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Fr, 25. Mai 2007, 23:11

Software::Systemverwaltung

Zeroinstall mit Lösungsansatz für das Versionsproblem

Welcher Linux-Nutzer hat dieses Problem nicht schon gehabt, dass das zu installierende Programm eine neuere Version einer Bibliothek benötigt, als auf dem System vorhanden ist, und kein Update möglich war, da sonst andere Abhängigkeiten nicht mehr aufgelöst werden können?
Von Mike

Die Entwickler von Zeroinstall arbeiten zur Zeit an der Lösung dieses Problems und damit an der Unterstützung der bereits auf dem jeweiligen System vorhandenen Distributions-Bibliotheken. Beispiel: Benötigt ein »Zeroinstall-Feed« (ein über das Internet gestartetes Programm) GTK in der Version 2.8.0 und auf dem System ist 2.8.3 vorhanden, wird das Programm mit dem auf dem System vorhandenen GTK gestartet. Ist auf dem System jedoch nur GTK in der Version 2.6.1 vorhanden, wird Version 2.8.0 automatisch über das Internet nachgeladen.

Der Zwang, seine Distribution möglichst immer auf dem neuesten Stand halten zu müssen, könnte in naher Zukunft damit wegfallen. So wäre es z.B. möglich, auf einem veralteten SUSE 8.2 eine aktuelle Version von k3b laufen zu lassen. Die gewohnten, auf einem älteren Qt basierenden Programme würden nach wie vor ohne Probleme funktionieren.

Zur Zeit konzentriert sich die Entwicklung auf die Unterstützung von Debian-basierten Distributionen, durch die Änderung des Moduls »distro.py« ist aber eine Unterstützung anderer Distributionen, welche z.B. RPM-basiert sind, möglich. Beiträge und Hacks sind ausdrücklich erwünscht.

Zeroinstall ist ein neues Konzept, das Software auf Unix-ähnlichen Systemen wie z.B. Linux oder BSD ohne Installation direkt aus dem Internet lauffähig macht. Zeroinstall soll bekannte Paketformate wie.rpm oder.deb nicht ersetzen, sondern ergänzen. Nutzern ohne Root-Rechte wird die Möglichkeit gegeben, Software inklusive aller Abhängigkeiten über das Internet zu starten. Es erfolgen keine Schreibzugriffe auf systemeigene Verzeichnisse.

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