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Do, 8. März 2007, 13:21

Software::Desktop::KDE

KDE4: Diskussion über einen Releaseplan

Obgleich noch kein offizieller Releaseplan für die kommende Generation von KDE existiert, diskutieren die Entwickler die Möglichkeit, wichtige Bibliotheken schon bald einzufrieren.

Der neue Dolphin-Dateimanager mit Oxygen-Icons

Troy Unrau/dot.kde.org

Der neue Dolphin-Dateimanager mit Oxygen-Icons

Aus einem Vorschlag des niederländischen KDE-Hackers Tom Albers geht hervor, dass das Team schon bald das Einfrieren der Basis von KDE in Betracht ziehen sollte. Laut Albers könnten die Entwickler bereits Anfang April die Implementierung von neuen Funktionen in die kdelibs stoppen und am 4. April eine erste Alpha-Version veröffentlichen. Seiner Meinung nach sollten Anfang Mai alle Basisfunktionen von KDE eingefroren werden. Anfang Juli sollte schlussendlich die Beta-Phase der Entwicklung anfangen, in der bestehende Bugs behoben werden und keine weiteren Neuerungen in die Desktop-Umgebung mehr einfließen werden.

Der KDE-Entwickler Aaron J. Seigo würde ebenfalls einen Funktionsstopp in kdelib begrüßen. Im Gegensatz zu Albers würde er allerdings den Entwicklern mindestens noch bis zum Juni Zeit geben. Alle anderen Termine würde er nach hinten schieben. Andere Entwickler zeigen ebenso diese Ansicht und befürchten, dass Albers Zeitplan zu knapp ausfällt. Laut Alexander Dymo würden knappe Fristen die Entwickler zu einer schnelleren Freigabe von KDE 4.0 zwingen, ohne dass dafür ein wirklich erkennbarer Grund existiert. Dymo schlägt deshalb vor, eine erste Beta-Version erst im September zu veröffentlichen. Eine stabile Version würde dann im Dezember folgen.

Der offizielle Release-Plan auf der Seite von KDE schweigt sich zu Veröffentlichungsdaten von KDE 4.0 aus. Diversen KDE-Programmierern zufolge sollte die neue Generation von KDE allerdings noch in diesem Jahr freigegeben werden. Die neuerliche Diskussion zeigt darüber hinaus, dass auch andere Entwickler der Meinung sind, dass die Arbeiten an KDE ein Stadium erreicht haben, das es zulassen würde, über einen möglichen Releaseplan intensiver nachzudenken.

KDE 4.0 befindet sich im Moment in einer dritten Vorschauversion. Die unter dem Namen »Kludge« veröffentlichte Testversion steht ausschließlich als Quellcode bereit. Sie stellt nur einen Schnappschuss dar, der noch nicht für Endanwender gedacht ist. »Kludge« bringt erstmals Sonnet, eine automatische Spracherkennung und -korrektur für Texte, die unter KDE-Anwendungen erstellt werden. Solid, die Hardware-Abstraktionsschicht, ermöglicht die Nutzung von KDE bzw. KDE-Applikationen unter anderen Betriebssystemen wie Windows und Mac OS X. Auch Dolphin, der neue Dateimanager, wurde integriert.

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Kommentare (Insgesamt: 42 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Adresszeile (ADIO, Fr, 9. März 2007)
Re[3]: Integration (Kevin Krammer, Fr, 9. März 2007)
Adressbuch (Liberator, Fr, 9. März 2007)
Re[3]: oxygen iconset (Arnomane, Fr, 9. März 2007)
Re[4]: Integration (Chaoswind, Fr, 9. März 2007)
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