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Fr, 9. März 2007, 08:43

Software::Desktop::KDE

Oxygen definiert Gestaltung von KDE 4 neu

Mit einer Vorstellung der Icon-Sammlung Oxygen setzt dot.kde.org seine Serie fort, die Kern-Elemente von KDE 4 vorstellt.

Der neue Dolphin-Dateimanager mit Oxygen-Icons

Troy Unrau/dot.kde.org

Der neue Dolphin-Dateimanager mit Oxygen-Icons

Oxygen ist nicht nur eine Sammlung von Icons, sondern nach Angaben von Troy Unrau auch eine neue vereinheitlichte Methode, die grafische Gestaltung von KDE 4 anzugehen. Oxygen wurde gerade in den Entwicklungszweig der KDE-Bibliotheken aufgenommen. Die Umstellung, die ziemlich aufwendig ist, ist noch im Gange. Unter anderem wurde der Wildwuchs bei Icon-Namen beseitigt, was zur Umbenennung vieler Icons führte. Die Namensänderung muss nun an vielen Stellen im Code noch nachgezogen werden. Daher zeigt der Screenshot von Oxygen eine Mischung aus alten und neuen Icons.

Auch wenn die Arbeitsgruppe für Human Computer Interaction kürzlich vermelden konnte, dass Oxygen jetzt vollständig ist, ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Einige Icons sollen noch verbessert werden. Oxygen und die darauf aufbauenden grafischen Elemente verwenden das SVG-Vektorformat, dessen Unterstützung in Qt 4 eingebaut ist. Zum Erstellen der Icons kommen das freie Programm Inkscape und andere zum Einsatz.

Oxygen, das dem Wahlspruch »eine frische Brise für den Desktop« folgt, wird in KDE 4 das Standard-Design sein. Hinter dem Projekt steckt ein Team von Entwicklern und Künstlern, das eine möglichst gut aussehende Gestaltung schaffen will. Abgesehen von dem schönen Schein soll KDE damit auch einheitlich und unverwechselbar aussehen. Beispielsweise haben alle Icons in Werkzeugleisten die gleichen Schatten unterhalb, was ihnen ein konsistentes Aussehen verleiht. Es wurden Farbpaletten entworfen, um sicherzustellen, dass die Elemente farblich zusammenpassen.

Das Namensschema der Icons wurde bereinigt. Dabei arbeitete das Oxygen-Team im Rahmen von freedesktop.org, so dass KDE, GNOME und andere Desktop-Umgebungen künftig auf einem einheitlichen Namensschema aufbauen. Noch existiert alter Code, der das alte Namensschema verwendet und daher die Crystal-Icons anzeigt. Die Icon-Sammlung Crystal soll jedoch bald aus den KDE-Bibliotheken entfernt werden. Crystal soll später als Icon-Theme in einem separaten Paket zur Verfügung gestellt werden. Wer Crystal weiterhin verwenden will, kann dies also nach Installation des entsprechenden Themes tun.

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