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Thema: Linspire will Paketverwaltung optimieren

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Sebastian am Do, 31. Mai 2007 um 10:28 #
Also ich denke jeder der mit apt arbeitet und mehrere Server verwaltet, der kennt diese Probleme... also so super neu und ist das irgendwie nicht. Wobei ich es jetzt nicht super dramatisch finden, wenn man weiß wie man apt wieder auf die gerade spur bringt... nunja für neulinge ist das wirklich ein wenig schwierig... aber das sind glaube ich Probleme die schon lange bekannt sein müssten...
Score: 3 Von Egal am Do, 31. Mai 2007 um 10:32 #
Um auf eine eigene Missgeburt Aufmerksamkeit zu lenken, wird die Arbeit von anderen Läuten erst ein mal schlecht gemacht.

Debian hat sicherlich jede Menge Probleme, APT gehört garantiert nicht dazu.

  • Score: 3 Von Auch Egal am Do, 31. Mai 2007 um 10:46 #
    Dann erzähl mal, was an Opium so schlecht ist
    • Score: 3 Von me am Do, 31. Mai 2007 um 12:32 #
      Dann erzähl mal, warum opium so gut ist. Die Aussage "Nachdem eine entsprechende Formulierung des Problems geschaffen ist, wird es mit Hilfe von leistungsfähigen Tools gelöst, von denen bekannt ist, dass sie auf jeden Fall die beste Lösung finden, wenn es überhaupt eine Lösung gibt" ist nämlich nicht sehr erschöpfend, vielmehr ziemlich esoterisch.
    Score: 3 Von NaJa am Do, 31. Mai 2007 um 10:55 #
    Ich hatte schon so manche Probleme mit apt. Aber trotzdem muss ich sagen, dass dieses Tool ein Hammer ist.
Score: 3 Von slacky am Do, 31. Mai 2007 um 10:36 #
Die Mängel sind schon seit langem bekannt, leider gibt es immer wieder Anfänger die fanatisch behaupten debian, ubuntu etc seien aufgrund des Paketsystems besonders anfängerfreundlich oder es sei nicht möglich die Paketdatenbank abzuschießen etc.
Vielen Dank also, dass diese Mängel endlich mal wissenschaftlich bestätigt wurden. IMHO sind debian-basierte Distros genau aufgrund dieser Mängel überhaupt NICHT für Anfänger zu empfehlen. RPM/YUM ist da schon deutlich besser. Mein persönlicher Favorit ist allerdings immer noch das .tgz-Format von Slackware, da es mit recht simplen Tools auskommt und mit gslapt / slapt-get kann man sich auch Abhängigkeiten auf das System holen.
Übrigens wäre es ein leichtes bei Slackware mit ldd nicht verlinkte libs zu finden und diese in der PACKAGES.TXT nachzuschlagen (als automatisiertes Skript), funktioniert natürlich nicht bei perl, python etc software und findet eben nur verlinkte Abhängigkeiten. Trotzdem solange Abhängigkeiten von keinem Paketformat 100% korrekt unterstützt werden (also auch das automatisierte entfernen von orphans) ist es für mich nichts anderes als Spielerei.
  • Score: 3 Von ichk am Do, 31. Mai 2007 um 11:12 #
    Nein, man kann Mängel in einem Modell nicht dadurch lösen in dem man das Modell solange verkleinert (im tatsächlichen Umfang) bis nur noch Probleme da sind die man schon behoben hat. .tgz ist nicht wirklich ein Paketmanagement ähnlich wie .deb (dpkg) .rpm modelliert auch einen geringeren Teil der Abhängigkeiten aber das kann nicht ziel sein. Du selbst schlägst vor slapt-get zu verwenden aber meinst du das slapt-get besser funktioniert wenn das Original schon Probleme hat klar kannst du jezt sagen aber wenn die Abhängigkeit nicht lösbar ist hol ich mir das tgz direkt und zwing es ins System aber genau das kannst du mit dpkg auch machen (nach einer kleinen Warnung).
    Die ganze zeit wird hier auch von apt (apt-get) gesprochen doch aptitude wird seit langen vom Debian Team als zu bevorzugen angegeben (Nein die beiden sind nicht das selbe).
    • Score: 3 Von Jerry am Do, 31. Mai 2007 um 11:58 #
      Und aptitude zeigt die erwähnten Mängel nicht. Also ich bin mit aptitude sehr sehr zufrieden unter Etch/Lenny.
      rpm hatte ich zu Suse Zeiten, der Vergleich mit apt ist fast ne Beleidigung für apt.
      • Score: 3 Von Ede am Fr, 1. Juni 2007 um 13:09 #
        aptitude hat bei mir weder bei Debian testing noch bei den letzten 3 Kubuntus irgend welche Probleme verursacht. Ich halte es für Anfänger absolut geeignet. Der Anfänger muss es sich aber einmal erklären lassen - mein Ratschlag an alle Anfänger: lasst es euch mal erklären! Es lohnt sich wirklich.
      Score: 3 Von slacky am Do, 31. Mai 2007 um 12:06 #
      slapt-get besser funktioniert wenn das Original schon Probleme
      Welches "Original" den bitte schön? slapt-get ist kein apt-get Nachbau, sondern eine Erweiterung der Slackwaretools. Der große Vorteil dieser Tools besteht übrigens imho darin, dass es alles Shellskripte sind die mit standard unix tools zusammenarbeiten, einfach zwei-drei Zeilen ändern und schon kann man bzip2 statt gzip verändern. slapt-get funktioniert nicht mal annähernd ähnlich wie apt-get falls du das meintest.
      • Score: 3 Von ichk am Do, 31. Mai 2007 um 13:14 #
        OK, hatte das nur aufgrund der Namensähnlichkeit angenommen da es ja für rpm diverse apt nachbauten gibt dennoch hat Debian sicher längere Erfahrung mit Abhänigkeiten und deren Auflösung als irgendein Teil-/Ergänzungsprojekt von/für Slackware das viel weniger Nutzer hat als das Apt-System von Debian.
      Score: 3 Von n2000 am Do, 31. Mai 2007 um 12:12 #
      > Die ganze zeit wird hier auch von apt (apt-get) gesprochen doch aptitude wird seit
      > langen vom Debian Team als zu bevorzugen angegeben (Nein die beiden sind nicht das
      > selbe).

      Genau! Warum hat Chris Tucker nicht aptitude analysiert bevor er mit OPIUM angefangen hat?

    Score: 3 Von Ikone des guten Geschmacks am Do, 31. Mai 2007 um 18:50 #
    Übrigens wäre es ein leichtes bei Slackware mit ldd nicht verlinkte libs zu finden und diese in der PACKAGES.TXT nachzuschlagen (als automatisiertes Skript),
    Aha. Und weil es so leicht ist, gibt es das Skript noch nicht? :)

    funktioniert natürlich nicht bei perl, python etc software und findet eben nur verlinkte Abhängigkeiten.
    Oha. Ein selbstgebasteltetes System also, dass bei der Hälfte aller Software nicht funktioniert und noch nicht mal alle Abhängigkeiten findet. Respekt. Warum ist sowas nicht verbreiteter als apt-get? :)

    Die Mängel sind schon seit langem bekannt, leider gibt es immer wieder Anfänger die fanatisch behaupten debian, ubuntu etc seien aufgrund des Paketsystems besonders anfängerfreundlich oder es sei nicht möglich die Paketdatenbank abzuschießen etc.
    Und erst die Slackwarenewbies, die fanatisch einem was von selbstgefrickelten Halblösungen als Wunderheilmittel erzählen. :)

Score: 3 Von Erik am Do, 31. Mai 2007 um 10:50 #
... versucht man nicht eher, APT dahingehend zu modifizieren, dass es dieses Fehlverhalten nicht mehr zeigt, sondern bringt eine neue Anwendung heraus? Wäre es nicht möglich gewesen, die Auflösung der Abhängigkeiten aus dem APT-Code zu modularisieren und dann im zweiten Schritt die eigenen Vorstellungen umzusetzen?


lg
Erik

mehr 23%
Score: 3 Von Henrik am Do, 31. Mai 2007 um 11:28 #
23% der Benutzer hatten schon einmal ein Problem damit?

Also ich habe APT ein zwei Mal (auf zwei verschiedenen Rechnern) benutzt und versucht, insgesamt 4 verschiedene Pakete zu installieren.
Bei zwei Versuchen (Kopete, Pidgin/Gaim) hat das Ding angefangen und die ersten Pakete runtergeladen, um dann irgendwann einen Error 404 zu melden.
Das Dritte (Licq) hat tatsächlich geklappt.
Und beim vierten Versuch (Mailman) hat APT keine Fehler gemeldet, das Programm ließ sich aber nicht starten.

Bestimmt nur dumme Zufälle, aber zu viel für den Anfang.

  • Score: 3 Von Erik am Do, 31. Mai 2007 um 11:37 #
    Bei zwei Versuchen (Kopete, Pidgin/Gaim) hat das Ding angefangen und die ersten Pakete runtergeladen, um dann irgendwann einen Error 404 zu melden.

    Also wenn es bei den bereits begonnenen Paketen abgebrochen hat, würde ich es auf ein Problem der Netzwerkverbindung schieben. Ansonsten könnte es auch sein, dass Du schlicht und ergreifend kein "apt-get/aptitude update" gemacht hast und es versuchte, die inzwischen veralteten Versionen der Pakete vom Server zu laden, der diese natürlich nicht mehr hatte.


    lg
    Erik

    Score: 3 Von chrm am Do, 31. Mai 2007 um 11:39 #
    Apt auf Debian? Ubuntu? Oder Suse? Offizielle Sourcen?
    Das Werkzeug ist auch nur so gut, wie die restliche Infrastruktur. Wenn die angebotenen DEBs Mist sind, dann kann die Paketverwaltung auch nichts dafür.
    • Score: 3 Von slacky am Do, 31. Mai 2007 um 12:11 #
      nöööö, der große Fehler an debs ist ja eben, dass man nicht "mal kurz" die Dependencies hacken kann. Übrigens ist es ja auch Schrott für homogene Landschaften, wer z.b. auf 100 PCs die gleiche Software installiert dem genügt es doch wenn er EINMAL die Dependencies checkt und dann auf alle PCs die Software aufspielt.
      Das störende bei Debian ist doch, dass ein "falsches" Paket ständig als Fehler auftaucht. Und bei 1.000 Paketen ist eben (fast) immer auch mal eins mit falschen deps dabei (=> Stochastik)
    Score: 3 Von ... am Fr, 1. Juni 2007 um 05:57 #
    Bei zwei Versuchen (Kopete, Pidgin/Gaim) hat das Ding angefangen und die ersten Pakete runtergeladen, um dann irgendwann einen Error 404 zu melden.

    Du weißt, was 404 bedeutet?

Score: 3 Von DeeZiD am Do, 31. Mai 2007 um 12:59 #
http://www.imdb.com/name/nm0000676/

Rush Hour 3 wird bestimmt ganz nett :D


Gruß Dennis

Score: 3 Von bal0 am Do, 31. Mai 2007 um 13:54 #
...aber ich hab bisher keinerlei Probleme mit dem Paketmanager gehabt. Download, Installation, Upgrade (sogar des Systems, kein Gebrauch von extra 'dist-upgrade' Krams), Deinstallation samt Abhängigkeiten usw usf. Achja, ich benutze pacman. Und nein, kein ArchLinux ;)
Wie ein Slacker über mir schon andeutete, wird versucht das ganze zu komplizieren, wodurch nur neue Probleme entstehen. Lieber von Grund auf simpel gestalten und daruch effektiv werden lassen imo.

mfg,
bal0

Score: 3 Von linux-macht-glücklich am Do, 31. Mai 2007 um 18:04 #
ist das nicht schon eine Art verbessertes Apt vom Apt Author?
Score: 3 Von SunshineBoy am Do, 31. Mai 2007 um 20:41 #
Wozu empfieht den Debian aptitude zu benutzen?

Warum ist aptitude ab etch das standard Pakettool?

Score: 3 Von abd am Do, 31. Mai 2007 um 21:40 #
Das einzige ding wäre dich apt neu zu implementieren, also etwas zu bauen, dass apt-Kommando kompatible ist.

nennen wir es mal "lapt"

Score: 3 Von heise.de am Do, 31. Mai 2007 um 22:12 #
"Mit OPIUM sollen die Probleme der Debian-Paketverwaltung APT in Rauch aufgelöst werden."

*rofl*
Mit genug Opium kann man alle Probleme lösen ;)

Score: 3 Von rain am Fr, 1. Juni 2007 um 15:08 #
Er hat zwar Recht nur haben viele andere das Problem nicht nur auch "schon" erkannt, sondern auch gleich gelöst und sind dem Prototypenstadium längst entwachsen. (vgl. aptitude, smart usw.)

Anstatt sich mit APT zu beschäftigen hätte er seine Zeit lieber in dpkg bzw. das Paketformat investieren sollen, was meiner Ansicht nach auch noch nicht perfekt ist und Änderungen kompliziert werden.

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