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Mi, 25. April 2007, 18:22

Gemeinschaft

LPI-Vertreter nach Störaktion in China festgenommen

Der Vertreter des Linux Professional Institute (LPI) für China ist nach einer Störaktion verhaftet worden.

Protestbekundungen von Einzelpersonen mögen nicht in das Image einer Nation wie Rotchina passen. Linux aber scheint die Freiheitsgefühle der Chinesen zu beflügeln. Wang Yang, der Vertreter des Linux Professional Institute (LPI) für China ist so ein Fall, weil er unerwartet zur Tat schritt. Er betrat die Bühne bei einer Microsoft-Innovations-Preisverleihung an Studenten mit Bill Gates und forderte den Einsatz für Open Source und Linux. Der Gast aus den USA ließ das über sich ergehen. Wang Yang wurde von der Polizei abgeführt und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto »Kreativität, China, Zukunft«.

Bilder sowie ein Video von dem Geschehen findet man in einer Meldung von ZOL.com.cn. Blogger in China diskutierten Wangs Auftreten höchst kontrovers. Der Red Flag-Mitarbeiter Zhao Xiaoliang begrüßte den Einsatz Wangs als konsumentenfreundliche Maßnahme. Andere machen sich Sorgen über den Verbleib von Wang oder unterstellen ihm reine Publizitätssucht. Auch Inkonsequenz wird ihm vorgeworfen, denn er sei auch ein Windows-Nutzer. Über das LPI sei keine Auskunft zu erlangen gewesen, was den Verbleib von Wang betrifft.

Der chinesische Staat hat allerdings längst die Vorteile des freien Betriebssystems erkannt und setzt in der Wirtschaft und der Verwaltung auf Quelloffenheit. (FFII/hjb)

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Kommentare (Insgesamt: 27 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Komisches Völkchen (bert, Do, 26. April 2007)
who is who (humungusfungusamongus, Do, 26. April 2007)
Re[6]: Komisches Völkchen (Hansi Glaser, Do, 26. April 2007)
Re[3]: Komisches Völkchen (humungusfungusamongus, Do, 26. April 2007)
Re[5]: Komisches Völkchen (Oh_no, Do, 26. April 2007)
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