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Di, 15. Mai 2007, 08:48

Gesellschaft::Politik/Recht

Norwegen will Behörden offene Dokumentenformate vorschreiben

Die norwegische Regierung plant, die Formate ODF und PDF für alle Behörden verbindlich zu machen.

Ein von der Regierung eingesetzter Standard-Rat machte den Vorschlag, die offenen Formate OpenDocument (ODF) und PDF vorzuschreiben. Würde dieser angenommen, so wäre Norwegen nach Belgien, Finnland und Frankreich mindestens der vierte europäische Staat, der in Richtung des von der ISO standardisierten Dateiformats der Office-Suite OpenOffice.org geht. Andere Staaten, darunter Deutschland, ziehen entsprechende Regelungen in Erwägung.

Auch das von Adobe entwickelte PDF-Format wurde mittlerweile der ISO zur Standardisierung vorgelegt und soll auch in Norwegen Berücksichtigung finden. Doch auch das OpenDocument-Konkurrenzformat OOXML von Microsoft strebt die Standardweihe an. Im Falle, dass Microsoft damit durchkommt, würde Norwegen auch dieses Format zulassen. Allerdings empfiehlt der Standard-Rat, in diesem Fall eine Konvergenz von ODF und OOXML zu einem gemeinsamen Standard anzustreben, um zu vermeiden, zwei Standards für denselben Zweck zu haben.

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Kommentare (Insgesamt: 27 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Konvergenz... (Christian, Do, 17. Mai 2007)
Re[2]: wtf? (gnufoo, Mi, 16. Mai 2007)
Re[2]: wtf? (gnufoo, Mi, 16. Mai 2007)
Re: Konvergenz... (gnufoo, Mi, 16. Mai 2007)
Re[6]: wtf? (Applaus, Mi, 16. Mai 2007)
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