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Do, 29. März 2007, 12:18

Software::Büro

OpenOffice.org 2.2 ändert Release-Zyklen und führt ein neues Namensschema ein

Das OpenOffice.org-Projekt gab heute die Verfügbarkeit der deutschsprachigen Version von OpenOffice.org 2.2 bekannt und kündigte zugleich die Änderung der Release-Zyklen und des Namensschemas an.

Die neue Version soll sich durch ein wesentlich professionelleres Schriftbild auszeichnen. Das ist das Ergebnis einer »Kerning« genannten Technik, die zur Verbesserung der Darstellung von proportionalen Schriftarten dient und mit Version 2.2 nun standardmäßig aktiviert wird. Die Funktionalität des integrierten PDF-Konverters wurde abermals erweitert. Jetzt ist die optionale Erstellung von Lesezeichen und der wahlweise Export von Formularfeldern möglich. Auch in puncto Kompatibilität bringt die neue Version Verbesserungen. Während schon OpenOffice.org 2.1 problemlos unter Windows Vista funktionierte, nutzt Version 2.2 nun einige der neuen Vista-Funktionen, wie beispielsweise einen erweiterten Dateidialog, um sich an das Look and Feel des neuen Betriebssystems anzupassen. Zudem behebt die neue Version einige potentielle Sicherheitslücken der Vorversion.

In der Calc-Applikation wurde die Unterstützung für die Microsoft-Dateiformate erweitert. Base erhielt einen verbesserten SQL-Editor und ein neues Feature, das Subqueries ermöglicht. Ferner wurde in Base die Kompatibilität zu einzelnen Datenbanktreibern wie Oracle ODBC verbessert. Die Handhabung von versteckten Folien wurde in Impress intuitiver gestaltet. Darüber hinaus wurden die OpenOffice.org-Extensions, die Drittanbietern die Ergänzung und Integration eigener Erweiterungen ermöglichen, enger in OpenOffice.org integriert und um die Möglichkeit ergänzt, Updates für installierte Erweiterungen zu finden und zu installieren.

Mit der Verfügbarkeit der Version 2.2 wird zeitgleich auch das Versionierungsschema geändert, um dem verbesserten Release-Zyklus Rechnung zu tragen. Zur besseren Planbarkeit werden künftig so genannte »Minor Releases« wie die neue Version 2.2 ca. alle sechs Monate erscheinen - anstatt wie bisher vierteljährlich. Sie werden neben Fehlerbereinigungen vor allem auch neue Features beinhalten. Zwischen den Releases werden Fehlerkorrekturen im Rahmen von »Micro Releases« (z.B. 2.2.1, 2.2.2) verfügbar gemacht. An den Features und der Funktionalität wird dabei jedoch keine Änderung vorgenommen. Diese Neuerung soll vor allem Unternehmen und Distributoren die Möglichkeit geben, ihre Updatezyklen besser planen zu können.

OpenOffice.org 2.2 steht ab sofort in deutscher Sprache für Windows und Linux zum Download bereit. In Kürze soll darüber hinaus auch eine neue Version der PrOOo-Box, einer Zusammenstellung von OpenOffice.org mit zahlreichen Schriften, Vorlagen und Hilfsprogrammen auf einer CD als auch auf DVD, zum Download freigegeben werden. Ebenfalls aktualisiert wird OpenOffice.org Portable, eine direkt vom USB-Stick lauffähige Version.

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