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Fr, 23. März 2007, 08:23

tOSSad legt Abschlussberichte vor

Das von der Europäischen Union finanzierte tOSSad-Projekt hat zum Abschluss seiner Arbeit fünfzehn Berichte über Vorteile und Verwendung von freier Software vorgelegt.

tOSSad (towards Open Source Software adoption and dissemination) wurde von der EU als Coordination Action (CA) finanziert. Seine Aufgabe war, Studien über den Stand der Technik und Benutzbarkeit und Lehrpläne zu erstellen sowie nationale Programme zu initiieren. Die Studien und Lehrpläne liegen nun als Berichte vor.

Die Berichte und Anleitungen sollen der Verbreitung freier und Open-Source-Software (FOSS) in Europa dienen. Die fünfzehn Dokumente mit zusammen über 600 Seiten beschreiben die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile von FOSS, geben einen Überblick über die Verbreitung in den einzelnen Ländern, machen Anmerkungen zur Benutzbarkeit und untersuchen die Schulung für FOSS. Sie machen Vorschläge, wie man nationale Barrieren beim Einsatz von FOSS überwinden kann, und widmen sich auch der Lehre. So wird beschrieben, wie man Linux-Laboratorien in Schulen einrichten kann, und es wird ein Lehrplan für die Ausbildung zum Arbeiten mit FOSS vorgeschlagen.

Für Kaan Erkan, Projekt-Koordinator von tOSSad, ist die Zeit reif für den Einsatz von FOSS in großem Umfang in Europa. Viele kritische Probleme, die dem Eintritt in den Massenmarkt entgegenstanden, seien gelöst worden. Die Benutzbarkeit vieler freier Programme sollte weiter kontinuierlich verbessert werden und bei den öffentlichen Verwaltungen sei noch Überzeugungsarbeit zu leisten, um sie zum Einsatz von FOSS zu bewegen. Die Ergebnisse von tOSSad sollen dazu detaillierte Informationen und nützliche Richtlinien enthalten.

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