"Unter den zahlreichen Nichtwählern ist auch Microsoft."
Wer interessiert sich denn auch schon dafür? Ein Standard ist schonmal toll, denn auf irgendetwas muss man sich bei der weiterentwicklung einigen. Vor allem dann ist ein Standard toll, wenn es um die Berrierefreiheit geht... Aber viel wichtiger als der Standard, das sind die Ergebnisse, die dem folgen. Sprich: OpenOffice 3.0. Und dazu gehören natürlich auch Bedienungserleichterungen, welche die Benutzer von Ooo 1.0 auch nach 2.1 noch vermissen...
OpenOffice ist einfach mehr wie instabil zweimal am Tag sehe ich mindestens die Dokumentwiederherstellung und das unabhängig ob ich es jetzt von der OpenOffice-Site oder vom Distributor direkt habe (ausser auf Solaris5.10 ist es noch nie abgestürtzt, bei Win2000Sp4 und Debian4/Fedora5-Linux jedoch sehr oft), ansonsten bin ich aber sehrsehr zufrieden mit Oo.
Ich setzte auf Open Office wegen des günstigen Preises. Im Büro natürlich auf MS Office, es ist ja unter Windows instant* offen (während Open Office dagegen eine Ewigkeit läd). Und das Design auch bei 0ffice 03 ist na ja nun wesentlich attraktiver als bei Open Office, bei dem viele Einstellungsfenster triste Textdarstellung anbieten. Also, nehmen wir mal ideologische Gründe weg, dann würde sicher die große Mehrheit MS Office als attraktiver empfinden.
* welche Tricks da angewendet werden, interessiert im Grunde nicht. Es belegt keinen Speicher und verzögert den Bootvorgang auch nicht und ist trotzdem instant offen.
Office von MS nutzt auch windows dateien die beim start schon geladen wird. Ist also nicht wirklich fair die Geschwindigkeiten zu vergleichen.
Ich persönlich sehe bei office 2003 nur eine design veränderung und das sind buntere buttons.
Sonst nehmen sich die beiden designs überhaupt nichts. Aber eins weiß ich. auf bunte screenshots und fenster wie in office 2007 kann ich definitiv verzichten.
Also, nehmen wir mal ideologische Gründe weg, dann würde sicher die große Mehrheit MS Office als attraktiver empfinden.
Stimmt, solange man gerne mit den Formatierugen herumspielt. --> hat man nun endlich das nervige Positionieren von Bildern bzw. Seitenumbrüche im Griff?
Leider sind ja die meisten Leute nicht mehr fähig, ein Ergebnis zu beurteilen. Sonst würden mehr Leute Latex anstatt einer herkömlichen WYSIWYG Textverarbeitung wie Word bzw. Writer verwenden.
In der Tat: Bei komplizierteren Formatierungen bin ich mittlerweile auch zu LaTeX zurückgekehrt. Tabellen bspw. sind unter beiden Office-Anwendungen ein Graus. Ständig wird irgendetwas automatisch umformatiert. Oder bei Einrückungen gibt es oft Theater. Da ist ein LaTeX doch tausendmal angenehmer. Hier kann ich, wenn ich wollte, sogar jedes Zeichen milimetergenau angeben. Und es bleibt auch so. Und was heißt schon WYSIWYG. Habe ich bei LaTeX auch. Entweder über den dvi-Betrachter oder gleich sofort über pdf. Es ist auch kein Arbeitsschritt mehr, als bei den Office-Anwendungen. Mit einer bestimmten Tastenkombination aus einem Editor wird mir die Ansicht dann geladen. Den Schritt muß ich bei den Office-Anwendungen genauso vornehmen, wenn ich die Seitenansicht vornehmen will.
Allerdings zugegebenermaßen gehöre ich nicht zu den Leuten, die Ihren Text ausschließlich mit dem vi erstellen. Hier benutze ich schon ganz gerne bspw. kile. Dort habe ich Vorlagen erstellt, anhand derer ich dann bestimmte Dokumentarten erstellen kann. Ebenso ist das automatische Ergänzen von TeX-Befehlen sehr angenehm. Man muß sich dann doch nicht soviel Arbeit machen.
Zuletzt habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß die Schriften viel schöner ausgedruckt werden als über die Office-Programme.
Übrigens: Für Leute, die nicht unbedingt Lust haben, sich zu tief in LaTeX einzufuchsen, gibt es unter Windows ein WYSIWYG Programm. Das stellt in "Echtzeit" sofort die Seite dar. Den Namen habe ich allerdings nicht behalten, da es mich nicht interessierte.
Von Lyx halte ich nicht viel. Warum muß ich erst lyxspezifisches lernen, wenn dahinter doch TeX verborgen ist? Dann gehe ich lieber gleich auf TeX.
> In der Tat: Bei komplizierteren Formatierungen bin ich mittlerweile auch zu LaTeX zurückgekehrt. Das größte Problem aus meinem weiteren Umfeld, dass beim Umgang der Nutzer mit den Officeprogrammen auftritt, ist die durch das WYSIWYG suggerierte unmittelbare Formatierungsmöglichkeit. Während ein LaTeX-Anwender in der Regel erstmal seinen Text stur heruntertippt, um ihn dann, wenn er fertig ist, zu formatieren, ist hierbei oftmals das Gegenteil der Fall: Die Anwender spielen schon in der Entstehungsphase mit den Formatierungen herum, fügen Bilder ein, setzen Seitenumbrüche. Nicht nur, dass diese Arbeit durch spätere Texterweiterungen dann meistens im weiteren Verlaufe mehrfach gemacht werden muss, sondern daraus entstehende Designprobleme werden viel zu früh vom Anwender "erkannt" und zu beheben versucht. Davon, dass die wenigsten Formatvorlagen verwenden und stattdessen ihre Überschriften aus der Formatierungs- und der Schriftartleiste zusammenklicken, will ich lieber gar nicht erst reden.
> In der Tat: Bei komplizierteren Formatierungen bin ich mittlerweile auch zu LaTeX zurückgekehrt. Tabellen bspw. > sind unter beiden Office-Anwendungen ein Graus.
Bei LaTeX aber auch. Ich arbeite gerne und oft mit LaTeX, aber sobald Tabellen im Spiel sind, rauf ich mir regelmässig die Haare. Tabellen länger als eine Seite, feste Zellenbreite aber trotzdem zentriert ausgerichtet (womöglich noch am Komma), die ganze Tabelle so breit wie der Text, etc.... Alles für sich geht ja noch, aber ich brauche das meiste davon gleichzeitig, und dann wird jede Tabelle zum unwartbaren multicolumn-Monster. Da besteht dringend Nachholbedarf.
"Es belegt keinen Speicher und verzögert den Bootvorgang nicht". *looool* Wie kann man nur so nen Scheiß erzählen? Klar, Microsoft kann zaubern, und überhaupt ist die Informatik ja ne Zauberkunst mit vielen Tricks. Aua. Jeder Prozess belegt Speicher - und Word, Excel und co. nicht weniger als andere vergleichbare Programme. Gugg halt einfach mal in den Taskmanager. Mit der Startzeit hat das so ziemlich garnix zu tun. Da ist MS-Office tatsächlich besser - eben weil ein Großteil beim Booten schon geladen wird. Und ein Windows ohne MS-Office bootet aus ach so geheimnisvollen Gründen deutlich schneller als eins mit, denn MS-Office setzt nicht *nur* auf Standard-Windows-Libs auf. Mir ist es lieber, alles, was nur von einer Anwendung benötigt wird, auch erst bei deren Start zu laden. Würde man das MS-Vorgehen auf alle Anwendungen übertragen, wäre die Bootzeit von Windows endgültig unerträglich.
soll ich hier den für den Laien alles wortgetreu runterbeten. Das dauert doch zu lange.
Nochmal zum mitschreiben: MS-Office startet superschnell, was nicht das schlechteste ist. Im Vgl. zu KDE würde ich sagen, startet Word etwa so schnell wie ein KDE-Hello World mit Fenstern. Diese extreme Performance verleitet viele ideologisch verblendeten User dazu, auf diverse Tricks zu verweisen, die sich in Realität nicht auswirken. Für all diejenigen nochmal: Windows startet mit oder ohne MS-Office ähnlich schnell, ein installierten MS Office ergibt da kaum Unterschiede - wenn überhaupt. Speicher ist auch nicht übermäßig belegt. Auch hier: keine spürbaren Unterschiede. Es ist mir hier also egal, was Microsoft benutzt, es wirkt sich nicht negativ aus: der Start von Office ist extrem schnell*. Das hatte ich doch geschrieben. Das ein dann gestartetes Word Speicher belegt, ist doch logisch. Also, Kinder: auch hier gilt: erst mal nachdenken und noch mal in sich gehen.
Die vom Vorschreiber genannten Effekte treten nämlich _nicht_ auf. Da kann man sich von überzeugen. Also, was soll es mich interessieren, ob das beim Booten geladen wird, wenn genau so schnell gebootet wird wie vorher und am Ende genau so viel Speicher frei ist, wie vorher auch? Na also
Wen interessiert hier eigentlich, ob und warum MS Office unter Windows schnell startet??? Haben wir Normalsterbliche Zugriff auf die Windowsressourcen, auf die MS Office zurückgreifen kann? Nein. Ist das schön? Nein. Deshalb sind ja auch die meisten der Leser hier unter Linux unterwegs.
Wenn so viele auf Linux oder Mac unterwegs wären, wie in Foren vorgegeben wäre, dann wäre der Marktanteil nicht bei einem mickrigen Prozent (in Realität ist er sicher nicht höher).
Würd mich ja interessieren von wo du verlässliche Zahlen zur Linux Verbreitung hast...das ist so ziemlich unmöglich den nutzungsgrad von Linux aufzuzeichnen.
Was mich immer wundert, wieso geht das bei Windows denn soviel besser?! Da gibt es auch nur Umfragen, Untersuchungen, etc. und die können alles gleich gut erfassen.
Wir lassen uns immer von diesem Argument verblüffen, ohne Not. Natürlich ist es nicht messbar. Und natürlich ist es weniger, sogar viel weniger. Man wird da dann demografische Unterschiede feststellen können. Junge Leute eher. Deutsche eher. Solche Dinge.
Und zum Thema zurück. OpenOffice ist nur ein Platzhalter, für KOffice. OpenOffice ist viel zu langsam zu entwickeln, aber dank ODF wird eine Plattform interoperabler Systeme entstehen, wo ich mir vorstellen kann, dass Kword 2.x die von vielen bevorzugte Wahl werden kann. Startet schnell. Übersichtliches Interface. Schöne Oberfläche. Gute Leistungen. Kostet nichts. Und so weiter.
Vor allem wird Koffice eben von der Weiterentwicklung von QT und KDE profitieren können. Jetzt wird wohl WYS* von QT anständig unterstützt. Die automatische Erkennung der Sprache, die in KDE4.0 Einzug halten wird, wäre ein Segen nicht nur für den Mailverkehr, sondern auch für interne Dokumente. Und die neue Oberfläche entsprang einem Design-Wettbewerb, und da bin ich schon gespannt. Ist geraten, aber mich vermute, KWord lädt dann auch sehr schnell unter Windows.
Klar, bis dahin ist noch ein weiter Weg!
Aber kann auf Dauer dann eigentlich ne kommerzielle Firma mit einem Projekt konkurrieren, das kostenlos ist. Wenn Microsoft tatsächlich daran scheitert, Open XML ebenfalls zum ISO-Standard zu machen, und selbst dass ODF vernünftig unterstützen wird müssen (um in Regierungen und so weiter eingesetzt zu werden), dann sehe ich nicht, wie Microsoft auf Dauer für ihr Produkt noch überhaupt Geld verlangen kann, wenn andere quasi gleichwertige Dinge anbieten und dafür nichts verlangen, oder nur einen Bruchteil?
Fakt ist, dass Microsoft in anderen Bereichen mit FOSS konkurriert (Webserver, Datenbanken, Entwicklungsumgebung) und tatsächlich auch gut Einheiten verkauft. Das liegt zum einen natürlich an der engen Integration ins eigene Betriebssystem, zum anderen aber auch einfach an guter Leistung, zum Beispiel bei .NET. Man muss halt auch bei FOSS erstmal Schritthalten können.
Um zu ergänzen: es ging doch hier um OpenOffice. Und? das ist ein Windows-Programm. Unter Linux kann man es auch nutzen. Ich seh zwar keinen Grund dafür, aber man kann - so rein theoretisch.
Also OOo unter Fedora startet hier auf Klick... schneller als Word auf einem vergleichbaren Windows System. Warum? Weil es die selben Tricks verwendet. MS Office ist ___nicht___ performanter sondern besser integriert. Und das hat OOo unter Fedora zum Beispiel genauso. Ohne MS Office startet Windows erheblich schneller. Dazu muss man aber auch den kompletten Bootvorgang beobachten. Windows ist nach erscheinen des Desktops ___nicht___ einsatzbereit und MS Office benötigt zu diesem Zitpunkt recht lange zum starten.
Fakt:
MS Office bremst Windows beim Startvorgang aus und es belegt durchgehend Ressourcen. OOo integriert bremst das jeweilige System beim Startvorgang aus und es belegt durchgehend Ressourcen.
Wann kommt der Tag an dem die Laien von dem Märchen wegkommen, MS Office wäre performant...
Von Friedrich Hattendorf am So, 18. Februar 2007 um 22:32 #
Wenn ich diese Diskussion lese, habe ich den Eindruck, als ob der schnelle Startvorgang das wichtigste an einem Office-Programm ist. Wenn ich OO oder LaTex (kile) anstarte, leg ich mir meist noch ein paar Sachen zurecht; wenn ich dann soweit bin, ist das Programm auch soweit.
Allerdings schreibe ich meine Texte (fast) nur noch mit LaTex. Welche andere Textverarbeitung kann zwölf Jahre alte Dateien ohne irgendeine Nacharbeit zum Druck befördern, und lässt trotzdem die Möglichkeit zu, den Text weiter zu bearbeiten?
In der Firma muss ich sehr oft Dokumente lesen. Von dem Zeitpunkt da ich was clicke, bis dahin wo das Dokument offen ist, bin ich der Antwort auf meine Frage kein Stück näher und muss warten.
Die Sachen, die ich selbst schreibe, dafür ist es kein Problem, die bleiben solange offen, bis ich fertig bin.
Allerdings schreibe ich meine Texte (fast) nur noch mit LaTex. Welche andere Textverarbeitung kann zwölf Jahre alte Dateien ohne irgendeine Nacharbeit zum Druck befördern, und lässt trotzdem die Möglichkeit zu, den Text weiter zu bearbeiten?
In Zukunft sehe ich diese Zukunftssicherheit bei allen Wordprozessoren die das ODF Format unterstützen. In der Vergangenheit gabs allerdings nur TeX, das ist wahr.
Des halb empfinde ich es auch als Frechheit von Microsoft, dass sie unbedingt ihr eigenes, ODF-inkompatibles, MS-Windows und MS-Office zentrisches Dateiformat durchdrücken wollen. MS torpediert (schon wieder einmal) mit Hilfe seiner Marktmacht den Fortschritt.
Nein, es hat rein praktische Gründe. Anders als MS Office Nutzer wollen andere Office Nutzer einfach mit dem Produkt effizient arbeiten.
Wenn du lieber durchgehend nur bunte Bilder ansehen willst anstatt zu arbeiten solltest du gefeuert werden und Platz für vernünftige Arbeitskräfte machen.
Und dein Märchen es würde nicht bremen oder keinen Speicher belegen... na klar... Microsoft kann zaubern und Software sogar ohne PC betreiben. Hey DAU... sieh es ein - Du hast nicht die geringste Ahnung. Solch dummen Beiträge kennt man sonst nur von Heise.
Unfug. Gerade ich weiße immer darauf hin, dass manche User hier zu sehr dem optischen Eindruck des Hintergrundbildes oder des Bildschirmschoners frönen, um die Qualität des Desktops zu bewerten.
Anderes hatte ich doch schon erklärt Jedenfall kann man da beim besten Willen kein echtes Bremen und auch kein Hamburg erkennen. Es sei denn - wie gesagt - aus ideologischen Gründen. Und Bremen belegen oder besetzen ist auch nicht.
Kinder, gebt euch doch demnächst ein bisschen mehr Mühe mit der Tipperei. Gerade wenn ihr einem altem Hasen wie mir dumm kommen wollt. Wenn's so unglücklich schief läuft, dann wirkt das albern.
Das kommt alles von der schlechten Rechtschreibprüfung im Firefox. Da hat die Browserkrücke Konqueror wirklich mal was voraus. Denn da kriegt man die Fehler schnell angezeigt
Ist die Polemik gegen die tatsächlich unnötigen Tippfehler ein Ausweichmanöver vor den Argumenten? Ich habe auf jeden Fall die Argumente von Michael verstanden trotz seiner Tippfehler. Ich pflichte diesen Argumenten auch bei. Soviel ich weiß, bedeutet jede Anwendung -unabhängig vom OS- ein Verbrauch von Resourcen. Insofern sollte es mich doch wundern, wenn das beim MSOffice Schnellstarter anders sein sollte. Um Resourcen zu sparen wurde unter Unix für Netzwerkdienste -ist zwar auf den ersten Blick hier offtopic, verdeutlicht aber doch den hier oft diskutierten Resourcenverbrauch- der inetd eingeführt. Dieser startet Netzwerkdienste (bspw. sshd) nur bei Bedarf, um sie bei Nichtbedarf wieder zu beenden. Ist das unter Windows anders? Verbrauchen dort Anwendungen keine Resourcen? Das wäre natürlich sensationell. Dann müßte man sich wirklich überlegen, ob die Unixe noch zeitgemäß sind. Aber so ganz kann das ja wohl nicht stimmen. Denn immerhin sind für das neue Vista die Resourcenanforderungen erneut gestiegen. Warum wohl?! Und insofern sehe ich auch nicht ideologische Gründe. Hinzu kommt noch, daß der Scheduler unter den Unixen wesentlich effizienter arbeitet als unter den Windows OSes. Wenn die Anwendungen nicht aktiv sind, wird ihnen so gut wie keine Rechenzeit zur Verfügung gestellt. Aber das ist eine Sache, die hier wohl den Rahmen des Themas sprengen würde.
Ok, abc, dann setzen wir uns mal genauer mit Dir auseinander.
> Gerade ich weiße immer darauf hin, dass manche User hier zu sehr dem optischen Eindruck > des Hintergrundbildes oder des Bildschirmschoners frönen, um die Qualität des Desktops > zu bewerten.
Es ist zwar mehr oder weniger deutlich, was Du mit dem Satz sagen möchtest, aber Dir ist schon klar, dass das grammatikalisch wie inhaltlich stark gedehnt um nicht zu sagen überstrapaziert ist, oder? "Ich fröne xxx, um etwas zu bewerten"? Wo ist Dein Sprachgefühl?
> Jedenfall kann man da beim besten Willen kein echtes Bremen und auch kein Hamburg > erkennen. Es sei denn - wie gesagt - aus ideologischen Gründen. Und Bremen belegen > oder besetzen ist auch nicht.
Auch hier: Was willst Du uns eigentlich sagen?
Alter Hase hin oder her: Deine Beiträge sind extrem unverständlich. Vielleicht ist es Dir zu mühsam, Dich auf unser Niveau herunter zu denken, aber wenn Du hier mit uns Ahnungslosen mitreden möchtest, musst Du das schon tun.
Ich habe OOo unter Fedora egal bei welcher OOo noch nie abstürzen gesehen... und ich arbeite beruflich damit. Per Klick sofort gestartet (schneller geht es nicht) und einfach nur zuverlässig wie es sein soll. Selbst die Windows Versionen der betreuten Büros haben noch nicht ein einziges Mal Probleme gemacht.
Wie siehtŽs aus mit der (vorwärts- und rückwärts-) Kompatibilität zwischen odf 1.0 und odf 1.1 ? Kann ich ein odf-1.1-dokument verlustfrei mit einem odf-1.0-programm bearbeiten ?
Wer interessiert sich denn auch schon dafür? Ein Standard ist schonmal toll, denn auf irgendetwas muss man sich bei der weiterentwicklung einigen. Vor allem dann ist ein Standard toll, wenn es um die Berrierefreiheit geht... Aber viel wichtiger als der Standard, das sind die Ergebnisse, die dem folgen. Sprich: OpenOffice 3.0. Und dazu gehören natürlich auch Bedienungserleichterungen, welche die Benutzer von Ooo 1.0 auch nach 2.1 noch vermissen...
und das unabhängig ob ich es jetzt von der OpenOffice-Site oder vom Distributor direkt habe (ausser auf Solaris5.10 ist es noch nie abgestürtzt, bei Win2000Sp4 und Debian4/Fedora5-Linux jedoch sehr oft), ansonsten bin ich aber sehrsehr zufrieden mit Oo.
Allerdings wirkt das User Interface im Vgl. zu Microsoft Office hausbacken und antiquiert.
Jediglich office 2007 hat ein "besseres" design.
Mir persönlich ist das allerdings zu verspielt und ich nutze da lieber "antiquitäre" designs. Und da stehe ich sicherlich nicht alleine da.
Wer braucht schon Bilder um zentrieren zu können? Und was ist so schlimm an menüs?
"ich nutze da lieber ... designs.."
kommt sicher eher aus ideologischen Gründen.
Ich setzte auf Open Office wegen des günstigen Preises.
Im Büro natürlich auf MS Office, es ist ja unter Windows instant* offen (während Open Office dagegen eine Ewigkeit läd). Und das Design auch bei 0ffice 03 ist na ja nun wesentlich attraktiver als bei Open Office, bei dem viele Einstellungsfenster triste Textdarstellung anbieten.
Also, nehmen wir mal ideologische Gründe weg, dann würde sicher die große Mehrheit MS Office als attraktiver empfinden.
* welche Tricks da angewendet werden, interessiert im Grunde nicht. Es belegt keinen Speicher und verzögert den Bootvorgang auch nicht und ist trotzdem instant offen.
Ich persönlich sehe bei office 2003 nur eine design veränderung und das sind buntere buttons.
Sonst nehmen sich die beiden designs überhaupt nichts. Aber eins weiß ich. auf bunte screenshots und fenster wie in office 2007 kann ich definitiv verzichten.
Stimmt, solange man gerne mit den Formatierugen herumspielt. --> hat man nun endlich das nervige Positionieren von Bildern bzw. Seitenumbrüche im Griff?
Leider sind ja die meisten Leute nicht mehr fähig, ein Ergebnis zu beurteilen. Sonst würden mehr Leute Latex anstatt einer herkömlichen WYSIWYG Textverarbeitung wie Word bzw. Writer verwenden.
mfg
unreal
ultimasephrioth, auch ein LaTeX-Nutzer
Außerdem kann man das Ergebnis wenigstens lesen, was man bei so manch schriftlichen Werken (auch von Lehrern und Professoren) nicht behaupten kann.
mfg
unreal
In der Tat: Bei komplizierteren Formatierungen bin ich mittlerweile auch zu LaTeX zurückgekehrt. Tabellen bspw. sind unter beiden Office-Anwendungen ein Graus. Ständig wird irgendetwas automatisch umformatiert. Oder bei Einrückungen gibt es oft Theater. Da ist ein LaTeX doch tausendmal angenehmer. Hier kann ich, wenn ich wollte, sogar jedes Zeichen milimetergenau angeben. Und es bleibt auch so. Und was heißt schon WYSIWYG. Habe ich bei LaTeX auch. Entweder über den dvi-Betrachter oder gleich sofort über pdf. Es ist auch kein Arbeitsschritt mehr, als bei den Office-Anwendungen. Mit einer bestimmten Tastenkombination aus einem Editor wird mir die Ansicht dann geladen. Den Schritt muß ich bei den Office-Anwendungen genauso vornehmen, wenn ich die Seitenansicht vornehmen will.
Allerdings zugegebenermaßen gehöre ich nicht zu den Leuten, die Ihren Text ausschließlich mit dem vi erstellen. Hier benutze ich schon ganz gerne bspw. kile. Dort habe ich Vorlagen erstellt, anhand derer ich dann bestimmte Dokumentarten erstellen kann. Ebenso ist das automatische Ergänzen von TeX-Befehlen sehr angenehm. Man muß sich dann doch nicht soviel Arbeit machen.
Zuletzt habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß die Schriften viel schöner ausgedruckt werden als über die Office-Programme.
Übrigens: Für Leute, die nicht unbedingt Lust haben, sich zu tief in LaTeX einzufuchsen, gibt es unter Windows ein WYSIWYG Programm. Das stellt in "Echtzeit" sofort die Seite dar. Den Namen habe ich allerdings nicht behalten, da es mich nicht interessierte.
Von Lyx halte ich nicht viel. Warum muß ich erst lyxspezifisches lernen, wenn dahinter doch TeX verborgen ist? Dann gehe ich lieber gleich auf TeX.
Das größte Problem aus meinem weiteren Umfeld, dass beim Umgang der Nutzer mit den Officeprogrammen auftritt, ist die durch das WYSIWYG suggerierte unmittelbare Formatierungsmöglichkeit. Während ein LaTeX-Anwender in der Regel erstmal seinen Text stur heruntertippt, um ihn dann, wenn er fertig ist, zu formatieren, ist hierbei oftmals das Gegenteil der Fall: Die Anwender spielen schon in der Entstehungsphase mit den Formatierungen herum, fügen Bilder ein, setzen Seitenumbrüche. Nicht nur, dass diese Arbeit durch spätere Texterweiterungen dann meistens im weiteren Verlaufe mehrfach gemacht werden muss, sondern daraus entstehende Designprobleme werden viel zu früh vom Anwender "erkannt" und zu beheben versucht. Davon, dass die wenigsten Formatvorlagen verwenden und stattdessen ihre Überschriften aus der Formatierungs- und der Schriftartleiste zusammenklicken, will ich lieber gar nicht erst reden.
lg
Erik
> sind unter beiden Office-Anwendungen ein Graus.
Bei LaTeX aber auch. Ich arbeite gerne und oft mit LaTeX, aber sobald Tabellen im Spiel sind, rauf ich mir regelmässig die Haare. Tabellen länger als eine Seite, feste Zellenbreite aber trotzdem zentriert ausgerichtet (womöglich noch am Komma), die ganze Tabelle so breit wie der Text, etc.... Alles für sich geht ja noch, aber ich brauche das meiste davon gleichzeitig, und dann wird jede Tabelle zum unwartbaren multicolumn-Monster. Da besteht dringend Nachholbedarf.
*looool*
Wie kann man nur so nen Scheiß erzählen?
Klar, Microsoft kann zaubern, und überhaupt ist die Informatik ja ne Zauberkunst mit vielen Tricks. Aua.
Jeder Prozess belegt Speicher - und Word, Excel und co. nicht weniger als andere vergleichbare Programme.
Gugg halt einfach mal in den Taskmanager.
Mit der Startzeit hat das so ziemlich garnix zu tun. Da ist MS-Office tatsächlich besser - eben weil ein Großteil beim Booten schon geladen wird. Und ein Windows ohne MS-Office bootet aus ach so geheimnisvollen Gründen deutlich schneller als eins mit, denn MS-Office setzt nicht *nur* auf Standard-Windows-Libs auf.
Mir ist es lieber, alles, was nur von einer Anwendung benötigt wird, auch erst bei deren Start zu laden. Würde man das MS-Vorgehen auf alle Anwendungen übertragen, wäre die Bootzeit von Windows endgültig unerträglich.
Nochmal zum mitschreiben:
MS-Office startet superschnell, was nicht das schlechteste ist. Im Vgl. zu KDE würde ich sagen, startet Word etwa so schnell wie ein KDE-Hello World mit Fenstern.
Diese extreme Performance verleitet viele ideologisch verblendeten User dazu, auf diverse Tricks zu verweisen, die sich in Realität nicht auswirken.
Für all diejenigen nochmal: Windows startet mit oder ohne MS-Office ähnlich schnell, ein installierten MS Office ergibt da kaum Unterschiede - wenn überhaupt.
Speicher ist auch nicht übermäßig belegt. Auch hier: keine spürbaren Unterschiede.
Es ist mir hier also egal, was Microsoft benutzt, es wirkt sich nicht negativ aus: der Start von Office ist extrem schnell*.
Das hatte ich doch geschrieben.
Das ein dann gestartetes Word Speicher belegt, ist doch logisch.
Also, Kinder: auch hier gilt: erst mal nachdenken und noch mal in sich gehen.
Die vom Vorschreiber genannten Effekte treten nämlich _nicht_ auf. Da kann man sich von überzeugen.
Also, was soll es mich interessieren, ob das beim Booten geladen wird, wenn genau so schnell gebootet wird wie vorher und am Ende genau so viel Speicher frei ist, wie vorher auch? Na also
Darum ging es doch.
der braucht Ladezeit und der belegt Speicher.
Darum ging es doch.
Rein formal ja,....
Aber nach dem lesen dieses Threads sieht selbst ein Blinder mit dem Krückstock, dass
dies keineswegs das Einzige war, worum es manchen hier ging.
Sebalin.
Wir lassen uns immer von diesem Argument verblüffen, ohne Not. Natürlich ist es nicht messbar. Und natürlich ist es weniger, sogar viel weniger. Man wird da dann demografische Unterschiede feststellen können. Junge Leute eher. Deutsche eher. Solche Dinge.
Und zum Thema zurück. OpenOffice ist nur ein Platzhalter, für KOffice. OpenOffice ist viel zu langsam zu entwickeln, aber dank ODF wird eine Plattform interoperabler Systeme entstehen, wo ich mir vorstellen kann, dass Kword 2.x die von vielen bevorzugte Wahl werden kann. Startet schnell. Übersichtliches Interface. Schöne Oberfläche. Gute Leistungen. Kostet nichts. Und so weiter.
Vor allem wird Koffice eben von der Weiterentwicklung von QT und KDE profitieren können. Jetzt wird wohl WYS* von QT anständig unterstützt. Die automatische Erkennung der Sprache, die in KDE4.0 Einzug halten wird, wäre ein Segen nicht nur für den Mailverkehr, sondern auch für interne Dokumente. Und die neue Oberfläche entsprang einem Design-Wettbewerb, und da bin ich schon gespannt. Ist geraten, aber mich vermute, KWord lädt dann auch sehr schnell unter Windows.
Klar, bis dahin ist noch ein weiter Weg!
Aber kann auf Dauer dann eigentlich ne kommerzielle Firma mit einem Projekt konkurrieren, das kostenlos ist. Wenn Microsoft tatsächlich daran scheitert, Open XML ebenfalls zum ISO-Standard zu machen, und selbst dass ODF vernünftig unterstützen wird müssen (um in Regierungen und so weiter eingesetzt zu werden), dann sehe ich nicht, wie Microsoft auf Dauer für ihr Produkt noch überhaupt Geld verlangen kann, wenn andere quasi gleichwertige Dinge anbieten und dafür nichts verlangen, oder nur einen Bruchteil?
Gruß, Kay
lg
Erik
Und? das ist ein Windows-Programm.
Unter Linux kann man es auch nutzen. Ich seh zwar keinen Grund dafür, aber man kann - so rein theoretisch.
Fakt:
MS Office bremst Windows beim Startvorgang aus und es belegt durchgehend Ressourcen.
OOo integriert bremst das jeweilige System beim Startvorgang aus und es belegt durchgehend Ressourcen.
Wann kommt der Tag an dem die Laien von dem Märchen wegkommen, MS Office wäre performant...
Wenn ich OO oder LaTex (kile) anstarte, leg ich mir meist noch ein paar Sachen zurecht; wenn ich dann soweit bin, ist das Programm auch soweit.
Allerdings schreibe ich meine Texte (fast) nur noch mit LaTex. Welche andere Textverarbeitung kann zwölf Jahre alte Dateien ohne irgendeine Nacharbeit zum Druck befördern, und lässt trotzdem die Möglichkeit zu, den Text weiter zu bearbeiten?
Friedrich
Die Sachen, die ich selbst schreibe, dafür ist es kein Problem, die bleiben solange offen, bis ich fertig bin.
Gruß, Kay
In Zukunft sehe ich diese Zukunftssicherheit bei allen Wordprozessoren die das ODF Format unterstützen. In der Vergangenheit gabs allerdings nur TeX, das ist wahr.
Des halb empfinde ich es auch als Frechheit von Microsoft, dass sie unbedingt ihr eigenes, ODF-inkompatibles, MS-Windows und MS-Office zentrisches Dateiformat durchdrücken wollen.
MS torpediert (schon wieder einmal) mit Hilfe seiner Marktmacht den Fortschritt.
Nein, es hat rein praktische Gründe. Anders als MS Office Nutzer wollen andere Office Nutzer einfach mit dem Produkt effizient arbeiten.
Wenn du lieber durchgehend nur bunte Bilder ansehen willst anstatt zu arbeiten solltest du gefeuert werden und Platz für vernünftige Arbeitskräfte machen.
Und dein Märchen es würde nicht bremen oder keinen Speicher belegen... na klar... Microsoft kann zaubern und Software sogar ohne PC betreiben. Hey DAU... sieh es ein - Du hast nicht die geringste Ahnung. Solch dummen Beiträge kennt man sonst nur von Heise.
Gerade ich weiße immer darauf hin, dass manche User hier zu sehr dem optischen Eindruck des Hintergrundbildes oder des Bildschirmschoners frönen, um die Qualität des Desktops zu bewerten.
Anderes hatte ich doch schon erklärt
Jedenfall kann man da beim besten Willen kein echtes Bremen und auch kein Hamburg erkennen.
Es sei denn - wie gesagt - aus ideologischen Gründen.
Und Bremen belegen oder besetzen ist auch nicht.
Kinder, gebt euch doch demnächst ein bisschen mehr Mühe mit der Tipperei.
Gerade wenn ihr einem altem Hasen wie mir dumm kommen wollt.
Wenn's so unglücklich schief läuft, dann wirkt das albern.
> Kinder, gebt euch doch demnächst ein bisschen mehr Mühe mit der Tipperei.
Ach ja? Dann hör du aber auf alles weiß anzumalen:
> Gerade ich weiße immer darauf hin
Da hat die Browserkrücke Konqueror wirklich mal was voraus. Denn da kriegt man die Fehler schnell angezeigt
Ich habe auf jeden Fall die Argumente von Michael verstanden trotz seiner Tippfehler. Ich pflichte diesen Argumenten auch bei. Soviel ich weiß, bedeutet jede Anwendung -unabhängig vom OS- ein Verbrauch von Resourcen. Insofern sollte es mich doch wundern, wenn das beim MSOffice Schnellstarter anders sein sollte.
Um Resourcen zu sparen wurde unter Unix für Netzwerkdienste -ist zwar auf den ersten Blick hier offtopic, verdeutlicht aber doch den hier oft diskutierten Resourcenverbrauch- der inetd eingeführt. Dieser startet Netzwerkdienste (bspw. sshd) nur bei Bedarf, um sie bei Nichtbedarf wieder zu beenden. Ist das unter Windows anders? Verbrauchen dort Anwendungen keine Resourcen? Das wäre natürlich sensationell. Dann müßte man sich wirklich überlegen, ob die Unixe noch zeitgemäß sind.
Aber so ganz kann das ja wohl nicht stimmen. Denn immerhin sind für das neue Vista die Resourcenanforderungen erneut gestiegen. Warum wohl?!
Und insofern sehe ich auch nicht ideologische Gründe. Hinzu kommt noch, daß der Scheduler unter den Unixen wesentlich effizienter arbeitet als unter den Windows OSes. Wenn die Anwendungen nicht aktiv sind, wird ihnen so gut wie keine Rechenzeit zur Verfügung gestellt. Aber das ist eine Sache, die hier wohl den Rahmen des Themas sprengen würde.
> Gerade ich weiße immer darauf hin, dass manche User hier zu sehr dem optischen Eindruck
> des Hintergrundbildes oder des Bildschirmschoners frönen, um die Qualität des Desktops
> zu bewerten.
Es ist zwar mehr oder weniger deutlich, was Du mit dem Satz sagen möchtest, aber Dir ist schon klar, dass das grammatikalisch wie inhaltlich stark gedehnt um nicht zu sagen überstrapaziert ist, oder? "Ich fröne xxx, um etwas zu bewerten"? Wo ist Dein Sprachgefühl?
> Jedenfall kann man da beim besten Willen kein echtes Bremen und auch kein Hamburg
> erkennen. Es sei denn - wie gesagt - aus ideologischen Gründen. Und Bremen belegen
> oder besetzen ist auch nicht.
Auch hier: Was willst Du uns eigentlich sagen?
Alter Hase hin oder her: Deine Beiträge sind extrem unverständlich. Vielleicht ist es Dir zu mühsam, Dich auf unser Niveau herunter zu denken, aber wenn Du hier mit uns Ahnungslosen mitreden möchtest, musst Du das schon tun.