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Thema: Gentoo Linux 2007.0 freigegeben

99 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 09:30 #
Na also oo-2.1 (statt 2.2) xfce-4.4 (statt 4.4.1) kernel-2.6.19 statt .21, als gerade für eine "freak"-distro die sich an fortgeschrittene User und Technophile richtet finde ich das sehr enttäuschend.... gnome-2.16.2 ist allerdings besonders enttäuschend, als da hätte man wenigstens noch auf 2.16.3 gehen können, immerhin gibt es 2.16.3 schon seit 31. Januar!!! Selbst debian liefert da ja ein aktuelleres gnome.... achso und die glibc hat debian auch schon seit längerem umgestellt. Kann mich da eigentlich nur wundern, dass gentoo immer noch recht verbreitet ist.
  • Score: 3 Von DarkVision am Di, 8. Mai 2007 um 09:35 #
    Ich wollte exakt das gleiche schreiben, hab's mir dann aber verkniffen. Vor allem das mit Gnome 2.16.2 und KDE 3.5.6 (beide Ende Januar)...

    DV

    Score: 3 Von adlerweb am Di, 8. Mai 2007 um 09:39 #
    Debian Stable hat afair Gnome 2.12.0, wo ist da Gentoo hinterher?
    Score: 3 Von Alex am Di, 8. Mai 2007 um 09:41 #
    Hallo Pensionär,

    die Pakete sind versionsmäßig diejenigen, die im aktuellen Portage Tree nicht maskiert sind. Wer neuere Software will, dem bleibt es durchaus überlassen, das Paket in /etc/portage/package.keywords zu vermerken, auf dass die jeweils aktuellste Version installiert wird.

    Für die Mehrzahl der Benutzer geht man jedoch davon aus, dass diese nur solche Pakete wollen, die ausreichend getestet worden sind.

    Gentoo ist keine "Freak"-Distro, sondern einfach eine der flexibelsten Distributionen, die es gibt. Wer jemals an den Grenzen einer binärbasierten Installation oder Installations-/Konfigurationsinterfaces gescheitert ist, dem kann ich gentoo nur ans Herz legen - an dieser Distribution läßt sich wirklich alles schrauben.

    Einige der Patches, die bspw. dazu geführt haben, dass viele Programme unter gcc4 kompilieren, stammen übrigens aus dem Gentoo-Projekt und sind an die jeweiligen Projekte zurückgeflossen - was man von anderen Distributionen nur in sehr begrenztem Maße behaupten kann.

    Ich benutze Gentoo jetzt seit 2005.0 und möchte es nicht mehr missen.

    Gruß, Alex

    • Score: 3 Von Eike am Di, 8. Mai 2007 um 09:50 #
      >Ich benutze Gentoo jetzt seit 2005.0 und möchte es nicht mehr missen.

      Volle Zustimmung.

      Ich wandere auch mal gerne von einer Distro zur anderen, aber zu Gentoo komme ich immer wieder zurück.

      Eike

      • Score: 3 Von Andre am Di, 8. Mai 2007 um 10:12 #
        Ist es denn auch möglich, mit Gentoo erst ein grafisches funktionsfähiges Grundsystem zu installieren, ohne von Beginn an alles von Hand zu machen? Ich stelle mir das so vor, dass ich eine schnelle Installation mache, aber möglichst vorher noch diese conf-Datei mit meiner Hardware optimiere. Interessieren würde mich das schon mal, aber in meinem Wohnzimmer soll nicht noch ein PC, der andere hat keine Kapazität mehr.
        Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 10:32 #
        >Ich benutze Gentoo jetzt seit 2005.0 und möchte es nicht mehr missen.

        Vermutlich hast du es seither auch nicht mehr upgedated????? Wie lang liegt mein System eigentlich brach wenn ich mal xorg oder die glibc updaten will (ohne Neuinstallation)?

        • Score: 3 Von Benutzer am Di, 8. Mai 2007 um 10:58 #
          Ein glibc update dauer auf halbwegs moderner Hardware höchstens 30 Min. Ein update von Xorg dauert auch nicht wesentlich länger. Und brach liegt das System in dieser Zeit auch nicht - man kann in der ganzen Zeit genauso gut weiterarbeiten wie es bei jeder anderen Distribution möglich ist.
          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 12:11 #
            Kla den Xorg updaten und gleichzeitig damit arbeiten, sehr lustig. Klar kann man damit arbeiten nur wird der sich halt mal irgendwann neustarten und deine Programme sind weg. Und komm mir jetzt nicht mit "Unter windows passiert mir das auch ständig, ganze ohne emerge!" ;-)
            • Score: 3 Von foobar am Di, 8. Mai 2007 um 12:22 #
              Du wirst dich wundern, aber es funktioniert tatsächlich. Klar, du musst irgendwann dein Xorg neu starten, damit das Update sozusagen aktiv wird, aber es ist kein Problem während des Updates weiterzuarbeiten.
              • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 14:40 #
                Guck mal wenn sich da nur eine klitzekleine Lib den Namen ändert:
                ldd /usr/bin/xterm
                linux-gate.so.1 => (0xb7ef0000)
                libXft.so.2 => /usr/lib/libXft.so.2 (0xb7ecd000)
                libXrender.so.1 => /usr/lib/libXrender.so.1 (0xb7ec5000)
                libfontconfig.so.1 => /usr/lib/libfontconfig.so.1 (0xb7e9a000)
                libfreetype.so.6 => /usr/lib/libfreetype.so.6 (0xb7e2d000)
                libz.so.1 => /usr/lib/libz.so.1 (0xb7e18000)
                libX11.so.6 => /usr/lib/libX11.so.6 (0xb7d30000)
                libXaw7.so.7 => /usr/lib/libXaw7.so.7 (0xb7cd8000)
                libXmu.so.6 => /usr/lib/libXmu.so.6 (0xb7cc3000)
                libXext.so.6 => /usr/lib/libXext.so.6 (0xb7cb5000)
                libXt.so.6 => /usr/lib/libXt.so.6 (0xb7c67000)
                libSM.so.6 => /usr/lib/libSM.so.6 (0xb7c5e000)
                libICE.so.6 => /usr/lib/libICE.so.6 (0xb7c47000)
                libutempter.so.0 => /usr/lib/libutempter.so.0 (0xb7c45000)
                libtermcap.so.2 => /lib/libtermcap.so.2 (0xb7c41000)
                libc.so.6 => /lib/libc.so.6 (0xb7aff000)
                libexpat.so.1 => /usr/lib/libexpat.so.1 (0xb7ae0000)
                libxcb-xlib.so.0 => /usr/lib/libxcb-xlib.so.0 (0xb7add000)
                libxcb.so.1 => /usr/lib/libxcb.so.1 (0xb7ac7000)
                libdl.so.2 => /lib/libdl.so.2 (0xb7ac3000)
                libXpm.so.4 => /usr/lib/libXpm.so.4 (0xb7ab3000)
                libXau.so.6 => /usr/lib/libXau.so.6 (0xb7ab0000)
                /lib/ld-linux.so.2 (0xb7ef1000)
                libXdmcp.so.6 => /usr/lib/libXdmcp.so.6 (0xb7aaa000)

                und du machst dein xterm zu kannst du sicher sein es geht nicht mehr auf bevor es nicht gegen die neue Lib ge-emerged ist. Bei xterm mag das ja noch recht schnell gehen, aber auch wenn du vte updatest (also nur bei API-Änderungen natürlich) musst du gnome-terminal erst dagegen kompilieren bevor du es starten kannst. Die Tatsache, dass dir das noch nie aufgefallen ist, zeigt mir das du noch nie dein System aktualisiert hast während du gleichzeitig versucht hast damit zu arbeiten.

                • Score: 3 Von flp am Di, 8. Mai 2007 um 15:06 #
                  Weil auch bei jedem Update so krasse Änderungen gemacht worden sind das ich am besten gleich Xorg-meta re-mergen muss, ach was red ich am besten gleich world neubauen und das passiert natürlich täglich... echt scheiße so ein Gentoo... $Andere_Distro ftw!

                  Prüfst du nicht was du aktualisierst und was sich geändert hat?

                  Solange ich meine alten Applikationen im RAM hab ists mir herzlich welche Version auf der Platte liegt. Und wenn man mal von einem XFree auf ein Xorg wechselt muss man wohl oder übel nachts/während der Artbeit/Schule/Kindergarten mal die Kiste durchlaufen lassen. :)

                  Score: 3 Von Lord am Di, 8. Mai 2007 um 22:12 #
                  Du hast hier natürlich Recht, wenn du dieses Problem ansprichst, das aber nur bei Major updates auftritt. Libnamensänderungen gibt es nämlich nicht bei Bugfixes bzw Minor Updates.

                  Dieses Problem bei Majorupdates hast du dann aber bei jeder Distribution. Wobei du bei den meisten Distributionen, dann sowieso kein Update/Upgrade machst sondern neuinstallieren musst:-)

                  Von daher nehme ich lieber nen kurzen Neustart meines DE hin vor allem, wenn man wie bei KDE Sessions hat und diese Speichern kann, so dass ich sofort wieder alles da hab wie vor dem Neustart:-)

              Score: 3 Von bluescream? am Di, 8. Mai 2007 um 12:24 #
              Hast Du es überhaupt mal ausprobiert oder verbreitest Du nur Deine Vermutungen?

              Auf meinen Gentoo-Systemen ist es bisher kein Problem gewesen, eine Software-Version zu nutzen und im Hintergrund die neue Version zu installieren. Dazu zählen Xorg, Browser, Windowmanager, u.v.m.

              Und wenn das neue Xorg dann installiert ist, schließt man seine Anwendungen und startet das X dann durch.
              Alles ohne großartige Probleme...

              screaming blue,
              bluescream?

          Score: 3 Von thoand am Di, 8. Mai 2007 um 11:04 #
          >Wie lang liegt mein System eigentlich brach wenn ich mal xorg oder die glibc updaten will (ohne Neuinstallation)?

          garnicht, man kann das system Problemlos weiternutzen während kompiliert und installiert wird. Mittels PORTAGE_NICENESS kann man beeinflussen wie stark das kompilieren den Betrieb beeinträchtigen darf. Ich hab es auf 3 stehen und auch beim abspielen von Filmen kommt es so kaum zu aussetzern, beim normalen Arbeiten merkt man nichts.

          gruß thoand

          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 11:52 #
            ach echt und wenn einem dann portage die alten Dateien der glibc weglöscht merkt man auch nix, außer natürlich, dass der Bildschirm auf einmal urplötzlich schwarz wird. Wer die glibc updated möchte wohl auch die Abhängigkeiten dazu neukompilieren, also mit 30 Minuten wird das sicherlich nicht NIX. Und jetzt erzähl mir nur noch einer man könne auch den Xorg etc unter gentoo updaten und gleichzeitig damit arbeiten.....
            Also bei einem emerge der glibc und natürlich Aktualisierung der Abhängigkeiten (und das dürften wohl so ziemlich alle Pakete sein) kann man ganz sicher NICHT mit dem System arbeiten, nicht weil das System überlastet ist sondern weil es die Anwendungen einfach nicht gut finden wenn man ihnen gtk, gconf, xorg, orbit etc unter den Füßen wegzieht.
            • Score: 3 Von Frickler am Di, 8. Mai 2007 um 11:58 #
              Keine Ahnung, aber ne Meinung?

              Das geht genau wie bei z.B. Debian auch. Auch bei binärbasierten Distributionen kann ich z.B. Xorg im laufenden Betrieb auf den neuesten Stand bringen. Die Änerungen werden halt erst wirksam, wenn ich z.B. bei Xorg X beende und neu starte.

              Ich würde Dir raten, Dich zu informieren, bevor Du Dich in dieser entschiedenen Form äußerst.
              Im Gegensatz zu Dir weiß ich, wovon ich spreche, ich habe gentoo ca. 1,5 Jahre lang benutzt.

              • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 14:25 #
                Völliger Unsinn es geht eindeutig NICHT! außer man kompiliert natürlich die gleichen Versionen mit den gleichen Compileflags, beim Update werden nämlich die alten Dateien dann auch GELÖSCHT. Wenn du beispielsweise GTK+-2.8 auf 2.10 updatest werden dir also die 2.8-Themes, pixbufloader etc gelöscht, d.h. es passiert, dass plötzlich die SVG-Icons nicht mehr angezeigt werden weil gtk+-2.8 noch läuft aber nur noch die pixbufloader für 2.10 da sind (gtk+-2.8 kann dieser weder finden geschweige denn laden!).
                Die Tatsache, dass sich eben noch "alter" Code im Speicher befindet ist übrigens der Grund warum man im Konsolenmodus updated, ansonsten compiliert man u.U nämlich gegen die alte Version.
                Ach und das update von kernel-2.4 -> 2.6 sowie die glibc-2.5 kann man eben NICHT ohne Reboot machen sonst kompiliert man nämlich auch hier gegen die alte glibc.

                Traurig wenn man nach 1,5 Jahren Gentoo noch nicht mal die grundlegenden Dinge kapiert hat.

                • Score: 3 Von flp am Di, 8. Mai 2007 um 15:32 #
                  Und, wo ist das Problem? Update machen, abmelden, anmelden gtk+-2.10 genießen... und nein gtk wirft seine Module im Ram nicht vor schreck weg, bloß weil du gerade neue gtk Dateien auf die Platte geschrieben hast.

                  Seit wann wird denn gegen Applikationen im Ram kompiliert? Das ist mir neu... :)

                  Und weshalb sollte ein Kernel 2.4 nicht in der Lage sein einen gcc zu bedienen der einen kernel 2.6 kompiliert, oder ein Modul für 2.6? Überschreibt der alles was er im Ram findet was mit 2.6 zutun hat in 2.4 um? Wäre mir auch neu... :)

                  Score: 3 Von Aha! am Mi, 9. Mai 2007 um 18:24 #
                  Die Tatsache, dass sich eben noch "alter" Code im Speicher befindet ist übrigens der Grund warum man im Konsolenmodus updated, ansonsten compiliert man u.U nämlich gegen die alte Version.

                  Hihi, lustig, und grottenfalsch.

                  Traurig wenn man nach 1,5 Jahren Gentoo noch nicht mal die grundlegenden Dinge kapiert hat.

                  Sic!

              Score: 3 Von Polynomial-C am Di, 8. Mai 2007 um 15:42 #
              ach echt und wenn einem dann portage die alten Dateien der glibc weglöscht merkt man auch nix, außer natürlich, dass der Bildschirm auf einmal urplötzlich schwarz wird.

              Du mußt dein Gentoo ja auf eine sehr seltsame weise updaten. Ich habe in den vier Jahren seitdem ich Gentoo benutze die glibc mittlerweise 57 mal upgedatet. Dabei habe ich das System jedesmal ganz normal weiterbenutzt unter X/KDE und ich habe nie einen "schwarzen Bildschirm" oder andere Ausfälle dadurch bekommen. Einmal war eine fehlerhafte glibc dabei, dank der keine binaries mehr ausgeführt werden konnten, aber da ich von jeder installierten glibc vor dem Update ein Backup erstelle, war das Problem nach ein paar Sekunden wieder behoben.
              Übrigens zu dem Punkt Abhängigkeiten von glibc... Falls eine neue glibc-Version neuere/aktuellere Abhängigkeiten braucht, wie die, die gerade installiert sind, dann werden diese VOR dem glibc-Update installiert (jaaa, portage kann sowas). Und soweit ich weiß, linken die meisten Pakete gegen die glibc und nicht umgekehrt...

              Und jetzt erzähl mir nur noch einer man könne auch den Xorg etc unter gentoo updaten und gleichzeitig damit arbeiten...

              Ja das geht. Genau DAS habe ich schon etliche Male gemacht. Falls es bei dir nicht funktioniert hat, solltest du den Fehler bei dir selber suchen, nicht bei Gentoo. Deine Aussage klingt für mich mal wieder nach typischem Fall von PEBCAK.

              Also bei einem emerge der glibc und natürlich Aktualisierung der Abhängigkeiten (und das dürften wohl so ziemlich alle Pakete sein) kann man ganz sicher NICHT mit dem System arbeiten, nicht weil das System überlastet ist sondern weil es die Anwendungen einfach nicht gut finden wenn man ihnen gtk, gconf, xorg, orbit etc unter den Füßen wegzieht.

              Entweder hast du noch nie ein Gentoo benutzt und/oder du hast echt null Ahnung wovon du da schreibst.

              Punkt 1: Man muß nicht alle Pakete aktualisieren, wenn man die glibc aktualisiert hat. Woher hast du nur solchen Unsinn?
              Punkt 2: Vielleicht gibt es mal das eine oder andere Programm, das gegen eine gerade eben aktualisierte lib gelinkt ist (in diesem Fall meine ich mit aktualisiert: war vorher gegen "lib-1.0.so" gelinkt, jetzt ist aber "lib-2.0.so" installiert). Das ist nichts, was man nicht mit revdep-rebuild wieder in Ordnung bekommt. Klar funktioniert dabei das entsprechende Paket nicht mehr. Nur kommt es dabei in der Regel keinesfalls zu solch drastischen Ausfällen wie du uns hier weismachen willst.

              Das größte Problem mit sowas war das Update von expat-1.95.8 auf expat-2.0.0. Das hat wirklich reingehauen und das halbe System unbenutzbar gemacht. Allerdings waren/sind davon auch nur Leute betroffen, die ihre Pakete ohne LDFLAGS="-Wl,--as-needed" kompilieren lassen. Dieses Flag sorgt übrigens dafür, daß Pakete nur gegen die wirklich benötigten libs linken. Leider linken ohne dieses Flag sehr viele Pakete gegen die expat-lib, was bei den meisten Paketen vollkommen unnötig ist.

              Score: 3 Von Lord am Di, 8. Mai 2007 um 23:47 #
              >>>ach echt und wenn einem dann portage die alten Dateien der glibc weglöscht merkt man auch nix, außer natürlich, dass der Bildschirm auf einmal urplötzlich schwarz wird. Wer die glibc updated möchte wohl auch die Abhängigkeiten dazu neukompilieren, also mit 30 Minuten wird das sicherlich nicht NIX. Und jetzt erzähl mir nur noch einer man könne auch den Xorg etc unter gentoo updaten und gleichzeitig damit arbeiten.....

              Wie gesagt, sowas trifft nur bei Major upgrades zu und die passieren unter Gentoo etwa nur alle 6-12 Monate, also was soll der Unsinn. Wenn ich eine andere Distribution hernehme und dort von einer Version auf die andere Upgrade dauert es auch lange, bis wieder alles am richtigen Platz ist.

              Das schöne an der Sache hier ist, dass man so ein Major Upgrade halt über Nacht laufen lässt, geht ja alles automatisch. Du ziehst einfach wieder ein paar fadenscheinige Argumente raus die den Komfort überhaupt nicht schmälern.

          Score: 3 Von Peter^ am Di, 8. Mai 2007 um 17:58 #
          > Wie lang liegt mein System eigentlich brach wenn ich mal xorg oder die glibc updaten will (ohne Neuinstallation)?
          "brach" liegt das system garnicht, alles ist soweit benutzbar, die CPU und z.T. auch Platten sind natuerlich unter Last,
          aber da die emerges bei mir mit nice 15 laufen stört das nicht bei meiner PC Nutzung.

          Deine Frage war jedoch warscheinlich wielange xorg bzw. glibc braucht bis es fertig installiert ist.
          Natuerlich kommt es auf die Hardware an, bei mir sind die Zeiten:

          Mon May 7 20:11:48 2007 >>> x11-base/xorg-server-1.2.0-r3
          merge time: 4 minutes and 9 seconds.

          Tue May 8 08:08:54 2007 >>> sys-libs/glibc-2.5-r2
          merge time: 17 minutes and 45 seconds.

          Peter

      Score: 3 Von (ein anderer) Alex am Di, 8. Mai 2007 um 10:17 #
      > Gentoo ist keine "Freak"-Distro, sondern einfach eine der
      > flexibelsten Distributionen, die es gibt.

      Naja, definiere flexibel.
      Klar kannst du unnötige Abhänigkeiten einfach weglassen und für dein System Optimierungen vornehmen, was performacen-technisch auch kleine Vorteile bringt. Doch leider zieht das auch einen ganz Strang an Problemen mit sich. Kommt man später darauf dass man eine Abhängigkeit doch benötigt, kommt man u.U. nicht herum große teile des System neu zu kompilieren. Oder mal eben Mainboard und Prozessor gewechselt, bei einer binär-Distribution muss ich im schlimmsten fall einen anderen Kernel installieren, hab ich bei Gentoo diverse Prozessor Optimierungen genutzt, so muss ich mein ganzes System neu kompilieren.
      In dieses Fällen würd ich das ganz nicht gerade als flexibel bezeichnen.

      > Wer jemals an den Grenzen einer binärbasierten Installation oder
      > Installations-/Konfigurationsinterfaces gescheitert ist, dem kann
      > ich gentoo nur ans Herz legen - an dieser Distribution läßt sich
      > wirklich alles schrauben.

      Den einzigen unterschied den ich hier gegenüber binär Distributionen sehe ist, dass man bei Gentoo viel mehr selbst schrauben _muss_.
      Bei Binär Distributionen wird man auch nicht daran gehindert Programme selbst zu kompilieren oder die Config-Dateien selbst nachzubearbeiten.

      > was man von anderen Distributionen nur in sehr begrenztem Maße behaupten kann.

      Was verstehst du unter "anderen Distributionen", dass einen kleine 2-Mann-ich-remastere-Knoppix Distribution nicht großartig Patchs für alle möglichen Projekte liefern kann sollte klar sein. Die "Großen" (Redhat, Novell, ...) tragen jedoch durchaus ihren teil bei, um das zu sehen musst du nur einen Blick in die Changelogs der großen Projekte schauen.

      • Score: 3 Von ollonois am Di, 8. Mai 2007 um 10:36 #
        Wenn ich oft die Hardware wechsel kompiliere ich halt nur für i686, vielleicht noch mit einigen Besonderheiten, die sowohl AMD als auch Intel unterstützen. Generell reicht es dann beim Hardwarewechsel den Kernel neu zu bauen.
        Es stimmt schon, dass man bei Änderung der USE-Flags teile neukompilieren muss, aber wie sollte es auch anders gehen? Ich muss jedoch sagen, dass auf meinem Core2 duo selbst dicke Brocken wie Glibc oder KDE in kürzester Zeit kompiliert sind, so dass die Vorteile von Gentoo für mich bei weitem überwiegen.

        Es sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass die CD nur ein Installationsmedium ist. Ich installiere Gentoo von dieser Live-CD nur. Da ist es eigentlich egal, ob auf dieser Live-CD jetzt KDE 3.5.5 oder eine neuere Version ist. Davon abgesehen kann ich auch jede andere Live-Distribution verwenden. Ich installiere aber meist eh per ssh von einem anderen PC aus, da ich das bequemer finde.

        Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 10:37 #
        > Gentoo ist keine "Freak"-Distro, sondern einfach eine der
        > flexibelsten Distributionen, die es gibt.

        Das ist barer Unfug, denn jede Distro liefert die Sourcen und erlaubt es mir eigene Pakete mit geänderten compiler-optionen oder config-flags zu erstellen. Ich behaupte sogar eine neue glibc zu installieren ist nirgendwo so zeitaufwendig wie unter gentoo. Bei RPM basierten-distro ginge das z.b. wie folgt:
        - Neues rpm für glibc erstellen und mit rpm -u einspielen
        - im Hintergrund dann alle RPMS neukompilieren, während ich gleichzeitig weiterarbeiten kann
        - am Ende kurz in Runelvel 1 alle RPMs kurz updaten und rebooten (dürfte 30 Minuten dauern)
        unter Gentooo müsste ich das ganze system in runlevel 1 oder 3 fahren die glibc updaten und dann ein emerge machen welches tagelang dauert, in dieser Zeit kann ich nicht zuverlässig mit dem System arbeiten, da sich ja ständig wichtige Bibliotheken wie gtk, glib, qt usw. ändern
        • Score: 3 Von adlerweb am Di, 8. Mai 2007 um 10:54 #
          Auch bei Gentoo kannst du erst alle Pakete kompilieren und später installieren. Irgendeinen Weg gibts immer.

          Mein Grund für Gentoo ist Portage bzw die USE-Flag. Zwar haben Binärdistris meist alle Funktionen aktiviert, aber z.T. schließen sich auch einige aus oder eingeschaltete führen zu Fehlern. Da ist ein Eintrag in einer Config-Datei schneller als erst per Hand die komplette SW zu konfigurieren und ggf. zu patchen. Zudem gibts für Gentoo (für meine Interessensgebiete) mehr und besser gepflegte Pakete als z.B. bei Debian.

          Score: 3 Von Benutzer am Di, 8. Mai 2007 um 10:54 #
          Oh - so aufwändig ist es bei RPM basierten Distros glibc aus den Sourcen zu bauen und zu installieren?! Bei Gentoo braucht man nur ein emerge glibc absetzen. Ich muss keinen Runlevel wechseln, nicht tagelang warten und kann während der ganzen Zeit mein System zuverlässig benutzen.

          Es ist einfach Bullshit was du erzählst! Und selbst auf meinem kleine XP-2000+ dauert ein update der glibc höchstens 45 Minuten - und in der ganzen Zeit arbeite ich fleißig weiter. Das mache ich auch selbst dann wenn ich mein komplettes KDE oder gar das komplette System neu baue.

          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 12:09 #
            glibc höchstens 45 Minuten
            Jop die glibc selbst schon, aber die Abhängigkeiten der glibc dauern ewig. Und bitte komm' mir nicht mit "die muss man ja nicht aktualisieren", denn dann könnte ich auch mit jeder X.Y.Z-Distro einfach nur eine neues glibc einspielen.
          Score: 3 Von Lordi am Di, 8. Mai 2007 um 10:54 #
          Stimmt nicht, jedenfalls dauert eine neue glibc bei mir keine Tage und auch arbeite ich normal weiter. Denn erst nach Abschluss des Kompilierprozesses werden die aktualisierten Dateien in ihr Zielverzeichnis geschoben.
          Score: 3 Von Maik am Di, 8. Mai 2007 um 11:09 #
          Guten Morgen

          > ...jede Distro liefert die Sourcen und erlaubt es mir eigene Pakete mit geänderten > compiler-optionen oder config-flags zu erstellen


          Wird ein Feature einer Anwendung oder Bibliothek "A" aktiviere (--enable-tolles_neues_feature), dann ändern sich im Allgemeinen auch die Anforderungen an die Pakete von denen "A" abhängt bzw. es entstehen neue Abhängigkeiten.
          Betreibe ich beispielsweise einen Server ohne xorg und "A" bietet ein grafisches Frontend in ncurses und gtk an, so ist es kein Problem gentoo zu sagen, dass es nur das ncurses-Frontend erstellen soll.

          Damit eine Binär-Distribution seinen Nutzer die gleiche Flexibilität bieten kann, muss das gtk-Frontend in einem extra Paket zur Verfügung gestellt werden.

          Das ist Grundsätzlich kein Hindernis für einen erfahrenen Paketmanager, für Menschen die dieses Kriterium nicht erfüllen ist es eines.

          MfG Maik

          PS: Ich nutze trotzdem Debian, da ich diese Flexibilität für meinen Desktop-Rechner nicht brauche.

          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 12:04 #
            also z.b. in zenwalk gibt es ein ".dep"-file un da stehen alle Abhängigkeiten drin, lässt sich mit jedem Texteditor oder auch im Webbrowser öffnen, dann weiß ich was ich maximal neukompilieren soll, auch die RPM oder apt-distros lassen das leicht über den Paketmanager auslesen. Also in Debian gibt es soviele Kleinstpakete das man ohnehin fast nie selber kompilierte.
            • Score: 3 Von Maik am Di, 8. Mai 2007 um 12:33 #
              > ... in zenwalk gibt es ein ".dep"-file

              Ich kenne Zenwalk's .dep Dateien nicht, doch ich vermute dort stehen nur Paketnamen und nicht deren configure Einstellungen.


              > ... ein ".dep"-file un da stehen alle Abhängigkeiten drin

              ...für die distrubitionseitigen configure Einstellungen, wenn Du diese modifiziert werden sich im Allgemeinen die Abhängigkeiten ändern bzw. wie gerade angemerkt uu. nicht einmal erfasst.

              MfG Maik

          Score: 3 Von buerste am Di, 8. Mai 2007 um 11:10 #
          unter Gentooo müsste ich das ganze system in runlevel 1 oder 3 fahren die glibc updaten und dann ein emerge machen welches tagelang dauert, in dieser Zeit kann ich nicht zuverlässig mit dem System arbeiten, da sich ja ständig wichtige Bibliotheken wie gtk, glib, qt usw. ändern
          Hast du Gentoo überhaupt schon mal benutzt?
          Seit wann muss man denn die Runlevel wechseln? Und wieso kann man nicht weiterarbeiten während des Kompilierens?

          Bevor du mitredest benutze Gentoo bitte erst einmal.
          Ist immer wieder schön zu sehen wie Behauptungen aufgestellt werden ohne zu wissen ob sie wahr sind.
          Kennen wir das nicht von Windows - Linux Unterschiede?
          Windows ist ja einfacher und Linux nur für Freaks ohne grafische Oberfläche und und und ????

          Außerdem, ist es beim Kompilieren immer so, wenn man für verschiedene Prozessoren Programme erstellen will kann man keine Prozessorspezifischen Flags benutzen, die bringen logischerweise nichts. Möchte man also Optimierte Pakete haben muss man beim Wechsel IMMER neu kompilieren oder alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, ohne nennenswerte Optimierung. Das Paketsystem spielt dabei doch keine Rolle.
          Jede Distri hat ihre Schwächen. Doch das upgraden ist bei Gentoo echt einfach und komfortabel. Und Gentoo nimmt einen mehr Arbeit ab als man denkt. Ich benutze es nur noch und bin voll zufrieden. Wenn es Probleme gibt findet man eigentlich immer eine Antwort im offiziellen Forum.

          Die Live-CD's wollte am Anfang keiner haben von den Gentoonutzern, so wie ich der von Stage 1 installiert hat. Mittlerweile bekommt man aber doch ein fertiges System und kann es dann nach Belieben updaten.

          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 11:59 #
            Ja ich habe Gentoo schonmal benutzt und es ist defintiv nicht möglich das System zu aktualisieren wenn man damit arbeitet, bestenfalls kann man gnome aktualisieren während man mit KDE arbeitet, aber wenn man nicht aufpasst wird z.b der HAL aktualisiert und KDE hängt sich auf.
            Achso auch ich war so doof gentoo von stage 1 zu installieren hat mir allerdings nix gebracht, denn wie gesagt sobald man gnome vollständig aktualisiert fängt der ganze schnöde kompilierzirkus wieder von vorne an und man sieht wieder 3 tage nur den konsolenoutput. Also über "echt einfach und komfortabel" kann ich da nur lachen, richtig mit emerge ist es sehr einfach das ganze system zu aktualisieren, nur unter "komfortabel" verstehe ich also echt was anderes. Aber du erzählst mir sicher noch, dass sich bei dir der mozilla in 5 sekunden emergen lässt und man natürlich gleichzeitig damit surfen kann ohne ihn neuzustarten ;-)
            • Score: 3 Von spirou am Di, 8. Mai 2007 um 12:58 #
              Also, dann mache ich wohl seit mehr als 4 Jahren was verkehrt. Ich arbeite eigentlich immer ganz normal weiter, während ich ein World-Update mache. Ja, auch Firefox benutze ich, während er grade aktualisiert wird. Beim nächsten Start nervt er mich dann kurz einmal mit der Firefox-Startseite und das war's.

              Natürlich hat Gentoo einige nervige Macken, aber das was du hier von dir gibst, ist wirklich totaler Blödsinn. Ich hab jedenfalls noch keine Distribution erlebt, die sich so leicht auf dem neuesten Stand halten läßt wie Gentoo. Ich sitze immer noch auf meiner ersten Installation (wie gesagt seit mehr als 4 Jahren). Eine stabilere Distribution hatte ich noch nie (auch debian machte mehr Probleme).

              • Score: 3 Von keytoaster am Di, 8. Mai 2007 um 21:25 #
                Volle Zustimmung. Warum sollte man Firefox nicht benutzen können, während er aktualisiert wird? Der laufende Firefox befindet sich im RAM und nicht irgendwo in dem Abschnitt der Festplatte, wo gerade der neue Firefox compilet wird.. Das geht alles wunderbar.

                Pensionär: Desweiteren sind sich hier komischerweise alle richtigen Gentoo-User einig, dass man das System und die Applikationen ohne Probleme weiter benutzen kann, wenn man sie aktualisiert. Merkst du nicht, dass du der einzige (außenstehende) Nicht-Gentoo-User bist, der hier widerspricht?

              Score: 3 Von M.Schmidt am Di, 8. Mai 2007 um 13:01 #
              Zeig mir IRGENDEINE Distribution, bei welcher du der laufenden Software die benötigten Bibliotheken unter dem Arsch wegziehen kannst, ohne dass es Probleme dabei gibt.

              Deine Kritik ist schlicht unsachlich und bezieht sich auf Extrempunkte, wie z.B. ein glibc Update, wo es durchaus vorkommen kann, dass im System nicht mehr viel geht. Dies ist bisher aber extrem selten vorgekommen (Seit ich gentoo nutze 1 Mal?) und passiert vielleicht bei einem Major Update der glibc. Da hat JEDE Distribution ein Problem, bis alles wieder so läuft, wie es soll.

              Daher: Natürlich kann es Probleme geben, wenn man Updates im Laufenden System vornimmt, die Frage ist wie gross sind die Probleme, welche auftreten.

              Allerdings: Wenn man etwas Erfahrung hat und die Dinge entsprechend angeht, kann man unter Gentoo die Updates so durchführen, dass man ein Minimum vom Update merkt. Vermutlich kann man das bei anderen Distributionen ebenfalls machen und dabei auf ähnliche Probleme stossen.

              Gruß

              Mario

              • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 14:49 #
                Nein das ist nicht unsachlich, denn es gibt regelmäßig updates, entweder es muss ja nicht immer die glibc sein, aber xorg, gtk oder qt reicht schon und man darf wieder einen halben Tag warten bis alles durchkompiliert ist. Natürlich kann man alles auf einem Zweitsystem kompilieren und dann remote einspielen, ist aber wohl ein bisschen(?) aufwendig, immer einen Rechner in Reserve zu halten der die Updates kompiliert, das kann ich dann auch wieder mit jeder X-beliebigen Distro. Immerhin gibt es für mit garnome z.b. die Möglichkeit gnome für jede x-beliebige Distro zu kompilieren, auch der XFCE-installer bietet für alle Distros die Möglichkeit aus den Quellen zu kompilieren.
                • Score: 3 Von energyman am Di, 8. Mai 2007 um 16:12 #
                  du erzählst Bockmist.

                  Ich habe schon dutzende male glibc, qt, X, gtk, aktualisiert, während ich in KDE eingeloggt war und ganz normal meinen Kram gemacht habe. Also surfen, emails, Muskik hören, Videos schauen.

                  Irgendwas muß ich richtig machen, was du falsch machst....

              Score: 3 Von sys64738 am Di, 8. Mai 2007 um 13:05 #
              Also ich habe bislang immer mit der jeweils älteren Programmversion (Firefox, KDE, OpenOffice, GLibC...) gearbeitet, während das Update im Hintergrund kompiliert und eingespielt wurde. Lediglich bei einem neuen HAL musste ich den KDE neu starten, wenn ich Wechselmedien ansteuern wollte.

              Was habe ich da bloß verkehrt gemacht? Deinem fachmännischen Urteil zufolge geht so etwas schließlich nicht.

              • Score: 3 Von troll alarm am Di, 8. Mai 2007 um 13:59 #
                Gilt zwar nicht für Gentoo speziell, aber auch eine Distro die tägliche Updates bekommt. Hab bisher jegliche Updates die reinkamen, scheiss egal was, ob KDE/GNOME/X, einspielen können während ich im System war, also dran gearbeitet habe. Dass bei Gentoo die Dinge erst kompiliert werden da es ne Sourcedirstro ist ist wohl klar, aber was der Kerl da oben für nen totalen Stuss von sich gibt lässt nur 2 Optionen auf:
                [1] Er ist extremst gelangweilt.
                [2] Er ist extremst gelangweilt und möchte nur ein bißchen trollen.
              Score: 3 Von ThamanX am Mi, 9. Mai 2007 um 08:46 #
              # Achso auch ich war so doof

              Daran zweifle ich mittlerweile nicht mehr.
              Alle anderen haben in dieser Beziehung nie Probleme gehabt und du hast sie --> Wer wird da wohl eher Schuld sein ? Du oder Gentoo ? Ich denke mal nicht Gentoo.

              Ich verwende Gentoo mittlerweile schon seit mehr als 2 Jahren und habe diesbezüglich nur probleme mit dem Expat update gehabt, sonst keinerlei großen Probleme.

              Welches System besitzt du den, dass Verhalten dass du hier erklärst ist jedenfalls nicht normal und ich denke eher dass es an deinem Rechner oder dir liegt, aber nicht an Gentoo.

              Ich verwende PORTAGE_NICENESS="15" in meiner make.conf und habe nie Probleme gehabt, dass mein System massiv ausgelastet war während des kompilierens oder irgendwelches Fehlverhalten nach einem Update gezeigt hat.

              Ich verwende selbst die nicht so stabilen Packete und fehler passieren wirklich auch nur seltenst.

              Wenn dass Verhalten was du hier schilderst hier wirklich eine reale Grundlage hat, dann weis ich nicht was du alles in deine make.conf gepackt hast.

              Wahrscheinlich viele CFLAGS, die du wahrscheinlich gar nicht brauchst und die deine Dateien nur aufblähen, somit den Geschwindigkeitsvorteil zu nichte machen.

              Ich finde es Abscheulich, dass du den anderen deine Meinung aufzwingst und es dabei noch nötig hast, einen agressiven Grundton anzuwenden, weil sonst deine Artikel keiner ernst nimmt.Wundert mich aber ehrlich nicht bei deinen Beträgen.

              Bei allen anderen gehts problemlos nur bei dir gehts anscheinend nicht. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gentoo dran schuld ist. Sehr klein, weil bei allen anderen funktionierts ja.

              # und man sieht wieder 3 tage

              Mich würde dass gerne interessieren, wie du dass geschafft hast. Poste doch mal wenn du dich traust deine make.conf, aber wenns geht nicht manipuliert, was ich dir zutrauen würde ^^

              # Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten. Ich brauche kein vom Thema ablenkenden _Deutsche_Sprache_schwere_Sprache_ posts, wie sie immer von Leuten kommen, die sich mit Argumenten nicht mehr wehren können ^^

          Score: 3 Von ac am Di, 8. Mai 2007 um 11:40 #
          Der klitzekleine bedeutsame Unterschied ist, daß du geänderte Abhängigkeiten durch andere configure flags selber im Auge behalten mußt. Ab einer gewissen Anzahl so behandelter Pakete ist das doch sehr mühselig.

          > unter Gentooo müsste ich das ganze system in runlevel 1 oder 3 fahren die glibc updaten und dann ein emerge machen welches tagelang dauert, in dieser Zeit kann ich nicht zuverlässig mit dem System arbeiten, da sich ja ständig wichtige Bibliotheken wie gtk, glib, qt usw. ändern

          Das stimmt einfach nicht. Zum einen dauern Updates nicht Tage, zum anderen kannst du in aller Ruhe weierarbeiten, während du das Update fährst.

          • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 12:06 #
            Also auf den meisten Rechnern dauert das Update der glibc und die Aktualisierung aller Abhängigkeiten mit sicher Tage! Da müsste man schon eine SEHR minimalistische Gentoo-Installation haben.
            • Score: 3 Von ac am Di, 8. Mai 2007 um 13:10 #
              Du meinst bei einem glibc Update mit inkompatibler ABI. Kommt nicht so oft vor. Und selbst wenn kann man bequem weiterarbeiten und der aufgefrischte Desktop steht bei halbwegs aktueller Hardware innerhalb eines Arbeitstages wieder zur Verfügung. Für Server ist das eh nicht relevant, da hat man ein Integrationssystem zur Verfügung und überspielt die Binärpakete. Und nein, ich rede nicht von einer minimalistischen Installation.
              Score: 3 Von Jens am Di, 8. Mai 2007 um 13:26 #
              > Also auf den meisten Rechnern dauert das Update der glibc und die Aktualisierung
              > aller Abhängigkeiten mit sicher Tage! Da müsste man schon eine SEHR minimalistische
              > Gentoo-Installation haben.

              Oder man arbeitet so wie Du mit nem P-100... Also ich habe mittlerweile 5 Systeme unter gentoo laufen, der langsamste ist der Mail-/Voiceserver mit 500MHz, da dauerte die Installation knapp 1 Tag (inkl. Postfix, asterisk, ...), weil er der erste war... Das neueste Projekt war ein Medion-digitainer mit nem 850MHz Celeron, hier dauerte die Komplettinstallation (Basissystem, Xorg, MythTV,...) dank ccache, distcc & Co. nur eine Nacht.

              Mein Athlon64-Laptop schafft die glibc in ca. 20 Minuten und ich habe noch NIE den Rechner nach einem Update neu gestartet! Hast Du jemals schonmal was davon gehört, dass wichtige Bibliotheken im Hauptspeicher bleiben, wenn sie benutzt werden?

              Sorry, aber irgendwas hast Du komplett falsch gemacht!

              Jens

              • Score: 3 Von Pensionär am Di, 8. Mai 2007 um 14:35 #
                Wenn du kein Reboot machst behalten die laufenden Anwendungen die alte glibc im Speicher, du bist als schön doof wenn du dich jetzt damit brüstest NIE ein update danach zu machen....
                dynamisch geladene bibliotheken bleiben dafür NICHT im Speicher wenn man sie schließt, gilt auch für pixmaps etc., d.h. dadurch kommt es dann zu Problemen beim Update wie oben beschrieben, gtk selbst belibt bei der alten Version (2.8) die Pixbufloader (zumindest die nicht benutzten) werden dann aber upgedatet, wenn gtk+ dann versucht diese zu laden geht es nicht mehr weil die alte Versionen eben die neuen Bibliotheken nicht laden kann.
                Mir kann auch niemand erzählen, dass Epiphany noch weiter stabil läuft wenn man einen neuen Mozilla drüberbügelt oder das es keine Probleme mit dem fontrendering gibt wenn man font-cache updated, achso und wenn du xorg schon upgedated hast während xterm noch kompiliert wirst, kannst du es definitiv NICHT starten.
                Ich kann dir ZIG-Programme nennen, bei denen du Probleme (also Abstürze und andere schwerwiegende Fehlfunktionen) kriegst wenn du im laufenden Betrieb eine neuere Version einspielst. Das hat erstmal nix mit Gentoo zu tun, sondern gilt grundsätzlich für ALLE Distributionen, nur dauert ein upgrade bei anderen eben nicht so lange wie bei Gentoo.
                • Score: 3 Von flp am Di, 8. Mai 2007 um 15:24 #
                  Was für ein tolles Beispiel... ich nutze eine alte Applikation im Speicher und verlange das die alten Libs in der Lage sind das Update für die neuen zu machen... ne ist klar. Weshalb sollte ich X neustarten während ein Xterm mit updates noch offen ist? Wenn du das unbedingt willst nimm screen, aber weine nicht wenn nur der halbe X gestartet wird weil der noch gebaut wird. Übrigens shared libs bleiben im Speicher, da fliegt nur was wenn kein Platz mehr vorhanden ist, oder sie neu angefordert werden.
                  Score: 3 Von Jens am Do, 10. Mai 2007 um 09:33 #
                  Frei nach Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat ...

                  1.) Wenn Du schon auf meine Aussagen eingehst, dann richtig:
                  > damit brüstest NIE ein update danach zu machen....
                  ??? Ich denke ein Update nach dem Update ist nicht wirklich sinnvoll, was Du meintest und ich schrieb ist "Reboot"... Kleiner aber feiner Unterschied...
                  Ich hab hier einen Live-Webserver mit immer den neuesten Versionen von Apache/PHP5.x/MySQL und: JA! Alles bleibt solange auf der momentan geladenen Version, bis ich die jeweiligen Server neustarte!

                  2.) Ich glaube Du hast das Prinzip von SharedLibs nicht verstanden.

                  3.) Ich kann xterm jederzeit neu starten, ohne es für jedes Xorg-Update neu zu kompilieren! Sowas nennt man API-Kompatibilität und ich kann mich ausser an Freetype an kein EBuild erinnern, welchen seine API komplett umgestellt hat, ohne von gentoo zunächst maskiert worden zu sein.

                  4.) Dann nenn mal deine "ZIG"-Programme (ist das ein Kürzel? oder hast du die einfach die Feststelltaste vergessen?

                  5.) Wie schon gesagt, wenn man keine Ahnung hat... Ich habe 6 Rechner privat, 1 Firmenlaptop, 3 Server in der Firma allesamt auf gentoo laufen! Keiner der Server wurde je nach einem Update komplett neu gestartet, meine Laptops automatisch durch den "Transport" ;-), aber jeder dieser Rechner läuft weiter, während Updates gemacht werden!!! Das Firmenlaptop ist meine Entwicklungsumgebung auf der Arbeit, Quanta ist permanent offen und Kontact sowieso!
                  Das einzige (was ich gerne in Kauf nehme) ist, dass die 16MBit Leitung zuhause einiges an Ihrer Downloadbandbreite an den Downloadprozess von gentoo abgibt...

                  Jens

          Score: 3 Von bluescream? am Di, 8. Mai 2007 um 12:30 #
          Warum machst Du das unter Gentoo anders als unter einer RPM-Distribution?

          Kompilier die Pakete nur als Binärpakete, dann funkt Dir nix ins laufende System.
          Wenn dann alles fertig ist, wechselst Du in runlevel 1 oder 3 und installierst Deine Binärpakete.

          Wo ist es dann so anders als unter einer RPM-Distri?

          screaming blue,
          bluescream?

        Score: 3 Von Alex am Di, 8. Mai 2007 um 11:54 #
        ich habe klar und für alle lesbar geschrieben, dass es um Patches ging, die viele Projekte unter gcc4 kompilierbar machten, als gcc4 noch lange maskiert war. Was die Mitarbeit der "Großen" betrifft, so war diese größtenteils auf die eigene Basis angepaßt - man denke bspw. nur an das EGCS-Fiasko bei Redhat. Viele Distributionen haben gcc schon in einer Entwicklerversion integriert, die viele GCC-Entwickler eigentlich noch gar nicht freigeben wollten - mit dem Ergebnis, dass viele der Patches unbrauchbar wurden.

        Freiheit beinhaltet auch immer die Konsequenz, die Nachteile der freien Entscheidungen tragen zu müssen: wenn Du Optimierungen gemacht hast und sich diese Entscheidung als Nachteil herausstellt, ist dann die Distribution schuld, die Dir diese Freiheit erst gegeben hat?

        In einem stimme ich Dir zu: man MUSS bei gentoo wirklich mehr rumschrauben. Aber das ist nur dann ein Nachteil, wenn man es a) nicht kann oder b) nicht will. Was das Kompilieren auf Binär-Distributionen angeht: oftmals kommt man aufgrund verzweigter Paket-Abhängigkeiten nicht umhin, das halbe System neu zu kompilieren (bspw. wenn eine neuere Version von GTK benötigt wird) - und dann hat man es mit gentoo wirklich einfacher.

        Gruß, Alex

        Score: 3 Von M. Schmidt am Di, 8. Mai 2007 um 12:54 #
        Kann es sein, dass du Flexibel mit "es dauert lange" verwechselst?

        Natürlich ist Gentoo auch dann Flexibel, wenn man die Hardware wechselt, man braucht halt für diese Flexibilität etwas mehr Zeit, da ein Optimiertes System evtl. erst einmal mit nur auf i686 Optimiert Compiliert werden muss, dann die Hardware getauscht werden kann und dann noch mal auf das neue System Optimiert werden kann.

        Flexibel ist das auf jedenfall, aber es dauert halt. Da dabei das System mit seiner Konfiguration aber erhalten bleibt, kann es sich durchaus lohnen mal ein paar Stunden auf den Rechner zu warten, bzw. in den meisten Fällen kann man ja währenddessen auch weiterarbeiten. Nur dass man die super neue Hardware halt nicht einfach mal schnell einbauen kann. Sollte man eben etwas vorausplanen, sobald die Hardware bestellt ist, kann man ja die entsprechenden Vorbereitungen treffen.

        Das dir speziell die Compiliererei so auf den "Sack" geht, dass die ganze Geschichte nicht für dich in Frage kommt.. Sei dir überlassen. Flexibel ist das System deswegen trotzdem. Anpassungen an Paketen sind relativ einfach vorzunehmen und das selbst erstellen eines ebuild ist meistens auch nicht das grosse Hexenwerk.

        Ich für meinen Teil komme mit Gentoo sehr gut zurecht. Kann relativ leicht alle meine Anpassungen vornehmen und bin damit recht zufrieden (Klar besser werden kann jedes System). Für andere Leute könnte ich mir derzeit aber auch sehr gut Ubuntu vorstellen. Das ist auch ein sehr leistungsfähiges System. Für mich konnte ich mich aber noch nicht mit dem Paketsystem von Ubuntu anfreunden, vor allem wenn es darum geht Pakete selbst zu erstellen.

        Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, nur mit einem Funktionierenden Paketsystem und ohne dass man an diesem vorbei Arbeitet, ist ein System auf dem aktuellen Stand zu halten, was bei Gentoo einfach und über Jahre möglich ist (Deswegen bin ich von Suse weg, ich Hasse Neuinstallieren!). Mein Gentoo ist mittlerweile knapp 4 Jahre alt und auf dem Stand der Distribution von Gestern. Dabei Klar: Manchmal ist es schon ätzend, wenn man gerne schnell das neue OpenOffice haben möchte und das dauert halt etwas.

        Alles hat nun mal 2 Seiten und bei Gentoo ist einer der Seiten die Compile Time, die andere ist unter anderem die sehr flexible Paketverwaltung.

        Gruß

        Mario

    Score: 3 Von Anykey Skywalker am Di, 8. Mai 2007 um 10:57 #
    Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Gentoo ist im Gegensatz zu Debian eigentlich Versionslos. Die CDs und DVDs sind nur Snapshots des akutellen stabilen Zweigs von Gentoo. Da Portage aber ständig aktuallisiert wird, wird es nicht lange dauern bis Gentoo aktueller ist wie Debian ohne es je wieder neu zu installieren.
    Wenn ich deinen letzten Satz lese,scheints mir als hättest du Gentoo noch nie installiert gehabt.
    Score: 3 Von Kaktuspalme am Di, 8. Mai 2007 um 11:03 #
    Die neue Version ist trotzdem in Portage, du musst ja nihct auf die stable setzen, oder kannst ja einige pakete wie ooo ausem testing nehmen.
    Score: 3 Von z3 am Di, 8. Mai 2007 um 12:08 #
    Überrascht mich auch, denn eigentlich wurde "Gentoo hat immer die aktuellsten Pakete" ja in der Vergangenheit oft als DAS Argument dafür genannt.

    Das Konzept von Gentoo finde ich eigentlich Klasse. In der Praxis hat es mich bislang allerdings enttäuscht da bei mehreren Installationen nach laaanger Kompilierung dann nur ein halb funktionsfähiges System hinterlassen hat. Mag sein, daß mein Laptop zu exotisch für Gentoo war, aber mit LFS hatte ich in der Beziehung keine Probleme ...

    • Score: 3 Von Gentoo4ever am Di, 8. Mai 2007 um 14:03 #
      hat vielleicht auch was mit dem 74072 zu tun:
      http://bugs.gentoo.org/show_bug.cgi?id=74072
      gibts ja leider im aktuellen Gentoo auch noch viel zu oft...
      • Score: 3 Von ac am Di, 8. Mai 2007 um 17:23 #
        Wenn $USER dermaßen dämlich ist, verdient er es nicht besser. Nur weil man frei nach Schnauze Compiler Flags setzen kann, heißt das noch lange nicht, daß es Support für jede Idiotie gibt.
    Score: 3 Von Robmaster am Di, 8. Mai 2007 um 13:44 #
    der aktuelle stabiele Kernel von Gentoo ist der 2.6.20-gentoo-r8 und kein 2.6.19
    Score: 3 Von volltroll.de am Di, 8. Mai 2007 um 19:44 #
    Tja, das kommt davon, wenn man den dreisatz nicht kennt, und auch nicht weiss, daß es kernel.org gibt
    Score: 3 Von infoomatic am Di, 8. Mai 2007 um 21:38 #
    naja, im stable-tree ist das halt so, im ~arch tree hab ich hier schon 2.6.21.1 als kernel und die anderen packages sind ebenfalls brandaktuell. hauptsache den mund aufmachen wenn man keine ahnung hat ...
Score: 3 Von Frank am Di, 8. Mai 2007 um 10:09 #
Nämlich das 2007.0-Profile bei sparc32. Bei sparc64 ist es, aber sparc32 nicht. Das der support für 2.4 eingestellt wurde find ich nicht so toll, denn kernel 2.4 ist immer noch das beste was man auf einer alten Sparc Station 5 laufen lassen kann.
  • Score: 3 Von Lars am Di, 8. Mai 2007 um 10:56 #
    Seh ich genauso, habe es auf einer alten Sparc bislang nicht einmal geschafft einen 2.6er Kernel ans laufen zu bringen. Allerdings würde ich mir auch nicht den Stress antun auf der alten Kiste gentoo zu kompilieren.
    Score: 3 Von ac am Di, 8. Mai 2007 um 11:46 #
    > Nämlich das 2007.0-Profile bei sparc32.

    Wenn sich nichts geändert hat, braucht's auch kein neues Profil. Es ist durchaus auch ein Snapshot denkbar, ohne daß ein einziges xxxx.y Profil hinzugefügt wurde.

Score: 3 Von Greif am Di, 8. Mai 2007 um 13:01 #
Ich versteh' Euch alle nicht. Ich starte mein MacOSX und muss da nix bauen und kompilieren oder sonst was rumbasteln.
Wenn ich ein anderes Programm aus den Sourcen kompilieren will, dann kann ich das natürlich tun, sofern die Sourcen dazu verfügbar sind.
Für mich ist ein Computer zum arbeiten da und zwar um eine konkrete Arbeit zu erstellen. Bei Euch denke ich immer,dass das rumbauen am System selbst ein Selbstzweck ist und ihr gar nicht zum arbeiten kommt.
Ihr arbeitet am System selbst. Ich arbeite MIT dem System...

Soweit mal von mir...

Greif

  • Score: 3 Von Nulli am Di, 8. Mai 2007 um 14:00 #
    Ach und neue Programme installieren tut MacOS durch Telepathie
    in der Nacht wo die User schlafen oder wie?

    Oder wie sieht es aus mit Updates
    /Sicherheitsaktualisierungen aufspielen?

    MacOS hat wahrscheinlich auch keinerlei
    Sicherheitslücken nehme ich mal an.

    • Score: 3 Von Greif am Di, 8. Mai 2007 um 15:13 #
      Neue Programme werden durch Drag & Drop in dem Programme Ordner installiert: Image mounten, Icon mit der Maus schnappen und im Programme Ordner fallen lassen. Das war's.
      Updates und Sicherheitsaktualisierungen werden über den UpdateManager installiert. Kann man manuell starten oder automatisiert (timebased). Je nach Belieben.
      Von "keine Sicherheitslücken" hab ich nix gesagt.
      Ich denke MacOSX liegt da ganz passabel. Nicht mehr und nicht weniger.

      Grüße Greif

      • Score: 3 Von Nulli am Di, 8. Mai 2007 um 15:58 #
        Dass die Programme kompiliert werden, heisst ja nicht, dass das für den Benutzer
        umständlicher ist, sondern eigentlich nur, dass es länger dauert.

        Dafür werden Doppelinstallationen von Bibliotheken weitgehend vermieden und das System wird stabiler, da die Programme optimal an die Bibliotheken angepasst sind. Zwei wichtige Vorteile wie ich denke.

    Score: 3 Von Adblock am Di, 8. Mai 2007 um 14:26 #
    > Ich versteh' Euch alle nicht. Ich starte mein MacOSX und muss da nix bauen und kompilieren oder sonst was rumbasteln.
    > Wenn ich ein anderes Programm aus den Sourcen kompilieren will, dann kann ich das natürlich tun, sofern die Sourcen dazu verfügbar sind.

    Es gibt auch Leute die wollen nicht jeden vorgesetzten Quark essen, den sie bekommen. Die Anpassung des Systems eine optionale Möglichkeit! Mein Ubuntu Feisty lief nach der Installation auf einem Dell inspiron 6400 ohne frickeln und kompilieren von irgendwas. Die Zeiten davon sind bei Linux schon lange vorbei.

    > Für mich ist ein Computer zum arbeiten da und zwar um eine konkrete Arbeit zu erstellen.
    > Bei Euch denke ich immer,dass das rumbauen am System selbst ein Selbstzweck ist und ihr gar nicht zum arbeiten kommt.

    Schon mal daran gedacht wieso dein Apfel so günstig ist? Es soll sowas wie Tuner im PC-Bereich geben die sich immer für das neueste interessieren und damit auch beruflich zu tun haben. Würde es sowas nicht geben, dann hätte jeder von uns immer noch einen Pentium 100 in seinem Rechner.

    • Score: 3 Von Greif am Di, 8. Mai 2007 um 15:20 #
      Ja, ja. Ich habe hier 15 Büchsen mit Linux stehen. Arbeite seit fast 12 Jahren in diesem Bereich. Ich denke ich kenne jede Art von Unix, insbesondere Linux sehr gut.
      Auch ich habe schon den letzten Rotz kompiliert und dabei Stunden verbracht.
      Gerade weil ich das alles kenne und weiß auf welchem hohen Niveau (und das meine ich nicht ironisch) Linux bis heute schon gekommen ist, ist MacOSX trotzdem genau das was ich pirvat und beruflich für die entsprechenden Tasks benötige. Es funktioniert genau so, wie es soll. Nicht mehr und nicht weniger.

      Ich ür meinen Teil, möchte gerade privat das Optimum in Sachen Leistung und Abstimmung von Hard- und Software. Und das bietet im Moment nur Apple, da sie Hard- und Software herstellen. Deshalb ist's hier einfach besser abgestimmt.
      Ich habe nie gesagt, dass es mit Linux nicht geht. Im Gegenteil. Ich habe hier unter anderem Mandriva 2007.1 laufen. Perfekt. Es geht alles out-of-the-box und es macht Spaß damit zu arbeiten.
      Aber wenn ich ein Video schneiden will und danach eine DVD mastern will mit einem netten Menü, dann entschuldige bitte, ist MacOSX unschlagbar. Weil da mach ich das an einem verregneten Sonntag nachmittag von 14 Uhr bis 17 Uhr. Das geht mit Linux immer noch nicht wirklich komfortabel. Es geht, ich weiß, aber eben nicht so locker.
      Das ist nur ein Beispiel....
      Grüße Greif

      • Score: 3 Von Adblock am Di, 8. Mai 2007 um 16:08 #
        > Ich für meinen Teil, möchte gerade privat das Optimum in Sachen Leistung und Abstimmung von Hard- und Software.
        > Und das bietet im Moment nur Apple, da sie Hard- und Software herstellen. Deshalb ist's hier einfach besser abgestimmt.

        Apple stellt keine Hardware her, sondern höchstens das Gehäusedesign und die Zusammenstellung. Die Abstimmung von Hard- und Software ist dabei auch keine große Leistung, sowas schafft man mit jeder Dose auch. Schau dir doch mal die Hardware Auswahl bei Apple an. Du findest in jedem Mac (Mini) den gleichen Grafikchip, Platine, Speicher, CPU etc... Der einzige Unterschied ist die Leistung der CPU. Ich finde es dabei eine Frechheit von Apple 200€ mehr zu verlangen, wenn ich einen Mac in schwarz will.

        Und ja, ich habe selbst einen Mac (iBook) bei mir stehen. Eigentlich wollte ich mir im Frühjahr mal wieder einen neuen gönnen, aber da Apple neue Hardware erst mit neuer Software ausliefert ist das auch keine Glanzleistung.

        > Aber wenn ich ein Video schneiden will und danach eine DVD mastern will mit einem netten Menü, dann entschuldige bitte, ist MacOSX unschlagbar.

        Für solche arbeiten ist das entsprechende Programm von Nöten und nicht das Betriebssystem!

        Score: 3 Von Rafer am Di, 8. Mai 2007 um 16:41 #
        ...dann nutz du doch dein schönes Mac, und lass uns unser Gentoo?

        Es ist echt immer das gleiche, entweder kommen irgendwelche Linux Anfänger und Brabbeln irgendeinen Müll um was mieszumachen von dem sie garnix verstehen.

        Oder aber es kommt ein Mac user und erzählt vom tollen MacOS wie toll er das findet und wie gerne er das benutzt.


        ....sowohl ersteres als auch letzteres interessiert hier NIEMANDEN sondern geht einem auf den Sack!

        Wir sind hier nicht im heise.de trollforum!

        Wenn du dein tolles ich liebe Mac ja so Posting wenigstens mit ordentlichen Kritiken Untermauert hättest was an Gentoo nicht toll ist, hätte man darüber ja diskutieren können aber so...?

        Langweilig.

        Score: 3 Von anonym am Di, 8. Mai 2007 um 21:58 #
        Im Desktop Bereich stimme ich dir sogar zu. Hier ist mir auch OSX (eigentlich ja sogar Windows lieber als jegliches Linux). Auf Servern hingegen finde ich Gentoo nahezu genial. Das kompilieren ist hier ein vertretbarer Aufwand, da ich meist nicht nur einen, sondern 5-6 identische Maschinen betreibe. Insbesondere die USE-Flags bieten mir hier die Kontrolle die ich dabei wirklich brauche und auch in grösserem Umfang nutzen will.
    Score: 3 Von elmargol am Di, 8. Mai 2007 um 19:20 #
    Naja alles schön und gut... ich möchte aber selber entscheiden was für eine Hardware ich verwende.
    Habe keine Lust überteuerte Hardware kaufen zu müssen. Und schon gar nicht von einer Firma die extrem mit Zubehör abzockt. Und das alles nur um eine bestimmte Software verwenden zu können.

    Wenn man nicht stundenlang kompilieren möchte, verwendet man halt etwas .deb oder .rpm basierendes.

mehr ...
Score: 3 Von Troll am Di, 8. Mai 2007 um 17:21 #
Was für den Windows-Gamer übertaktete Prozessoren sind, sind für den gentoo-Freak seine Use-Flags... Hat man da eigentlich den längsten, wenn man nmöglichst wenige oder möglichst viele hat? :)
  • Score: 3 Von Windows Kernel Hacker am Di, 8. Mai 2007 um 19:36 #
    na möglichst wenige natürlich, denn je schlanker die pakete gebaut werden desto schneller läuft alles!
Score: 3 Von Fred Clever am Mi, 9. Mai 2007 um 10:57 #
Hackt doch nicht immer auf Gentoo herum. Ich finde das Konzept klasse. Leider kann ich mir im Moment keinen neuen Rechner leisten und das builden auf einem PIII-600 ist leider kein Vergnügen.

Aber sonst finde ich Gentoo klasse.

  • Score: 3 Von TheWatched am Mi, 9. Mai 2007 um 15:41 #
    Vollkommen richtig! Ich verstehe diese Diskussionen auch nicht und finde sie eigentlich ziemlich sinnlos. Ist doch gut, wenn es verschiedene Ansätze gibt. Sonst können wir doch gleich beim Einheitsbrei Microsoft bleiben.

    Ich selbst nutze Gentoo auf meinem Desktop und Ubuntu/Kubuntu auf meinem Laptop. Ist doch klasse. Für jeden Anwendungszweck etwas.

Score: 3 Von AH am Mi, 9. Mai 2007 um 11:24 #
Vor einer halben Ewigkeit hatte ich mal 2006.0 angetestet. Die Installation mit dem grafischen Installer gestaltete sich schon mal schwierig, da der Bildschirm im 5-Sekunden-Takt immer schwarz wurde und das Bild damit zur zeitweilig sichtbar war. Umschalten auf Textkonsole und wieder zurück hat nur manchmal geholfen. Nach der Grundinstallation dann versucht, das System zu "komplettieren". Blöderweise brach die Kompilation von xorg mit einem Fehler ab, im stable-Zweig. Nach ca. drei Wochen Rumgefrickel hatte ich immer noch kein kein lauffähiges System zusammen, da hatte ich die Faxen dicke. Danach wieder Debian installiert, war nach einer Stunde fertig.

Liest sich wie ein Trollversuch? Mag sein, aber so war meine Erfahrung.

  • Score: 3 Von Sourcecode am Do, 10. Mai 2007 um 13:27 #
    .....du solltest mal bedenken der der Installer nachwievor nicht vollständig ist bez. noch stark verbuggt ist, und das wurde sowohl bei der veröffentlichung als auch im Forum immer angegeben.

    Die Fehler die der Installer noch hat kann man leider nur durch solch ein Umfassendes Testing finden da das ganze sehr komplex ist.

    ....man kann Gentoo nachwievor auf die "alte Methode" installieren, und das ist eigentlich auch kein Problem und dauert auch nicht lange wenn man vernünftig tippen kann.

Score: 3 Von homix am Mi, 9. Mai 2007 um 14:34 #
Ich wollte auch auf gentoo umsteigen, aber leider bin ich im IRC nur auf arrogante Freaks gestoßen, die mir einfach nicht erklären konnten, was für useflags ich nehmen muss(Muss ich da überhaupt welche setzen?). Klar, kann natürlich sein, dass ich jetzt Pech mit der "Beratung" hatte...

Leider ist es selbst im #gentoo-anfaenger so, dass "Anfänger" keine, oder ungenügende Antworten bekommen und zu allem Überfluss nach dem ein "Anfänger" disconnect hat mal so richtig schön über die Unwissenheit des Interessierten abgelästert wird.

Sorry, aber so kann das doch nichts mit gentoo werden...

Und nein, ich will hier keinen Trollpost liefern, sondern dass sind einfach die Erfahrungen, die ich mit gentoo gemacht habe...

mfg homix

  • Score: 3 Von M wie Meikel am Mi, 9. Mai 2007 um 19:17 #
    > Leider ist es selbst im #gentoo-anfaenger so, dass "Anfänger" keine, oder ungenügende Antworten bekommen und zu allem Überfluss nach dem ein "Anfänger" disconnect hat mal so richtig schön über die Unwissenheit des Interessierten abgelästert wird.

    Leute, die sich auf Kosten von Anfängern profilieren wollen, hat es schon im Usenet und davor gegeben. Die spannende Frage ist da doch wohl eher, welche Themen solche Leute besonders anziehen. Gentoo hat da sicher eine Menge Potential.

    Score: 3 Von Dennis am Do, 10. Mai 2007 um 20:25 #
    Schon mal versucht zuvor zumindest einen Teil der Doku zu lesen? Die ist recht gelungen und dazu brauchst du keine arroganten oder nicht-arroganten Freaks. Warum zuerst die Leute im IRC stören oder nerfen mit DEINEN trivialen Problemen?
    • Score: 3 Von plt am Fr, 11. Mai 2007 um 00:23 #
      hi@all, ich benutze gentoo auch schon seit einigen jahren, erst aufm desktop, dann aufm latop, inzwischen sogar für meinen rootserver 64bit !! es läuft einwandfrei, man braucht ne weile um sich in das system einzuarbeiten, aber wer unter ubuntu so viel möglichkeiten haben möchte zum ändern und schrauben wird mit sicherheit länger sitzen, und wer schonmal mit nem intensiv genutzten ubuntusystem ein update gemacht hat bsp. von 5.1 auf 6.04 der wird an gentoo seine freude haben, ubuntu war für mich nachm update komplett unbrauchbar, 3rd-party-software neu installieren, konfigurationsdateien suchen und verschieben die bei neueren softwareversioenn an anderer stelle lagen, kernel wieder neu kompilieren für vmware. die freude am anfang mit ubuntu nach ein paar min ein lauffähiges system zu haben das weitesgehend sämltiche hardware erkennt war vorbei und ich wieder bei gentoo. ich denke hier kocht jeder selber sein süppchen, wenn das nicht so wäre gäbe es wahrscheinlich auch nur ein winsusebuntu. ich kann mit meiner zeit was besseres anstellen als andere leute runterzumachen dafür das sie distribution x nutzen, ich versuche niemanden von windows zu linux zu bekehren, ein lächeln über den nächsten bluescreen wird schon gewünschte wirkung zeigen ;) nichts gegen angebrachte kritik, aber wer zuviel energie hat könnte doch auch was davon nutzen um bei nem opensourceprojekt mitzuarbeiten oder ? :)
Score: 3 Von yahya am Fr, 11. Mai 2007 um 00:07 #
... ich muss vorausschicken - ich bin seit Jahren Debian-Benutzer und daher sicher ein gerüttelt Maß an Komfort bei der Paketverwaltung gewöhnt. Dennoch hatte mich die Ankündigung neugierig gemacht und ich habe mir die Live-CD heruntergeladen und installiert. So richtig vom Hocker gehauen hat es mich allerdings nicht. Positiv fällt tatsächlich die recht hohe Arbeitsgeschwindigkeit auf. Ob die noch erhalten bleibt, nachdem man alles installiert hat, was man will, weiß ich natürlich nicht.

Aber wenig begeistert war ich vom Versionsstand der Pakete. Mich hat v.a. der GNOME-Bereicht interessiert. Nicht nur, dass GNOME 2.18 nicht oder nur teilweise verfügbar ist. Da ist Debian Unstable schon deutlich weiter. Als ich Rhythmbox installieren wollte, überraschte mich, dass dafür zunächst einmal gstreamer0.8 kompiliert werden sollte. Dabei verwendet Rhythmbox wirklich schon seit langer Zeit die aktuelle und deutlich bessere Version 0.10. Des Rätsels Lösung war, dass rhythmbox selbst noch in der ziemlich betagten Version 8.irgendwas vorlag. Und da fehlt einiges an Funktionalität, die ich nicht mehr missen will. Auch Tomboy, das wirklich netteste Notizbuch für den Desktop, das ich kenne, stand für mich auf der Installationsliste. Nachdem die Orgie von Abhängigkeiten (18 Pakete) endlich durchkompiliert war, wollte mir gentoo die wirklich prähistorische Version 0.2 vorsetzen (in der wiederum einiges fehlt, worauf ich nicht verzichten will). Auch bei manch anderen Paketen war der Versionsstand wirklich äußerst veraltet. Ganz gegen das Image, das Gentoo gemeinhin hat. Meine Versuche, mit irgendwelchen keywords hier Änderung herbeizuführen, blieben bislang erfolglos.

Ärgerlich fand ich auch, dass diverse Kompilationen fehlschlugen oder nicht zum gewünschten Ergebnis führten: Ich habe den Video-Player totem mit xine-Backend kompiliert - mit dem skurrilen Ergebnis, dass totem anschließend keine Ogg-Dateien wiedergeben wollte. xine selbst tat dies einwandfrei, sodass ich den Verdacht habe, dass da ein Durcheinander aus xine- und gstreamer-Backend gebacken wurde, das halt nicht funktioniert. Da ist Debian deutlich komfortabler. apt-get install totem-xine und fertig. V.a.: es funktioniert anschließend. Auch auf die Unterstützung meiner fritz-card (für Fax und Telefonie) muss ich unter gentoo offenbar verzichten. Das Bauen der entsprechenden Kernelmodule schlägt reproduzierbar fehl. Unter Debian kein Problem, unter Ubuntu sind sie bereits vorinstalliert (linux-restricted-modules).

Im ganzen bin ich über so viele kleine Fehler gestolpert, es waren so viele Dinge dabei, die unter Debian seit jeher halt einwandfrei und zuverlässig funktionieren, unter Gentoo jedoch nicht, jedenfalls nicht, ohne dass man erheblichen Zeitaufwand in die Fehlersuche investieren müsste, sodass meine Motivation, mich damit weiter zu befassen, doch nicht gerade gewachsen ist. Mein flüchtiger Eindruck jedenfalls ist, dass im Debian-Projekt die Qualitätskontrolle deutlich besser funktioniert, als bei Gentoo.

  • Score: 3 Von Jojo am Fr, 11. Mai 2007 um 01:09 #
    Die Sache ist die, dass durch das Selbstkompilieren mit vielen moeglichen Kombinationen und CFLAGS, Pakete recht lange in testing bleiben. Die Abhaengigkeiten bedingen dann entsprechende Verzoegerungen durch einem bloeden Fehler in einer Bibliothek oder aehnliches. Gnome 2.18 ist vollstaendig verfuegbar.
    Score: 3 Von soltano am Fr, 11. Mai 2007 um 01:29 #
    Dem kann ich nur zustimmen.
    Ich habe sehr lange Gentoo verwendet und war auch mehr als geduldig mit dieser Distribution.
    Allerdings sind mir oben genannte Dinge auch sehr oft passiert, mit scheinbar kleinen einfachen Minor-Updates kurzweilig wieder mal die ganze grafische Oberfläche abgeschossen und wie sooft ein "emerge -Davu world" ausführen müssen. Nach diesem hat es meistens auch wieder funktioniert, muss man auch dazusagen, allerdings ist der Umstand allein schon sehr ärgerlich.
    Mir scheint, als ob gerade diese Flexibilität, die Gentoo bieten kann, ein Problem darstellt, weil einfach die verschiedenen Programme und ihre Versionen manchmal nicht mehr (noch nicht) kompatibel zueinander sind.
    Vielleicht gebe ich der Distri am Rechner noch einmal eine Chance, am Notebook eher weniger, dazu haperts mir einfach zu stark an allen Ecken und Enden.
    Die vorhergehende Gentoo Version erkannte auf meinem Notebook keinerlei Netzwerkgeräte, was für mich ein sofortiges K.O Kriterium darstellte.
    Mag schon sein, die Version zu alt, die Hardware vielleicht zu neu (_erst_ ein Jahr alt), aber ich fange nicht vor der Installation schon zum frickeln an, das ist mir dann doch zu viel.

    Wer weiß, vielleicht versuch ichs irgendwann doch wieder einmal, denn vom Arbeitstempo und in Punkto Flexibilität ist Gentoo einfach genial, wenn mich nicht die vielen Fehlerchen zur Weißglut treiben würden.

    Aber wem's Spaß macht, bzw. bei wem's funktioniert: Herzlichen Glückwunsch!

    Score: 3 Von Windows Kernel Hacker am Fr, 11. Mai 2007 um 08:51 #
    du beschwerst dich darüber, dass gentoo keine pakete installiert, die neu in debian unstable sind? dann unmaske die pakete, dann hast du deinen neuesten instabilen quatsch mindestens genauso aktuell wie debian unstable.
    • Score: 3 Von yahya am Fr, 11. Mai 2007 um 10:25 #
      du beschwerst dich darüber, dass gentoo keine pakete installiert, die neu in debian unstable sind?

      Nein, ich beschwere mich darüber, dass einzelne Pakete, die ich haben möchte, auf wirklich prähistorischen Versionsständen sind. (wie gesagt, rhythmbox 0.8, tomboy 0.2 als Beispiele). Bei Debian Stable rechne ich ja mit sowas, aber dort ist das Gesamtsystem zum Ausgleich dann auch wesentlich gepflegter.

      dann unmaske die pakete, dann hast du deinen neuesten instabilen quatsch mindestens genauso aktuell wie debian unstable.

      Schon probiert. So einfacht scheint's nicht zu sein. Im übrigen hinken die Versionen dann immer noch hinterher. E.g. die aktuelleste rhythmbox-Version ist 0.9.3, in Debian ist 0.10.

      Dazu kommt, wie gesagt, dass vieles entweder nicht oder nur fehlerhaft kompiliert. Auch das Problem habe ich anderswo nicht.

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