Da drängt schon regelrecht der Verdacht der Erpressung auf. Novell ist vielleicht nicht stark genug um gegen M$ zu bestehen, geht es doch dort um Interoperabilität, mit der Novell bei Unternehmenskunden ankommen will.
Samsung ist derzeit der erfolgreichste Notebookhersteller und hat auch weitere Hardwarekomponenten im Programm. Die alle benötigen zum erfolgreicheren Absatz das "begehrte" Windoofs-Zertifikat mit welchem die volle Windoofstauglichkeit propagiert wird. Da kann M$ schnell mal andeuten, sich diese Zertigfizierung zu "überlegen" und schon kommen sie zu Kreuze gekrochen und unterschreiben alles, nur nehmt uns nicht das dämliche Fensterslogo. Traurig, wenn man nicht genug Rückrat hat.
Naja, wenn ich so darüber nachdenke wäre das wohl nicht soo sinnvoll für MS oder? Wenn die jetzt ein abkommen nach dem anderen machen bleibt denen mit der Zeit ja niemand mehr übrig den sie überhaupt verklagen könnten und es gibt immer Leute die Linux nutzen können ohne davor angst zu haben...
Microsoft hat sein Ziel ja schon erreicht: Alle Welt glaubt, dass es eventuell patentrechtlich problematisch sein könnte, Linux zu benutzen. Auch in Deinem Beitrag klingt das leider durch.
Wenn man sich nicht sicher ist ob man einem Risiko ausgesetzt ist, dann ist es vielleicht nicht falsch sich dagegen zu versichern... Wie viele unpassende Versicherungspolicen in irgendwelchen Schubladen vor sich hindümpeln ( und vor allem sinnlos bezahlt werden ) kann man regelmäßig in den Verbrauchermagazinen und an den Versicherungspalästen sehen. Die Redmonter sind eben verteufelt gute Aufschneider ( "Das beste Windows aller Zeiten..") die allen möglichen Leute einen künstlichen Bedarf suggerieren, eben auch das sie sich gegen ihre Klagen schützen müssen. Kann ich das nicht irgendwie umdrehen ? Etwa so : Microsoft hat mich durch ihren ewigen FUD depressiv gemacht - ich will 10 Mio. Schmerzensgeld !
Folgendes passt vielleicht hier nicht ganz erreicht aber möglicherweise hier einen Adressaten, der es umsetzen kann ( z.B. einen Verbraucherschützer oder einen unserer Europaparlamentarier ? )
Um einen fairen Wettbewerb zu erleichtern darf nicht mehr jeder Neu-PC grundsätzlich mit Windows ausgerüstet erhältlich sein ! Computer müssen immer in drei Varianten angeboten werden : 1.) ohne Betriebssystem 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse ) 3.) mit Windows( X, Y, Z )
Das hat mindestens drei Vorteile. Die Windowssteuer entfällt, die Käufer sehen eine Alternative, die Hardwarehersteller müssen selbst für die Linuxtauglichkeit sorgen wenn sie in Europa noch etwas absetzen wollen.
Bei einem Auto oder einem Medikament oder einer neuen Chemikalie sind eine Vielzahl Prüfungen und Vorschriften einzuhalten, die diese Dinge ungefährlich und dem Allgemeinwohl zuträglich zu machen wenn sie in Europa vermarktet werden sollen. Wieso sollte das nicht auch bei einer so lebenswichtigen Sache wie Computern gelten? Welcher Bereich unseres Lebens kommt noch ohne Computer aus ? Wollen wir uns in ein paar Jahren von Bill Gates (oder dem Widerling SB ) steuern lassen ? Erinnert euch, noch vor wenigen Tagen konnte man in diesem Forum die Idee von Bill G. bezüglich ACPI lesen- nämlich das dessen Funktionen per Patent nur noch windowstauglich sein sollten. Das würde durch obigen Vorschlag nicht mehr so leicht möglich sein. Wo steckt der bejubelte Vista-Absatz ? Antwort : Noch auf Lager ! In allen Neu-PCs ist zwangsweise Vista installiert .. dessen Einnahmen ( die der Bekämpfung des Gemeinwohls dienen ) fließen später bei jedem Kauf nach Redmond. Wir bezahlen damit unseren eigenen Untergang. Wie übrigens auch bei jedem Autokauf. Der Patentierungskram wird groß in Brüssel diskutiert aber der weitere Ausbau des Monopols wird nicht verhindert.
> Microsoft hat mich durch ihren ewigen FUD depressiv gemacht - ich will 10 Mio. Schmerzensgeld !
Und Du machst mich depressiv mit *Deinem* FUD:
> 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse )
openSUSE ist so frei wie nur möglich: Es steht zu 100% unter der GPL. Spart Euch doch endlich diesen Scheiß und reitet eine andere Sau. Ist ja nicht zu fassen. Ich hab echt bis zu diesem Novell-MS-Deal geglaubt, nur MS-Jünger hätten einen an der Waffel. Jetzt muss ich feststellen, dass bei den Linuxern der Prozentsatz fast noch höher ist.
Diejenigen, die so derb gegen Linux gewettert haben, als sie Linux noch nicht kapierten, wettern jetzt halt derb gegen Microsoft, weil sie Microsofts gebaren endlich kapieren.
Microsoft-Bashing wird nicht aus der Mode kommen, solange die Presse noch kritisch über Microsoft berichten darf.
Wenn ich hierbei aber bedenke, dass Vista (tatsächlich) in den _Nachrichten_ beworben wurde, ohne Kritikern auch nur ein Wort zu geben, macht mich das nachdenklich.
Wie auch immer, ich bin dafür, dass ausnahmslos alle PCs ohne Betriebssystem (also weder mit Windows, MacOS, noch mit Linux, usw.) ausgeliefert werden müssen, damit der Markt nicht verzerrt wird.
Sie haben Recht, wenn ich in dieser Sache etwas erreichen will muß ich sicherlich meine Ausdrucksweise verbessern. Obwohl- ist "FUD" nicht der allgemein für diese Art Propaganda verwendete Terminus ? Aber selbst wenn ich völlig unfähig bin hoffe ich doch, daß es hier an Bord einige wesentlich fähigere Leute gibt die die von mir geäußerte Idee aufnehmen und vielleicht etwas daraus machen. Ich bin davon überzeugt dieser Drei-Punkteplan sogar sehr effektiv wirken kann. Darf ich Sie fragen, ob Sie das nicht aufregt, wenn Sie wieder von einem neuen Geniestreich aus dem Hause Microsoft lesen ? ( ACPI, Patente, DRM, SCO ..) Es macht mich zwar tatsächlich nicht depressiv- aber manches regt micht doch etwas auf. Und genau das wird mit FUD umschrieben.
Tatsächlich habe ich keine genaue Kenntnis, wie sehr die Verzahnung zwischen Microsoft und Novell und deren Folgen Einfluss auf Suse nehmen. Aber da ich aus allerhand Gelesenem eine bestimmte Vorstellung von der Weise wie Microsoft seine strategischen Pläne umsetzt habe, glaube ich das z.B. Debian wesentlich sicherer unbeeinflußt ist als Suse/Novell. Natürlich will ich weder Novell noch Suse blindlings etwas nachsagen- trotzdem will ich lieber eine wirklich völlig unabhängige Distribution hierfür als Referenz verwendet sehen. Ich habe für meine obige Anmerkung also wirklich einen Grund- kann natürlich für Sie anders sein.
>Wenn man sich nicht sicher ist ob man einem Risiko ausgesetzt ist, dann ist es vielleicht nicht falsch sich dagegen zu versichern...
Na ja, ist ist wohl nicht ganz korrekt, wenn ich mich ausgerechnet bei einem möglichen Brandstifter gegen Feuer versichern will.... *rolleyes* Das ist doch wirklich nur "Schutzgeld" - "Bitte zünde nicht auch mein Haus an."
Mit Zahlung der "Versicherungsbeiträge" erkenne ich dieses (Unrechts-)System auch an und akzeptiere auch, das wie in diesem Fall Linux M$-Patente verletzt, wahr oder nicht wahr. Ich akzeptiere damit eine nicht bewiesene Behauptung und das ist der Knackpunkt, an dem sich so viele stören. Das hat mit "freiem Linux", SuSE oder sonstwas erstmal gar nichts zu tun.
Schade das die Düpierten bei Nichteintritt des Schadenfalls ( da gegenstandslos = keine Patente von Microsoft durch Linux verletzt ) kein Geld zurückverlangen dürfen. Ich stelle mir das so vor : Bei einer amtlichen Untersuchung wird festgestellt, das Linux keinerlei Microsoft Patente verletzt. Wäre dann schön wenn in den Verträgen zum gegenseitigen Nichtangriffspakt eine Klausel enthalten wäre, wonach die unnütz gezahlten Mio.s zurück erstatt werden müssen. Aber das ist sicherlich nur ein Traum. Das mit dem Ausdruck "Schutzgeld" stimmt auch. Die Gefahr wird erst durch Zahlung der Schutzgelder geschaffen - sonst würde ja niemand Schutzgeld zahlen. Ein Teufelskreis !
> Computer müssen immer in drei Varianten angeboten werden : > 1.) ohne Betriebssystem > 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse ) > 3.) mit Windows( X, Y, Z )
Das kann wohl auch keine Lösung sein. Denn so wären auch Anbieter die PCs ohne alles verkaufen dazu gezwungen welche mit Windows anzubieten. Und warum sollte Linux einen gesetzlichen vorteil gegenüber anderen Betriebssystemen haben? Es gibt ja doch noch ein paar mehr. Wäre schon etwas ungerecht Linux zu pushen und den Rest nicht. Nein, das geht so auch nicht. Die Zwangsoption einen Rechner auch ohne OS zu bekommen ist ok, aber der Zwang ein bestimmtes OS mit anzubieten geht echt gar nicht. Da kann auch Linux noch so toll finden.
Eure Einwände müssen berücksichtigt werden. Natürlich möchte ich keine schlechten Einschränkung einführen. Es muss genau gesagt werden für welche Computerkategorie obiges gelten soll. Ich dachte an Consumer-PC's ( etwa: alle Rechner die derzeit mit Windows erhältlich sind und für die Normal-Endanwender angeboten werden). Grob gesagt, auf einem frisch gekauften Mac ist Mac-OS installiert - beides ist quasi eine Einheit. ( Ist mir bekannt, das letzteres gerade aufgeweicht wird.) Wenn jetzt Microsoft dieselbe Richtung einschlägt und alle Hardware für die ausschließliche Verwendung von Windows festgelegt wird ändert sich nichts am bestehenden Zustand.
Die Linux-Treiberentwicklung muss gefördert werden- das will ich durch meine zweite Forderung implizieren. Es nützt nichts wenn ich Rechner ohne Betriebssystem kaufen kann auf dem letztendlich nur Windows funktioniert. Ein Linux-Kernel-Entwickler hat bereits den Hardwareherstellern die freie Programmierung der Treiber versprochen vorausgesetzt sie liefern ihm die nötigen Details ihrer Produkte- wo ist das stecken geblieben ? Also müssen die Hardwarehersteller selber für Linuxtreiber verantwortlich gemacht werden, so wie sie es derzeit auch für Windows-Treiber sind. Das wäre auch ein zusätzlicher Schritt in der Qualitätssicherung ihrer Produkte, denn wieviel Laptops haben eine nicht funktionsfähige Lüftersteuerung (Buggy-BIOS) unter Linux, Wlan-Karten etc.etc... deren Ursache, z.B. das Nichteinhalten von Spezifikationen und Standards unter Windows "irgendwie" nicht auffällig wird.
Ich denke man sollte diese Ideen per Petition einbringen. Allerdings, das könnt ihr schon hier sehen, benötige ich für deren Erfolg Formulierungshilfe.
Wie können wir die vorhandene geballte Intelligenz in diesem Forum für dieses Ziel bündeln ?
Deutschland und Europa bieten uns doch eine Menge Möglichkeiten unsere Anliegen einzubringen. Nutzen wir das ! Es bringt doch nichts wenn wir uns immer nur passiv über die neuen Nickeligkeiten seitens Microsoft et.al. aufregen. Warum lassen wir nur "denen" die Initiative z.B. Einführung von Softwarepatente ( hätten wir dann indirekt ebenfalls etwas entschärft ), Zwangs-DRM... Hat vielleicht das Pro-Linux-Team bei Interesse an meinem Vorschlag zu einer Petition wie man das hier zusammenbringen kann.
Ja, das klingt ja alles schön und gut und ich wäre sicherlich der erste der sich über eine bessere Unterstützung von Linux freuen würde, aber dazu kann man doch niemanden zwingen. Denn warum Linux? Warum nicht der gleiche Zwang für BSD, Beos, DOS, OS2, Solaris, Plan9 und so weiter und so weiter ... Du siehst wo das Problem ist. Es gibt ziemlich viele Betriebsystem und man kann schlecht eines auswählen und sagen: "So, das wird jetzt per Gesetz gefördert. Ihr müsst alle jetzt Treiber dafür schreiben und auch mit dem OS verkaufen."
Es gibt davon abgesehen doch wirklich sehr viel Hardware die mit Software verbunden ist. Ob es jetzt in deinem Beispiel die MACs sind oder wo anders irgendwelche Server. Bei PCs ist es nun mal Windows. Linux ist ja auch nicht nur für x86 da. Es läuft doch auf viel mehr Geräten. Es gibt halt keine Linux only Hardware. Nur weil viele Leute Linux auf Ihren PCs einsetzen, kann man doch keinen Hersteller dazu zwingen auch die Hardware für Linux herzustellen. Man kann darauf hoffen das er es tut, vielleicht weil er so freundlich ist oder weil ihm sonst Kunden abhanden kommen, aber man kann es nicht erzwingen. Wie gesagt, es gibt ja auch noch viele andere Betriebssysteme, für die müsste dann ja das gleiche gelten. Ich liebe Linux und es ist ne tolle Sache, aber es verdient auch keine Vorteile anderen gegenüber.
Ja, niemand kann zu Linux gezwungen werden. Mir geht es darum Linux und den anderen von dir aufgezählten Systemen eine faire Chance zu geben- insbesondere wenn man sieht das die schwarze Seite der Macht üble Tricks anwendet die nur ihr Vorteile zuspielen.
Man kann ja "Linux" und "Windows" in den obigen drei Punkten streichen und fordern, dass mindestens zwei -verbreitete- Betriebssysteme mit allen Funktionen auf den verkauften Geräten laufen müssen. Das soll für "Consumer-PC" gelten, wobei dieser Begriff genauer definiert werden muss- aber sicherlich ist klar was ich meine. Ob das alles so umgesetzt wurde muss dann für jedermann leicht nachprüfbar sein. Stell dir einmal vor wir hätten dieselbe Situation bei Schrauben und Muttern, und Microsoft will unbedingt mit seinem WindowsScrew ins Geschäft kommen : Aber wir haben metrisches Gewinde, Withworth, und das der afghanischen Freischärler mit den selbst gebauten Waffen ... alle Beteiligten bekommt man nicht an einen Tisch und erst recht nicht alle unter einen Hut.
Denk nicht ich sei ein bornierter Microsoft-Hasser- ich empfehle eben Leuten auch Linux wenn ich ihnen den Umstieg zutraue. Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, das ältere Herrschaften ohne Computererfahrung mit den von ihnen benötigten grafischen Standardanwendungen( Internet, Email, Chat, Briefe schreiben ) besser mit Linux klar kommen.
Von Manfred Tremmel am Sa, 21. April 2007 um 18:55 #
> Computer müssen immer in drei Varianten angeboten werden : > 1.) ohne Betriebssystem > 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse ) > 3.) mit Windows( X, Y, Z )
Wie willst Du sowas gesetzlich formulieren? Willst Du da konkret ohne BS/Linux/Windows erwähnen? Das wäre Wettbewerbsverzerrung, jeder Anbieter eines anderen Betriebssystem würde sofort auf die Barrikaden gehen (z.B. IBM, Apple oder Sun). Nebenbei läuft gerade Windows auf einem nur sehr eingeschränkten Hardwarekreis (Versuch mal auf nem IBM-Server mit Power-Prozessor oder ner SUN mit Sparc-CPU ein Windows zu installieren). Das Bundling sollte einfach komplett unterbunden werden. Die Rechner sollen prinzipiell ohne Betriebssystem angeboten werden, als Option können die Hersteller dann gegen Aufpreis ein oder mehrere Betriebssystem(e) anbieten. Welche(s) das ist/sind, kann man niemandem vorschreiben. Wenn MS damit zwangsweise keine Knebelverträge (100% der Rechner mit einem BS aus Redmond, oder weniger Rabatt) mehr abschließen kann, wird die Wahlfreiheit so oder so größer.
So sieht es doch aus. Macht einen "Schutz-Vertrag" mit uns und zahlt "Schutz-Gebühren", dann lassen wir euch in Ruhe. Tut ihr dies nicht, verbreiten wir unwahre Gerüchte und Behauptungen, die wir zwar nicht beweisen können, aber alle verunsichern.
Typisches M$ Gehabe... schlimm genug, dass da genug Idioten drauf ein gehen. Tschüss Samsung!
Ich glaub es nicht. Jetzt macht Microsoft auch noch Umsatz aus dem Umstand, dass Firmen und Konzerne Linuxtechnologie verwenden. Kann man den Microsoft nicht gerichtlich dazu zwingen entsprechende Codestellen zu veröffentlichen, damit man sie aus dem Linuxkernel "entfernen" kann? Ich glaube nicht das der offene Brief, welcher mit Sicherheit unbeantwortet bleibt, bei einem Vergleich vor Gericht relevant sein könne.
Üble Nachrede und Verleumdung sind sehr wohl strafbar, zumindest hierzulande, und ich kann mir nicht vorstellen, dass in anderen Rechtssystemen entsprechende Regelungen nicht vorhanden sein sollten.
Wieso? Bis ein Gericht darüber befunden hat, ob Deine Aussagen nicht rechtens sind, kannst Du so ziemlich alles behaupten. Eben auch, dass eine Gruppe von Anwendungen bestimmte von Dir gehaltene Patente verletzt.
Zumal es ja hoechst unwahrscheinlich ist, dass irgendein groesseres Softwareprojekt nicht einige (Trivial-)Patente von M$ (und allen anderen fleissigen Patentierern) verletzt. Ischkoenntekodsen.
Vielleicht hat Microsoft ja nur SCO vorgeschoben, um Erfahrungen mit Patentklagen zu sammeln und eine Strategie auszuarbeiten. Ich erinnere mich, dass SCO kurz vor der Klagenflut eine Finanzspritze von Microsoft bekommen hat.
klar können die alles behaupten und wenn sie keine beweise bringen könnte es ja wahr sein... sowas ist ein praktisches beispiel wie man die gesetzte für sich benutzen kann
klar können die alles behaupten und wenn sie keine beweise bringen könnte es ja wahr sein...
Was ist denn das für ein Unfug? Es steht hier doch eindeutig drin: "... wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe ...".
Was willst Du mit Deinem Kommentar überhaupt sagen? Wenn hier Eile geboten ist, dann gibt es immernoch das Mittel der einstweiligen Verfügung. Ansonsten ging es hier zuerst mal darum, ob es prinzipiell möglich ist, gegen solche Behauptungen von MS vorzugehen, was in diesem Falle zutrifft; es müsste nur jemand damit anfangen. Und im Falle, dass MS verurteilt würde, kann man dann rechtskräftig sagen, dass MS mit Straftaten auf dem Markt ag(it)iere. Das wäre kein gutes Aushängeschild (in ein paar wichtigen Bereichen) für eine Firma.
der hauptgrund für diese verträge ist, dass die unternehmen im falle einer microsoftklage einen grossen anteil geld verlieren. und zwar auch wenn sie GEWINNEN.
Das ist die Katastrophe! Sie können jeden totprozessieren. Wenn die GPLv3 in dieser Richtung vorbeugen könnte, wäre das wohl die einzige Lösung. Bloß bis die greift, vergeht noch viel Zeit. Zeit, die für M$ arbeitet.
jetzt Schutzbriefe gegen Patentverletzungen im Linuxcode. War SCO schon enorm erfolgreich mit. Aber so langsam geht das ganze für mich in Richtung Schutzgelderpressung.
Lange kann es ja nicht mehr dauern, bis die Vertreter der rechtschaffenen Software Samsung auf ihre schwarze Liste setzen. Direkt neben Novell wahrscheinlich. Und gleich anschließend wird in die GPLv3 ein Anti-Samsung-Passus aufgenommen...
Es geht nicht darum, gegen einzelne Unternehmen zu agitieren, sondern ein bestimmtes Gebaren zu unterbinden und Freie Software zu schützen. Ich glaube auch kaum, dass man bei der FSF eine schwarze Liste pflegt, vielmehr hat man klare Vorstellungen, was man als förderungswürdig ansieht und kann dies auch sehr fundiert begründen.
Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist erreicht! Wie weit muss die IT-Welt noch sinken, wenn Firmen (und schon bald Universitäten, Rechenzentren, Provider u. a.) Pilgerreisen nach Redmond machen müssen, um auf Knien vom größten Gegner und Linuxhasser der Welt um Erlaubnis zu bitten OpenSource benutzen zu dürfen ? Ich meine es ernst. Es entwickelt sich in eine Richtung wie damals in den 80er Jahren in der Gegend um Palermo und Neapel. Man soll dem, von dem die Gefahr tatsächlich ausgeht Schutzgeld bezahlen, damit es nicht stattfindet? Ich kann XPs Mechanismen, Vistas Gängelung, DRM und andere illegale Aktionen eines fiesen Monopolisten durch Ignoranz noch hinnehmen, aber für Policen Geld zu zahlen, um Linux verwenden zu dürfen? Was ist mit GLP und Co.? Weder die Politik noch die Gerichte können diese Wahnsinnige aufhalten, insbesondere diesen Obertroll SB. Da wird einem so richtig schlecht. Sie behaupten - a la SCO-Manier - sie hätten Anspruch auf Teile des Linux-Kernels, und schon wird im großen Maßstab erpresst. Noch besser, man kommt angekrochen, um sich erpressen zu lassen. Wirklich gut! Der 1. Mai ist ein Feiertag. Ich frage mich inzwischen ernsthaft für wen. Hier könnte man tatsächich Verfassungsschutz praktizieren, Herr S und Frau Z. Die Gefahr kommt von diesr Richtung! Aufgepaßt!
Der Gipfel der Geschmacklosigkeit war bereits die Patentierbarkeit von Software. Was Microsoft jetzt macht ist vollkommen legitim. Jedes andere Unternehmen würde ebenso handeln: Es nutzt die Mittel die es hat, um sich gegen seine Konkurrenz zu behaupten. Da Microsoft diverse Patente hält, besteht durchaus die Möglichkeit das Linux einige davon verletzt. Ob die Patente rechtmäsig erteilt wurden, oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Klar, es wäre ganz ganz toll wenn jetzt alle Firmen nicht mitmachen und auf die ersten Klagen warten und das ganze anfechten. Das dumme nur, während des langen Rechtstreits ist das Produkt womöglich erstmal vom Markt, ergo gibt es keine bzw. geringere Einnahmen und die Gelder für den Rechtsstreit sind nicht gesichert. Und schwupps haben wir eine Pleite mehr.
Firmen existieren um Geld zu verdienen, nicht um Gerechtigkeit zu beweisen. Also seht es doch mal etwas realistischer. Es geht hier nicht darum welche Firmen Linux mögen oder nicht, es geht darum das diese Firmen ihre Zeit und ihr Geld in Produktentwicklung und Vermarktung investieren können, nicht in Gerichtsprozesse.
Von Vielfalt-Liebhaber am Fr, 20. April 2007 um 17:54 #
Das scheint mir, als ob MS mit letzten Mitteln kämpft, um seine Gegner klein zu halten: Notfalls überziehen wir Euch mit Patentklagen. Soviel Geld habt ihr nicht, um den Prozess durchzustehen. Egal, wer am Ende Recht bekommt. Das Ende erlebt ihr nicht.
Ist was dran an diesen Gedanken?
Es kann doch kein Zufall sein, dass MS so einen Druck macht.
Ich hoffe, Europa wird denen aus Redmond zeigen, wo der Hammer hängt, damit in Europa auch Softwarefirmen nach oben kommen.
"Erst haben sie uns ignoriert, dann haben sie uns verlacht, dann haben sie uns bekämpft und schließlich haben wir gewonnen." - http://www.linux.de/slogan/slogans.php3?id=200
Angenommen es gibt Patentverletzungen Also sind Novell und Samsung nicht verklagbar. Ok. Andere hingegen schon. Wie kann das rechtlich möglich sein? Schließlich gehört Linux weder Novell noch Samsung. Somit wäre man (wer immer damit gemeint ist) verklagbar nicht weil er etwas benutzt, sondern weil von Bedeutung ist von wem man dasselbe bezogen hat. Denkt man an Hehlerware so wäre es verständlich, aber in diesem Vergleich beziehe ich es von dem (oder Zwischenhändler, der den Dieb kennt), der es geklaut hat. Im Falle von Linux hinkt aber der Vergleich. Da in meiner Logik jetzt Samsung und Novell Patente von MS "verletzen" dürfen, könnte sich das nur auf Code beziehen, den diese einbauen, nicht aber wenn andere das gemacht haben. Übertragen auf Hehlerware wäre es jetzt so: Dieb klaut von Besitzer und gibt es an Hehler A. Dieser hat kein Abkommen mit Besitzer, Hehler A kann verklagt werden weil er Diebesgut verkauft. Hehler B hat ein Abkommen mit Besitzer. Gibt Dieb an Hehler B die Ware, ist auf einmal alles rechtens wenn er das Diebesgut verkauft???? Wo ist da bitte die Logik? Wohlgemerkt, Sinn macht in meinen Augen, daß Samsung und Novell nun eigenen Code auf Basis von MS verwenden, macht es ein anderer, bliebe es in meinen Augen Patentverletzung weil weder Samsung noch Novell das Patent verletzt hätten, sondern ein Dritter. Da sieht man wie schwachsinnig das Ganze ist.
ich glaube, das muß man anders verstehen. In den Augen von Microsoft verletzt Linux (in jedem Fall) ihre Patente- das suggerieren sie jedenfalls. Microsoft sagt den Käufern der Persilscheine, und wiederum deren Kunden, zu sie nicht zu verklagen... am jüngsten Tag.
Man sieht wie diese Spinne immer weiter ihr Netz aufspannt. Was einzig hilft ist ihr die finanziellen Mittel zunehmen. Ich wünschte Microsoftprodukte würden nur noch gekauft, wenn sie wirklich technisch besser sind.
Wieso Vorurteil? Meine Frage war in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Mit Lizenzen kann ich doch jemanden nur erlauben etwas von mir zu nutzen. Daher hätten Novell und Samsung nun das Recht dazu. Ob sie es nutzen werden habe ich nicht gesagt, nur sie könnten nun, wenn sie denn wollten. Mit Lizenzen kann ich aber einen zuvor begangenen Diebstahl nicht rechtens machen (vgl. Musik Filesharer müssen Strafe zahlen und die Musik abgeben). Nach meinem Rechtsempfinden kann ich schon gar nicht einem einen Diebstahl erlauben, einem anderen nicht, und noch weniger, wenn beide nicht einmal das Diebesgut besorgten (außer ich verklage beide natürlich).
Das bedeutet nichts anders, als das Samsung in den nächsten Jahren Produkte auf Linuxbasis anbieten will. Von Settop-Boxen bis zu Waschmaschinen mit Linux Betriebssystem.
Produkte auf Linux-Basis gibt es doch wie Sand am Meer. Naja, vielleicht nicht Linux, aber doch OpenSource. Ich habe mittlerweile sehr viel Telefon-Zeugs verbaut, dem die GPL beilag.
Und zumindest bei Siemens-DSL-Routern bin ich mir teilweise recht sicher, dass dort eine Unixoide Softwaregrundlage besteht. Auch Anrufbeantwortermodule der HiPath3000-Reihe basieren auf Linux. Kein Grund für ein Abkommen mit Microsoft.
> Produkte auf Linux-Basis gibt es doch wie Sand am Meer. Naja, vielleicht nicht Linux, aber doch OpenSource. Ich habe mittlerweile sehr viel Telefon-Zeugs verbaut, dem die GPL beilag.
Aber noch nicht von Samsung. Und Samsung will sich halt für den Fall der Fälle schonmal im vorraus absichern, bevor Linux als OS auf ihre Hardware kommt.
Das sich Hersteller gegen Linux stellen finde ich sehr enttäuschend. Man sollte offen bleiben und sich nicht von einem MegaKonzern abhänig machen. In ein paar Jahren können wir dies mit Sicherheit beobachten, wie dann Samsung sich von MS missbraucht gefühlt hat und die Kooperation auflösst. War ja nicht das erste mal.
Auf jedenfall war dies mein letztes SamsungProdukt (LaserDrucker) das ich gekauft habe...
Ich glaube, ihr seht das alle viel zu sehr schwarz/weiß. Meiner Erfahrung nach, funktioniert das bei solchen Unternehmen vollkommen anders. Sie bewerten einfach das operationelle Risiko.
Jedem potentiellem Risiko wird eine Wahrscheinlichkeit in % zugewiesen und ein Betrag, der die Höhe des potentiellen Schadens beziffert. Ermittelt wird so etwas aus möglichst umfangreichen Schadensfalldatenbanken. Diese Datenbanken enthalten alle bisher in der Branche (nicht notwendigerweise im eigenen Unternehmen) aufgetretenen Schadensfälle. Dadurch ist es möglich auch noch nicht erkannte Risiken zu identifizieren und ihnen eine Eintrittswahrscheinlichkeit zuzuordnen.
Es ist anzunehmen, dass bei Samsung eben die Gefahr von Microsoft wegen potentieller Verletzung von Patenten durch die Verwendung von Linux, als operationelles Risiko aufgetaucht ist. Die Wahrscheinlichkeit und/oder die Schadenshöhe war wohl groß genug, um sich dagegen zu versichern, was geschehen ist. Mann kann hier allenfalls über die Bewertungsmethoden des verwendeten OpRisk-Systems diskutieren, aber nicht über die Reaktion von Samsung.
Das Ganze hat gar nichts mit Linux zu tun. Samsung steht Linux - und auch jedem anderen Betriebssystem - mit Sicherheit sehr leidenschaftslos gegenüber. Sie prüfen lediglich ob und wie viel Geld sie damit machen können. Wenn also die ermittelten Zahlen für einen Einsatz von Linux sprechen, dann wird es gemacht. Eventuelle Risiken dabei werden, so weit möglich, bereits im Vorhinein reduziert.
Für mich gehört diese Vertragsgeschichte zur x.te Auflage eines "Bühnenstückes" nach dem gleichen Muster:
1. Ich erzähle eine Geschichte von einem bösen Feind, von dem eine schlimme Gefahr für alle ausgeht. 2. Ich behaupte, dass ich den Feind vielleicht bald vernichten könnte und seine Anhänger dabei ebenalls ruiniere. 3. Ich empfehle allen, sich mir - mittels eines vorgegebenen Rituals - deutlich zu unterwerfen, um nicht als Feindesanhänger gekillt zu werden. 4. Ich behaupte, dass sich bedeutende Mächte bereits disem Ritual untzerziehen.
Novell und Samsung kann ich immer noch viel Redlichkeit unterstellen.
MS brauchte ja zunächst nur den Patenklagenschutzversicherung (=Ritual) als unscheinbare und kostenlose Beigabe in die Vertäge schreiben. Somit ist die Behauptung 4. noch nicht einmal gelogen und das Bedürfnis nach Vollzug des Rituals bei weiteren Schutzbedürftigen kann wachsen und gedeihen ..
Ich bin optimistisch, denn dieses Strategiemuster funktioniert ja nur, wenn es der Mehrheit unbekannt ist. Aber inzwischen hat es in unserer aufgeklärten Gesellschaft doch schon 'ne Staub angestzt, oder ?
Samsung ist derzeit der erfolgreichste Notebookhersteller und hat auch weitere Hardwarekomponenten im Programm. Die alle benötigen zum erfolgreicheren Absatz das "begehrte" Windoofs-Zertifikat mit welchem die volle Windoofstauglichkeit propagiert wird. Da kann M$ schnell mal andeuten, sich diese Zertigfizierung zu "überlegen" und schon kommen sie zu Kreuze gekrochen und unterschreiben alles, nur nehmt uns nicht das dämliche Fensterslogo. Traurig, wenn man nicht genug Rückrat hat.
Folgendes passt vielleicht hier nicht ganz erreicht aber möglicherweise hier einen Adressaten, der es umsetzen kann ( z.B. einen Verbraucherschützer oder einen unserer Europaparlamentarier ? )
Um einen fairen Wettbewerb zu erleichtern darf nicht mehr jeder Neu-PC grundsätzlich mit Windows ausgerüstet erhältlich sein !
Computer müssen immer in drei Varianten angeboten werden :
1.) ohne Betriebssystem
2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse )
3.) mit Windows( X, Y, Z )
Das hat mindestens drei Vorteile. Die Windowssteuer entfällt, die Käufer sehen eine Alternative, die Hardwarehersteller müssen selbst für die Linuxtauglichkeit sorgen wenn sie in Europa noch etwas absetzen wollen.
Bei einem Auto oder einem Medikament oder einer neuen Chemikalie sind eine Vielzahl Prüfungen und Vorschriften einzuhalten, die diese Dinge ungefährlich und dem Allgemeinwohl zuträglich zu machen wenn sie in Europa vermarktet werden sollen. Wieso sollte das nicht auch bei einer so lebenswichtigen Sache wie Computern gelten? Welcher Bereich unseres Lebens kommt noch ohne Computer aus ? Wollen wir uns in ein paar Jahren von Bill Gates (oder dem Widerling SB ) steuern lassen ? Erinnert euch, noch vor wenigen Tagen konnte man in diesem Forum die Idee von Bill G. bezüglich ACPI lesen- nämlich das dessen Funktionen per Patent nur noch windowstauglich sein sollten. Das würde durch obigen Vorschlag nicht mehr so leicht möglich sein. Wo steckt der bejubelte Vista-Absatz ? Antwort : Noch auf Lager ! In allen Neu-PCs ist zwangsweise Vista installiert .. dessen Einnahmen ( die der Bekämpfung des Gemeinwohls dienen ) fließen später bei jedem Kauf nach Redmond. Wir bezahlen damit unseren eigenen Untergang. Wie übrigens auch bei jedem Autokauf.
Der Patentierungskram wird groß in Brüssel diskutiert aber der weitere Ausbau des Monopols wird nicht verhindert.
Und Du machst mich depressiv mit *Deinem* FUD:
> 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse )
openSUSE ist so frei wie nur möglich: Es steht zu 100% unter der GPL. Spart Euch doch endlich diesen Scheiß und reitet eine andere Sau. Ist ja nicht zu fassen. Ich hab echt bis zu diesem Novell-MS-Deal geglaubt, nur MS-Jünger hätten einen an der Waffel. Jetzt muss ich feststellen, dass bei den Linuxern der Prozentsatz fast noch höher ist.
Microsoft-Bashing wird nicht aus der Mode kommen, solange die Presse noch kritisch über Microsoft berichten darf.
Wenn ich hierbei aber bedenke, dass Vista (tatsächlich) in den _Nachrichten_ beworben wurde, ohne Kritikern auch nur ein Wort zu geben, macht mich das nachdenklich.
Wie auch immer, ich bin dafür, dass ausnahmslos alle PCs ohne Betriebssystem (also weder mit Windows, MacOS, noch mit Linux, usw.) ausgeliefert werden müssen, damit der Markt nicht verzerrt wird.
Das sehe ich genauso!
sys0
Sie haben Recht, wenn ich in dieser Sache etwas erreichen will muß ich sicherlich meine Ausdrucksweise verbessern. Obwohl- ist "FUD" nicht der allgemein für diese Art Propaganda verwendete Terminus ? Aber selbst wenn ich völlig unfähig bin hoffe ich doch, daß es hier an Bord einige wesentlich fähigere Leute gibt die die von mir geäußerte Idee aufnehmen und vielleicht etwas daraus machen. Ich bin davon überzeugt dieser Drei-Punkteplan sogar sehr effektiv wirken kann.
Darf ich Sie fragen, ob Sie das nicht aufregt, wenn Sie wieder von einem neuen Geniestreich aus dem Hause Microsoft lesen ? ( ACPI, Patente, DRM, SCO ..) Es macht mich zwar tatsächlich nicht depressiv- aber manches regt micht doch etwas auf. Und genau das wird mit FUD umschrieben.
Tatsächlich habe ich keine genaue Kenntnis, wie sehr die Verzahnung zwischen Microsoft und Novell und deren Folgen Einfluss auf Suse nehmen. Aber da ich aus allerhand Gelesenem eine bestimmte Vorstellung von der Weise wie Microsoft seine strategischen Pläne umsetzt habe, glaube ich das z.B. Debian wesentlich sicherer unbeeinflußt ist als Suse/Novell. Natürlich will ich weder Novell noch Suse blindlings etwas nachsagen- trotzdem will ich lieber eine wirklich völlig unabhängige Distribution hierfür als Referenz verwendet sehen.
Ich habe für meine obige Anmerkung also wirklich einen Grund- kann natürlich für Sie anders sein.
Na ja, ist ist wohl nicht ganz korrekt, wenn ich mich ausgerechnet bei einem möglichen Brandstifter gegen Feuer versichern will.... *rolleyes*
Das ist doch wirklich nur "Schutzgeld" - "Bitte zünde nicht auch mein Haus an."
Mit Zahlung der "Versicherungsbeiträge" erkenne ich dieses (Unrechts-)System auch an und akzeptiere auch, das wie in diesem Fall Linux M$-Patente verletzt, wahr oder nicht wahr. Ich akzeptiere damit eine nicht bewiesene Behauptung und das ist der Knackpunkt, an dem sich so viele stören. Das hat mit "freiem Linux", SuSE oder sonstwas erstmal gar nichts zu tun.
Ich stelle mir das so vor : Bei einer amtlichen Untersuchung wird festgestellt, das Linux keinerlei Microsoft Patente verletzt. Wäre dann schön wenn in den Verträgen zum gegenseitigen Nichtangriffspakt eine Klausel enthalten wäre, wonach die unnütz gezahlten Mio.s zurück erstatt werden müssen.
Aber das ist sicherlich nur ein Traum.
Das mit dem Ausdruck "Schutzgeld" stimmt auch. Die Gefahr wird erst durch Zahlung der Schutzgelder geschaffen - sonst würde ja niemand Schutzgeld zahlen. Ein Teufelskreis !
> 1.) ohne Betriebssystem
> 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse )
> 3.) mit Windows( X, Y, Z )
Das kann wohl auch keine Lösung sein.
Denn so wären auch Anbieter die PCs ohne alles verkaufen dazu gezwungen welche mit Windows anzubieten.
Und warum sollte Linux einen gesetzlichen vorteil gegenüber anderen Betriebssystemen haben?
Es gibt ja doch noch ein paar mehr. Wäre schon etwas ungerecht Linux zu pushen und den Rest nicht.
Nein, das geht so auch nicht.
Die Zwangsoption einen Rechner auch ohne OS zu bekommen ist ok, aber der Zwang ein bestimmtes OS mit anzubieten geht echt gar nicht. Da kann auch Linux noch so toll finden.
Eure Einwände müssen berücksichtigt werden. Natürlich möchte ich keine schlechten Einschränkung einführen.
Es muss genau gesagt werden für welche Computerkategorie obiges gelten soll. Ich dachte an Consumer-PC's ( etwa: alle Rechner die derzeit mit Windows erhältlich sind und für die Normal-Endanwender angeboten werden).
Grob gesagt, auf einem frisch gekauften Mac ist Mac-OS installiert - beides ist quasi eine Einheit. ( Ist mir bekannt, das letzteres gerade aufgeweicht wird.) Wenn jetzt Microsoft dieselbe Richtung einschlägt und alle Hardware für die ausschließliche Verwendung von Windows festgelegt wird ändert sich nichts am bestehenden Zustand.
Die Linux-Treiberentwicklung muss gefördert werden- das will ich durch meine zweite Forderung implizieren. Es nützt nichts wenn ich Rechner ohne Betriebssystem kaufen kann auf dem letztendlich nur Windows funktioniert. Ein Linux-Kernel-Entwickler hat bereits den Hardwareherstellern die freie Programmierung der Treiber versprochen vorausgesetzt sie liefern ihm die nötigen Details ihrer Produkte- wo ist das stecken geblieben ? Also müssen die Hardwarehersteller selber für Linuxtreiber verantwortlich gemacht werden, so wie sie es derzeit auch für Windows-Treiber sind. Das wäre auch ein zusätzlicher Schritt in der Qualitätssicherung ihrer Produkte, denn wieviel Laptops haben eine nicht funktionsfähige Lüftersteuerung (Buggy-BIOS) unter Linux, Wlan-Karten etc.etc... deren Ursache, z.B. das Nichteinhalten von Spezifikationen und Standards unter Windows "irgendwie" nicht auffällig wird.
Ich denke man sollte diese Ideen per Petition einbringen. Allerdings, das könnt ihr schon hier sehen, benötige ich für deren Erfolg Formulierungshilfe.
Wie können wir die vorhandene geballte Intelligenz in diesem Forum für dieses Ziel bündeln ?
Deutschland und Europa bieten uns doch eine Menge Möglichkeiten unsere Anliegen einzubringen. Nutzen wir das ! Es bringt doch nichts wenn wir uns immer nur passiv über die neuen Nickeligkeiten seitens Microsoft et.al. aufregen. Warum lassen wir nur "denen" die Initiative z.B. Einführung von Softwarepatente ( hätten wir dann indirekt ebenfalls etwas entschärft ), Zwangs-DRM... Hat vielleicht das Pro-Linux-Team bei Interesse an meinem Vorschlag zu einer Petition wie man das hier zusammenbringen kann.
Denn warum Linux? Warum nicht der gleiche Zwang für BSD, Beos, DOS, OS2, Solaris, Plan9 und so weiter und so weiter ...
Du siehst wo das Problem ist. Es gibt ziemlich viele Betriebsystem und man kann schlecht eines auswählen und sagen:
"So, das wird jetzt per Gesetz gefördert. Ihr müsst alle jetzt Treiber dafür schreiben und auch mit dem OS verkaufen."
Es gibt davon abgesehen doch wirklich sehr viel Hardware die mit Software verbunden ist.
Ob es jetzt in deinem Beispiel die MACs sind oder wo anders irgendwelche Server.
Bei PCs ist es nun mal Windows.
Linux ist ja auch nicht nur für x86 da. Es läuft doch auf viel mehr Geräten. Es gibt halt keine Linux only Hardware.
Nur weil viele Leute Linux auf Ihren PCs einsetzen, kann man doch keinen Hersteller dazu zwingen auch die Hardware für Linux herzustellen. Man kann darauf hoffen das er es tut, vielleicht weil er so freundlich ist oder weil ihm sonst Kunden abhanden kommen, aber man kann es nicht erzwingen.
Wie gesagt, es gibt ja auch noch viele andere Betriebssysteme, für die müsste dann ja das gleiche gelten.
Ich liebe Linux und es ist ne tolle Sache, aber es verdient auch keine Vorteile anderen gegenüber.
Ja, niemand kann zu Linux gezwungen werden. Mir geht es darum Linux und den anderen von dir aufgezählten Systemen eine faire Chance zu geben- insbesondere wenn man sieht das die schwarze Seite der Macht üble Tricks anwendet die nur ihr Vorteile zuspielen.
Man kann ja "Linux" und "Windows" in den obigen drei Punkten streichen und fordern, dass mindestens zwei -verbreitete- Betriebssysteme mit allen Funktionen auf den verkauften Geräten laufen müssen. Das soll für "Consumer-PC" gelten, wobei dieser Begriff genauer definiert werden muss- aber sicherlich ist klar was ich meine. Ob das alles so umgesetzt wurde muss dann für jedermann leicht nachprüfbar sein. Stell dir einmal vor wir hätten dieselbe Situation bei Schrauben und Muttern, und Microsoft will unbedingt mit seinem WindowsScrew ins Geschäft kommen : Aber wir haben metrisches Gewinde, Withworth, und das der afghanischen Freischärler mit den selbst gebauten Waffen ... alle Beteiligten bekommt man nicht an einen Tisch und erst recht nicht alle unter einen Hut.
Denk nicht ich sei ein bornierter Microsoft-Hasser- ich empfehle eben Leuten auch Linux wenn ich ihnen den Umstieg zutraue. Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, das ältere Herrschaften ohne Computererfahrung mit den von ihnen benötigten grafischen Standardanwendungen( Internet, Email, Chat, Briefe schreiben ) besser mit Linux klar kommen.
> 1.) ohne Betriebssystem
> 2.) mit einem freien Linux ( jedenfalls nicht Suse )
> 3.) mit Windows( X, Y, Z )
Wie willst Du sowas gesetzlich formulieren? Willst Du da konkret ohne BS/Linux/Windows erwähnen? Das wäre Wettbewerbsverzerrung, jeder Anbieter eines anderen Betriebssystem würde sofort auf die Barrikaden gehen (z.B. IBM, Apple oder Sun). Nebenbei läuft gerade Windows auf einem nur sehr eingeschränkten Hardwarekreis (Versuch mal auf nem IBM-Server mit Power-Prozessor oder ner SUN mit Sparc-CPU ein Windows zu installieren).
Das Bundling sollte einfach komplett unterbunden werden. Die Rechner sollen prinzipiell ohne Betriebssystem angeboten werden, als Option können die Hersteller dann gegen Aufpreis ein oder mehrere Betriebssystem(e) anbieten. Welche(s) das ist/sind, kann man niemandem vorschreiben. Wenn MS damit zwangsweise keine Knebelverträge (100% der Rechner mit einem BS aus Redmond, oder weniger Rabatt) mehr abschließen kann, wird die Wahlfreiheit so oder so größer.
Tut ihr dies nicht, verbreiten wir unwahre Gerüchte und Behauptungen, die wir zwar nicht beweisen können, aber alle verunsichern.
Typisches M$ Gehabe... schlimm genug, dass da genug Idioten drauf ein gehen. Tschüss Samsung!
verwenden. Kann man den Microsoft nicht gerichtlich dazu zwingen entsprechende Codestellen zu veröffentlichen, damit
man sie aus dem Linuxkernel "entfernen" kann? Ich glaube nicht das der offene Brief, welcher mit Sicherheit unbeantwortet
bleibt, bei einem Vergleich vor Gericht relevant sein könne.
lg
Erik
Ischkoenntekodsen.
Vielleicht hat Microsoft ja nur SCO vorgeschoben, um Erfahrungen mit Patentklagen zu sammeln und eine Strategie auszuarbeiten. Ich erinnere mich, dass SCO kurz vor der Klagenflut eine Finanzspritze von Microsoft bekommen hat.
sowas ist ein praktisches beispiel wie man die gesetzte für sich benutzen kann
Was ist denn das für ein Unfug? Es steht hier doch eindeutig drin:
"... wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe ...".
Wenn hier Eile geboten ist, dann gibt es immernoch das Mittel der einstweiligen Verfügung.
Ansonsten ging es hier zuerst mal darum, ob es prinzipiell möglich ist, gegen solche Behauptungen von MS vorzugehen, was in diesem Falle zutrifft; es müsste nur jemand damit anfangen. Und im Falle, dass MS verurteilt würde, kann man dann rechtskräftig sagen, dass MS mit Straftaten auf dem Markt ag(it)iere. Das wäre kein gutes Aushängeschild (in ein paar wichtigen Bereichen) für eine Firma.
Wie weit muss die IT-Welt noch sinken, wenn Firmen (und schon bald Universitäten, Rechenzentren, Provider u. a.) Pilgerreisen nach Redmond machen müssen, um auf Knien vom größten Gegner und Linuxhasser der Welt um Erlaubnis zu bitten OpenSource benutzen zu dürfen ?
Ich meine es ernst. Es entwickelt sich in eine Richtung wie damals in den 80er Jahren in der Gegend um Palermo und Neapel.
Man soll dem, von dem die Gefahr tatsächlich ausgeht Schutzgeld bezahlen, damit es nicht stattfindet?
Ich kann XPs Mechanismen, Vistas Gängelung, DRM und andere illegale Aktionen eines fiesen Monopolisten durch Ignoranz noch hinnehmen, aber für Policen Geld zu zahlen, um Linux verwenden zu dürfen? Was ist mit GLP und Co.?
Weder die Politik noch die Gerichte können diese Wahnsinnige aufhalten, insbesondere diesen Obertroll SB. Da wird einem so richtig schlecht.
Sie behaupten - a la SCO-Manier - sie hätten Anspruch auf Teile des Linux-Kernels, und schon wird im großen Maßstab erpresst. Noch besser, man kommt angekrochen, um sich erpressen zu lassen. Wirklich gut!
Der 1. Mai ist ein Feiertag. Ich frage mich inzwischen ernsthaft für wen.
Hier könnte man tatsächich Verfassungsschutz praktizieren, Herr S und Frau Z.
Die Gefahr kommt von diesr Richtung! Aufgepaßt!
Firmen existieren um Geld zu verdienen, nicht um Gerechtigkeit zu beweisen. Also seht es doch mal etwas realistischer. Es geht hier nicht darum welche Firmen Linux mögen oder nicht, es geht darum das diese Firmen ihre Zeit und ihr Geld in Produktentwicklung und Vermarktung investieren können, nicht in Gerichtsprozesse.
Ist was dran an diesen Gedanken?
Es kann doch kein Zufall sein, dass MS so einen Druck macht.
Ich hoffe, Europa wird denen aus Redmond zeigen, wo der Hammer hängt, damit in Europa auch Softwarefirmen nach oben kommen.
- http://www.linux.de/slogan/slogans.php3?id=200
Also sind Novell und Samsung nicht verklagbar. Ok. Andere hingegen schon. Wie kann das rechtlich möglich sein? Schließlich gehört Linux weder Novell noch Samsung. Somit wäre man (wer immer damit gemeint ist) verklagbar nicht weil er etwas benutzt, sondern weil von Bedeutung ist von wem man dasselbe bezogen hat.
Denkt man an Hehlerware so wäre es verständlich, aber in diesem Vergleich beziehe ich es von dem (oder Zwischenhändler, der den Dieb kennt), der es geklaut hat.
Im Falle von Linux hinkt aber der Vergleich. Da in meiner Logik jetzt Samsung und Novell Patente von MS "verletzen" dürfen, könnte sich das nur auf Code beziehen, den diese einbauen, nicht aber wenn andere das gemacht haben.
Übertragen auf Hehlerware wäre es jetzt so: Dieb klaut von Besitzer und gibt es an Hehler A. Dieser hat kein Abkommen mit Besitzer, Hehler A kann verklagt werden weil er Diebesgut verkauft. Hehler B hat ein Abkommen mit Besitzer. Gibt Dieb an Hehler B die Ware, ist auf einmal alles rechtens wenn er das Diebesgut verkauft????
Wo ist da bitte die Logik? Wohlgemerkt, Sinn macht in meinen Augen, daß Samsung und Novell nun eigenen Code auf Basis von MS verwenden, macht es ein anderer, bliebe es in meinen Augen Patentverletzung weil weder Samsung noch Novell das Patent verletzt hätten, sondern ein Dritter. Da sieht man wie schwachsinnig das Ganze ist.
ich glaube, das muß man anders verstehen. In den Augen von Microsoft verletzt Linux (in jedem Fall) ihre Patente- das suggerieren sie jedenfalls. Microsoft sagt den Käufern der Persilscheine, und wiederum deren Kunden, zu sie nicht zu verklagen... am jüngsten Tag.
Man sieht wie diese Spinne immer weiter ihr Netz aufspannt. Was einzig hilft ist ihr die finanziellen Mittel zunehmen. Ich wünschte Microsoftprodukte würden nur noch gekauft, wenn sie wirklich technisch besser sind.
> eigenen Code auf Basis von MS verwenden [...]
Von Novell/SUSE gibt es das Statement, dass sie (trotz des Abkommens) definitiv keinen Code einbauen werden, der M$-Patente verletzt.
Tut mir leid, dass ich Dein Vorurteil nicht bestätigen konnte
Meine Frage war in Bezug auf die Rechtmäßigkeit. Mit Lizenzen kann ich doch jemanden nur erlauben etwas von mir zu nutzen. Daher hätten Novell und Samsung nun das Recht dazu. Ob sie es nutzen werden habe ich nicht gesagt, nur sie könnten nun, wenn sie denn wollten.
Mit Lizenzen kann ich aber einen zuvor begangenen Diebstahl nicht rechtens machen (vgl. Musik Filesharer müssen Strafe zahlen und die Musik abgeben). Nach meinem Rechtsempfinden kann ich schon gar nicht einem einen Diebstahl erlauben, einem anderen nicht, und noch weniger, wenn beide nicht einmal das Diebesgut besorgten (außer ich verklage beide natürlich).
Wo siehst Du da ein Vorurteil?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/88583
http://www.dailymotion.com/video/xg078_robot-sentinella
Von Settop-Boxen bis zu Waschmaschinen mit Linux Betriebssystem.
Und zumindest bei Siemens-DSL-Routern bin ich mir teilweise recht sicher, dass dort eine Unixoide Softwaregrundlage besteht. Auch Anrufbeantwortermodule der HiPath3000-Reihe basieren auf Linux. Kein Grund für ein Abkommen mit Microsoft.
Aber noch nicht von Samsung.
Und Samsung will sich halt für den Fall der Fälle schonmal im vorraus absichern, bevor Linux als OS auf ihre Hardware kommt.
Auf jedenfall war dies mein letztes SamsungProdukt (LaserDrucker) das ich gekauft habe...
Jedem potentiellem Risiko wird eine Wahrscheinlichkeit in % zugewiesen und ein Betrag, der die Höhe des potentiellen Schadens beziffert. Ermittelt wird so etwas aus möglichst umfangreichen Schadensfalldatenbanken. Diese Datenbanken enthalten alle bisher in der Branche (nicht notwendigerweise im eigenen Unternehmen) aufgetretenen Schadensfälle. Dadurch ist es möglich auch noch nicht erkannte Risiken zu identifizieren und ihnen eine Eintrittswahrscheinlichkeit zuzuordnen.
Es ist anzunehmen, dass bei Samsung eben die Gefahr von Microsoft wegen potentieller Verletzung von Patenten durch die Verwendung von Linux, als operationelles Risiko aufgetaucht ist. Die Wahrscheinlichkeit und/oder die Schadenshöhe war wohl groß genug, um sich dagegen zu versichern, was geschehen ist. Mann kann hier allenfalls über die Bewertungsmethoden des verwendeten OpRisk-Systems diskutieren, aber nicht über die Reaktion von Samsung.
Das Ganze hat gar nichts mit Linux zu tun. Samsung steht Linux - und auch jedem anderen Betriebssystem - mit Sicherheit sehr leidenschaftslos gegenüber. Sie prüfen lediglich ob und wie viel Geld sie damit machen können. Wenn also die ermittelten Zahlen für einen Einsatz von Linux sprechen, dann wird es gemacht. Eventuelle Risiken dabei werden, so weit möglich, bereits im Vorhinein reduziert.
A.T.
1. Ich erzähle eine Geschichte von einem bösen Feind, von dem eine schlimme Gefahr für alle ausgeht.
2. Ich behaupte, dass ich den Feind vielleicht bald vernichten könnte und seine Anhänger dabei ebenalls ruiniere.
3. Ich empfehle allen, sich mir - mittels eines vorgegebenen Rituals - deutlich zu unterwerfen,
um nicht als Feindesanhänger gekillt zu werden.
4. Ich behaupte, dass sich bedeutende Mächte bereits disem Ritual untzerziehen.
Novell und Samsung kann ich immer noch viel Redlichkeit unterstellen.
MS brauchte ja zunächst nur den Patenklagenschutzversicherung (=Ritual) als unscheinbare und kostenlose
Beigabe in die Vertäge schreiben. Somit ist die Behauptung 4. noch nicht einmal gelogen und das Bedürfnis
nach Vollzug des Rituals bei weiteren Schutzbedürftigen kann wachsen und gedeihen ..
Ich bin optimistisch, denn dieses Strategiemuster funktioniert ja nur, wenn es der Mehrheit
unbekannt ist. Aber inzwischen hat es in unserer aufgeklärten Gesellschaft doch schon 'ne
Staub angestzt, oder ?