So ganz verstehe ich das nicht; geht es da um den Festplattenspeicher der paar ASCII-Zeichen? Also bei einer Enzyklopädie würde mir spontan einfallen "um so mehr, um so besser". Liegt das Problem an der Überschaubarkeit von zu viel Artikeln?
Bin ich auf einen bestimmten Gedankengang noch nicht gekommen? Kann mich jemand aufklären
Jetzt muss schon alles ausgetilgt werden, was dem "geliebten Marktführer" nicht in den Kram passt. War früher in Ägypten üblich, da wurden auch alle Namen von verblichenen Pharaonen getilgt.
Genau so sieht es ja auch in diesem Forum aus, wo Microsoft inzwischen einen Teil seines Werbeetats mit gekauften Beiträgen unterbringt.
Aber ob das noch hilft? Solche Vorgänge bekräftigen mich nur, niemals mehr etwas von Microsoft zu kaufen, selbst wenn das Produkt das Geld wert ist.
Mir ist da auch ein Fall bekannt. Auch auf mehrfache Anfrage wurden mir keine greifbaren Relevanzkriterien genannt. Ob ein Artikel über eine bestimmte Distribution in die Wikipedia kommt oder nicht, scheint wohl von der subjektiven Meinung einiger Admins abzuhängen, die zu keiner richtigen Diskussion bereit sind und zum Teil noch nie ein Linux benutzt haben (laut eigener Aussage).
Zunächst mal: Ich habe am Arktur-Linux Artikel mitgearbeitet, mich an der Löschdiskussion beteiligt und der Artikel wurde gelöscht. So what? Das gleiche geschieht mit etlichen anderen Artikeln jeden Tag.
Es mag vielleicht wie eine gute Idee aussehen, sämtliche existierende Linux-Distributionen in Wikipedia mit einem Artikel zu versehen. Ist es aber nicht, denn viele der Artikel sind nach dem ersten Einstellen schlecht gepflegt gewesen (ja, auch Arktur-Linux, aber der war vorher *noch schlechter*). Das Grundproblem an so vielen Artikeln ist nunmal die Pflege, wenn sich dafür niemand findet stellt sich schnell die Frage, warum diese überhaupt in Wikipedia eingestellt wurden.
Dass einige, die sich an der Löschdiskussion zu Arktur-Linux beteiligten (namentlich "feba") eine unsinnige Argumentation auftischen, und dies dann auch noch vom abarbeitenden Admin ernst genommen wird, ist ein Problem der Adminfunktion der Wikipedia. Die Admins sind nunmal Freiwillige (zum Glück gibt es welche), und als solche auch garantiert in irgendeiner Weise vorbelastet. Leider darf jeder Admin sich um alles kümmern, die Löschdiskussionen *sollen* sogar von nur einer Person abgearbeitet werden. Andererseits wären viele der "vernünftigen" Admins sich sicher auch mit der Beschneidung ihrer Rechte auf einen bestimmten Themenbereich oder Aufgabe einverstanden (mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich alle anderen Admins sowieso als Trolle rauskegeln würde).
Insofern ist auch ein Fehlverhalten von Admins möglich. Sowas diskutiert man aber besser im de.wikipedia-IRC, nicht auf pro-linux.
Anstatt gleich aufzuschreien wenn in der Wikipedia Linuxartikel gelöscht werden, sollte man an dem Projekt selber mitarbeiten und für erträgliche Linuxeinträge sorgen. Ich bin mir ziemlich sicher das der Autor entsprechende Artikel nicht mal vorher gelesen hatte, einige waren wirklich nicht der Rede wert, blanke Werbung oder von einer toten Distri. Die Top100 Liste von Distrowatch mag zwar gut klingen, aber auf dem Boden der Tatsachen sieht es halt so aus das sich um solche Artikel niemand kümmert weil schlicht zu wenige die unteren benutzen.
Die Löschdiskussionen waren brauchbar, haben Verbesserungen angeschoben und ehrlich gesagt die Qualität erhöht. Wikipedia hat als Ziel immer noch eine Enzyklopädie zu sein und nicht bloße Wissensanhäufung. Solche massiven Aktionen sollten in anderen Bereichen der wikipedia öfter mal durchgezogen werden.
Insgesamt ist die Art und Weise vieleicht nicht die Beste gewesen, aber hier 2 Monate später deswegen nen Fass aufzumachen ist überzogen. Bei Wikipedia ist generell eine große Debatte über Ziele und Vorgehensweisen nötig, da kann man das hier maximal exemplarisch ranziehen.
Das es Frugalware getroffen hat konnte ich übrigens auch nicht nachvollziehen (ja ich habe damals mitdiskutiert, aber vorallem im Sinne von Arch)
Na toll, über jede Autobahn in Deutschland exisitiert ein einzelner Beitrag und wenn auch nur drin steht wie lang sie ist. Aber wenn man sich mal über verschiedene Distributionen informieren will sind keine vorhanden,m weil diese gelöscht wurden?
Da mich diese ganzen, oftmals unnötigen Löschungen sehr stören, habe ich mich auch vor 1,5 Jahren ausgeloggt und meinen Account nicht mehr genutzt. Möchtegern-Admins wie P.Birken (ehemals Da Troll) leiten leider auch ein Löschung ein, wenn sie in den Löschanträgen überstimmt werden. Da sind dann jegliche Argumente egal. Das ist für mich der Grund gewesen, nicht mehr an diesem Projekt mitzuarbeiten. Schade eigentlich.
Von WPler und Linux User aus der S am Fr, 6. April 2007 um 12:19 #
Ja, ja, die pösen, pösen Admins in der WP. Die Löschwillkür und die Vernichtung von Wissen. Alles schon tausend mal gelesen. Ich habe mal eine Frage: Wo geht der durchschnittliche Linuxer hin wenn er sich über Distros informieren will? Doch sicherlich nicht in die Wikipedia. Die Leute die ich kenne, und einige Kommentare hier bestätigen dies, gehen zu Distrowatch oder sie googeln. Davon abgesehen, dass die meisten Artikel über Linux Distros in der Wikipedia redundant zu anderen Distros sind (Auflistung der enthaltenen Pakete, freie Software etc.), sind sie in der Regel sehr schlecht gepflegt (ähnlich wie einige der diskutierten Distros). Ein Problem der Wikipedia ist die geringe Anzahl qualifizierter Autoren, die bereit sind, einen oder mehrere Artikel über einen längeren Zeitraum zu pflegen. Häufig werden sogenannte Artikelstubs (kurze Artikel mit i.d.R. kaum Inhalt) eingestellt, schlecht oder gar nicht formatiert, ohne Kategorisierung und schlechter interner Verlinkung.
In der Folge gammelt der "Artikel" vor sich hin und irgendwann wird ein Löschantrag gestellt. Plötzlich ist das Geschrei groß: Es wird rumgeplärrt, dass Wissen vernichtet wird und relevante Artikel entfernt werden. Nur, in den seltensten Fällen macht sich jemand daran, den diskutierten Artikel zu verbessern oder die Relevanz im Artikel (!) nachzuweisen.
Ziel der Wikipedia ist es nicht, die allwissende Müllhalde nachzubauen. Es müssen Grenzen gezogen werden, um die Wartbarkeit des Artikelbestandes einigermaßen zu sichern, da leider die Zahl der Artikel schneller wächst als die Zahl der qualitätssichernden Autoren. Natürlich fällt dann der ein oder andere selbst erstellte Artikel der Löschung zum Opfer. Das ist fast allen Autoren, auch den meisten Admins, schon passiert. Und? Man macht weiter und schreibt das nächste Mal einen besseren Artikel und prüft vorher (!) ob der Artikelgegenstand tatsächlich eine Verbreitung und Relevanz erreicht hat, die enzyklopädischen Maßstäben genügt. "Gibt es", "wurde in Zeitungen erwähnt" und "hat n Googletreffer" reichen nicht. Dass Frugalware die erfolgreichste ungarische Linux Distro ist wurde vielfach behauptet und nie nachgewiesen.
Ich hätte da einen Vorschlag zu machen....wer will sich an einem "besseren" Wikipedia beteiligen?? Sogesagt ein fork von Wikipedia vorerst nur in deutsch. Wikipedia ist mit der Zeit wirklich ziemlich am Boden was die Weiterentwicklung angeht. Wir würden die spl Datenbanken ziehen und ein eigenes Wikipedia machen, Hardware ist für den Anfang genügend vorhanden...auch deren Netzanbindung
Der Artikel wurde auch aus dem Benutzernamensraum geloescht weil er, entgegen des Diskussionsstandes, immer wieder neu in den Artikelraum eingestellt wurde.
Warum macht man es in der Wikipedia nicht genauso wie bei der Programmentwicklung?
Man schreibt einen Artikel über das Thema ,,Irgendwas'' und stellt ihn fertig. (Development Freeze). Dann wird er debuggt (Rechtschreibung, Grammatik) und erstmals veröffentlicht als z.B. Version ,,Irgendwas 0.1''. Dann diskutiert man den Artikel durch und verändert, verbessert, erweitert ihn erneut als Alpha, Beta..., den Artikel ,,Irgendwas 0.1'' läßt man dabei weiterhin öffentlich stehen. Bis der Artikel ,,Irgendwas 0.2'' fertig ist. Dieser ersetzt dann die Version 0.1. Und so weiter....
Oder anders augedrückt: Verlage nennen das Auflage. In der Wikipedia kann jeder mithelfen. Aber was derzeit in der Wikipedia passiert, ist nur eins: Chaos!
Es nervt es mich, wenn man als Wikipediaadmin auf der Hut sein muss nicht für irgendwelche "Nachrichten" verantwortlich gemacht zu werden, zumal für Dinge die kein Admin verbrochen hat (die Mehrzahl der Löschanträge kommen von leider bisweilen neunmalklugen Neuwikipedianern) Wir sind eine Enzyklopädie, mehr nicht. Es ist keine Ehre in Wikipedia einen Artikel zu haben oder sind Dikatoren so gute Menschen gewesen, dass sie sich einen Eintrag verdient haben? Folglich ist eine Löchung eines Artikels auch keine Beleidigung des Subjekts des Artikels. Das vorneweg.
Es ist ziemlich schlechter Stil in einen Drittforum um Stimmvieh für eine Schlammschlacht zu bitten. Erfahrungsgemäß führt das nämlich dazu dass Admins wie ich sinnvolle pro/contra-Argumente im Rauschen der wüsten Beschimpfungen nicht mehr finden und somit vermeidbarer Schaden entsteht. Es gibt ein geeignetes Fachportal innerhalb der Wikipedia um auf strittige Löschunganträge hinzuweisen und folglich genügend Aufmerksamkeit zu bekommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Informatik
Darüber hinaus ist es einfach so, dass täglich eine unglaubliche Menge an Schrottartikeln zu durchaus interessanten Begriffen hereinkommen. Ganz ehrlich wenn im Artikel Physik nur stünde "Physik ist alles um uns herum" und niemand würde in einer Löschdiskussion den Artikel verbessern, dann würde der gelöscht werden. Das heißt ein Artikel muss klarstellen, was an dem Begriff so besonders ist. Und ganz ehrlich der de.wikipedia-Artikel zu Kororaa (ja ich kann gelöschte Artikel lesen) liest sich wie "ach noch so eine Linuxdistribution voller komischer Abkürzungen". Der Artikel schreibt zwar ein bissel was zur Live-CD dieser Distri (ich kenne nur die Live-CD), aber es kommt nun wirklich nicht heraus, was Kororaa so besonders macht (nämlich dass sie meines Wissens die ersten waren, die die neuen Grafikmöglichkeiten unter Linux sofort von CD lauffähig für jederman aufbereitet haben).
Also dieses Spielchen "böse Löschwelle in Wikipedia" hatten wir ja nun schon öfters und so Nachrichten wie diese in "Betroffenenforen" auch. Mal sind es irgendwelche Webforen, mal irgendwelche anderen "hippen" Webseiten oder superwichtige Personen die en-bloc auf die Löschkandidaten kommen.
Darüber hinaus war die Löschung ja schon im Februar (also ein bissel spät diese Nachricht) und ich rate dringend bei der momentan laufenden Löschprüfung (wiederherstellung von gelöschten Artikeln) auf "Betroffenengeschimpfe" zu verzichten. Nennt für jedes einzelne Lemma, was diese Distribution so besonders macht und bietet an diese Artikel dann auch rasch auszubauen, dann merkt man nämlich dass es eine ziemliche Arbeit ist ordentliche Artikel zu schreiben (mich kotzen hingerotzte Artikel an wo es dem Autor auf Masse statt Klasse ankommt) und am Ende wird man vielleicht doch merken, dass die eine oder andere Distri nicht wirklich was besonderes bot/bietet.
Angetreten mit dem Anspruch die zentrale Sammelstelle für alles Wissen der Menschheit zu werden, ist Wikipedia heutzutage in erster Linie eine Sammlung von Pokemon und Yugieoh (oder wie das geschrieben wird) Artikeln, wo jeder Pups und jeder noch so unwichte Charackter bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Dazwischen tanzt eine 'Elite' eitler Pfauen, die gönnerhaft bestimmt, was bleiben darf und was nicht.
Sammlung allen Wissens? Aber nur, wenn es im Auge der Admins auch wichtig genug ist. Und wie oft irgendein Pokemontrainer in welcher Folge gefurzt hat, ist nunmal wichtiger, als irgendeine ungarische Distri.
Vor kurzem kam so ein begnadeter auf die Idee so gut wie alle web-comics zu löschen. Warum? Gab es einen Grund? Hat es nur die unwichtigsten getroffen? Nein - und erklärbar ist es auch nicht mehr.
Schön zu dem Thema ist übrigens www.wikitruth.info - eine Seite über die man bei wp nicht mal schreiben darf.
Von Kai F. Lahmann am Fr, 6. April 2007 um 15:41 #
Warum? Nun: Es gibt in WP gewisse Kriterien, ab wann ein Produkt oder eine Person relevant ist. Bisher war für Linux-Distris (von denen bekanntlich jeder sofort eine erstellen kann) üblich, dass sie GRUNDSÄTZLICH relevant sind. Das kann natürlich nicht funktionieren. Also müssen, damit überhaupt garantiert ist, dass die Artikel auch gepfliegt werden, gewisse Kriterien her. Hierbei sollte man erst einmal über dn Tellerrand blicken und feststellen, dass Linux als solches sowieso eine Randerscheinung ist. In solchen strittigen Punkten gilt eine grobe Richtlinie: entweder das Produkt hat für diesen Markt eine SEHR große Relevanz oder war in irgendeiner Form ein Meilenstein. Damit dürfte die Liste nach Ubuntu, Suse, Fedora (die 3 WELTWEIT meistverbreiteten), debian, Slackware (älteste noch lebende), Mandrake (ja, VOR der Fusion war man mal verbreitet!), Knoppix (erste verbreitete Live-CD), DSL (mit abstand bekanntestes Kompakt-System), gentoo (das ultimative Frickel-Linux), LFS und Linspire (vor allem wegen der ungewöhnlichen Ansatze und der Verbreitung als Vorinstallation) wohl so ziemlich am Ende sein. Daraus jetzt hier eine Nachricht zu machen, ist einfach nur peinlich.
Wenn jetzt jemand nach z.B. Frugalware sucht findet er garnichts. Ein Stub mit "Frugalware ist eine Linux-Distribution" mit Link zu Linuxdistribution liefert wenigsten rudimentär Auskunft.
Wenn der Artikel schon so grottenschlecht ist, daß man ihn nicht stehen lassen will, sollte man ihn doch besser durch einen Stub ersetzen.
einen Service, der sich immer aktuelle Inhalte von Wikipedia holt, aber gelöschte Themen beibehält? Wenn eine Thema bei Wikipedia immer wieder gelöscht wird, sollte es in Backuppedia auch neu angelegt werden dürfen, und dort gepflegt werden.
Ist ja nicht zum aushalten mit den Löschadmins. Die englische Wikipedia ist wohl nicht so schlimm.
Es ist typisch Deutsch, dass man für alles erstmal eine Genehmigung oder einen Nachweis braucht, und selbst wenn man das hat, erstmal eins kräftig auf die Schnauze bekommt. Wikipedia verkommt zum Sammelbecken für Platzwarte und Bademeister. Und eigentlich will man viel lieber eine ganz relevante Wissenschaftspedia sein, in der nichts stehen darf solange kein "Professor" es für würdig befunden hat? Zum "Wissen der Welt" gehört mehr als Wissen von ein paar Admins. Dazu gehört sicherlich auch Pokemon und der noch so kleinste Furz von Zeitschriften-Distro. Man kann sich gern streiten ob das ein eigenens Lemma haben muss oder ob nicht ein Absatz auf einer übergeordneten Seite reicht. Über Linux-Distris lese ich nun nicht oft nach, aber wenn, dann sind Wikipedia-Einträge natürlich auch dabei -- das heisst nur solange es sie dort noch gibt. Selbst wenn nur ein einziger Mensch Interesse an jenem Artikel hat, warum wird dieser gelöscht und der Mensch aus der Wikipedia gegängelt? Anstatt eine selbstherrliche Admin-Meinung durchzudrücken wäre es viel intelligenter, jeden Interessierten für die Pflege oder Umgestaltung einzuspannen. Aber das läuft wohl der eigenen Eitelkeit zuwider. So bekommt der Slogan "Wissen der Welt" einen ganz ganz üblen Beigeschmack. Löschen ist auch eine Art von Geschichtsfälschung.
Archlinux, CentOS, Frugalware etc zum löschen vorgeschlagen...
Was haltet ihr von einem Linuxpedia? Wenns mit Wikipedia nicht klappt, dann müssen wir Linuxer halt nachhelfen. Mit Tutorials zu allen Distros, Links und vor allem längeren Artikel, Literaturverweise, Interviews, Programmvorstellungen.....
Ich habe nun zur Eigeninitiative gegriffen und mal konstruktiv Nägel mit Köpfen gemacht und den Artikel zu "Kororaa" zur Wiederherstellung (mit anschließender umfangreicher Ergänzung) vorgeschlagen (der Wiederherstellungsantrag ist hier bewusst nicht verlinkt, ist aber für konstruktive Mithelfer leicht zu finden).
Summa sumarum kann man sagen, dass der Aufhänger der (eigentlich schon 2 Monate alten!) Nachricht auf einem Missverständnis von Relevanz in Wikipedia beruht und durch zugegeben sehr dümmliche Bemerkungen eines gewissen Benutzer namens Weissbier (der im Übrigen nicht besonders "wichtig" ist) unsachlich begleitet wurde.
Relevanz bemisst sich in der deutschsprachigen Wikipedia daraus, ob der Artikel sich als wissenswert verkauft, nicht ob der Gegenstand des Artikels per se relevant ist. Natürlich gibt es da einen subjektiven Spielraum des über den Löschantrag entscheidenden Admins. Erfahrungsgemäß bedeutet all das, dass sehr spezielle Themen bereits von Anfang an einen besseren Artikel haben müssen, als bekanntere Themen. Dieses auch in der Löschdiskussion von besonnenen Stimmen mehrfach hervorgebrachte Prinzip ist meines Erachtens deutlich besser als jede andere Lösung.
Andererseits ist es bedeutend einfacher zu einem speziellen Thema einen exzellenten Artikel zu schreiben als zu einem allgemeineren Thema, weil die Literaturbasis des Artikels überschaubar ist und umfassend abgegrast werden kann.
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass sich ein paar Leute von hier daran setzen und in der recht vollen Kategorie:Linux-Distribution sich einen Artikel ihrer Wahl herauspicken und den verbessern.
denn dann ist man ziemlich schnell auf 180, wenn so ein Spack meint 'sein' Artikel dürfe nicht geändert werden und hätte den Alleinanspruch auf die absolute Wahrheit.
Das geht schon los, wenn man Kleinigkeiten ändert (missverständliche Formulierungen,...). Manche scheinen Ihre Artikel 24h zu überwachen, diskutieren ist dort Glückssache.
Wikipedia ist nett um mal grob etwas (von dem man schon ein bischen Ahnung hat) nachzuschlagen aber sonst mehr oder weniger unbrauchbar. Lieber in die Bib und Fachliteratur wälzen, das ist dann auch zitierfähig.
Ein paar Admins, namentlich AT, ausserdem der User Weissbier arbeiten systematisch auf die Löschung von Linux-Artikeln hin. AT sollte dringend als Admin abgesetzt werden!
Hallo, ich bin der Benutzer, der den Frugalware-Artikel in seinem Benutzer-Namensraum parkte (wo er dann von den Admins gelöscht wurde), übrigens genau wie der Artikel über Ark Linux, den ich ebenfalls geparkt hatte. Nach (gescheiterten) Löschprüfungsanträgen und Androhung einer Benutzersperre habe ich in einem Blogeintrag auf http://tinyurl.com/35xeak auf die Missstände hingewiesen.
Ich möchte alle Betroffenen bitten erstmal Ruhe zu bewahren und sachlich zu bleiben. Leider kam es in der Vergangenheit auch zu persönlichen Angriffen, wovon ich mich selbst gar nicht ausnehmen möchte - was mir im nach hinein auch Leid tut.
Zur Sache: Es geht m. E. nicht nur um die Löschung von Linux-Distributionen, sondern um den zukünftigen Kurs von Wikipedia. Ein Schlüsselerlebnis vor einigen Wochen war für mich die unwidersprochene Aussage von de.wikipedia-Admins (im IRC IIRC), nach der Wikipedia den Anforderungen der Wirtschaft genügen müsse. Schlussfolgerung: Es geht nicht mehr darum, das Wissen der Menschheit zu sammeln, sondern der Wirtschaft zu dienen.
Dies darf nach meiner Auffassung nie das Ziel von Wikipedia sein. Wikipedia wird nie den Status erreichen, den "seriöse" Enzyklopädien wie Brockhaus inne haben, sondern immer nur als unsichere Quelle dienen. Nun meinen einige Admins mit Hilfe von Zensur und Löschungen der Wikipedia einen Anstrich von Seriosität geben zu können. Gegen diesen Irrtum gilt es entschieden vorzugehen. Nach meiner Auffassung müssen daher die Relevanzkriterien ersatzlos gestrichen und stattdessen sollte verstärkt die Qualitätssicherung eingesetzt werden. Diese Diskussion sollte m. E. idealerweise innerhalb von Wikipedia stattfinden, was aufgrund der Zensur aber nicht immer möglich ist.
Am heutigen 9. April kam es zu einer erneuten Welle von Löschanträgen gegen Linux-Ditris, u. a. gegen PCLinuxOS, Pardus, PLD Linux, PXES, Rock Linux und Progeny Debian. Diskussion auf http://tinyurl.com/2tqpoa und weiter darunter.
Also bei einer Enzyklopädie würde mir spontan einfallen "um so mehr, um so besser".
Liegt das Problem an der Überschaubarkeit von zu viel Artikeln?
Bin ich auf einen bestimmten Gedankengang noch nicht gekommen?
Kann mich jemand aufklären
Genau so sieht es ja auch in diesem Forum aus, wo Microsoft inzwischen einen Teil seines Werbeetats mit gekauften Beiträgen unterbringt.
Aber ob das noch hilft? Solche Vorgänge bekräftigen mich nur, niemals mehr etwas von Microsoft zu kaufen, selbst wenn das Produkt das Geld wert ist.
Es mag vielleicht wie eine gute Idee aussehen, sämtliche existierende Linux-Distributionen in Wikipedia mit einem Artikel zu versehen. Ist es aber nicht, denn viele der Artikel sind nach dem ersten Einstellen schlecht gepflegt gewesen (ja, auch Arktur-Linux, aber der war vorher *noch schlechter*). Das Grundproblem an so vielen Artikeln ist nunmal die Pflege, wenn sich dafür niemand findet stellt sich schnell die Frage, warum diese überhaupt in Wikipedia eingestellt wurden.
Dass einige, die sich an der Löschdiskussion zu Arktur-Linux beteiligten (namentlich "feba") eine unsinnige Argumentation auftischen, und dies dann auch noch vom abarbeitenden Admin ernst genommen wird, ist ein Problem der Adminfunktion der Wikipedia. Die Admins sind nunmal Freiwillige (zum Glück gibt es welche), und als solche auch garantiert in irgendeiner Weise vorbelastet. Leider darf jeder Admin sich um alles kümmern, die Löschdiskussionen *sollen* sogar von nur einer Person abgearbeitet werden.
Andererseits wären viele der "vernünftigen" Admins sich sicher auch mit der Beschneidung ihrer Rechte auf einen bestimmten Themenbereich oder Aufgabe einverstanden (mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich alle anderen Admins sowieso als Trolle rauskegeln würde).
Insofern ist auch ein Fehlverhalten von Admins möglich. Sowas diskutiert man aber besser im de.wikipedia-IRC, nicht auf pro-linux.
Janka
Ich bin mir ziemlich sicher das der Autor entsprechende Artikel nicht mal vorher gelesen hatte, einige waren wirklich nicht der Rede wert, blanke Werbung oder von einer toten Distri.
Die Top100 Liste von Distrowatch mag zwar gut klingen, aber auf dem Boden der Tatsachen sieht es halt so aus das sich um solche Artikel niemand kümmert weil schlicht zu wenige die unteren benutzen.
Die Löschdiskussionen waren brauchbar, haben Verbesserungen angeschoben und ehrlich gesagt die Qualität erhöht.
Wikipedia hat als Ziel immer noch eine Enzyklopädie zu sein und nicht bloße Wissensanhäufung.
Solche massiven Aktionen sollten in anderen Bereichen der wikipedia öfter mal durchgezogen werden.
Insgesamt ist die Art und Weise vieleicht nicht die Beste gewesen, aber hier 2 Monate später deswegen nen Fass aufzumachen ist überzogen.
Bei Wikipedia ist generell eine große Debatte über Ziele und Vorgehensweisen nötig, da kann man das hier maximal exemplarisch ranziehen.
Das es Frugalware getroffen hat konnte ich übrigens auch nicht nachvollziehen (ja ich habe damals mitdiskutiert, aber vorallem im Sinne von Arch)
In der Folge gammelt der "Artikel" vor sich hin und irgendwann wird ein Löschantrag gestellt. Plötzlich ist das Geschrei groß: Es wird rumgeplärrt, dass Wissen vernichtet wird und relevante Artikel entfernt werden. Nur, in den seltensten Fällen macht sich jemand daran, den diskutierten Artikel zu verbessern oder die Relevanz im Artikel (!) nachzuweisen.
Ziel der Wikipedia ist es nicht, die allwissende Müllhalde nachzubauen. Es müssen Grenzen gezogen werden, um die Wartbarkeit des Artikelbestandes einigermaßen zu sichern, da leider die Zahl der Artikel schneller wächst als die Zahl der qualitätssichernden Autoren. Natürlich fällt dann der ein oder andere selbst erstellte Artikel der Löschung zum Opfer. Das ist fast allen Autoren, auch den meisten Admins, schon passiert. Und? Man macht weiter und schreibt das nächste Mal einen besseren Artikel und prüft vorher (!) ob der Artikelgegenstand tatsächlich eine Verbreitung und Relevanz erreicht hat, die enzyklopädischen Maßstäben genügt. "Gibt es", "wurde in Zeitungen erwähnt" und "hat n Googletreffer" reichen nicht. Dass Frugalware die erfolgreichste ungarische Linux Distro ist wurde vielfach behauptet und nie nachgewiesen.
Frohe Ostern
Wenn sich jemand ueber seinen Eintrag auf einer Webseite identifiziert, hat er bereits verloren.
Hart, aber so sieht die Realitaet aus.
Sogesagt ein fork von Wikipedia vorerst nur in deutsch.
Wikipedia ist mit der Zeit wirklich ziemlich am Boden was die Weiterentwicklung angeht.
Wir würden die spl Datenbanken ziehen und ein eigenes Wikipedia machen, Hardware ist für den Anfang genügend vorhanden...auch deren Netzanbindung
Wer Interesse hat melde sich bitte!
Man schreibt einen Artikel über das Thema ,,Irgendwas'' und stellt ihn fertig.
(Development Freeze). Dann wird er debuggt (Rechtschreibung, Grammatik) und erstmals
veröffentlicht als z.B. Version ,,Irgendwas 0.1''. Dann diskutiert man den Artikel
durch und verändert, verbessert, erweitert ihn erneut als Alpha, Beta..., den Artikel
,,Irgendwas 0.1'' läßt man dabei weiterhin öffentlich stehen. Bis der Artikel
,,Irgendwas 0.2'' fertig ist. Dieser ersetzt dann die Version 0.1. Und so weiter....
Oder anders augedrückt: Verlage nennen das Auflage. In der Wikipedia kann jeder
mithelfen. Aber was derzeit in der Wikipedia passiert, ist nur eins: Chaos!
Es ist ziemlich schlechter Stil in einen Drittforum um Stimmvieh für eine Schlammschlacht zu bitten. Erfahrungsgemäß führt das nämlich dazu dass Admins wie ich sinnvolle pro/contra-Argumente im Rauschen der wüsten Beschimpfungen nicht mehr finden und somit vermeidbarer Schaden entsteht. Es gibt ein geeignetes Fachportal innerhalb der Wikipedia um auf strittige Löschunganträge hinzuweisen und folglich genügend Aufmerksamkeit zu bekommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Informatik
Darüber hinaus ist es einfach so, dass täglich eine unglaubliche Menge an Schrottartikeln zu durchaus interessanten Begriffen hereinkommen. Ganz ehrlich wenn im Artikel Physik nur stünde "Physik ist alles um uns herum" und niemand würde in einer Löschdiskussion den Artikel verbessern, dann würde der gelöscht werden. Das heißt ein Artikel muss klarstellen, was an dem Begriff so besonders ist. Und ganz ehrlich der de.wikipedia-Artikel zu Kororaa (ja ich kann gelöschte Artikel lesen) liest sich wie "ach noch so eine Linuxdistribution voller komischer Abkürzungen". Der Artikel schreibt zwar ein bissel was zur Live-CD dieser Distri (ich kenne nur die Live-CD), aber es kommt nun wirklich nicht heraus, was Kororaa so besonders macht (nämlich dass sie meines Wissens die ersten waren, die die neuen Grafikmöglichkeiten unter Linux sofort von CD lauffähig für jederman aufbereitet haben).
Also dieses Spielchen "böse Löschwelle in Wikipedia" hatten wir ja nun schon öfters und so Nachrichten wie diese in "Betroffenenforen" auch. Mal sind es irgendwelche Webforen, mal irgendwelche anderen "hippen" Webseiten oder superwichtige Personen die en-bloc auf die Löschkandidaten kommen.
Darüber hinaus war die Löschung ja schon im Februar (also ein bissel spät diese Nachricht) und ich rate dringend bei der momentan laufenden Löschprüfung (wiederherstellung von gelöschten Artikeln) auf "Betroffenengeschimpfe" zu verzichten. Nennt für jedes einzelne Lemma, was diese Distribution so besonders macht und bietet an diese Artikel dann auch rasch auszubauen, dann merkt man nämlich dass es eine ziemliche Arbeit ist ordentliche Artikel zu schreiben (mich kotzen hingerotzte Artikel an wo es dem Autor auf Masse statt Klasse ankommt) und am Ende wird man vielleicht doch merken, dass die eine oder andere Distri nicht wirklich was besonderes bot/bietet.
Sammlung allen Wissens? Aber nur, wenn es im Auge der Admins auch wichtig genug ist. Und wie oft irgendein Pokemontrainer in welcher Folge gefurzt hat, ist nunmal wichtiger, als irgendeine ungarische Distri.
Vor kurzem kam so ein begnadeter auf die Idee so gut wie alle web-comics zu löschen. Warum? Gab es einen Grund? Hat es nur die unwichtigsten getroffen? Nein - und erklärbar ist es auch nicht mehr.
Schön zu dem Thema ist übrigens www.wikitruth.info - eine Seite über die man bei wp nicht mal schreiben darf.
Daraus jetzt hier eine Nachricht zu machen, ist einfach nur peinlich.
Wenn der Artikel schon so grottenschlecht ist, daß man ihn nicht stehen lassen will, sollte man ihn doch besser durch einen Stub ersetzen.
Ist ja nicht zum aushalten mit den Löschadmins. Die englische Wikipedia ist wohl nicht so schlimm.
Was haltet ihr von einem Linuxpedia? Wenns mit Wikipedia nicht klappt, dann müssen wir Linuxer halt nachhelfen. Mit Tutorials zu allen Distros, Links und vor allem längeren Artikel, Literaturverweise, Interviews, Programmvorstellungen.....
Ich wär auf jedenfall voll dabei!
mfg benny
Summa sumarum kann man sagen, dass der Aufhänger der (eigentlich schon 2 Monate alten!) Nachricht auf einem Missverständnis von Relevanz in Wikipedia beruht und durch zugegeben sehr dümmliche Bemerkungen eines gewissen Benutzer namens Weissbier (der im Übrigen nicht besonders "wichtig" ist) unsachlich begleitet wurde.
Relevanz bemisst sich in der deutschsprachigen Wikipedia daraus, ob der Artikel sich als wissenswert verkauft, nicht ob der Gegenstand des Artikels per se relevant ist. Natürlich gibt es da einen subjektiven Spielraum des über den Löschantrag entscheidenden Admins. Erfahrungsgemäß bedeutet all das, dass sehr spezielle Themen bereits von Anfang an einen besseren Artikel haben müssen, als bekanntere Themen. Dieses auch in der Löschdiskussion von besonnenen Stimmen mehrfach hervorgebrachte Prinzip ist meines Erachtens deutlich besser als jede andere Lösung.
Andererseits ist es bedeutend einfacher zu einem speziellen Thema einen exzellenten Artikel zu schreiben als zu einem allgemeineren Thema, weil die Literaturbasis des Artikels überschaubar ist und umfassend abgegrast werden kann.
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass sich ein paar Leute von hier daran setzen und in der recht vollen Kategorie:Linux-Distribution sich einen Artikel ihrer Wahl herauspicken und den verbessern.
Das geht schon los, wenn man Kleinigkeiten ändert (missverständliche Formulierungen,...). Manche scheinen Ihre Artikel 24h zu überwachen, diskutieren ist dort Glückssache.
Wikipedia ist nett um mal grob etwas (von dem man schon ein bischen Ahnung hat) nachzuschlagen aber sonst mehr oder weniger unbrauchbar. Lieber in die Bib und Fachliteratur wälzen, das ist dann auch zitierfähig.
Leider nicht ... Irgendwo muss doch dort ein Fehler vorliegen ...
Ich möchte alle Betroffenen bitten erstmal Ruhe zu bewahren und sachlich zu bleiben. Leider kam es in der Vergangenheit auch zu persönlichen Angriffen, wovon ich mich selbst gar nicht ausnehmen möchte - was mir im nach hinein auch Leid tut.
Zur Sache: Es geht m. E. nicht nur um die Löschung von Linux-Distributionen, sondern um den zukünftigen Kurs von Wikipedia. Ein Schlüsselerlebnis vor einigen Wochen war für mich die unwidersprochene Aussage von de.wikipedia-Admins (im IRC IIRC), nach der Wikipedia den Anforderungen der Wirtschaft genügen müsse. Schlussfolgerung: Es geht nicht mehr darum, das Wissen der Menschheit zu sammeln, sondern der Wirtschaft zu dienen.
Dies darf nach meiner Auffassung nie das Ziel von Wikipedia sein. Wikipedia wird nie den Status erreichen, den "seriöse" Enzyklopädien wie Brockhaus inne haben, sondern immer nur als unsichere Quelle dienen. Nun meinen einige Admins mit Hilfe von Zensur und Löschungen der Wikipedia einen Anstrich von Seriosität geben zu können. Gegen diesen Irrtum gilt es entschieden vorzugehen. Nach meiner Auffassung müssen daher die Relevanzkriterien ersatzlos gestrichen und stattdessen sollte verstärkt die Qualitätssicherung eingesetzt werden. Diese Diskussion sollte m. E. idealerweise innerhalb von Wikipedia stattfinden, was aufgrund der Zensur aber nicht immer möglich ist.
PCLinuxOS, Pardus, PLD Linux, PXES, Rock Linux und Progeny Debian. Diskussion auf http://tinyurl.com/2tqpoa und weiter darunter.