- Dell bringt Laptops mit Ubuntu raus - Dell tritt dem MS/Novell-Pakt bei. - Es wird über (Open)Suse auf Dell Systeme diskutiert.
Ich will nicht behaupten, daß das der Durchbruch für Linux auf dem Desktop ist, aber ich behaupte, daß RedHat eingekreist oder zumindest so ziemlich unter Druck ist.
Provokative Frage: Sollte Redhat auch dem MS-Nov(D)ell - Pakt beitreten? So wie es aussieht, wäre es doch besser, oder?
Genau und da haben wir auch das Problem: >- Dell bringt Laptops mit Ubuntu raus >- Dell tritt dem MS/Novell-Pakt bei.
Was ist los, wenn in Ubuntu jetzt Softwarepatente verletzt werden? Fliegt Dell raus? Verwenden sie kein Ubuntu mehr? Das ist doch alles ein kompletter Schwachsinn. Aber mit GPLv3 wird das hoffentlich ein Ende haben.
Als Antwort auf die Frage kann ich nur sagen, dass es eigentlich eine Schande ist solche Fragen überhaupt zu denken.
Ich will nicht behaupten, daß das der Durchbruch für Linux auf dem Desktop ist, aber ich behaupte, daß RedHat eingekreist oder zumindest so ziemlich unter Druck ist.
Ja, Novell hatte schon zu Netware-Zeiten ein prima Händchen für den Vertrieb über Partner, von der kleinen Systemintegratoren-Klitsche bis zu Branchenriesen wie IBM. Für die hat es extra blau umgefärbte Netware-Kartons gegeben.
Provokative Frage: Sollte Redhat auch dem MS-Nov(D)ell - Pakt beitreten? So wie es aussieht, wäre es doch besser, oder?
Nein, einen Deal mit Microsoft braucht Redhat nicht, die müssen ihr Vertriebsmodell überdenken. Mag ja sein, dass Redhat nach Zahlen der größte Distributor ist, aber Novell stellt sich da wesentlich geschickter an, neue Kunden zu gewinnen.
Jetzt wird auf *BSD umgestellt. Micrososft hat sich in -Linux- eingekauft und wird nun nach und nach den Linuxmarkt übernehmen. Die Konsequenz werden in 1-2 Jahren Klagen und Behinderungen des Marktes sein, Lizenzstreitigkeiten - Patentrecht etc. viel Spass euch.
bye Mirco
PS: Pro-Linux, so langsam nervt es, dass man sich hier 3-5 mal neu einwählen muss. Jedes mal wird einem angezeigt, dass man ein unerlaubtes Wort(was ja wohl kaum der Fall ist), oder eine gesperrte IP nutzt. Denkt mal über andere Möglichkeiten der Sicherung vor Trollen nach.
mickisoft kann sich nicht in 'linux' einkaufen. die rechte von 'linux' (kernel) liegen bei linus torvalds. was novell da macht, hat nichts mit den rechten und lizenzen der software selbst zu tun, sondern mit dem anbieter novell. novell und alle anderen müssen sich an die lizenzen (GNU GPL meistens) der software-copyright-inhaber halten. also kein grund zur beunruhigung.
Genau das denk ich auch. Das ist mehr Panikmache als alles andere. In der Industrie v.a. bei Firmenkunden ist es notwendig, dass man mit Zertifikaten und Abkommen wedeln kann, damit der Kunde auch nich gleich schiss bekommt, wenn er was neues ausprobiert.
Das Problem bei der Opensource Community ist halt, dass sie sich alles gleich anzieht so nach dem Motto "Was fällt denen denn ein nur diese eine Firma xy unter "Artenschutz" zu stellen!" Sicherlich wäre die Opensource Bewegung ohne die Leute die Coden und überall ihren Send hinzufügen nicht da wo sie heute ist, aber man sollte sich aus dem Industrie/Zertifikatsgewäsch raushalten und sich eben nur dort darum kümmern wo es not tut und das ist nunmal die GPLv3. Diese wird sicherstellen, dass solche Abkommen der Opensource Community/Software nicht schaden können.
Danke für die aufklärenden Worte, aufgrund meines gefährlichen Halbwissen, habe ich panikartig die falschen Schlüsse gezogen. Deshalb ist es gut hier unter den Trollen doch noch kompetentes Stammpublikum zu finden.
LOL, und BSD gehört MS schon viel mehr, da sie alles daraus beliebig nehmen können ohne was zurückgeben zu müssen. Wieso du also auf BSD umstellst erschließt sich mir nicht.
Wahrscheinlich bist du nur ein MS-Mitarbeiter der dafür sorgen soll, das mehr Leute für MS ohne Bezahlung arbeiten.
Stell doch einfach selbst etwas auf die Beine oder versuche es, mit anderen zusammen etwas zu erreichen. Z.B.: Opensuse so "forken", daß ein wirkliches GPL-Suse z.B. ohne mono übrigbleibt. Dazu reicht schon eine Art spezielles "Deinstallations-rpm".
Linux verletzt sehr wahrscheinlich nicht mehr Patente wie die BSDs auch. Wo soll denn da der Unterschied liegen?
Genau das ist doch der Plan von Microsoft! Damit wollen sie Kunden von Linux wegzerren... Außerdem kann man mit Linux-Aufkaufen nicht bei den Distributionen anfangen...
Als vor Jahren diese Fake-Seite "MS-Linux" fürs Schmunzeln sorgte, hätte sich keiner vorstellen können, dass es dieses Produkt tatsächlich geben wird! Und das es ausgerechnet die S.u.S.E. trifft...
MS sieht doch auch die Felle wegschwimmen. So Leute wie Steve Balmer würden das in der Öffentlichkeit natürlich niemals zugeben aber es ist so. Was glaubt ihr warum MS sich wie eine Krake in allemöglichen Geschäftsbereiche ausdehnt. Die Merken das andere Softwareanbieter ihnen mittlerweile in Qualität um nichts nachstehen oder sogar besser sind und müssen daher langhfristig vorsorgen durch zukauf von irgendwelchen Firman/Produkten.
> Die Merken das andere Softwareanbieter ihnen mittlerweile > in Qualität um nichts nachstehen oder sogar besser sind
Bessere Betriebssysteme als die von Microsoft zur jeweiligen Zeit gab es schon immer. Man denke nur an die Zeit von Amiga (auch die Hardware war damals den "IBM-kompatiblen" PCs überlegen) und OS/2. Die beiden waren damals Microsoft um Jahre vorraus. Und heute ist es Linux.
> Bessere Betriebssysteme als die von Microsoft zur jeweiligen Zeit gab es schon immer.
Definiere "besser". Ist ein Rolls Royce besser als ein Golf? Oder ist der Prius das "bessere" Auto?
> Man denke nur an die Zeit von Amiga (auch die Hardware war damals den "IBM-kompatiblen" PCs überlegen) und OS/2.
Der Amiga war ein Homecomputer, anders als Apple und die ganzen PC-Hersteller hat Commodore es nie verstanden, die Kiste als Bürocomputer zu vermarkten.
Dass sich langfristig ein offenes System wie der PC gegen die proprietären Systeme durchsetzen wird, war eigentlich zwangsläufig, auch wenn die ersten PCs technisch vielleicht nicht so toll waren. Wieviele Firmen haben über die Jahre einzelne Komponenten des PCs verbessert und sind danach wieder verschwunden? Da kann eine einzelne Firma wie Commodore nicht mithalten. Was bleibt von einem Rechner für 800,- DM an Gewinn übrig, was bei einem Rechner für 8000,- DM?
Dass eine einzelne Komponente (das Betriebssystem) in diesem ansonsten offenen System unter der Kontrolle einer Firma ist, war früher mit Blick auf die zerstrittenen Unix-Firmen sogar ein Vorteil, und dass Microsoft das nach Kräften kultiviert hat, zeigt eigentlich nur, dass die Microsoft-Manager nicht so dumm sind, wie ihnen das gerne unterstellt wird.
Bill Gates hat noch bis zur Entwicklung von OS/2 behauptet, dass Unix nach MS-DOS das nächste dominante Betriebssystem sein wird, und das war auch noch bis zum Erscheinen von NT eine recht populäre Meinung. Die Unix-Hersteller haben sich das selber versaut, indem sie sich lieber untereinander bekriegt haben
Und OS/2... Nette Idee, hat aber viel zu langen Anlauf gebraucht und IBM ist von vorne bis hinten keine Company für das PC-Geschäft, vor allem nicht mit Endkunden.
Außerdem: IBM war damals noch der verhasste Monopolist, dem der Underdog Microsoft unter dem Johlen des Mobs mit Windows ein Schnippchen geschlagen hat. Konnte damals ja niemand wissen, dass sich die Wahrnehmung so radiakl ändert.
MS verdient doch eigentlich nur durch ein Produkt Geld: Office. Windows kaufen die Firmen nur, weil es die einzige Plattform ist auf der es angeboten wird.
Office ist austauschbar genau wie Windows. Man muss nur den Umstieg wagen und bezahlen.
Alles andere was MS macht lohnt sich nicht verglichen mit der Größe von MS (XBox, Zune, Web 2.0-Dienste, .net)
Wir werden den Niedergang von MS erleben. Ich bin sehr gespannt darauf...
Sehr wichtig neben den Dell-Linux-Rechnern: OLPC, wenn der wirklich gebaut wird....
...wurde in der freien Softwarewelt heftig kritisiert". Nun - das klingt, als ob die ganze freie Softwarewelt diesen Standpunkt vertritt. Dem widerspricht, daß Novell ein Teil der freien Softwarewelt ist! Manche meinen zwar, daß sie mit ihrer Kritik für den Rest der Welt sprächen - aber mehr als arrogantes Wunschdenken ist das nicht. a) Es gibt mehr freie Software als Linux/GPL! b) nicht jeder vertritt das Feindbild vom bösen MS c) nicht für jeden ist jemand, der mit MS ein Vertrag abschließt vom Teufel besessen. Aber die GPL-Hardliner zeigen uns hier schon mal, wie die Hexenverbrennung aussehen würde, wenn sie die Macht zu haben würden.
Also wenn da stünde: "... wurde von der freien Softwarewelt heftig kritisiert.", dann könnte man Deine Interpretation noch durchgehen lassen, aber so, wie es da steht, ist Deine Interpretation doch arg an den Haaren herbeigezogen.
> Dem widerspricht, daß Novell ein Teil der freien Softwarewelt ist!
Bei dem Kurs, den das Management von Novell fährt, ist dies eben fragwürdig. Von M$ Fanboy Miguel de Icaza gar nicht erst zu reden.
Und wer meint, eine Firma wie Microsoft, die von ihrem Monopol, proprietären Quasi-Standards und der Verwässerung existierender Standards lebt, sei kein Feind freier Software, ist entweder gekauft oder hat einen mittelgroßen Hirnschaden. Das hat übrigens nichts mit GPL vs. BSD oder anderen Lizenzen zu tun.
Das ist schwierig! Wenn ich einen Hirnschaden habe könnte es auch sein das ich ihn gar nicht bemerken kann. Ebenfalls kann ein Kaufen durch den Hirnschaden in Vergessenheit geraten(ich nehme mir mal die Freiheit gekauft und mit Hirnschaden versehrt sein zu können). Vielleicht könntest Du ja mittels Deiner enormen Weisheit ein wenig Licht in mein dunkles Leben bringen!
Und wer meint, eine Firma wie Microsoft, die von ihrem Monopol, proprietären Quasi-Standards und der Verwässerung existierender Standards lebt, sei kein Feind freier Software, ist entweder gekauft oder hat einen mittelgroßen Hirnschaden.
Ja ja, herrlich, so ein Feindbild! Da kann man immer gleich aus dem Vollen schöpfen!
Ist es nicht so, dass es auch im Bereich der sogenannten freien Software Monopole (-> GCC, RedHat, Google) und proprietären Quasi-Standards (-> Trolltech's Qt, MySQL) gibt? Und kann man nicht auch hier Standards verwässeren, bzw. ist unfähig solche überhaupt erst mal zu etablieren? Oder hat man sich schon auf eine Desktop-Umgebung geeinigt oder einen Weg, Binaries distributionsübergreifend zu installieren, oder überhaupt auf einen einheitlichen Weg, Binaries zu installieren? Und leben nicht manche Entwickler sehr gut von diesem Chaos?
Tatsache ist: Microsoft ist eine Mitbewerber, wenngleich auch ein sehr großer. Das ist kein Grund, Feindbilder zu bedienen.
Desweiteren ist Deine Argumentation bzgl. GCC, RedHat, QT und MySQL nicht nachvollziehbar...
Was möglicherweise daran liegt, dass Du ihr zuviel Wert beimisst. Es ging nur darum zu zeigen, dass solch negative Zustände auch unter Linux (bzw. als Open Source) möglich sind. Alle genannten Beispiele sind zwar keine Monopole, zeigen aber Anzeichen einer Monopolbildung. Ursache von Monopolen sind Markteintrittsbarrieren und derer gibt es viele.
die Du sicherlich aus dem Kaffeesatz liest. Außerdem wolltest Du doch noch darlegen, inwiefern durch OSS und insbesondere durch GCC, RedHat, QT und MySQL bestehende Standards verwässert werden. Weiterhin hast Du noch im Unklaren gelassen, weshalb Du jetzt aufeinmal das Fehlen von Standards mit in die Diskussion bringen willst, obwohl es doch ursprünglich darum ging, dass MS bestehende Standards verwässert bzw. durch eigene ersetzt -- aus Gründen, die nicht technischer Natur sind.
Du kannst Suse selbst retten. OpenSuse ist Opensource und GPL. OpenSuses Code steht damit auch zu Deiner uneingeschränkten Verfügung. Aber: Ist das denn schon passiert? Hat irgendjemand bzw. irgendein Community-Projekt schon jemals OpenSuse oder Suse geforkt bzw. als Basis für eine eigene, modifizierte Linux-Distribution genommen?
Von that.SelectedDude am Mo, 7. Mai 2007 um 23:32 #
Hat irgendjemand bzw. irgendein Community-Projekt schon jemals OpenSuse oder Suse geforkt bzw. als Basis für eine eigene, modifizierte Linux-Distribution genommen?
Komisch, ne? Ubuntu hat inzwischen bestimmt locker über 10, 15 Forks, und Debian wahrscheinlich weit über hundert.
Von Windows Kernel Hacker am Mo, 7. Mai 2007 um 21:44 #
ich finde software patente auch dumm, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser nichtangriffspakt, wie das ganze hier genannt wird, bei administratoren, die darüber nachdenken, linux einzusetzen ein entscheidender faktor ist.
Wir Admins sind normalerweise etwas besser über die aktuelle Patentsituation informiert. Schließlich stellt MS nicht die einzige Bedrohung dar. Außerdem holen sich solche Firmen sowieso wieder einen Sündenbock wie SCO. --> da ist es dann schnurz ob Du einen Nichtangriffspakt mit Firma A hast, wenn Du von Firma B verklagt wird.
Hier gehts eindeutig um FUD. --> leider gibt es genügend Dummköpfe, welche das ganze Hingespinst auch noch glauben.
PS: Glücklicherweise sind meisten Admins noch nicht auf den Kopf gefallen. (aber wie lange noch?)
Der einzig entscheidene Faktor ist, dass Microsoft endlich mal die Fakten auf den Tisch legt, statt wilde, unbewiesene und vermutlich auch unbegründete Anschuldigungen durch die Gegens zu werfen! Diese Fakten gibt es aber nicht. Was diese Firma betreibt, ist FUD-Taktik der übelsten Sorte! Wer sich als Administrator in die Abgängigkeit zu solch einer Firma begibt, sollte lieber mal seine Entscheidungsfähigkeit neu justieren lassen.
...das kommt mir immer wieder wie Hohn vor. Gerade MS hast immer wieder versucht Linux zu defamieren und als "nicht ausgereift" herab zu setzen. Und jetzt liest man plötzlich, dass MS sich mit Firmen vertraglich "einigt", die mit Linux zu tun haben. Hallo? Nachtigal, ick hör dir trapsen! Wie hat MS bisher seine Konkurrenten immer versucht vom Markt zu vertreiben? In dem sie es entweder auf dem gerichtlichem Weg versucht haben, den Gegner defamiert haben, oder wenn das nicht klappte, durch irgend eine Hintertür diesen "aufgekauft" haben. MS versucht hier regelrecht den Linux Markt zu unterwandern. Ich glaube nämlich kaum, dass Mr. S. Ballmer so plötzlich und schnell seine Meinung über Linux geändert hat.
In diesem Sinne... viel Spass in der Linux Zukunft, wenn noch mehr firmen so idiotisch handeln.
Damit werden alle bislang nach der Standard GPL V2 lizenzsierten Software Teile automatisch über den Passus "GPL V2 License or later GPL License" zu einem GPL V3 Paket.
Das könnte diese Konsequenzen haben: - die GPL V3 schliesst solche Vorgehen ala M$, Novell, Dell etc. kategrorisch aus, Rechtsfolge ist sofortiger Lizenzentzug - Lizenzentzug heist, alle Linux basierten Produkte sind unlizensiert und die Verbreitung ist ein Urheberrechtsverstoss - Die Lizenz Upgrade Klausel ist in der GPL V2 seit je her enthalten und wird mit Veröffentlichung der V3 gültig, falls der Author eines Paketes dies nicht mit einem Eigenem Lizenz File ausgeschlossen hat, dazu müsste jedoch eine eigene Lizenz beiliegen. Die ist aber niue da ...
Also für mich heisst das Szenario, die betreffenden Firmen haben spätestens mit einem Update eines der Pakete (Bestimmtheitsgrundsatz, Altes bleibt, Neues kann anders sein) kein NEUES Paket in der Distri mehr, nach 2 Jahren ist dann die Distri überaltert oder ILLEGAL.
- Dell tritt dem MS/Novell-Pakt bei.
- Es wird über (Open)Suse auf Dell Systeme diskutiert.
Ich will nicht behaupten, daß das der
Durchbruch für Linux auf dem Desktop ist,
aber ich behaupte, daß RedHat eingekreist
oder zumindest so ziemlich unter Druck ist.
Provokative Frage: Sollte Redhat auch
dem MS-Nov(D)ell - Pakt beitreten? So wie
es aussieht, wäre es doch besser, oder?
>- Dell bringt Laptops mit Ubuntu raus
>- Dell tritt dem MS/Novell-Pakt bei.
Was ist los, wenn in Ubuntu jetzt Softwarepatente verletzt werden? Fliegt Dell raus? Verwenden sie kein Ubuntu mehr? Das ist doch alles ein kompletter Schwachsinn. Aber mit GPLv3 wird das hoffentlich ein Ende haben.
Als Antwort auf die Frage kann ich nur sagen, dass es eigentlich eine Schande ist solche Fragen überhaupt zu denken.
Durchbruch für Linux auf dem Desktop ist,
aber ich behaupte, daß RedHat eingekreist
oder zumindest so ziemlich unter Druck ist.
Ja, Novell hatte schon zu Netware-Zeiten ein prima Händchen für den Vertrieb über Partner, von der kleinen Systemintegratoren-Klitsche bis zu Branchenriesen wie IBM. Für die hat es extra blau umgefärbte Netware-Kartons gegeben.
Provokative Frage: Sollte Redhat auch
dem MS-Nov(D)ell - Pakt beitreten? So wie
es aussieht, wäre es doch besser, oder?
Nein, einen Deal mit Microsoft braucht Redhat nicht, die müssen ihr Vertriebsmodell überdenken. Mag ja sein, dass Redhat nach Zahlen der größte Distributor ist, aber Novell stellt sich da wesentlich geschickter an, neue Kunden zu gewinnen.
Solange Microsoft nicht sagt welche Patente wir angeblich verletzen ist das alles Bluff, und du bist schon drauf reingefallen.
den Linuxmarkt übernehmen. Die Konsequenz werden in 1-2 Jahren Klagen und Behinderungen des Marktes sein,
Lizenzstreitigkeiten - Patentrecht etc. viel Spass euch.
bye Mirco
PS: Pro-Linux, so langsam nervt es, dass man sich hier 3-5 mal neu einwählen muss. Jedes mal wird einem angezeigt,
dass man ein unerlaubtes Wort(was ja wohl kaum der Fall ist), oder eine gesperrte IP nutzt. Denkt mal über andere
Möglichkeiten der Sicherung vor Trollen nach.
also kein grund zur beunruhigung.
Da liegen nur die Rechte an seinen Codeteilen und der Marke.
lg
Erik
Das Problem bei der Opensource Community ist halt, dass sie sich alles gleich anzieht so nach dem Motto "Was fällt denen denn ein nur diese eine Firma xy unter "Artenschutz" zu stellen!"
Sicherlich wäre die Opensource Bewegung ohne die Leute die Coden und überall ihren Send hinzufügen nicht da wo sie heute ist, aber man sollte sich aus dem Industrie/Zertifikatsgewäsch raushalten und sich eben nur dort darum kümmern wo es not tut und das ist nunmal die GPLv3. Diese wird sicherstellen, dass solche Abkommen der Opensource Community/Software nicht schaden können.
falschen Schlüsse gezogen. Deshalb ist es gut hier unter den Trollen doch noch kompetentes Stammpublikum
zu finden.
War doch schön gesagt
nicht?
schhhhleeiiimm.
Mirco
Wahrscheinlich bist du nur ein MS-Mitarbeiter der dafür sorgen soll, das mehr Leute für MS ohne Bezahlung arbeiten.
Stell doch einfach selbst etwas auf die Beine oder versuche es, mit anderen zusammen etwas zu erreichen.
Z.B.: Opensuse so "forken", daß ein wirkliches GPL-Suse z.B. ohne mono übrigbleibt. Dazu reicht schon eine Art spezielles "Deinstallations-rpm".
Linux verletzt sehr wahrscheinlich nicht mehr Patente wie die BSDs auch.
Wo soll denn da der Unterschied liegen?
Genau das ist doch der Plan von Microsoft! Damit wollen sie Kunden von Linux wegzerren...
Außerdem kann man mit Linux-Aufkaufen nicht bei den Distributionen anfangen...
So ein dummes Zeug von Microsoft...
Und das es ausgerechnet die S.u.S.E. trifft...
> in Qualität um nichts nachstehen oder sogar besser sind
Bessere Betriebssysteme als die von Microsoft zur jeweiligen Zeit gab es schon immer. Man denke nur an die Zeit von Amiga (auch die Hardware war damals den "IBM-kompatiblen" PCs überlegen) und OS/2. Die beiden waren damals Microsoft um Jahre vorraus. Und heute ist es Linux.
Definiere "besser". Ist ein Rolls Royce besser als ein Golf? Oder ist der Prius das "bessere" Auto?
> Man denke nur an die Zeit von Amiga (auch die Hardware war damals den "IBM-kompatiblen" PCs überlegen) und OS/2.
Der Amiga war ein Homecomputer, anders als Apple und die ganzen PC-Hersteller hat Commodore es nie verstanden, die Kiste als Bürocomputer zu vermarkten.
Dass sich langfristig ein offenes System wie der PC gegen die proprietären Systeme durchsetzen wird, war eigentlich zwangsläufig, auch wenn die ersten PCs technisch vielleicht nicht so toll waren. Wieviele Firmen haben über die Jahre einzelne Komponenten des PCs verbessert und sind danach wieder verschwunden? Da kann eine einzelne Firma wie Commodore nicht mithalten. Was bleibt von einem Rechner für 800,- DM an Gewinn übrig, was bei einem Rechner für 8000,- DM?
Dass eine einzelne Komponente (das Betriebssystem) in diesem ansonsten offenen System unter der Kontrolle einer Firma ist, war früher mit Blick auf die zerstrittenen Unix-Firmen sogar ein Vorteil, und dass Microsoft das nach Kräften kultiviert hat, zeigt eigentlich nur, dass die Microsoft-Manager nicht so dumm sind, wie ihnen das gerne unterstellt wird.
Bill Gates hat noch bis zur Entwicklung von OS/2 behauptet, dass Unix nach MS-DOS das nächste dominante Betriebssystem sein wird, und das war auch noch bis zum Erscheinen von NT eine recht populäre Meinung. Die Unix-Hersteller haben sich das selber versaut, indem sie sich lieber untereinander bekriegt haben
Und OS/2... Nette Idee, hat aber viel zu langen Anlauf gebraucht und IBM ist von vorne bis hinten keine Company für das PC-Geschäft, vor allem nicht mit Endkunden.
Außerdem: IBM war damals noch der verhasste Monopolist, dem der Underdog Microsoft unter dem Johlen des Mobs mit Windows ein Schnippchen geschlagen hat. Konnte damals ja niemand wissen, dass sich die Wahrnehmung so radiakl ändert.
Office ist austauschbar genau wie Windows. Man muss nur den Umstieg wagen und bezahlen.
Alles andere was MS macht lohnt sich nicht verglichen mit der Größe von MS (XBox, Zune, Web 2.0-Dienste, .net)
Wir werden den Niedergang von MS erleben. Ich bin sehr gespannt darauf...
Sehr wichtig neben den Dell-Linux-Rechnern: OLPC, wenn der wirklich gebaut wird....
Mfg
Blacksheep
lg
Erik
Bei dem Kurs, den das Management von Novell fährt, ist dies eben fragwürdig. Von M$ Fanboy Miguel de Icaza gar nicht erst zu reden.
Und wer meint, eine Firma wie Microsoft, die von ihrem Monopol, proprietären Quasi-Standards und der Verwässerung existierender Standards lebt, sei kein Feind freier Software, ist entweder gekauft oder hat einen mittelgroßen Hirnschaden. Das hat übrigens nichts mit GPL vs. BSD oder anderen Lizenzen zu tun.
Danke für die erleuchtenden Worte, Großer Meister!
Vielleicht kannst Du mir ja auch noch sagen ob ich denn nun gekauft wurde ober ob ich einen Hirnschaden habe?
Wenn ich einen Hirnschaden habe könnte es auch sein das ich ihn gar nicht bemerken kann.
Ebenfalls kann ein Kaufen durch den Hirnschaden in Vergessenheit geraten(ich nehme mir mal die Freiheit gekauft und mit Hirnschaden versehrt sein zu können).
Vielleicht könntest Du ja mittels Deiner enormen Weisheit ein wenig Licht in mein dunkles Leben bringen!
Ja ja, herrlich, so ein Feindbild! Da kann man immer gleich aus dem Vollen schöpfen!
Ist es nicht so, dass es auch im Bereich der sogenannten freien Software Monopole (-> GCC, RedHat, Google) und proprietären Quasi-Standards (-> Trolltech's Qt, MySQL) gibt? Und kann man nicht auch hier Standards verwässeren, bzw. ist unfähig solche überhaupt erst mal zu etablieren? Oder hat man sich schon auf eine Desktop-Umgebung geeinigt oder einen Weg, Binaries distributionsübergreifend zu installieren, oder überhaupt auf einen einheitlichen Weg, Binaries zu installieren? Und leben nicht manche Entwickler sehr gut von diesem Chaos?
Tatsache ist: Microsoft ist eine Mitbewerber, wenngleich auch ein sehr großer. Das ist kein Grund, Feindbilder zu bedienen.
Abgesehen davon solltest Du mal die LSB lesen.
Desweiteren ist Deine Argumentation bzgl. GCC, RedHat, QT und MySQL nicht nachvollziehbar, geschweige denn durch Zahlen zu belegen.
mfg
unreal
Was möglicherweise daran liegt, dass Du ihr zuviel Wert beimisst. Es ging nur darum zu zeigen, dass solch negative Zustände auch unter Linux (bzw. als Open Source) möglich sind. Alle genannten Beispiele sind zwar keine Monopole, zeigen aber Anzeichen einer Monopolbildung. Ursache von Monopolen sind Markteintrittsbarrieren und derer gibt es viele.
die Du sicherlich aus dem Kaffeesatz liest.
Außerdem wolltest Du doch noch darlegen, inwiefern durch OSS und insbesondere durch GCC, RedHat, QT und MySQL bestehende Standards verwässert werden.
Weiterhin hast Du noch im Unklaren gelassen, weshalb Du jetzt aufeinmal das Fehlen von Standards mit in die Diskussion bringen willst, obwohl es doch ursprünglich darum ging, dass MS bestehende Standards verwässert bzw. durch eigene ersetzt -- aus Gründen, die nicht technischer Natur sind.
Am besten wir richten einen Fond ein mit dem Titel Rettet SuSE vor Novell, Dell und MS
oO
OpenSuses Code steht damit auch zu Deiner uneingeschränkten Verfügung.
Aber: Ist das denn schon passiert?
Hat irgendjemand bzw. irgendein Community-Projekt schon jemals OpenSuse oder Suse geforkt bzw. als Basis für eine eigene, modifizierte Linux-Distribution genommen?
Komisch, ne? Ubuntu hat inzwischen bestimmt locker über 10, 15 Forks, und Debian wahrscheinlich weit über hundert.
OpenSuse ist hier eindeutig die Basis dieser Distro.
Fazit: Es geht also doch.
Außerdem holen sich solche Firmen sowieso wieder einen Sündenbock wie SCO. --> da ist es dann schnurz ob Du einen Nichtangriffspakt mit Firma A hast, wenn Du von Firma B verklagt wird.
Hier gehts eindeutig um FUD. --> leider gibt es genügend Dummköpfe, welche das ganze Hingespinst auch noch glauben.
PS: Glücklicherweise sind meisten Admins noch nicht auf den Kopf gefallen. (aber wie lange noch?)
mfg
unreal
Hallo? Nachtigal, ick hör dir trapsen!
Wie hat MS bisher seine Konkurrenten immer versucht vom Markt zu vertreiben? In dem sie es entweder auf dem gerichtlichem Weg versucht haben, den Gegner defamiert haben, oder wenn das nicht klappte, durch irgend eine Hintertür diesen "aufgekauft" haben.
MS versucht hier regelrecht den Linux Markt zu unterwandern. Ich glaube nämlich kaum, dass Mr. S. Ballmer so plötzlich und schnell seine Meinung über Linux geändert hat.
In diesem Sinne... viel Spass in der Linux Zukunft, wenn noch mehr firmen so idiotisch handeln.
Damit werden alle bislang nach der Standard GPL V2 lizenzsierten Software Teile automatisch über den Passus "GPL V2 License or later GPL License" zu einem GPL V3 Paket.
Das könnte diese Konsequenzen haben:
- die GPL V3 schliesst solche Vorgehen ala M$, Novell, Dell etc. kategrorisch aus, Rechtsfolge ist sofortiger Lizenzentzug
- Lizenzentzug heist, alle Linux basierten Produkte sind unlizensiert und die Verbreitung ist ein Urheberrechtsverstoss
- Die Lizenz Upgrade Klausel ist in der GPL V2 seit je her enthalten und wird mit Veröffentlichung der V3 gültig, falls der Author eines Paketes dies nicht mit einem Eigenem Lizenz File ausgeschlossen hat, dazu müsste jedoch eine eigene Lizenz beiliegen. Die ist aber niue da ...
Also für mich heisst das Szenario, die betreffenden Firmen haben spätestens mit einem Update eines der Pakete (Bestimmtheitsgrundsatz, Altes bleibt, Neues kann anders sein) kein NEUES Paket in der Distri mehr, nach 2 Jahren ist dann die Distri überaltert oder ILLEGAL.
Ciao