda gemountet wurde.
                Und hier funktioniert das formatieren dann.

                • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 20:06 #
                  Schöner Mist.
                  Und das DOS programm mit dem ich die die Imaga Floppy beschreiben will erwartet die Daten wieder auf A: und weigert sich B: zu nehmen.


                  Ich denke ich werde freedos auf ein hd image installieren müssen um es dann noch einmal zu probieren.
                  Und wenn es dann auch nicht geht, dann muß ich wohl bochs verwenden, vielleicht ist das ausgereifter als qemu.

                  • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 20:13 #
                    qemu scheints mit den laufwerksbuchstaben wirklich nicht besonders ernst zu nehmen.

                    jetzt habe ich ein Verzeichnis nach hdb und ein hd.img nach hdc eingebunden.

                    da das hd.img aber unformatiert ist, liegt das verzeichnis von hdb jetzt auf C: anstatt auf D:

                    • Score: 3 Von Crazy Pinguin am Di, 6. Februar 2007 um 20:32 #
                      Nimm doch einfach das fertige freeDOS Image, das ist einfacher, oder installier es dir selbst auf eine virtuelle Platte (bei FreeDos geht das flott). Die CD die du benutzt ist warscheinlich ein Floppy image auf CD gebrannt (ging mit MSDOS auch) und meldet sich als A: an. Das bringt Qemu warscheinlich total durcheinander.
                      Wenn ich bei DOS eine ide0 master Festplatte einhänge die nicht formatiert ist und eine formatierte ide0 slave einhänge, dann ist die ide0 slave automatisch C: solange bis ich ide0 master formatiere und reboote. Erst dann stimmt die Laufwerksbezeichnung.
                      • Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 20:56 #
                        Ne, ich bin beim CD Image geblieben und habe es jetzt installiert.
                        Habe einfach das Verzeichnis für die Instalation nicht eingebunden, dann war das HD image auf C: wo es hingehört.

                        Spielt aber jetzt eh alles keine Rolle mehr.
                        Ich habe versucht von der HD aus das Image Formatiert zurückschreibprogramm zu verwenden und dieses konnte wieder nicht auf die Image Floppy schreiben.
                        Sieht wohl so aus, als wäre qemu beim emulieren noch nicht so weit, denn dieses Programm geht ziemlich tief ins System um auch 1:1 Sicherungskopien von kopiergeschützen Disketten erstellen zu können.
                        Wer hd-copy für DOS kennt, der weiß was ich meine.

                        Auf jedenfall versagt qemu mit diesem Programm.
                        Ich werde es mal mit Bochs oder FreeDOS ausprobieren, hauptsache die Image datei ist auf die floppy image datei wieder zurückgeschrieben danach kann ich ja dann wieder mit qemu testen, aber dazu habe ich heute keine Zeit mehr.

        Score: 3 Von 123 am Di, 6. Februar 2007 um 19:05 #
        Noch etwas.

        Es ist wichtig daß ich die RAW Image datei vom Gastsystem aus formatieren kann,
        da dazu ein spezielles progamm notwendig ist um meine Image Datei zurückzuschreiben.

        Also bitte keine Vorschläge wie man die Image Datei in Linux formatiert.

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