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Di, 27. März 2007, 16:49

Unternehmen

Coverity weitet Fehleranalyse von freien Programmen aus

Nach einem Jahr Laufzeit und über 6000 korrigierten Fehlern in 53 freien Projekten will Coverity die Analyse auf weitere 100 Projekte ausdehnen.

Als das Projekt SCAN, das ursprünglich vom US-Department of Homeland Security in Auftrag gegeben wurde, sich als großer Erfolg herausstellte, beschloss die Firma Coverity nach eigenen Angaben, auf eigene Kosten Ressourcen für die Weiterführung des Projekts bereitzustellen. Von dieser Maßnahme, die den willkommenen Nebeneffekt hat, freie Softwareprojekte stabiler und zuverlässiger zu machen, verspricht sich Coverity verstärkte Publicity für seine proprietäre Fehleranalyse-Software.

Nach einem Jahr des Bestehens wurde die Webseite des Projekts gründlich überarbeitet, es wurde Bilanz gezogen und die Ziele für die Zukunft wurden abgesteckt. In den 53 von Coverity ausgewählten Projekten wurden nach Angaben von Coverity 6132 gefundene Fehler behoben. 13 Projekte senkten ihre Fehlerzahl unter dem Coverity-Scanner gar auf 0. Das Angebot von Coverity, die Fehleranalyse anzusehen, wurde von den meisten Projekten angenommen und viele Fehler wurden sehr schnell behoben. Die Analyse wurde nach jeder neuen Veröffentlichung eines Projekts wiederholt.

Coverity hat nun eine »Scan-Leiter« mit den Stufen bzw. Sprossen 0 und 1 definiert. Weitere Stufen sollen nach und nach folgen. Stufe 0 ist für Projekte reserviert, die neu aufgenommen werden. Zur Fortführung der Scans hat Coverity 100 neue Projekte hinzugefügt, teilweise durch Coverity ausgewählt, teilweise auf Anfrage der Entwickler. Diese Projekte können auf Stufe 1 aufsteigen, wenn sie Kontakt mit Coverity hergestellt haben. Die bereits seit einem Jahr überprüften Projekte sind ebenfalls auf Stufe 1. Die Projekte haben Zugriff auf die Scan-Ergebnisse und ihre Erfolge bei der Prüfung und Beseitigung von Fehlern werden aufgezeichnet.

Stufe 2 und höher sollen definiert werden, sobald Projekte reif sind, diese Stufe zu erreichen. Das ist laut Coverity in Kürze der Fall. Auf dieser Stufe sollen weitergehende Analysen des Quellcodes erfolgen, die auf Stufe 1 nicht ausgeführt wurden, um die Ergebnisse übersichtlicher zu halten. In Zukunft soll es außerdem weitergehende Informationen zu den Projekten und Auswertungen in Diagrammform geben.

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