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Di, 17. April 2007, 15:04

Software

Collaborative Software Initiative gegründet

Stuart Cohen, ehemaliger Geschäftsführer der Open Source Development Labs, hat eine Firma gegründet, um Unternehmens-Software von den Interessenten gemeinsam entwickeln zu lassen.

Nach dem Zusammenschluss der Open Source Development Labs mit der Free Standards Group (FSG) zur Linux Foundation löste der FSG-Direktor Jim Zemlin Stuart Cohen als Geschäftsführer des Konsortiums ab. Cohen schied nach eigenen Angaben freiwillig aus, da er sein eigenes Unternehmen gründen wollte.

Dieses Unternehmen, Collaborative Software Initiative, nimmt nun die Arbeit auf. Mit im Boot ist Evan Bauer, der die Entwicklung als Chief Technology Officer (CTO) leiten wird und jahrelange Erfahrung in der Industrie, zuletzt als CTO von Credit Suisse First Boston, hat.

Collaborative Software Initiative (CSI) will Software für Unternehmen entwickeln, die über den Grundbedarf hinausgeht, den freie Software bereits heute decken kann. Sie will Open-Source-Prinzipien in die Unternehmen bringen. Viele Unternehmen haben heute ähnliche Anforderungen an ihre Software, was sich unter anderem durch die Notwendigkeit, sich an Standards und Vorschriften zu halten, ergibt. Meist wollen die Unternehmen diese Software nicht selbst entwickeln, sondern überlassen das durch Outsourcing einem externen Dienstleister. CSI will nun solche Unternehmen zusammenbringen und die Software für sie entwickeln, was nur die Hälfte oder weniger einer Outsourcing-Lösung kosten soll.

Die Lösung von CSI nennt sich »Collaborative Software«. Die interessierten Unternehmen sollen sich finanziell an der Entwicklung beteiligen oder Lizenzen erwerben. Software, die benötigt wird, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, kann nach Ansicht von CSI auf diese Weise zwar nicht entwickelt werden, doch bleiben genug Bereiche übrig, in denen Unternehmen Software benötigen, für die sie bisher viel Geld ausgeben.

Vorteile des CSI-Ansatzes sollen sein, dass die Kunden Kontrolle über die Software behalten, die Kosten reduzieren und Zeitpläne einhalten können. CSI will die Projektverwaltung sowie Entwicklung, Test und Support übernehmen. Die Software soll letztlich unter freien Lizenzen oder als Dienstleistung angeboten werden.

Die anfängliche Finanzierung wurde durch Kapital von OVP Venture Partners gesichert. Partnerschaften mit HP, Novell und IBM sollen den Bedarf der Kunden ermitteln helfen.

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