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So, 15. April 2007, 18:50

Gesellschaft::Politik/Recht

Microsoft: Mit Patenten gegen Open Source

Ein neues Memo, das dieser Tage auf diversen Seiten veröffentlicht wurde, zeigt, dass Microsoft bereits 1999 durch das Patentieren von Technologien diese nur in Windows zugänglich machen wollte.

Wie einem Memo vom Firmengründer Bill Gates zu entnehmen ist, plante Microsoft bereits 1999, Teile von ACPI so anzupassen, dass sie nur unter Windows zugänglich gemacht werden könnten. In seinem Schreiben äußerte Gates Gedanken, wie die ACPI-Erweiterung konzipiert werden könnte, dass sie nur unter Windows nutzbar wird. Aus seiner Sicht könnte es ein »Problem« werden, wenn auch Linux ACPI unterstützten würde. Aus diesem Grund schlug er vor, Teile der Implementierung zu patentieren und so dem Zugriff der Open-Source-Welt zu entziehen.

Das Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) ist ein offener Standard für Energieverwaltung in Desktop-Computern, Notebooks und Servern. ACPI 1.0 wurde 1996 veröffentlicht und wird federführend von Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Phoenix und Toshiba entwickelt. Im Gegensatz zu APM liegt bei ACPI die Kontrolle über die Energieverwaltung komplett beim Betriebssystem. Ferner werden gegenüber APM weitergehende Möglichkeiten zum Energiesparen angeboten.

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