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Mi, 30. Mai 2007, 13:07

Software::Multimedia

XBMC für Linux geplant

Geht es nach dem Willen der Programmierer des Xbox Media Center-Projektes, so soll die Applikation auch für Linux portiert werden.

XboxMediaCenter

Xbox Media Center (XBMC) ist ein multifunktionaler Medienspieler für die Xbox. Die Applikation erlaubt Multimedia-Dateien wie Video-, Bilder- und Audiodateien von DVD, Festplatte, Server oder aus dem Internet wiederzugeben. Dazu kann die Applikation entweder auf SMB-Freigaben, Streaming-Server oder FTP zugreifen. Ein entsprechendes Modul erlaubt der Applikation das direkte Abspielen von Medien des Anbieters YouTube. Ferner vermag das Programm auch Xbox-Spiele sowie Emulatoren und Programme zu starten und zu verwalten.

Die Oberfläche von XBMC ist vom Kern der Applikation getrennt und kann den individuellen Wünschen entsprechend mittels Skins angepasst werden. Darüber hinaus verfügt die Applikation über eine Schnittstelle, die es erlaubt, Python-Skripte einzubinden, die XBMC um neue Funktionen erweitern.

Wie die Autoren von XBMC nun bekannt gaben, sucht das Projekt noch nach engagierten Programmierern, die helfen, die Software auf Linux zu portieren. Anders als bei einer bereits verfügbaren Windows-Version soll der Linux-Pendant nicht nur zum Testen von neuen Funktionen dienen, sondern eine vollwertige Portierung darstellen. Die Applikation wurde unter den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL) freigegeben und ist in C/C++ geschrieben.

Die Todo-Liste des Projektes umfasst neben der Portierung der Kernfunktionalität der Applikation auch eine neue Oberfläche sowie eine neue Netzwerkschnittstelle. Viele der verwendeten Komponenten stammen allerdings bereits von offenen Linux-Applikationen ab und sollten deshalb recht rasch portiert werden können. So setzt das Team zum Abspielen von Videos auf den freien Multimedia-Player »MPlayer«. Auch zum Abspielen von DVDs werden freie Komponenten verwendet.

Bis Linux-Nutzer allerdings ein lauffähiges XBMC zu sehen bekommen, wird es noch eine Weile dauern. Wie das Team bekannt gab, funktioniert im Moment noch wenig unter Linux. Wann die Nutzer ein lauffähiges System präsentiert bekommen, steht noch nicht fest.

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