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Mi, 7. März 2007, 19:20

Unternehmen

Novells Open-XML-Konverter zum Download freigegeben

Nachdem Novell bereits im Dezember angekündigt hatte, an einem freien OpenXML-Konverter für OpenOffice.org zu arbeiten, stellt das Unternehmen diesen nun zum allgemeinen Download bereit.

Während das neue Microsoft Office 2007 standardmäßig ein neues OpenXML-Format einsetzt, sieht die Einbindung der Spezifikation in andere Produkte weniger rosig aus. Neben Corel hat kaum ein Hersteller die Unterstützung von Office Open XML angekündigt. Zwar erschienen bereits diverse Konverter, die zum Beispiel die OpenOffice.org-Spezifikation in das neue Format übersetzen konnten, eine umgekehrte Lösung war allerdings noch nicht verfügbar. Nun hat Novell die bereits im Dezember angekündigte Lösung zum allgemeinen Download freigegeben.

Mittels des neuen ODF-Konverters ist es nun erstmals unter OpenOffice.org möglich, auch Microsoft Word 2007-Dateien (*.docx) zu lesen und zu schreiben. Erweiterungen für Tabellendokumente und Präsentationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen. Nach Angaben des Herstellers beschränkt sich der Konverter allerdings im Moment auf Novell-Produkte und setzt eine angepasste Version von OpenOffice.org 2.0.4 voraus. Andere OpenOffice.org-Varianten und neuere Versionen werden im Moment offiziell nicht unterstützt. Eine manuelle Anpassung an andere OpenOffice.org-Varianten scheint im Moment ebenfalls noch nicht möglich zu sein, da Novell auf der Download-Seite nur binäre Pakete anbietet. Laut früheren Aussagen des Herstellers will das Unternehmen die Lösung allerdings unter eine offene Lizenz stellen und eine Aufnahme in das offizielle OpenOffice.org-Repository anstreben.

Neben Novell arbeitet auch der amerikanische Hersteller und größte OpenOffice.org-Unterstützer Sun an eigenen Konvertern. Nach Berichten der beteiligten Mitarbeiter wird der Sun-Konverter in C++ geschrieben und sich nahtlos in OpenOffice.org integrieren lassen. Welche der Lösungen schlussendlich in die offizielle Distribution Einzug halten wird, ist deshalb ungewiss. Im Gegensatz zu Novell kann Sun allerdings noch keine funktionierende Version der Software vorweisen.

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