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Mi, 21. Februar 2007, 13:50

Unternehmen

Wie Novell mit seiner Open-Source-Umstellung spart

Novell hat mit der noch andauernden Umstellung seiner eigenen Rechner auf freie Software bereits Millionen von Dollar gespart.

Einige Einzelheiten zu der bereits 2004 angekündigten Umstellung gab jetzt Debra Anderson von Novell bekannt. Zu Beginn der Migration lief auf den 15.000 Desktops und Notebooks des Unternehmens zu 95% Windows. Der erste Migrationsschritt war eine Umstellung von MS Office auf OpenOffice.org, gefolgt von einer Migration eines Teils der Rechner auf Linux. Im Jahr 2005 waren 54% der Rechner auf Linux migriert. Während die Migration teils durch die Unternehmenspolitik motiviert war, brachte sie auch Einsparungen. Diese werden allein im Desktop-Bereich auf jährlich 900.000 US-Dollar beziffert.

Eine Schwierigkeit bei der Migration waren die vorhandenen Geschäftsanwendungen unter Windows. Laut Anderson wurden diese Probleme mittlerweile gelöst. Eine gute Strategie bei der Umstellung ist es ihrer Ansicht nach, schrittweise vorzugehen und zuerst die Rechner umzustellen, die nicht auf Windows-Anwendungen angewiesen sind.

Während die Desktop-Umstellung offenbar nahezu vollständig ist, laufen auf den Servern erst zu 40% freie Systeme. In diesem Bereich können noch Millionenbeträge eingespart werden. So wurde eine Oracle-Datenbank von HP-UX auf Linux migriert, wobei über 300.000 US-Dollar eingespart und zugleich Leistung und Verfügbarkeit verbessert wurden.

Eine andere Kostenquelle wurde mit dem Bugtracking-System eliminiert. Novell setzte ursprünglich ein proprietäres System ein, das 1,2 Mio. USD in der Anschaffung und 300.000 USD für die Inbetriebnahme sowie jährlich 180.000 USD für einen Wartungsvertrag kostete. Nun wird das kostenlose Bugzilla eingesetzt.

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