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Mi, 11. April 2007, 18:46

Autodesk von Linux begeistert

Während der letzten sechs Monate haben laut Aussagen von Autodesk mehr als 100 Post-Production-Studios in aller Welt die Film- und TV-Lösungen des Herstellers auf das Betriebssystem Linux übernommen.

Im April 2006 hatte Autodesk seine Systeme für visuelle Effekte und Editing/Finishing von SGI-basierten auf Linux-basierte Workstations überführt. Wie der Hersteller nun bekannt hab, konnte er bereits in den ersten Monaten eine große Nachfrage nach Linux-Systemen verzeichnen. Unter anderem wechselte kürzlich Industrial Light & Magic (ILM) sechs seiner Autodesk Inferno-Systeme gegen Linux-Workstations aus. Inferno und Flame sind Teile von SABRE, einem proprietären System des Studios.

Nach Angaben von Autodesk gibt Flame komplexe 3D-Composites mehr als 20-mal schneller wieder, als es zuvor auf SGI-basierten Workstations möglich war. Auch andere Studios sind von der neuen, Linux-basierten Lösung begeistert. So hat auch das kommerzielle Post-Studio Quiet Man mit Sitz in New York seine Flame-Systeme auf Linux übertragen. Das Upgrade wurde durch die steigende Anzahl von HD-Projekten des Studios vorangetrieben.

Autodesk stellt einen der weltweit größten Anbieter von 2D- und 3D-Designsoftware für die Fertigungsbranche, das Baugewerbe und die Medien- und Unterhaltungsmärkte dar. Seit der Einführung der Software AutoCAD im Jahre 1982 hat Autodesk unter anderem auch durch Zukäufe sein Portfolio massiv erweitert. Mit der Übernahme von Alias (Maya) und Discreet (Video- und Filmbearbeitungsoftware) vertreibt der Hersteller auch Systeme für Linux.

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