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Do, 12. April 2007, 09:43

Software::Distributionen::Canonical

Ubuntu 7.10 soll »Gutsy Gibbon« heißen

Eine Woche vor der Freigabe von Ubuntu 7.04 »Feisty Fawn« hat Mark Shuttleworth den Namen der nächsten Version von Ubuntu festgelegt.

Laut Shuttleworth, dem Gründer von Ubuntu, war neben dem jetzt gewählten Namen »Gutsy Gibbon« (»Mutiger Gibbon«) auch »Glossy GNU« in der Diskussion. Nun könnte »Glossy GNU« zum Namen einer neuen Variante der Distribution werden, die auf jegliche unfreie Komponenten verzichtet. In Zusammenarbeit mit dem von der Free Software Foundation (FSF) unterstützten gNewSense soll eine Variante der Distribution entstehen, die keine proprietären Treiber und Anwendungen enthält. Auch Multimedia-Dateien, Firmware und Dokumentation, die nicht uneingeschränkt kopier- und änderbar sind, werden in dieser Variante fehlen. Erleichtert wird die Zusammenarbeit durch die Tatsache, dass gNewSense bereits auf Ubuntu beruhte.

Die genauen Features von Ubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon« werden erst während des Ubuntu Developer Summits im Mai in Sevilla festgelegt. Sehr wahrscheinlich wird in der nächsten Ausgabe ein 3D-Desktop mit Compiz als Composite Window Manager vorhanden sein. Shuttleworth setzt große Hoffnung auf das wiedervereinigte Compiz/Beryl. Geplant ist ferner eine automatisierte Installation, die für Masseninstallationen gedacht ist. Auch für Server-Installationen soll es weitere Verbesserungen geben. Aufgrund des kürzeren Support-Zeitraums soll sich Ubuntu 7.10 eher für Server eignen, für die häufigere Updates sinnvoll sind. Alle Ideen zur neuen Version werden in Launchpad gesammelt. Am 19. April, dem Tag der Veröffentlichung von Ubuntu 7.04, soll bereits die Infrastruktur bereitstehen, um Pakete für »Gutsy Gibbon« hochladen zu können.

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