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Do, 15. Februar 2007, 18:16

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Linux 5 erst im März

Medienberichten zufolge verspätet sich die Freigabe der Unternehmensversion von Red Hat weiter und soll nun auf März verschoben worden sein.

Wie Kathryn Poole gegenüber englischsprachigen Medien bekannt gab, wird der Hersteller die ursprünglich für den Februar angepeilte Freigabe von Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL 5) nicht erreichen können. Zwar ist das System laut CTO Brian Steven bereits fertig und es sind keine releasekritischen Fehler mehr bekannt, doch müsse noch die Herstellung der Medien und die Umstellung des Supports durchgeführt werden. Die Veröffentlichung von RHEL5 müsste deshalb laut Poole auf März verschoben werden.

Die Freigabe von Red Hat Enterprise 5 wurde bereits Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Ein genauer Termin stand zwar nicht fest, Kunden rechneten aber mit einer Freigabe im November oder Dezember. Nachdem allerdings schon die Beta-Version nicht planmäßig hergestellt werden konnte, konkretisierte Red Hat-Geschäftsführer Matthew Szulik im Dezember die Freigabe und setzte den Termin auf den 28. Februar 2007. Beobachter beschrieben damals die Situation des Unternehmens als »unangenehm.« Während die Konkurrenz aus dem Hause Novell über ein aktuelles Release verfügt, verspätete sich das Flagschiff von Red Hat.

Eine der größten Änderungen von Red Hat Enterprise Linux 5 stellt die Unterstützung von Xen dar. Ferner wird die neue Version eine Unterstützung für Netzwerkstorage-Techniken wie Autofs und iSCSI mitbringen. Zu den weiteren Neuerungen gehören Kexec und Kdump. Beide Applikationen werden Diskdump und Netdump ersetzen. Weiterhin ist SELinux (Security Enhanced Linux) standardmäßig aktiviert. RHEL5 wird darüber hinaus mit einem verbesserten Installer ausgeliefert und Smartcards unterstützen. Zudem hat der Distributor das Cluster- Dateisystem GFS2 eingebunden. Eine weitere Neuerung stellt ein neues Treiber-Modell dar, das eine bessere Integration von Treibern ermöglichen soll, die nicht Bestandteil des Kernels sind.

Derzeit bietet der Hersteller allen Interessenten immer noch die zweite Beta-Version von RHEL5 zum Download an. Das Produkt kann über das Red Hat Network heruntergeladen werden. Auch der eigene FTP-Server und einige Mirror-Server sind mit der aktuellen Testversion bestückt.

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