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Mi, 28. Februar 2007, 13:34

Software::Distributionen

Carrier Grade Linux Spezifikation 4.0

Die Linux Foundation hat Version 4.0 der Carrier Grade Linux Spezifikation fertiggestellt.

Die Carrier Grade Linux Spezifikation (CGL) ist im Bereich der Telekommunikation etwa das, was die Linux Standard Base für Linux-Server und -Desktops ist. Es handelt sich um eine Definition von Anforderungen, die Linux-Distributionen beim Einsatz in hochverfügbaren Telekommunikationsgeräten erfüllen müssen. Sie enthält auch Konformität mit der Linux Standard Base, geht aber in vielen Bereichen darüber hinaus.

Version 4.0 bringt gegenüber der Version 3.0 der Spezifikation im Wesentlichen Änderungen, mit denen sie sich am Carrier-Grade-Anforderungsprofil der SCOPE Alliance orientiert, sowie strengere Anforderungen für die Konformität zur Spezifikation. Anhand des Anforderungsprofils der SCOPE Alliance wurden die in der CGL-Spezifikation aufgeführten Punkte priorisiert. Dass die SCOPE Alliance sich so stark auf CGL ausrichtet, wird von der CGL-Arbeitsgruppe als Bestätigung ihrer Arbeit gesehen.

Im Telekommunikationsbereich stellt man die Anforderungen der »Fünf Neunen« oder »Sechs Neunen« an die Verfügbarkeit: 99,999% oder 99,9999% der Zeit muss das System verfügbar sein, von geplanten Abschaltungen abgesehen. Das entspricht maximal fünf Minuten bzw. dreißig Sekunden Ausfall im Jahr. Diverse Distributoren bieten Linux-Distributionen an, die das zu leisten vermögen.

Die Carrier Grade Linux Spezifikation 4.0 ist als Sammlung von PDF-Dateien bei der Linux-Foundation zu finden. Sie behandelt sieben Kategorien: Leistung, Hardware, Standards, Wartbarkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit und Clusterung.

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