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Thema: Debian GNU/Linux 4.0 »Etch«

109 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Grey Michi am So, 8. April 2007 um 18:52 #

Bei den Torrent gibts auch noch solche Torrents:

debian-40r0-i386-businesscard.iso.torrent
debian-40r0-i386-kde-CD-1.iso.torrent
debian-40r0-i386-netinst.iso.torrent
debian-40r0-i386-xfce-CD-1.iso.torrent

Die KDE CD würd mich interessieren. Ist das eine InstallCD? Ich lad Sie schon mit Torrent, aber wär interessant auch für andere..

Score: 3 Von tomasz am So, 8. April 2007 um 19:09 #
Ich schreibe diese Nachricht auf Etch. Ich konnte heute Vormittag die Netinstall CD saugen und das ganze installieren, indem ich einfach keine Paketquellen angab bei der Installation - sonst gibt es noch Probleme. Später, nachdem das Basissystem installiert war, habe ich im Textmode ftp.de.debian.org als Repository angegeben und alles nachinstalliert, was möglich war. Trotzdem gibt es noch Macken, einige Pakete sind noch nicht verfügbar, wie gtk-gnutella. Da wird man wohl noch warten müssen. ansonsten läufts rund, kleine Bugs im Nautilus (beim erstellen von neuen Ordnern gibt es grafische Fehler) sind mit aufgefallen.
Grüße, tom
Score: 3 Von RipClaw am So, 8. April 2007 um 19:18 #
Die Jigdo Dateien stehen auch schon bereit:

http://www.debian.org/CD/jigdo-cd/#which

Damit kann man sich die Debian CDs und DVDS direkt von den Debian Mirros zusammenbauen lassen.
Sofern man ältere Etch CDs oder DVDs hat kann man diese als Vorlagen nehmen und nur noch die Pakete die sich verändert haben ziehen.

Vor allem da die meisten Mirrors keine DVDs anbieten ist das neben Bittorrent die beste Möglichkeit an die DVDs Images heranzukommen.

  • Re: Jigdo von Thomas Schramm (08. Apr 2007 19:51 Score: 3)
Score: 3 Von tobias am So, 8. April 2007 um 19:28 #
lade gerade dvd 1 runter. Sind die gängigsten Packete auf der der 1. DVD drauf oder sollte man allw 3 DVDs haben ?
Score: 3 Von GnuGU am So, 8. April 2007 um 19:49 #
Also ist der in Debian als Paket offiziell für den Debian Kernel enthalten?
Score: 3 Von laberman am So, 8. April 2007 um 20:52 #
hallo,

vielen dank auch an dieser stelle für die vielen zahlreichen klugen köpfe und fleißigen leute, die das ganze debian-projekt soweit gebracht haben! ich bin unendlich dankbar dafür!!

grüße
laberman

Score: 3 Von weiß jemand ob, am So, 8. April 2007 um 21:20 #
(siehe name) der feisty installer dann - wenn fertig - auch verschlüsselte partitionen unterstützt?
Unterstützt es der Etch installer eigentlich auch die root-partition zu verschlüsseln?

gruß und schöne ostern noch

Score: 3 Von macianer am So, 8. April 2007 um 22:19 #
für wen oder was ist die businesscard-iso gut?
Score: 3 Von Leser am So, 8. April 2007 um 22:55 #
Zitat:
...
Debian 4.0 steht auf den Installationsmedien ... USB-Sticks ... zur Verfügung ... .
...
/Zitat Ende!

Auf USB-Sticks?
Weiß jemand wo man das entsprechende Image bzw. eine passende Anleitung dazu findet?

Besten Dank.

Score: 3 Von _Thunar_ am Mo, 9. April 2007 um 00:02 #
Endlich ist Etch fertig und wieder hat das Debian-Team gute Arbeit geleistet - DANKE!
Score: 3 Von anon2 am Mo, 9. April 2007 um 00:42 #
Huh?

Was ist mit den verbleibenden release-critical Bugs, die heute morgen noch bei etwa 50 lagen?

Score: 3 Von Robert Tulke am Mo, 9. April 2007 um 02:38 #
Einen großen Dank an die Entwickler und Maintainer von Debian. Ihr leistet großes!

rt

frohe Ostern :)

Score: 3 Von sd07 am Mo, 9. April 2007 um 04:04 #
Ich habe heute die Debian Etch-KDE-CD heruntergeladen und auf einem PII 333MHz mit 512 MB RAM installiert, danach noch Opera 9.1 mit einigen Plugins nachinstalliert.
Die Kiste läuft hervorragend, mit annehmbarer Geschwindigkeit. Etch ist überhaupt nicht langsam, es ist zumindest genauso schnell wie das "alte" Sarge.
Einfach spitzenklasse!
Und Gratulation an das KDE-Team, die 3.5er-Versionen scheinen schneller als die anderen, früheren 3.x-Versionen zu sein. Einfach unglaublich! :-)
Score: 3 Von Mirko Nontschew am Mo, 9. April 2007 um 11:31 #
Leider wird nicht(!) das aktuellste XFCE 4.4 mitgeliefert, obwohl es auf der Debian-Seite so steht.

Wie läuft es bei Debian? Werden Pakete, so z.B. XFCE, beim nächsten Update r1 auch aktualisiert? Gilt das auch für Gnome? Immerhin wird es ja nur mit 2.14 ausgeliefert.

Danke für eure Antworten

MiNo

Score: 3 Von Catonga am Mo, 9. April 2007 um 19:08 #
So, ich habe jetzt gestern mal mein altes Debian Sarge auf einem meiner Testrechner auf Etch aktualisiert.
Und das Distributionsupgrade war eher eine große Entäuschung als ein Segen.


Genaugenommen lief es folgendermaßen ab.

Als erstes habe ich natürlich alle inoffiziellen Pakete aus Sarge entfernt und Sarge auf den letzten aktuellen Stand gebracht.
Als Mirror wurde einer der großen Hauptmirror verwendet.

Dann habe ich das bekannte aptitude dist-upgrade durchgeführt.
Als der erste durchlauf fertig war, habe ich testweise das gleiche noch einmal ausprobiert
und seltsammerweise, schien das letzte dist-upgrade unvollständig gewesen zu sein, denn er hat im 2. Durchlauf nocheinmal
mehrere Pakete upgedated und downgeladen.
Erst beim 3. mal war er dann wirklich fertig und es kam nichts mehr neues hinzu und wurde auch nichts mehr verändert.
So etwas dürfte eigentlich nicht passieren.


So, dann kam gleich das nächste Problem.
Sowohl der xorg Server wurde nicht installiert, als auch Gnome, welches genaugenommen während dem Update entfernt wurde,
obwohl es bei Sarge schon damals von Haus aus installiert war.
So etwas darf eigentlich gar nicht passieren, jeder Newbie wäre hier sofort aufgeschmissen und würde wohl das ganze System neuinstallieren müssen da er nicht mehr weiter weiß.

Also habe ich Gnome und Xorg per Hand installiert.

In meiner xorg.conf Datei wurde die falschen Treiber angegeben, eingetragen wurden die APM Treiber für eine Grafikkarte die ich gar nicht habe.
Richtig gewesen wäre nv, nvidia (die NVidia Binary Treiber hatte ich installiert) oder einfach VESA, damit man X wengistens in einem funktionsfähigen Zustand erhält, aber nein, es mußte APM sein was natürlich grundsätzlich falsch ist.
Also schon der 4. große Bug der einen Newbie aufhält. (Gnome und Xorg zähle ich als einzelen Bugs)


Kleinere Bugs waren:
- Die Sondertasten meiner MX-518 Maus mußte ich per Hand konfigurieren, Debian nahm mir hier keine Arbeit ab.
- Die Audigy 2 Karte war stumm und konnte erst durch das Umstellen auf den Analogen Output zum Erklingen gebracht werden.
- Eine Einstellung oder Frage nach der DPI Zahl meines Monitors wurde in der xorg.conf Datei auch nicht automatisch vorgenommen,
daß mußte ich selber erledigen, was auch nicht gerade toll ist, da sich viele Programme an die Systemeinstellung anpassen und
die Schrift ohne korrekte DPI Zahl Einstellung auf einem großen 22" Monitor bei einer Auflösung von 1600*1200 Bildpunkten einfach zu klein ist. (weitere Einstellungen kann man übriegns noch in Gnome selbst vornehmen, aber zuerst sollte erstmal der X Server richtig konfiguriert sein.
- gdm läuft in einer zu großen Auflösung 1920*1440, verhindert man diese Auflösung in der xorg.conf, dann läuft gdm zwar in der erwarteten Auflösung von 1600*1200 Pixel, aber dann kann man auf die größere Auflösung z.B. für HDTV Filme nicht mehr umschalten
was somit ebenfalls keine Lösung ist.
- Dann der nächst Bug, als ich gestern den Rechner gebootet habe, ging die Maus nicht mehr, erst heute geht sie wieder, warum die jetzt wieder funktioniert, weiß ich noch nicht, das werde ich noch herausfinden müssen. Als Mousedevice wird "evdev" verwendet, damit die Sondertasten der MX518 benutzbar sind, das könnte also auch daran liegen. Mit dem normalen im/ps2 Device hatte ich noch keine Probleme, aber dann gehen auch die Sondertasten nicht.


Das waren bis jetzt die kleinen Bugs in Debian 4.0.


Aber es gibt eigentlich noch einen ganz großen, der eigentlich eine Sauerei ist, da dieser schon
damals zu Zeiten von Sarge 3.1 bestand, ich diesen Bug schon damals erwähnt hatte und dieser bis heute nich gefixt wurde.
Dieser besonders schwere Bug ist, daß apitutde die F10 Taste für das eigene Menü benötigt, wenn man aber
nun aptitude in einem Gnome Terminal nach einem Admin login via "su" startet, dann kann man die F10 Taste für aptitude nicht mehr verwenden, da diese vom Gnome Terminal vorbelegt ist.
So ein schwerer Bug darf es eigentlich überhaupt nicht geben, da Gnome unter Debian der Defaultdesktop ist,
es zu erwarten ist, daß die Benutzer aptitude in einem Gnome Terminal starten und sich aptitude gefälligst an die
Standardeinstellungen des Gnome Terminals zu halten hat, da Gnome auch noch in anderen Distributionen und Unix Betriebsystemen mit dieser Standardeinstellung verwendet wird, während aptitude gerademal in Debian und wenigen Ablegern Verwendung findet.

Dieses Bug gab es wie schon gesagt schon in Sarge vor über 2 Jahren zu dessen Releasezeitpunkt.

Ansonsten habe ich bis jetzt noch keine weiteren Bugs gefunden.
Die Netzwerkkarte funktioniert, die Nvidia Karte und Maus geht nach dem manuellen Eingriff jetzt auch wie gewünscht und der Firewire Anschluß und Gameport der Soundkarte wurde noch nicht getestet.
Der Desktop scheint diesmal, im Gegensatz zum damaligen Sarge, stabil genug zu laufen, was wohl sowieso eher der Versionnummer 2.14 von Gnome zu verdanken ist. Auch ist er mit Gnome 2.14 natürlich auch deutlich komfortabler und somit auch gut benutzbar, was man von Gnome 2.8 bzw. also dem Gnome 2.8 was in Debian Sarge enthalten war, noch nicht behaupten konnte. (bei Sarge gab es schließlich schon Gnome 2.10, die Wahl der kaum benutzbaren und noch instabilen Gnome Version 2.8 war also ein Bug von Sarge)

Ansonsten werde ich noch schauen, wie sich Debian 4.0 so im weiteren Betrieb bewähren wird.

Das Problem mit dem fehlerhaften Update der Distribution hätte jedenfalls nicht passieren dürfen
und wurde z.B. bei Ubuntu (von Breezy Badger auf Dapper Drake) deutlich besser gelöst.
Da gab es zwar ein kleines Problem mit der vertauschen Netzwerkkarte, aber wenigstens war
der Desktop und X Server noch vorhanden, ein Fehler der in Debian 4.0 nicht passieren hätte dürfen.
Außerdem gab es bei Ubuntu ein bequemes grafisches Updatetool mit dem man das Distributionsupdate durchführen konnte,
während nich der X Server läuft.
Letzteres habe ich unter Debian, aufgrund der Debian Upgradeanleitung, erst gar nicht versucht.
Das Distributionsupgrade wurde also ohne X Server in einer richtigen Konolse duchgeführt.
Das ist schade, denn in Ubuntu konnte man während dem Update wenigstens noch mit einem grafischen Browser wie Firefox herumsurfen.

Score: 3 Von Fragensteller am Di, 10. April 2007 um 07:54 #
Früher war es mal "state of the art" aber die Zeit geht weiter, bei Debian scheint diese aber stillzustehen.

Für mich ist Debian heute ein Distr. um eine Neue daraus zu schnitzen, so wie eben Ubuntu oder damals das Zeug von Corell, alles debianbasierend.

Score: 3 Von Mark am Di, 10. April 2007 um 17:22 #
Wo bekommt man die Backports der neueren Programmversionen her?
Ich würde gerne demnächst OpenOffice 2.2 testen, ansonsten aber stabile Programmversionen benutzen.
Gibt es einen eigene Installationsquelle von Debian dafür?

Schon mal vielen Dank für Eure Antworten!

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