Also mir gefällt Debian. Ich verwende es seit den Woodyanfängen und bin schon immer sehr zufrieden damit. Dass sie nicht die neuesten Features einbauen mag vielleicht sein aber ich wüßte auch nicht welche ich überhaupt brauche. Transparente Fenster, wackelnde Rahmen, grafischer Boot, mehr als 2 TB Speicher? Davon macht sich meine Arbeit auch nicht schneller. Wenn ich was wirklich schönes sehen will such ich meine Frau ;o)
Toll, hier geht es aber um den Kernel und nicht um den restlichen Bloat wie Beryl. :s Aus meiner bescheidenen Erfahrung raus würde ich sagen, dass BSDler mehr Augenmerk auf Qualität statt auf die Implementation irgendwelcher Treiber für ALDI Dosenöffner legen.
Nein, unter Linux kannst du wählen zwischen stabil (2.6.16.50) oder einigermaßen stabil und halbwegs aktuell (2.6.20.11), nicht so stabil und sehr aktuell (2.6.21) und bleeding edge (mm).
Unter Windows kannst du zwischen instabil und veraltet (XP) und mittelmaß (Vista) wählen.
Unter diesen Umständen bin ich mit er Linux-Variante sehr zufrieden. Wenn du dir die zahlreichen Änderungen anschaust, die Adrian Bunk in den 2.6.16er Kernel einfließen hast lassen... Stabiler kriegst dus nicht mehr. Und aktueller brauchst dus auch nicht unbedingt.
"akademischen Abschluss, idealerweise einen Doktortitel,"
Haben Linux Torvalds oder Andrew Morton einen Doktortitel (von Ehrendoktorwürden abgesehen)? Dass Firmen sich immer (noch) so auf akademische Titel abfahren verstehe ich nicht. Dabei haben einige der genialsten Hacker haben noch nie eine Uni von innen gesehen.
Absolut gleicher Meinung! Es gibt wirklich genug Beispiele das es keinen Akademiker braucht um revolutionäre Ideen zu haben...geschweige denn Fehler ausradieren zu können, steigt Google der Erfolg bisschen zu Kopf?
Von Anonymous Coward am Do, 3. Mai 2007 um 13:22 #
Ihr solltet echt mal diese romantische Vorstellung von irgendwelchen "Genies" aufgeben, die einfach so vom Himmel fallen. Die gibt es zwar, aber es sind absolute Ausnahmefälle; die raue Masse derer, die wirklich was auf dem Kasten haben, haben in der Regel auch einen Universitätsabschluss.
Ja ich studiere Info. und bei vielen...sehr vielen Dingen versteht ein Freund der "nur" Informatiker gelernt hat bedeutend mehr, für Theorie ist Uni gut, für das praktische ist jede andere Ausbildung gleich auf. Und hierbei geht es ja um ganz normale Informatik Tätikeit.
Die sogenannte Masse, hat mit einem universitären Abschluss meist ihr Können noch verfeinert. Klar brauchst du auch diese Weihen für spezielle Bereiche, aber es ist keine Vorraussetzung für gute Programmierkunst. Denn die lernst du auch nicht an der Uni.
Was ich für den IT-Alltag brauchte, hab ich durch Hobby und erste IT-Jobs vor dem Diplom gelernt. An der Uni hab ich nur den Schein erworben, der mir hinterher Türöffner zu höherem Gehalt war. Von dem Wissen, das ich von der Uni bekam brauchte ich im Job bisher genau NULL.
Stimmt absolut. Die Uni bringt nicht automatisch gute Hacker hervor. C++ und Python-Kenntnisse finde ich auch relativ sinnfrei. Wären beim Kernel nicht C, Assembler und Shell nützlicher?
Uni-Diplom schon okay, das verlangen wir für unsere Stellen auch (fast) ohne Ausnahme. Und alle die ich kenne und was drauf haben, haben ihren Weg über die Uni gewählt, nicht die Ausbildung. Zuwenig Praxis an der Uni stimmt schon, aber das machen viele durch Programmier-Arbeit nebenbei wett. Aber einen Doktor... da ist Praxiserfahrung um einiges wichtiger als dieser "akademische" Titel.
Die Originalseite sagt ohnehin nur "PhD is a plus", das sollte die Wertigkeit dessen etwas heruntersetzen. Auch gelten diese Anforderungen (Abschluss und Doktor als Plus) nahezu überall bei Google, nicht nur für diese eine Stelle.
Das wundert mich überhaupt nicht, dass sie niemanden finden. Verwaltungskram, Bugs von anderen fixen (also die Dreckarbeit für die sich die Verursacher zu fein sind) waaaahnsinnig spannend für einen Promovierten. Ein Informatiker mit umfangreichen C und Betriebssystemwissen und Talent und Interesse in diesem Bereich wäre mit so einem Job viel glücklicher.
Das schlechte Qualitätsmanagment zeigt sich auch im neuen Kernel, wo plötzlich Yukon2 Netzwerkkarten teilweise nicht mehr gehen weil der Entwickler Aufgrund irgendwelcher Probleme etwas deaktiviert hat. Schon öfter das Dinge die gestern noch funktionierten, in einer neuen Version nicht mehr liefen. Wie mein EpsonScanner, der nicht mehr funktioniert seitdem man den Kernel-USB Scannertreiber rausgenommen hat zu Gunsten von libusb.
Also ich kann da schon zustimmen. Ich benutze gerne die debian standardkernel (debian sid) zur Zeit hab ich den Kernel 2.6.18-4 installiert. Dort geht zb UDF CDs mit dateien größer als 4GB nicht. Im IRC hat einer gesagt dass das bei Kernel 2.6.16 geht...
Linus hat sich ein eigenes Betriebssystem geschrieben, ein eigenes SCM-Tool (git) und wenn die Leute ihn noch ne Weile ärgern, wird er mit einem Mailbasierten Bug-Tracking-System daherkommen. Wetten?
Wohl eher das fehlende Abitur. Auf der Uni lernst du das eh nicht mehr. Wenn ich mir hier manche Komolitoninnen anschaue, frage ich mich ernsthaft, wie die hier ohne Spagat hingekommen sind.
Omfg - kann man denn diese anonymen "Helden" nicht einfach dem Müll überantworten? Ist ja grauslich, wenn solche pubertären Maulhelden hier die Postings verseuchen.
Also das überrascht mich nicht im geringsten. Erst recht nicht, nachdem ich vor ein paar Wochen eine Reportage über Google gesehen hab und deren Auswahlkriterien für Mitarbeiter. Zu den oben genannten kommt dann wohl noch sowas hinzu, wie weltoffen, locker, "nicht-Computerfreakig" (oder wie mans auch immer nennen will)... Man darf sich natürlich noch fragen, welcher Mensch Zeit hat einen akademischen Abschluss zu machen und in der "Zwischenzeit" noch regelmäßig am Linuxkernel rumzuhacken...
Fehlertoleranz war der erste Sargnagel zu Windows, dazu kam Hype und Einbildung.
Wieso? Läuft sie Dir immer weg
?
Aus meiner bescheidenen Erfahrung raus würde ich sagen, dass BSDler mehr Augenmerk auf Qualität statt auf die Implementation irgendwelcher Treiber für ALDI Dosenöffner legen.
Unter Windows kannst du zwischen instabil und veraltet (XP) und mittelmaß (Vista) wählen.
Unter diesen Umständen bin ich mit er Linux-Variante sehr zufrieden. Wenn du dir die zahlreichen Änderungen anschaust, die Adrian Bunk in den 2.6.16er Kernel einfließen hast lassen... Stabiler kriegst dus nicht mehr. Und aktueller brauchst dus auch nicht unbedingt.
Haben Linux Torvalds oder Andrew Morton einen Doktortitel (von Ehrendoktorwürden abgesehen)? Dass Firmen sich immer (noch) so auf akademische Titel abfahren verstehe ich nicht. Dabei haben einige der genialsten Hacker haben noch nie eine Uni von innen gesehen.
Beispiel?
revolutionäre Ideen zu haben...geschweige denn Fehler ausradieren zu können, steigt Google der
Erfolg bisschen zu Kopf?
Schaffe, Schaffe, Schaffe!
Aber einen Doktor... da ist Praxiserfahrung um einiges wichtiger als dieser "akademische" Titel.
lg
Erik
Ein Informatiker mit umfangreichen C und Betriebssystemwissen und Talent und Interesse in diesem Bereich wäre mit so einem Job viel glücklicher.
Schon öfter das Dinge die gestern noch funktionierten, in einer neuen Version nicht mehr liefen. Wie mein EpsonScanner, der nicht mehr funktioniert seitdem man den Kernel-USB Scannertreiber rausgenommen hat zu Gunsten von libusb.
??? Sprichst Du von DVDs? Sonst wundert das zumindest mich nicht.
cu
Valentin
"scheiße, alles muss man selber machen"
* BS or MS in Computer Science or equivalent (Ph.D. a plus)
-> Also nix von Doktor benötigt, ein Bachelor würde auch reichen
* Experience programming in C.
* Experience programming in Python and/or C++ a plus.
-> Also nix nur Python können
* The applicant will also be called upon to perform engineering work on Google's internal products.
-> Daher sind Python-Kenntnisse von Vorteil...
Wenn ich mir hier manche Komolitoninnen anschaue, frage ich mich ernsthaft, wie
die hier ohne Spagat hingekommen sind.
Aber ich kann dein Alter aus dieser Aussage herauslesen, 15-18 +/- 2 Jahre und den Zustand deiner Hormone
)
Wenn dennoch ein entsprechender Quereinsteiger
anklopft wird Google nicht nein sagen.
Allerdings ist dieser Job vollkommen uninteressant.
Man darf sich natürlich noch fragen, welcher Mensch Zeit hat einen akademischen Abschluss zu machen und in der "Zwischenzeit" noch regelmäßig am Linuxkernel rumzuhacken...