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Do, 1. März 2007, 14:56

Auch Kalifornien will offene Dokumentenformate

Das Parlament des US-Bundesstaates Kalifornien wird voraussichtlich bald über einen Gesetzentwurf entscheiden müssen, der offene Dokumentenformate für alle Behörden verbindlich macht.

Nach Massachusetts, das seit Beginn dieses Jahres bereits auf offene Formate setzt, sowie Texas und Minnesota, die entsprechende Pläne haben, könnte auch Kalifornien offene Formate für Behörden zur Pflicht machen. Ein Gesetzentwurf liegt dem Parlament jedenfalls vor. Dieser will Anforderungen festlegen, nach denen ab 1. Januar 2008 die Behörden »Güter und Dienstleistungen« im IT-Bereich erwerben sollen. Alle Dokumente sollen ein einem offenen, erweiterbaren, XML-basierten Dateiformat erzeugt, ausgetauscht und archiviert werden. Die dafür benötigte Software soll rechtzeitig beschafft werden. Das für die Technologie zuständige Amt soll demnach alle offenen, XML-basierten Dateiformate evaluieren und Richtlinien zur Verwendung herausgeben.

Das OpenDocument-Format (ODF) würde diese Anforderungen exakt erfüllen. Wahrscheinlich wurde der Gesetzentwurf im Hinblick auf ODF erstellt. Der geplante Gesetzestext ist kaum länger als die obige Zusammenfassung: Er fügt dem Gesetz nur eine Sektion mit drei Absätzen hinzu.

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