Von Daniel Seuffert am Mo, 14. Mai 2007 um 14:38 #
Man muß glaube ich kein Prophet sein um zu erkennen, daß dies erst der anfang ist. Nachdem SCO auf der ganzen Linie gescheitert ist greift nun MS an mit ihrer typischen FUD-Strategie. Je größer der Marktanteil freier Software ist und je mehr sich MS in die Ecke gedrängt fühlt desto mehr von diesem FUD werden wir sehen. Das Problem für MS ist: Wen wollen sie denn wo verklagen für oder gegen was? Da kommen eigentlich nur Distributoren/andere Firmen in Frage, weil man gemeinnützige Organisationen ohne Vermögenswerte zwar verklagen könnte, aber letztlich nichts gewonnen hätte, selbst wenn man irgendwo obsiegt. Ob man sich an Distributoren wie z.B. red Hat schadlos halten könnte ist auch eine extrem vage Vermutung, weil die Frage ist, wer da eigentlich verantwortlich wäre, falls es denn wirklich zu Patentverletzungen gekommen ist.
MS streut Unsicherheit mit nebulösen Behauptungen und macht das, was sie besonders gut können: Schmutziges Marketing, aber das ist ja nichts neues. Ich bin dafür diesen Fall genauso wie den von SCO zu behandeln: Solange keine nachprüfbaren Belege und konkrete Vorwürfe vorliegen schlichtweg ignorieren.
Microsoft kann diesen Krieg nicht gewinnen und ist zum Scheitern verurteilt. Ob dies die Marktanteile in irgendeiner Weise beeinflusst wage ich übrigens auch extrem stark anzuzweifeln. Die werden vorrangig durch Marketing, Vertriebskompetenz, Qualität von Software und persönliche Vorlieben der Nutzer bestimmt. Und genau da sehe ich keinen Vorteil der Strategie von MS, wenn das denn eine werden sollte.
Von Daniel Seuffert am Di, 15. Mai 2007 um 15:34 #
Freie Projekte kannst du sowieso nicht belangen und diejenigen davon, welche in Ländern sitzen, wo die Patente gar nicht gelten gleich zweimal nicht. Und den Endanwender kannst du auch nicht belangen, weil du den gar nicht kennst, wenn er sich anonym seine Distri downgeloaded hat. MS kann höchstens versuchen kommerzielle Distributoren anzugehen mit vagem Ausgang. Das ist wohl auch das Ziel, weil woanders gibt es kein Geld zu holen für Microsoft. Sprich: MS will die gleichen Deals, die sie mit Novell-Suse geschlossen haben auch mit Red Hat usw. Na wenn das mal gut geht...
MS streut Unsicherheit mit nebulösen Behauptungen und macht das, was sie besonders gut können: Schmutziges Marketing, aber das ist ja nichts neues. Ich bin dafür diesen Fall genauso wie den von SCO zu behandeln: Solange keine nachprüfbaren Belege und konkrete Vorwürfe vorliegen schlichtweg ignorieren.
Microsoft kann diesen Krieg nicht gewinnen und ist zum Scheitern verurteilt. Ob dies die Marktanteile in irgendeiner Weise beeinflusst wage ich übrigens auch extrem stark anzuzweifeln. Die werden vorrangig durch Marketing, Vertriebskompetenz, Qualität von Software und persönliche Vorlieben der Nutzer bestimmt. Und genau da sehe ich keinen Vorteil der Strategie von MS, wenn das denn eine werden sollte.
- Daniel
Grüße, Daniel