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Mi, 30. Mai 2007, 16:42

Unternehmen

Duisburger SPD für Linux-Migration

Auf Antrag der Duisburger SPD-Fraktion berät der Verwaltungs- und Personalausschuss der Ruhrstadt am 1. Juni über die Prüfung einer Linux-Migration.

»Der OB wird beauftragt, eine gegebenenfalls auch schrittweise Umstellung der städtischen Computer auf das freie Betriebssystem Linux zu prüfen und dem Personal- und Verwaltungsausschuss über die Vor- und Nachteile Bericht zu erstatten,« heißt es in dem kurzen Antrag. Die Beschlussvorlage bezieht sich ausdrücklich auf das Beispiel der Stadt München und die erzielbaren Einsparungen durch die Verwendung freier Software. Allerdings werden darin die Einsparungen, die für München beispielsweise mit 20 bis 25 Prozent beziffert werden, als einziges Argument für die Umstellung genannt.

Der Prozess wird von den lokalen Linux User Groups aufmerksam verfolgt. Eine Wikiseite zum Thema, die die Namen aller Ausschussmitglieder, aber kaum weitere Informationen enthält, ist im Wiki des Essener Linuxtages bereits angelegt.

In Duisburg regiert Adolf Sauerland von der CDU als Oberbürgermeister. Seit den Wahlen 2004 besitzen SPD und CDU jeweils 28 Sitze im Stadtrat, 18 Sitze entfallen auf weitere Parteien und der Oberbürgermeister besitzt die 75. Stimme im Rat. Der Antrag der SPD hat daher gewisse Aussichten, angenommen zu werden. (Thomas Koch/hjb)

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Kommentare (Insgesamt: 19 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Antrag einstimmig angenommen (Thomas Koch, Mo, 4. Juni 2007)
Re[4]: Geile Strategie (dalaimor, Fr, 1. Juni 2007)
Re: Begrüßenswert... (lilili, Fr, 1. Juni 2007)
Re: Begrüßenswert... (Frickler, Do, 31. Mai 2007)
Re[3]: Geile Strategie (Oh_no, Do, 31. Mai 2007)
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