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Thema: Microsoft: Linux-Kernel verletzt 42 Patente

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Celeborn am Mo, 14. Mai 2007 um 21:06 #
Die Frage ist ja schon mehrfach gestellt worden, und der englische Artikel gibt auch eine Antwort darauf:

"The question I anticipate that most readers will want to ask (and that isn’t really answered in the feature story) is: Why doesn’t Microsoft identify the specific patents and explain what specific aspects of free software infringe them. I did ask Gutierrez that question, and here was his answer: “We do. But in private conversations in the process of licensing discussions with companies that are looking in good faith for ways of resolving the situation.” In those contexts, he says, “we walk through a number of exemplary patents and go as deep as they want us to go. Our experience has been every time we’ve done that, it doesn’t take companies a long time to figure out that there is an issue here.”

Why won’t he do the same thing in public? “There are a number of legal reasons why companies don’t do that. No company does that. IBM (IBM) doesn’t do that. HP (HPQ) doesn’t. Fujitsu (FJTSY.PK) doesn’t. For a number of practical reasons. Once you’ve made that statement from a public perspective, anybody in the world can go to court and ask for a declaratory judgment. That would spur potentially hundreds or thousands of lawsuits around the world, or reexaminations of patents around the world. Even if they’re perfectly good patents, it would create an administrative nightmare.”

Kann den Link nicht einfügen (zu lang?!?), aber ist am Ende des Artikels, der über den ersten Link erreichbar ist, zu finden.


Klingt schon komisch. Bei den Kunden würden sie dies angeblich erklären, aber sie fürchten bei einer Offenlegung die Gerichtsverfahren und die Administrationskosten. Schöne Aussage, oder?

Gruß,

Celeborn

  • Score: 3 Von Celeborn am Mo, 14. Mai 2007 um 21:16 #
    Ach so, nebenbei gesagt, ist der Artikel in Fortune exzellent recherchiert und gibt einen schönen Überblick über die FOSS, die Aktivitäten von Richard Stallman, Linus Torvalds und Eben Moglen, der auch schon reagiert hat (und vergisst nicht die unterschiedlichen Auffassungen unter den Lagern zu erwähnen). Ausserdem beleuchtet er die Hintergründe des Novell-Deals.

    Und nicht zuletzt ist es ein wirklich positiver Artikel für Linux und FOSS - und das ohne Geifer und religiösen Fanatismus. Toller Journalismus!

    Gruß,

    Celeborn

    • Score: 3 Von Chaot++ am Mi, 20. Juni 2007 um 17:22 #
      Ich verstehe das Argument nicht.

      Der Musikindustrie ist eine Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten doch auch nicht zu blöd.

      Warum sollte Microsoft, das Geld wie Heu hat, weit mehr als die einzelnen betroffenen Bürger zusammen, vor so etwas Angst haben?
      Zumal es DIE Chance wäre, sich gegen Linux durchzusetzen, wären die Behauptungen beweisbar.

      Und da Softwarepatente nicht in jedem Land Gültigkeit haben, dürfte sich die Anzahl der Verfahren schon alleine deswegen in Grenzen halten.
      Nur zu, Microsoft! Ich will sehen wie du deine Chance nutzt!

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