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Thema: Microsoft: Linux-Kernel verletzt 42 Patente

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Oh_no am Mo, 14. Mai 2007 um 13:25 #

...bei MS gehört "Fear, Uncertainty and Doubt" halt zum Geschäftsmodell. Wenn die jemanden verklagen würden, würden sich die Kartellbehörden noch mehr auf sie einschießen, und denn könnte G.W.Bush ihnen nicht mehr die Hand vor den Hintern halten (wären die Demokraten bei der Wahl durchgekommen, wäre der Laden mittlerweile schon in in zwei Teile zerschlagen (eine Windows- Firma und eine für den Rest)).
  • Score: 3 Von Schattenkaninett am Mo, 14. Mai 2007 um 13:59 #
    Richtig, finde ich auch, die "Demokraten" insbesondere der Clinton-Clan ist wirklich ein Garant für Ehrlichkeit, Frieden
    und gleichmäßige Verteilung des Reichtums.
    In den vereinigten Staaten ist es nicht anders als bei uns, nichts ist wirklich wählbar.
    Hillary Clinton erinnert sich nur noch schwach, dass sie eine der BefürworterInnen des Irakkrieges war (2002), dies
    möchte sie auch nicht wirklich öffentlich diskutieren. Billy war einer der Förderer von /bin/Laden, später konnte
    er ihn nicht mehr stoppen und schon gar nicht mehr unschädlich machen.
    Tja und zu kleinen Verfehlungen steht er auch ungerne in der Öffentlichkeit, da ist nicht einmal von der Lewinsky-Affäre
    gesprochen. Lateinamerika ist ein ganz heikles Thema, was er auch ungern in der Öffentlichkeit anspricht .... er sieht
    sich da lieber so als J.F.K - Nachfolger, nur leider ohne wirkliche Qualitäten.
    Mir ist total egal wer in den USA die Weichen stellt, Hauptsache keine Bushs und Clintons mehr!!

    auf ein Wort ;-)

    • Score: 3 Von Oh_no am Mo, 14. Mai 2007 um 14:05 #
      Ich wollte keineswegs die Demokraten oder die kaputte amerikanische Kleptokratie preisen. Aber Tatsache ist nun mal, daß das Kartellverfahren gegen MS nach dem Regierungswechsel rasch von den Republikanern mit einem Vergleich faktisch beerdigt wurde.
      Score: 3 Von Frickler am Mo, 14. Mai 2007 um 14:42 #
      Tja und zu kleinen Verfehlungen steht er auch ungerne in der Öffentlichkeit, da ist nicht einmal von der Lewinsky-Affäre
      gesprochen.

      Bisher konnte mir noch keiner erklären, was die Lewinsky-Affäre eigentlich die Öffentlichkeit anging oder was es mit seiner Eignung für das Amt des Präsidenten zu tun hatte. Inwieweit ein Präsident sich einen blasen läßt, ist mir genauso wurst, wie ob das der Praktikant 3. Klasse tut, der meine Aktenordner sortieren muß.

      Was seine Erfolge angeht: Der Haushalt der USA war am Ende seiner Amtszeit ausgeglichen, ja mehr noch: man hat einen jährlichen Gewinn erwirtschaftet.

      • Score: 3 Von Psychosomatikus am Mo, 14. Mai 2007 um 16:15 #
        >> Bisher konnte mir noch keiner erklären, was die Lewinsky-Affäre eigentlich die Öffentlichkeit anging oder was es mit seiner Eignung für das Amt des Präsidenten zu tun

        Charakter und nochmals Charakter, wie gesagt, die Lewinsky-Show ist das Eine, die allgemeine Lüge das Andere.
        Wer in solchen Belangen die "gesamte amerikanische Bevölkerung" anlügt, lügt bei brisanteren Themen noch etwas
        ausgefeilter.

        >> man hat einen jährlichen Gewinn erwirtschaftet.
        Richtig, die Schere Arm und Reich die seit Reagan immens schnell auseinander schlug, wurde duch Clinton nochmals
        beschleunigt.
        Aber wie gesagt, mir geht es nur darum, dass die Clintons nicht die sind, die man gerne hätte - eigentlich müßte man
        diesem J.F.K - Abziehbild jeden Toten aus den TwinTowers anlasten. Dieser Präsident war genauso ein außenpolitisches
        Desaster, wie es Bush war und ist. Eigentlich müßte man zu seinem Werk mal ein Buch Schreiben mit dem Titel:"Clintons Kriege", dann würde auch dem letzten Bürger dieses Landes das Schwiegermutterimage dieses Präsidenten vergehen.

        auf ein Wort ;-)

    Score: 3 Von Alex am Mo, 14. Mai 2007 um 14:24 #
    Sehe ich auch so, dass alles nur FUD ist.
    Hätte MS wirklich harte Fakten in der Hand, dann müssten sie keine Andeutungen veröffentlichen, oder aus "versehen" Mails an die Öffentlichkeit gelangen _lassen_.
    Wären wirklich Patente verletzt (die sich nicht bei näheren hinsehen in Luft auflösen), wären sie schon lange vor Gericht. Doch mit Androhungen - ohne Fakten zu nennen - lässt sich offensichtlich mehr Geld machen als mit einem verlohrenen Gerichtsverfahren.
    • Score: 3 Von Mark am Mo, 14. Mai 2007 um 14:43 #
      Das glaube ich so nicht.
      Linux ist - mit allem drumherum- ein so großes Stück Software das wohl fast zwangsläufig irgendwelche Patente irgendwo auf der Welt verletzt werden.
      Die Frage ist viel mehr wem diese Patente gehören, wie sattelfest diese Patente sind, ob sich die Patente mit gleichwertigem Ergebnis ersetzen lassen und wie schwerwiegend die Patentverletzung ist.
      Und natürlich ob man selber Patente besitzt, die der andere seinerseits verletzt.

      Unanfechtbare Patente von MS zu verletzen könnte durchaus sehr unangenehm für alle kommerziellen Anbieter werden.

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