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Fr, 16. März 2007, 21:57

Software::Distributionen

Foresight Linux 1.1 freigegeben

Das Team um Ken VanDine hat Version 1.1 von Foresight Linux freigegeben, die das gerade veröffentlichte GNOME 2.18 integriert.

Foresight Linux hat sich zum Ziel gesetzt, immer die aktuellsten Versionen der enthaltenen Softwareprojekte anzubieten. So will die Distribution eine Vorschau auf die Technologien bieten, die in Entwicklung sind und später auch in anderen Distributionen zu finden sein werden. Zugleich will sie auch eine GNOME-Desktop-Distribution sein, die »einfach funktioniert«. Sie hat das Ziel, ein nützliches Desktop-System zu sein, das für Anfänger einfach ist, aber flexibel genug, um auch fortgeschrittene Anwender zufriedenzustellen.

Die wesentliche Änderung seit Version 1.0 ist die Integration von GNOME 2.18.

Foresight Linux ist eine der wenigen Distributionen, die auf der Paketverwaltung Conary aufbauen. Conary ersetzt Werkzeuge wie rpm und dpkg und ist auf eine lockere Zusammenarbeit übers Internet ausgelegt. Es definiert Pakete durch Komponenten und Dateien, die in Archiven auf Servern abgelegt sind. Foresight Linux wird mit Hilfe der Community-Tools des Distributors rPath, »rBuilder Online«, erstellt. Das Projekt bezieht seine Sicherheitsupdates von rPath, will aber ab sofort auch eigene Sicherheitsmeldungen herausgeben.

Wer Foresight Linux bereits installiert hat, kann es mit einem Online-Update auf den neuesten Stand bringen. Alle anderen Interessenten finden ein 1,2 GB umfassendes DVD-Image oder zwei CD-Images zum Download vor. Die Live-Variante der Distribution nennt sich »GNOME Live« und ist nach Angaben des Projektleiters Ken VanDine von GNOME offiziell abgesegnet. Sie ist nicht nur als 600 MB großes CD-Image, sondern auch als virtuelle Maschine für VMWare, Qemu und MS VHD Virtual Server erhältlich.

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