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Mi, 14. Februar 2007, 12:22

Hardware

Smartphones: Linux gewinnt an Bedeutung

Smartphones haben auch im vergangenen Jahr wieder einen reißenden Absatz gefunden - Die Marktforscher prophezeien Linux eine wachsende Bedeutung.

Nach aktuellen Berechnungen der Marktforscher von Canalys wurden 2006 weltweit insgesamt 77 Mio. Mobilgeräte verkauft, davon 64 Mio. Smartphones und 13 Mio. Handhelds. Während allerdings Smartphones und Mobilfunk-fähige Handhelds mit einem Plus von 64 Prozent bzw. 44 Prozent aufwarten konnten, mussten die Handhelds ohne Telefonfunktion einen Rückgang um 33 Prozent hinnehmen. Bei den Betriebssystemen beherrscht derzeit noch Symbian den Markt. 2007 werde aber die Aktivität rund um Linux zunehmen, meinen die Marktforscher.

Laut Aussagen der Forscher versuchen die Handyhersteller damit, den älteren proprietären Betriebssystemen aus dem Weg zu gehen. Demgegenüber steht aber auch Microsoft vor weiterem Aufschwung, da viele der neu auf den Markt kommenden Geräte und Marken auf Windows Mobile 6.0 setzen würden. Im Volumengeschäft sei es allerdings schwer, an Symbian heranzureichen. 2006 kam Symbian auf einen Marktanteil von 67 Prozent, vor Microsoft mit 14 Prozent, RIM mit sieben und Linux mit sechs Prozent Marktanteil.

Nokia behauptete mit 11,11 Mio. verkauften Geräten und einem Marktanteil von 50,2 Prozent die Spitze. Sowohl RIM als auch Motorola konnten dank satter Zuwächse den Abstand auf den Branchenprimus verkürzen, bleiben aber mit Marktanteilen von 8,3 bzw. 6,6 Prozent in respektvollem Abstand. Zum ersten Mal seit Mitte 2004 katapultierte sich übrigens Sony Ericsson in die Top Fünf. Vor allem dank der in Japan verkauften FOMA-Geräte und einigen weiteren neuen Modellen konnte das Unternehmen seinen Absatz um 946 Prozent auf 1,14 Mio. steigern. (pte/demon)

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