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Thema: Microsoft: Linux-Kernel verletzt 42 Patente

2 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Anonymous am Mo, 14. Mai 2007 um 16:47 #
Kann es sein, dass Microsoft keine Patent-Angaben macht, weil es befürchtet, dass die OpenSource-Community die betroffenen Stellen dann vor einem möglichen Prozess nochmal neu schreibt?!

Oder aber handelt es sich vielleicht um Patente, wie z.B. den Doppelklick, also gar um scheinbar patentierbare Ideen und gar nicht um Code-Zeilen. Naja, so scheinbar ist das ganze ja leider nicht - zumindest in den USA. Mögen uns die Software-Patente à la USA verschont bleiben.

Wie man sieht, ich schwanke zwischen einem Staunen, was Microsoft da wieder sensationell blödartiges zu stande bringt, und einem Entsetzen darüber, wie doch sehr viele sich davon beeindrucken lassen (siehe Abkommen zwischen Microsoft - Novell, Microsoft - DELL, etc.)

  • Score: 3 Von gustl am Mo, 14. Mai 2007 um 17:34 #
    Microsoft kann sich folgender Aktionen seitens der Community sicher sein:

    1) Die Coder werden um die Patente herumcoden.
    2) Die Prior Art - Sucher werden Prior Art finden.
    3) Die Anwälte werden Gegenklagen einbringen.
    4) Die weniger von Gewissensbissen belasteten werden Microsofts Firmennetzwerk attackieren und vielleicht wird es den einen oder anderen Virus und Wurm geben der nicht von Spammern geschrieben wird.
    5) Alle anderen werden die Politiker auf die ausgesprochene Schädlichkeit von Softwarepatenten hinweisen.

    Der Rückschlag wird jedenfalls das was SCO passiert ist (anschauen mit der großen Lupe) wie sanfte Streicheleinheiten aussehen lassen.

    Es wäre fast wünschenswert, dass Microsoft Klage erhebt, denn die Auswirkungen in der Praxis sind gering und die Softwarepatentdebatte könnte plötzlich Wahlkampfthema werden. Und bei geschätzten 90% Softwarepatentgegnern wird keine Partei ernsthaft versuchen für Softwarepatente zu sein.

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