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Fr, 9. März 2007, 12:45

Hardware

Linux-Rechner »leben« länger

Wie eine englische Studie herausfand, ist die Lebensdauer von Linux-Rechnern im direkten Vergleich zu ihren Windows-Pendants fast doppelt so hoch.

Spätestens Seit Einführung von Microsoft Windows Vista ziehen zahlreiche Nutzer des Redmonder Systems eine Aufrüstung der Hardware in Betracht. Als die minimalen Systemvoraussetzungen für das Endprodukt wurden von Microsoft eine 800 MHz schnelle CPU, mindestens 512 MB Arbeitsspeicher sowie Festplatte mit min. 20 GB und 15 GB freiem Speicherplatz angegeben. Optimal läuft das neue Produkt erst auf einem 2-GHz-System mit 1 Gbyte Speicher. Windows XP hatte noch vor 6 Jahren eine 233 MHz schnelle CPU und 64 MB RAM benötigt.

Dementsprechend klein fällt auch die Lebensdauer von Windows-Systemen aus. Wie eine englische Studie herausfand [PDF], ist ein Windows-System im Durchschnitt zwischen drei und vier Jahre im Einsatz. Danach wird es aussortiert. Linux-Nutzer scheinen da besser bedient zu sein. Laut Angaben des Papiers beträgt die Lebensdauert der Systeme zwischen sieben und acht Jahren und ist somit doppelt so hoch wie die der Windows-Pendanten. In vielen Fällen ist Linux immer noch auf alter 486er-Hardware zu finden.

Streng genommen bedeutet eine verkürzte Lebensdauer von Windows-Systemen, resümiert die Seite ecogeek, dass die Windows-Welt doppelt so viel Computerabfälle generiert wie ihre Linux-Kollegen. Freuen dagegen dürfen sich Hardware-Hersteller wie der damalige Dell-Chef Kevin Rollins, der bereits vor der Einführung von Vista sich über den Hunger des Systems positiv äußerte. Er erwartete deshalb für dieses Jahr weltweit glänzende PC-Umsätze, wenn sich die Kunden massig neue Kisten für Vista schicken lassen.

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