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Do, 8. März 2007, 13:53

Gesellschaft::Politik/Recht

Open Source auch für japanische Schulen

Medienberichte zufolge könnte bereits in Kürze auch in japanischen Schulen Linux und Open-Source-Software verstärkt zum Einsatz kommen.

Vor einem Jahr ergab eine Untersuchung, dass 400.000 Schulcomputer in Japan noch mit Windows 98 oder ME ausgestattet waren, die nicht mehr unterstützt werden. Eine Ersetzung mit neueren Windows-Versionen würde nach Meinung der Lehrer und Schul-Administratoren viel zu teuer kommen. Angesichts offenbar steigender Kosten für proprietäre Software wie Windows wird der Ruf nach freier Software lauter.

Offenbar wollen viele Schulen die älteren Rechner noch eine Weile nutzen. Auf einer Konferenz, die am 2. und 3. März in Tokio stattfand, wurde deutlich, dass viele Schulen erwarten, mit einem Umstieg auf Linux die alten Rechner weiter nutzen und Kosten sparen zu können. Dass dies möglich ist, zeigte bereits 2004 eine als erfolgreich eingeschätzte Studie, bei der dreihundert Linux-Rechner in Schulen verteilt wurden.

Die Konferenz »E-squared Evolution« wurde vom Center for Educational Computing (CEC), einer Organisation des Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport und Technologie (MEXT) und des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI), veranstaltet und sollte die Verwendung von Rechnern in Schulen fördern. Dabei wurden unter anderem Knoppix und eine in Japan entwickelte Variante, Knoppix Edu, demonstriert.

Das CEC plant eine neue Phase der Integration von Open Source in das Bildungswesen unter dem Titel »Open School Platform (OSP) Portal«. Diese soll Linux-Software, Dokumentation und Pakete frei zur Verfügung stellen. Ab 2008 sollen freie Systeme auf den vorhandenen Rechnern die veralteten und nicht mehr unterstützten Windows-Systeme ablösen.

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