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Di, 13. März 2007, 11:36

Kino 1.0.0 freigegeben

Das Videoschnittprogramm Kino hat mit Version 1.0.0 das Ende der Entwicklung erreicht.

Kino ist ein Videoschnittprogramm, das von Anfang an nicht mehr als die grundlegenden Funktionen bieten wollte. Es ermöglicht unter anderem, Filme von einem Camcorder über Firewire einlesen und zu bearbeiten. Die Ergebnisse können in den meisten gängigen Formaten gespeichert werden.

Version 1.0.0 bringt neben Korrekturen einige neue Funktionen. Bilder und Filme können direkt auf blip.tv hochgeladen werden. Unter kino.blip.tv findet man dazu weitere Informationen. Das generische Skript zum Importieren von Videos mittels mencoder soll nun schneller sein, ohne große temporäre Dateien auskommen, Kompatibilitätsprobleme zwischen mencoder und ffmpeg beseitigen Interlacing in ITU-R 601-Quellen beibehalten. Das Programm unterstützt spezielle USB-Eingabegeräte, die jetzt mittels udev erkannt und eingebunden werden.

Kino 1.0.0 steht im Quellcode zum Download bereit. Diese Version erhielt den Codenamen »Stick a fork in it« und ist vielleicht die letzte, die von den Originalautoren produziert wurde. Wie der Name bereits impliziert, halten sie das Programm für abgeschlossen. Die gesteckten Ziele seien erreicht. Eine Erweiterung sei nicht vorgesehen. Kino war von Anfang an darauf ausgelegt, nur grundlegende Funktionen zu bieten und wurde dementsprechend nicht im Hinblick auf spätere Erweiterungen entworfen.

Bis auf Fehlerkorrekturen ist Kino also fertig, und wer neue Features will, muss den Autoren zufolge einen eigenen Zweig des Programmes ins Leben rufen. Dan Kennedy, Hauptentwickler von Kino, will sich künftig wieder dem von ihm mit ins Leben gerufenen Video-Framework MLT widmen, das inzwischen auch die Grundlage des nichtlinearen Videoschnittprogramms kdenlive bildet, von dem er sich viel verspricht.

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