Nachdem die Trolle alle im Treshhold (oder wie das heißt) verschwunden sind, gibt es noch irgendwelche Kommentare, die auf den Inhalt der obigen News eingehen?
Zur Information: Es geht um as bald kommende Ubuntu 7.04 und die Veröffentlichung der Vorab-Testversionen. Sinvoll Frage dazu: Wie läuft diese Testversion und kann man daraus schließen, was die nächste Ubuntuversion bringt?
Nein, irgendwelche Kommentare gibt es nicht? Na denn, schönes Wochenende.
ich nutze ubuntu seit 2005 auf meinem r51-notebook und bin bis jetzt immer ganz gut zurecht gekommen. mir gefällt ubuntu, weil die distri bequem zu bedienen ist, ich fast alle software einfach per apt installieren kann und natürlich auch wegen der anderen 1000 vorzüge. von zeit zu zeit installiere ich eine neue version auf meine system-partition und freue mich immer über die zahlreichen verbesserungen (seit 6.06 wird zum beispiel meine 3d-grafikkarte automatisch erkannt). dafür habe ich aber bei der version 6.10 probleme mit hibernate und möchte deshalb mal die 7.04 beta ausprobieren. nun endlich meine frage: greifen die beta und die stable auf die gleichen quellen zu, so dass man, wenn man die beta installiert ab april die stable hat oder muss man die stable im april noch einmal installieren? ich hoffe, dass irgendjemand mein wirres gestammel verstehlt.
Was mich bei den neuen Version interessiert, ist was sich binaer-technisch aendert? Wir eine C++ Anwendung, compiliert mit gcc-3.3.5 oder gcc-4.0.1 auf dem neuen Ubuntu noch laufen? Gibt es hierzu irgendwelche Ausagen? Oder anders gefragt, ist die libstdc++5 per default noch dabei und ist die distrie, kompiliert mit gcc-4.1 noch kompatibel mit gcc-4.0.1 oder sind da Probleme zu erwarten?
Es ist schon erstaunlich: Da schafft es eine neue Distribution innerhalb weniger Monate einen großen Teil der Linux-User für sich zu gewinnen - und erntet in den Foren dafür Hohn und Spott. Vergleichbares widerfährt zur Zeit nur Novel, und die haben sich, wie wir alle wissen, immerhin mit dem Teufel himself eingelassen, es also gewissermaßen auch verdient.
Was ist denn so schlimm an (K)Ubuntu? Ich habe bis heute nicht ein überzeugendes Argument dagegen gehört. Allenfalls kleine Macken, die aber jede Distribution irgendwo mit sich rumschleppt. Peinlich sind allerdings Begründungen wie "Hinter Ubuntu steckt zuviel Geld", "Ubuntu ist nur Marketing" oder "Ubuntu macht Debian kaputt". Da fragt man sich echt, was das soll. Als wenn es per se schlecht wäre, wenn in eine Distribution Geld investiert und die Werbetrommel gerührt wird. Ich sage: Leute, die etwas dagegen haben, sind nicht wirklich am Erfolg von Linux interessiert!
Zur Sache mit Debian kann man nur immer wieder wiederholen: Die Summe aller Entwickler bleibt gleich oder wächst! Wenn also Ubuntu tatsächlich Ressourcen von Debian abziehen sollte (und der Beweis hierfür ich noch nicht erbracht), dann gehen diese Ressourcen nicht verloren, sondern verlagern sich lediglich! Zudem macht Ubuntu hier nichts unmoralisches oder gar illegles, denn die Nutzung der Debian-Pakete steht jedem frei, auch Ubuntu, und ist von Debian ausdrücklich so gewollt! Und letztlich ist der Erfolg Ubuntus auch der Erfolg der Debian-Pakete. Wäre es Debian lieber, Ubuntu würde auf rpm aufsetzen? Wäre Debian damit auch nur ein Deut geholfen?
Und Mark Shuttleworth kann einem leid tun. Alles, was er sich verschulden hat lassen, ist mit einer Firma Erfolg gehabt zu haben und den Gewinn in eine Linux-Distribution gesteckt zu haben. Wie verwerflich! Wie abgrundtief verdammenswert! Da kann der Gute noch so oft beteuern, hinter den Zielen von FOSS zu stehen oder persönlich am Erfolg Debians interessiert zu sein: Der Mann hat Geld, dem ist nicht zu glauben. Egal, was er macht, welche Ziele er sich setzt, da muss ein Haken hinter allem stecken.
Wacht mal auf! Wir sollten froh sein, um jeden (neuen) Linux-User, egal welche Distribution eingesetzt wird. Wir sollten den Erfolg in den Vordergrund rücken, statt uns diebisch über Mißerfolge anderer zu freuen. Es ist doch scheißegal, ob am Ende Gnome oder KDE, Redhat oder Kubuntu genutzt wird. Wichtig ist doch, dass wir eine brauchbare, freie Alternative auf dem Computer bekommen. Eine Alternative, die unabhängig von den Interessen eines einzelnen Konzerns ist. Eine Alternative, die am Ende sogar besser ist.
Als Richie Stallmann GNU ins Leben rief, was das Interesse an Softwarepatenten noch gering. Inzwischen jedoch ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung.
Als GNOME gegründet wurde, lautete das Argument: "Wir brauchen einen Desktop, der komplett unter der GPL steht", da Trolltech damals noch eine eigene Lizenz für QT in Gebrauch hatte.
Nun jedoch wird Gnome von MONO unterwandert und fliegt beim ersten Brief aus der MS-Rechtsabteilung in die Luft. Gleichfalls fliegen alle User in die Luft, da sie ihre Desktops abschalten müssen.
Gibt es auch nur IRGENDEIN Argument, Mono zu benutzen?
Ich installiere es aus Prinzip nicht, und damit auch kein von Mono abhängiges Programm. Das geistige Eigentum an Mono gehört nunmal Microsoft. Selber machen ist das Stichwort. Gute Bibliotheken zu konzipieren ist extrem aufwendig und sehr teuer, und das kann Microsoft wirklich gut. Aber trotzdem sollte man sich in der Linux-Community auch darüber viele Gedanken machen. Mp3 etc. sind nicht das Problem, und auch nicht so wichtig. Die grundlegenden Bibliotheken für die wichtigen Programme sind das Problem!
gibt es eigentlich eine Distribution bei der man über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren aktuelle Software installieren kann, ohne Qualitätsmängel? Bei Debian gibt es zwar sid, aber die arbeit zur Stabilität der Distri ist nicht gerade einfach. Bei stable erscheinen neue Pakete erst dann, wenn diese schon wieder veraltet sind. Und bei Ubuntu ist man ständig in einer Art von Updatezwang des ganzen Systems gebunden. Zum Beispiel gibt es für Dapper keine Pakete von Amarok 1.4.5 mehr. Natürlich kann man sich die Pakete auch selbst erstellen, aber auf diesen Abhängigkeitskirieg habe ich nach 6 Jahren Linux keine Lust mehr. Ich habe es auch mal mit Slackware versucht, aber da macht mein Scanner (Epson) und Drucker (Canon) Probleme. Mit Suse hat man dagegen nicht gerade die beste Paketverwaltung und Konflikte tretten dort schneller auf, als bei Debian sid. Irgendwie hat sich in diesem Umfeld bei Linux noch nicht viel getan. Entweder muss man ständig selber Hand anlegen oder sein System komplett upgraden.
... ist die teilweise alte Software. Und es sind absolut zufällig zusammengewürfelte Software-Versionen. Das hat nichts mit stabilität zu tun, sondern wohl mehr mit den menschlichen Resourcen = wann halt jemand dazu kommt, die neue Version zu updaten...
Ui... die haben ja meinen "Icon execute feedback" patch in Kubuntu eingebaut. Tolle Sache Dabei ist mir gar nicht klar warum sonst noch niemand vor mir auf die Idee gekommen ist das einzubauen?!? Einfacher geht's fast nicht *g*
Ich habe heute Herd 5 von Kubuntu Feisty auf mein Notebook installiert und bin insgesamt sehr zufrieden: Gegenüber Herd 4 hat es deutliche Fortschritte gegeben.
Was m. E. immer noch nicht gut gelöst ist, ist der Umgang mit WLANs. WLANs sollten immer mit WPA oder WPA2 verschlüsselt sein, alles andere ist schon seit Jahren unsicher und kann in wenigen Sekunden bis Minuten geknackt werden 1). Die WPA-Unterstützung von Kubuntu Feisty Herd 5 ist jedoch immer noch eher bescheiden. Insbesondere erlaubt die Netzwerkkonfiguration unter "K", "Systemeinstellungen", "Netzwerkeinstellungen" nach wie vor nur die Konfiguration von unverschlüsselten oder WEP-verschlüsselten WLANs.
Der KNetworkManager erlaubt zwar grundsätzlich das Einbinden eines WPA-verschlüsselten WLANs, hat aber dennoch deutliche Mängel: - KNetworkManager hat oft Probleme damit, wenn die ESSID versteckt ist. (Ich weiß, dass es kein großer Sicherheitsgewinn ist, die ESSID zu verstecken, aber als NutzerIn fremder WLANs habe ich meistens keinen Einfluss darauf, ob die WLAN-BetreiberInnen die ESSID verstecken oder nicht.) - In einem WLAN ohne DHCP kann ich einem mir KNetworkManager eingerichtetem WLAN keine feste IP zuordnen. - Neu angelegte BenutzerInnen können ein mit dem KNetworkManager eingerichtetes WLAN nicht automatisch nutzen, sie müssen es erst einrichten (= den passenden PSK eingeben). - Das Netzwerk steht erst zur Verfügung, nachdem sich einE BenutzerIn angemeldet hat. Damit funktionieren u. U. Dienste nicht, die automatisch nach dem Start des Rechners laufen sollen. - Bei der Verwendung von KNetworkManager müssen die verwendeten Schnittstellen deaktiviert sein 2).
Wie ich mir den idealen Umgang mit WLANs vorstelle: - Der grafische Dialog zur Einrichtung des Netzwerks (unter Kubuntu: "K", "Systemeinstellungen", "Netzwerkeinstellungen") muss mit WPA und WPA2 umgehen können. Wer das eigene Netzwerk einrichten will, versucht hier (und nicht in einem anderen Programm), das Netzwerk einzurichten. - Das mit dem grafischen Dialog eingerichtete WLAN muss (zumindest optional) schon gestartet werden, bevor sich einE BenutzerIn am kdm anmeldet. - Ideal wäre es, wenn sich auch weitere WLANs einrichten ließen, die Kubuntu automatisch (und ohne, dass einE BenutzerIn sich anmelden muss) versucht zu aktivieren. (Zum Beispiel: erst das WLAN zu Hause, dann das WLAN am Arbeitsplatz, dann das WLAN bei der FreundIn ...) - WLANs ohne DHCP und WLANs mit versteckter ESSID müssen problemlos funktionieren. Auch muss der Wechsel von versteckter ESSID zu nicht versteckter ESSID problemlos funktionieren. - Zusätzliche, nicht systemweit eingerichtete WLANs muss die BenutzerIn bei Bedarf (und bei Kenntnis der Zugangsdaten, zum Beispiel PSK) aktivieren können.
gibt es noch irgendwelche Kommentare, die auf den Inhalt der obigen News eingehen?
Zur Information: Es geht um as bald kommende Ubuntu 7.04 und die Veröffentlichung
der Vorab-Testversionen. Sinvoll Frage dazu: Wie läuft diese Testversion und kann
man daraus schließen, was die nächste Ubuntuversion bringt?
Nein, irgendwelche Kommentare gibt es nicht? Na denn, schönes Wochenende.
ich nutze ubuntu seit 2005 auf meinem r51-notebook und bin bis jetzt immer ganz gut zurecht gekommen. mir gefällt ubuntu, weil die distri bequem zu bedienen ist, ich fast alle software einfach per apt installieren kann und natürlich auch wegen der anderen 1000 vorzüge.
von zeit zu zeit installiere ich eine neue version auf meine system-partition und freue mich immer über die zahlreichen verbesserungen (seit 6.06 wird zum beispiel meine 3d-grafikkarte automatisch erkannt). dafür habe ich aber bei der version 6.10 probleme mit hibernate und möchte deshalb mal die 7.04 beta ausprobieren. nun endlich meine frage: greifen die beta und die stable auf die gleichen quellen zu, so dass man, wenn man die beta installiert ab april die stable hat oder muss man die stable im april noch einmal installieren? ich hoffe, dass irgendjemand mein wirres gestammel verstehlt.
schönen abend noch,
*t
Was ist denn so schlimm an (K)Ubuntu? Ich habe bis heute nicht ein überzeugendes Argument dagegen gehört. Allenfalls kleine Macken, die aber jede Distribution irgendwo mit sich rumschleppt. Peinlich sind allerdings Begründungen wie "Hinter Ubuntu steckt zuviel Geld", "Ubuntu ist nur Marketing" oder "Ubuntu macht Debian kaputt". Da fragt man sich echt, was das soll. Als wenn es per se schlecht wäre, wenn in eine Distribution Geld investiert und die Werbetrommel gerührt wird. Ich sage: Leute, die etwas dagegen haben, sind nicht wirklich am Erfolg von Linux interessiert!
Zur Sache mit Debian kann man nur immer wieder wiederholen: Die Summe aller Entwickler bleibt gleich oder wächst! Wenn also Ubuntu tatsächlich Ressourcen von Debian abziehen sollte (und der Beweis hierfür ich noch nicht erbracht), dann gehen diese Ressourcen nicht verloren, sondern verlagern sich lediglich! Zudem macht Ubuntu hier nichts unmoralisches oder gar illegles, denn die Nutzung der Debian-Pakete steht jedem frei, auch Ubuntu, und ist von Debian ausdrücklich so gewollt! Und letztlich ist der Erfolg Ubuntus auch der Erfolg der Debian-Pakete. Wäre es Debian lieber, Ubuntu würde auf rpm aufsetzen? Wäre Debian damit auch nur ein Deut geholfen?
Und Mark Shuttleworth kann einem leid tun. Alles, was er sich verschulden hat lassen, ist mit einer Firma Erfolg gehabt zu haben und den Gewinn in eine Linux-Distribution gesteckt zu haben. Wie verwerflich! Wie abgrundtief verdammenswert! Da kann der Gute noch so oft beteuern, hinter den Zielen von FOSS zu stehen oder persönlich am Erfolg Debians interessiert zu sein: Der Mann hat Geld, dem ist nicht zu glauben. Egal, was er macht, welche Ziele er sich setzt, da muss ein Haken hinter allem stecken.
Wacht mal auf! Wir sollten froh sein, um jeden (neuen) Linux-User, egal welche Distribution eingesetzt wird. Wir sollten den Erfolg in den Vordergrund rücken, statt uns diebisch über Mißerfolge anderer zu freuen. Es ist doch scheißegal, ob am Ende Gnome oder KDE, Redhat oder Kubuntu genutzt wird. Wichtig ist doch, dass wir eine brauchbare, freie Alternative auf dem Computer bekommen. Eine Alternative, die unabhängig von den Interessen eines einzelnen Konzerns ist. Eine Alternative, die am Ende sogar besser ist.
Als Richie Stallmann GNU ins Leben rief, was das Interesse an Softwarepatenten noch gering. Inzwischen jedoch ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung.
Als GNOME gegründet wurde, lautete das Argument: "Wir brauchen einen Desktop, der komplett unter der GPL steht", da Trolltech damals noch eine eigene Lizenz für QT in Gebrauch hatte.
Nun jedoch wird Gnome von MONO unterwandert und fliegt beim ersten Brief aus der MS-Rechtsabteilung in die Luft. Gleichfalls fliegen alle User in die Luft, da sie ihre Desktops abschalten müssen.
Gibt es auch nur IRGENDEIN Argument, Mono zu benutzen?
Ich installiere es aus Prinzip nicht, und damit auch kein von Mono abhängiges Programm. Das geistige Eigentum an Mono gehört nunmal Microsoft. Selber machen ist das Stichwort. Gute Bibliotheken zu konzipieren ist extrem aufwendig und sehr teuer, und das kann Microsoft wirklich gut. Aber trotzdem sollte man sich in der Linux-Community auch darüber viele Gedanken machen. Mp3 etc. sind nicht das Problem, und auch nicht so wichtig. Die grundlegenden Bibliotheken für die wichtigen Programme sind das Problem!
gibt es eigentlich eine Distribution bei der man über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren aktuelle Software installieren kann, ohne Qualitätsmängel? Bei Debian gibt es zwar sid, aber die arbeit zur Stabilität der Distri ist nicht gerade einfach. Bei stable erscheinen neue Pakete erst dann, wenn diese schon wieder veraltet sind. Und bei Ubuntu ist man ständig in einer Art von Updatezwang des ganzen Systems gebunden. Zum Beispiel gibt es für Dapper keine Pakete von Amarok 1.4.5 mehr. Natürlich kann man sich die Pakete auch selbst erstellen, aber auf diesen Abhängigkeitskirieg habe ich nach 6 Jahren Linux keine Lust mehr. Ich habe es auch mal mit Slackware versucht, aber da macht mein Scanner (Epson) und Drucker (Canon) Probleme. Mit Suse hat man dagegen nicht gerade die beste Paketverwaltung und Konflikte tretten dort schneller auf, als bei Debian sid. Irgendwie hat sich in diesem Umfeld bei Linux noch nicht viel getan. Entweder muss man ständig selber Hand anlegen oder sein System komplett upgraden.
Dabei ist mir gar nicht klar warum sonst noch niemand vor mir auf die Idee gekommen ist das einzubauen?!? Einfacher geht's fast nicht *g*
Dunkelstern
Was m. E. immer noch nicht gut gelöst ist, ist der Umgang mit WLANs. WLANs sollten immer mit WPA oder WPA2 verschlüsselt sein, alles andere ist schon seit Jahren unsicher und kann in wenigen Sekunden bis Minuten geknackt werden 1). Die WPA-Unterstützung von Kubuntu Feisty Herd 5 ist jedoch immer noch eher bescheiden. Insbesondere erlaubt die Netzwerkkonfiguration unter "K", "Systemeinstellungen", "Netzwerkeinstellungen" nach wie vor nur die Konfiguration von unverschlüsselten oder WEP-verschlüsselten WLANs.
Der KNetworkManager erlaubt zwar grundsätzlich das Einbinden eines WPA-verschlüsselten WLANs, hat aber dennoch deutliche Mängel:
- KNetworkManager hat oft Probleme damit, wenn die ESSID versteckt ist. (Ich weiß, dass es kein großer Sicherheitsgewinn ist, die ESSID zu verstecken, aber als NutzerIn fremder WLANs habe ich meistens keinen Einfluss darauf, ob die WLAN-BetreiberInnen die ESSID verstecken oder nicht.)
- In einem WLAN ohne DHCP kann ich einem mir KNetworkManager eingerichtetem WLAN keine feste IP zuordnen.
- Neu angelegte BenutzerInnen können ein mit dem KNetworkManager eingerichtetes WLAN nicht automatisch nutzen, sie müssen es erst einrichten (= den passenden PSK eingeben).
- Das Netzwerk steht erst zur Verfügung, nachdem sich einE BenutzerIn angemeldet hat. Damit funktionieren u. U. Dienste nicht, die automatisch nach dem Start des Rechners laufen sollen.
- Bei der Verwendung von KNetworkManager müssen die verwendeten Schnittstellen deaktiviert sein 2).
Wie ich mir den idealen Umgang mit WLANs vorstelle:
- Der grafische Dialog zur Einrichtung des Netzwerks (unter Kubuntu: "K", "Systemeinstellungen", "Netzwerkeinstellungen") muss mit WPA und WPA2 umgehen können. Wer das eigene Netzwerk einrichten will, versucht hier (und nicht in einem anderen Programm), das Netzwerk einzurichten.
- Das mit dem grafischen Dialog eingerichtete WLAN muss (zumindest optional) schon gestartet werden, bevor sich einE BenutzerIn am kdm anmeldet.
- Ideal wäre es, wenn sich auch weitere WLANs einrichten ließen, die Kubuntu automatisch (und ohne, dass einE BenutzerIn sich anmelden muss) versucht zu aktivieren. (Zum Beispiel: erst das WLAN zu Hause, dann das WLAN am Arbeitsplatz, dann das WLAN bei der FreundIn ...)
- WLANs ohne DHCP und WLANs mit versteckter ESSID müssen problemlos funktionieren. Auch muss der Wechsel von versteckter ESSID zu nicht versteckter ESSID problemlos funktionieren.
- Zusätzliche, nicht systemweit eingerichtete WLANs muss die BenutzerIn bei Bedarf (und bei Kenntnis der Zugangsdaten, zum Beispiel PSK) aktivieren können.
Schönen Gruß
Andi
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1) http://www.heise.de/newsticker/meldung/20342
2) UbuntuUsers.de Wiki