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Di, 22. Mai 2007, 12:35

Unternehmen

Dell präzisiert Linux-Angebot

Der Hardware-Hersteller Dell hat seine Pläne, Linux auf ausgewählten Systemen auszuliefern, konkretisiert.

Wie der Produzent unter direct2dell.com bekannt gab, wird Dell auf ausgewählten Systemen optional Ubuntu als Betriebssystem anbieten (wir berichteten). Die Distribution soll alle offiziellen Ubuntu-Pakete enthalten und funktionell nicht beschnitten sein. Alle optionalen Hardware-Komponenten sollen auch unter Linux nutzbar sein. Nach Angaben von Dell will der Hersteller nur die Komponenten in sein Angebot aufnehmen, die auch eine stabile und ausgereifte Linux-Unterstützung aufweisen. Die Konfiguration der Hardwarekomponenten wird ebenfalls durch Dell erfolgen, so dass das neue System sofort einsatzbereit ist. Dell will überwiegend auf offene Treiber setzen. Sollte es allerdings keinen offenen Treiber, wie im Falle von Linuxant und Intel PRO/Wireless 3945 geben, wird Dell Closed-Source-Lösungen integrieren.

Zukünftig wird Dell den Käufern auf seiner Seite eine Auflistung aller unter Linux unterstützen Systeme zur Verfügung stellen. Komponenten, die noch nicht unterstützt werden, sollen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls unter Linux betrieben werden können. »Das passiert allerdings nicht über Nacht«, schreibt der Hersteller. Wie uns vorliegenden Unterlagen entnommen werden kann, drängt das Unternehmen allerdings Hersteller, deren Komponenten in Dells Lösungen verbaut werden sollen, auf Open Source zu setzen. Zukünftig akzeptiert das Unternehmen für manche Komponenten nur noch quelloffene Treiber.

Softwareseitig wird Dell keine Unterstützung von proprietären Audio- und Videocodecs, die nicht Teil der Ubuntu-Distribution sind, anbieten. Unter anderem wird das Produkt keine Software für MPEG 1/2/3/4, WMA, WMV, DVD und Quicktime anbieten. Nach Angaben von Dell werden allerdings im Moment Optionen evaluiert, auch diese unter Ubuntu zu unterstützen.

Um welche Modelle es sich handeln wird, gab der Hersteller noch nicht bekannt. Berichten zufolge will das Unternehmen anfangs drei Modelle anbieten. Neben einem Dimension E520 Desktop sollen nach Angaben von DektopLinux.com auch der Laptop Inspirion 1505 und XPS 410 unter Linux betrieben werden können. Die Aussage deckt sich ebenfalls mit einer angeblichen Email eines Dell-Mitarbeiters, der neben denselben Modellen auch ein Auslieferungsdatum nannte. Demnach plant Dell, sein Linux-Angebot bereits am 24. Mai zu starten.

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