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Mi, 7. März 2007, 09:14

T2-Metadistribution für AVR32-Architektur

Der »Distributionsbaukasten« T2 wird künftig das Erstellen einer Linux-Distribution für die AVR32-Architektur unterstützen.

Eine Linux-Distribution zu finden, die eine weniger bekannte Prozessor-Architektur wie AVR32 unterstützt, ist nicht ganz einfach. AVR32 von Atmel ist eine Familie spezialisierter Prozessoren mit RISC-Architektur, die einige DSP (Digitaler Signal-Prozessor)-ähnliche Befehle kennen. Der Linux-Kernel unterstützt diese Prozessoren seit einiger Zeit schon, hauptsächlich durch Beiträge von Atmel selbst.

Atmel war auch entscheidend daran beteiligt, dass die Metadistribution T2 nun diese Architektur unterstützt. Eine Referenzimplementation soll auf der CeBIT in Hannover vorgestellt werden. Die Generierung einer Linux-Distribution für AVR32 mit T2 erfolgt normalerweise mit Cross-Compilern, da AVR-Systeme als eingebettete Systeme meist nur über begrenzte Ressourcen verfügen.

Das »T2 System Development Environment« (SDE) versteht sich als Baukasten für Distributionen oder auch Metadistribution. Derzeit verwendet es den Linux-Kernel, will in Zukunft aber auch andere Kerne wie Minix, Hurd, OpenDarwin und OpenBSD unterstützen. Es ging im Jahr 2004 aus der Metadistribution »ROCK Linux« hervor. Ein Buch über T2 soll im dritten Quartal erscheinen. Das AVR32 Starter-Kit STK1000 soll darin eines von zwei Anwendungsbeispielen für eingebettete Systeme sein.

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