...aber wohin? Langsam saugt die Krake M$ im Linuxlager und das gefällt mir persönlich nicht. Wohin also? Apple ist von MS ebenso kontrolliert und die BSD mit ihrer Lizenz sind auch nur Handlanger.
...aber wohin? Langsam saugt die Krake M$ im Linuxlager und das gefällt mir persönlich nicht. Wohin also? Apple ist von MS ebenso kontrolliert und die BSD mit ihrer Lizenz sind auch nur Handlanger.
Ruhe bewahren! Es wird nicht gleich die ganze Welt umwerfen. Schau dich mal um. Immer mehr migrieren auf Linux. Die Patentgeschichte ist eher lachhaft. Immer mehr wollen ODF. Windows sieht seine Position gefärdet. Die sind nicht so dumm Fehler zu wiederholen. FF haben sich unterschätz, OOo sicherlich auch. Linux mit seinen Desktops kommt/oder ist nun schon auf einem extrem hohen Level (z. B.: LiMux (Debian) + KDE + OOo + FF + OSS = TÜV, Windows wo bist du?)
Bleibe bei dem wo du dich wohl fühlst. Bei mir ist es sidux/Debian.
... wie funktioniert eigentlich BSD? Funktioniert es überhaupt? Arbeitet man sich da als Maintainer und progammierer nicht zu tode? Weil durch die Lizenz gibt es ja 2 Möglichkeiten: 1. Die Software ist zu mies, kein kommerzieller verwendet es um damit Kohle zu scheffeln. 2. Die Software ist gut, wird von Firmen "geklaut" und in ihre Produkte eingebaut. Dort produziert sie dann dank der Qualität viel viel Profit und kommt unter einem anderen Namen zu Ruhm.
Die Original-Hersteller kriegen davon nichts, und werden in jedem Fall ausgenützt. Ich verstehe die BSD Lizenz nicht. Die öffnet doch Tür und Tor für kommerziellen Klau.
Manche Entwickler wollen, dass ihre Software von möglichst vielen eingesetzt wird. Bekanntes Beispiel ist da z.B. libvorbis. Wäre libvorbis unter der GPL lizenziert, gäbe es keinen einzigen portablen MP3-Player, der von Haus aus Ogg Vorbis abspielt.
Außerdem gibt es genug Firmen, die ihre Weiterentwicklung lieber ins freie Projekt stecken, da man sich so den Aufwand spart, mit der weiteren Entwicklung der freien Version Schritt halten zu müssen.
>Wäre libvorbis unter der GPL lizenziert, gäbe es keinen einzigen portablen MP3-Player, der von Haus aus Ogg Vorbis abspielt.
Hmm, gibt es leider ja auch fast nicht. Also mir ist noch keiner untergekommen. Irgendwie scheint diese Philosophie nicht zu funken, denn WMV wird von eigentlich alles unterstützt. Aber generell sehe ich deine Argumente. Nur bei den aggresiven Firmen... schreib ein super CRM tool, lasse es unter der BSD Lizenz raus und schwups, klaut das Microsoft und verkauft es unter ihrem Brand und wenn es gut ist, verdient gut dran. Dann ist es natürlich von ihnen und closed source. Dass es closed source werden kann, das finde ich gefährlich. Da können Firmen, Individuen von den Werken des original Programmierer profitieren, ohne dass der einen Heller kriegt. Beim kleineren Dingen ,wie dem OGG Projekt, da stimme ich zu. Checke nicht, warum das nicht überall verbreitet ist. Ist ein super format und sogar noch effizienter als mp3.
Microsoft kann auch nichts dran ändern, dass Linux FOSS ist und es bleiben wird, warum also die Aufregung? Es gibt noch genug Distros da draußen. Was mich allerdings besorgt ist, dass mit den Firmen auch Entwickler von Microsoft abhängig werden...
Keine falsche Bescheidenheit! Ubuntu hat sich seit Feisty Fawn zu einer Art Über-Distro gemausert, von der sich z.B. Debian mal eine Schibe abschneiden könnte.
Warum "Über-Distro"? Zumindest auf Distrowatch befindet sich Ubuntu im letzten Monat auf einem noch nie dagewesenen Sturzflug. So toll scheint Ubuntu 7.04 dann doch nicht zu sein, PCLinuxOS 2007 kommt mittlerweile wesentlich besser an.
Es geht um etwas, womit sich alle Linux-Firmen-Distributionen schwer tun. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, ohne entsprechende Finanzkraft kann man auch in Deutschland nicht mehr seine freie Meinung äußern. Probiere einfach PCLinux2007 OS aus und schaue Dir den Inhalt der integrierten Paketverwaltung Synaptic an.
PCLinuxOS 2007 ist Klasse! Leider muß man sich wohl registrieren lassen und dann kostet es was. Ansonsten bekommt man keine Sicherheitspatches oder Updates.
verbreite bitte keinen Quatsch. Du musst dich nicht registrieren!! Du kannst wenn die Distro dir gefällt eine Spende an Texstar richten und bekommst im gegenzug eine Freischaltung für den PASS Server. Auf diesem sind div. Pakete schneller als auf den offiziellen. Wichtige Sicherheitsupdates sind bislang IMMER auch gleichzeitig auf dem offiziellen Server gewesen.
Warum Pclos so viel zulauf hat? Frag mal warum Mandriva soviel nachgelassen hat viele kennen Texstar noch aus Mandrake Zeiten und sind jetzt einfach gewechselt, so wie ich es vor etwa 1 1/2 Jahren auch getan habe. Die Distro läuft rund die Paketauswahl ist optimal und für mich als desktopuser einfach klasse.
Naja, die Statistiken auf Distrowatch haben nur begrenzt Aussagekraft. Ich z. B. benutze derzeit Kubuntu, habe aber keine Veranlassung, bei DW auf den Kubuntu-Link zu klicken. Hier informiere ich mich eher über Distros, die ich nicht kenne (und auch noch nicht nutze).
>So toll scheint Ubuntu 7.04 dann doch nicht zu sein
Nur mein Kommentar: Bin schon seit Jahren Debian user und finde Ubuntu sehr cool, vorallem weil es Desktop mässig viele Automatismen bringt, die Debian überhaupt nicht hat. ABER: Upgrade von 6 auf 7: Ne Katastrophe.... habe schon so viele massive Bugs gefunden, dass ich mittleriweihle eine Maschine auf 6 zurückmigriert habe und die anderen nicht migriert werden. Ubuntu leidet unter den gleichen Problemen wie Windows: Zuviele neue coole features und zu wenig bug fixes. So stabil nach dem release wie Debian ist es bei weitem nicht. Wer so hohe Ansprüche hat wie ich, wird da enttäuscht. Habe mich auf jeden Fall schon bei Kollegen blamiert, denen ich Ubuntu vollmundig empfohlen habe (und die dann 7 installiert haben) und angenommen hatte, da es von Debian abstammt es dessen Qualitäten hat. Generell finde ich es aber toll, dass Destkop Linux endlich abhebt und von so vielen Leuten gebraucht werden kann. SuSE hatte das ja früher inne, nur bin ich absolut kein Fan von RPM basierten Distros. Habe mal darauf begonnen, aber habe dann was technisch und administrativ viel besseres gefunden. Eigentlich lustig, wie schnell Ubuntu SuSE in popularität platt gemacht hat, aber meiner Meinung nach ganz verdient.
Und ich bin kein Freund von DEB-basierten. RPM ist halt technisch moderner und mit den entsprechenden Werkzeugen einfach klasse. Nachdem ich die neue PCLOS haben ist auch noch kubuntu von der Platte geflogen.
Die Hitliste kann alles Mögliche wiederspiegeln, aber keine Qualitätsaussage!
Ich vermute: Wer zufrieden mit seiner Distribution ist, hat anderes im Kopp, als Distrowatch zu besuchen und nur die, die ein Potenzproblem bezüglich ihrer Distro haben, pushen die ihrige...
Jedenfalls scheinen mir die Top10 alles andere als ein realistisches Abbild irgendeines Kriteriums zu sein, das mir auch nur im entferntesten bekannt vorkommt...
Immer wieder auch mal andere Meinungen durchlesen, an die überdistro Ubuntu dachte/hoffte ich auch mal, ein halbes Jahr lang, allerdings ging der Wechsel von einer Version zur nächsten nicht so Problemlos wie ich dachte. Und ich muss sagen ich bin eigentlich vertraut mit dem Debian System also kein neuanfänger!
Ich benutze Debian seit Version 2.1(Slink) Und habe somit auch schon einige Dist-upgrades mitgemacht!
Es ging dann mit Ubuntu soweit das garnichts mehr ging und es war im vergleich zum damaliegen Debian Testing (jetzt etch) sehr langsam!!!! und das ist nicht nur ausgedacht es ist wirklich sehr viel langsamer in allem! Dann sah ich auf einem noch langsameren PC einen Debian Testing und das war fast wie Turbo einschalten und schneller als mein Ubuntu 6.06 auf nem schnelleren PC!
Also flog das Ubuntu gleich wieder runter und ich bin Froh das es so gekommen ist Ich finde die Art wie Sie mit dem Aufbau der Distr. umgehen (Ubuntu) sehr intessant. Ich finde es auch schön das es sozusagen das Desktop Debian werden möchte dennoch würde ich es begrüßen wenn Sie Ihre Energie statt in ein eignes lieber in das Debian Projekt führen würden. (Nu ist es wohl zu spät)
Oh jeh! Weil Du auf deinem Rechner solche Erfahrungen gemacht hast! Ich bin von Debian absolut überzeugt und denke auch dass es DIE Zukunft ist. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich bei zu Beginn Ubuntu und seit Entstehung Kubuntu nie, absolut nie ein Problem mit dem dist-upgrade hatte! Die aktuelle Kubuntu Feisty läuft bei mir auf dem selben PC schneller als Etch und Lenny. Trotzdem boote ich am liebsten Lenny. Weshalb? Kubuntu wäre ohne Debian nichts. Aber gut sind die (K)Ubuntus schon - das sollte man zugeben können.
Soweit ich das verstanden habe, ist Ubuntu ein Ableger von Debian und stellt als solches dem ursprünglichen Debian auch Weiterentwicklungen gegebenenfalls zur Verfügung.
Das ist ja gerade eine der Stärken der Open Source Geschichte. Viele Entwickler arbeiten an ähnlichen, aber dennoch versch. Projekten.
Dadurch kommt es zu einer Art "Evolution". Was sich bewährt, setzt sich durch. Da kann proprietäre Software im Grunde nicht mithalten.
Vielleicht ist es nur ein "Experiment", aber irgendwas muss Ubuntu ja haben, wenn es so beliebt ist. Wenn sich die Quintessenz daraus extrahieren lässt und die so gewonnenen Erkenntnisse dann nutzbringend eingesetzt werden, ist das doch allgemein für Linux gut.
Ich habe Debian Etch installiert und war positiv überrascht. Ich wollte nämlich schon länger auf Debian umsteigen, habs aber nie geschafft alles zum Laufen zu bekommen . Mit debian Etch ist sowas wie ein Wunder passiert, das war plötzlich so installierfreundlich wie ich es vorher von Mandriva gewohnt war. Nur ist die Software die Debian in seiner Stable drinnenhat doch um einiges stabiler als Mandriva .
Kaese. Nur weil MS meint, Unsicherheit oder was auch immer schueren zu koennen, heisst das noch lange nicht, dass sie Einfluss auf GNU/Linux nehmen oder es gar beeinflussen zu koennen. Letztlich muss sich MS auch der GPL beugen. Man hat es doch beim BSD-Projekt gesehen, das Anfang der 90ger von AT&T verklagt wurde. Da jedoch der Code vollstaendig neugeschrieben wurde, war diese Klage (zumindest im Bereich der unrechtmaessigen VBerwendung von Quellcode) nicht von existenzieller Bedeutung. Bei Linux wird das gleiche passieren - wenn MS klagen will (gegen wen auch immer), dann sollen sie es doch tun. Letzten Endes wird der Code angepasst und MS (oder SCO etc.) hat das Nachsehen. Lange Rede, kurzer Sinn. Diese Kooperationen sind Werbung, FUD oder wie auch immer man das nennen moechte. Sie werden allerdings keinen Einfluss auf die Entwicklung oder Verbreitung von Linux (oder anderer GPL-lizenzierter Software) haben.
Red Hat würde sich nie einem solchen Deal hingeben. Migrier halt zu Fedora. Oder Debian, für die würde ich meine Hand ins Feuer legen. Für Ubuntu nicht. Meide halt Novell/SuSE und Xandros :>
Da wird zuviel Blödsinn gepostet. Auch von der FSF behauptet.
Faktum ist: - die GPL3 soll mit dem Unfug aufhören, solche Abkommen verhindern zu wollen. Die GPL2 ist gut genug. - Diese Assoziationen sind absolut egal. Es sind FIRMEN, die arbeiteten so oder so gewinnorientiert. MS versucht den Markt zu erweitern. Na und? Ist auch nix neues.
Wen es stört, verwenden eben eine Distribution, die nicht von FIRMEN-entwickelnden Distributoren stamt. Davon gibt es nämlich mehr als genug!
Zu dem "Entwickler werden finanziert": a) nicht alle Entwickler werden nun abhängig von MS, keine Sorge b) Es kommt auf die Lizenz an. Das ist der Knackpunkt.
BSD bleibt zwar frei, jedoch aufgrund der BSD Lizenz kann sich jeder nehmen was er will. Davon hat Microsoft in der Vergangenheit oft genug gebrauch gemacht und Apple ist im Unterbau auch ein BSD. Hatten die Entwickler etwas davon?
Siehst Du das ist damit gemeint. Wollen wir das Linux ebenfalls eine Code-Schmiede für Microsoft & Co wird? Nein wollen wir nicht. Dementsprechend sind harte Lizenzvereinbarungen genau das richtige, die können nämlich gerichtlich durchgesetzt werden. Deswegen kann ich die GPL 3 auch nur als logische Konsequenz ansehen. Wer auch immer Stallman als Hardliner oder ähnliches bezeichnet, sollte einsehen das er einer der wenigen ist der genügend Weitblick hat, um bestimmte Entwicklungen hervorzusehen und versucht Möglichkeiten aufzuzeigen bevor es zu spät ist.
Apple ist im Unterbau auch ein BSD. Hatten die Entwickler etwas davon? Was ist mit Darwin? Dass Apple Aqua freigibt, kannst du wohl kaum erwarten.
Wollen wir das Linux ebenfalls eine Code-Schmiede für Microsoft & Co wird? Nein wollen wir nicht. Linux steht unter der GPLv2. Würde Microsoft Linux-Code verwenden, müsste der Windows-Kernel ebenfalls unter der GPLv2 freigegeben werden. Worin besteht dein Problem?
Das war wohl nicht so ganz ernst gemeint! Zitat: Der Scherz erntete beim ersten gemeinsamen Interview der beiden seit 14 Jahren schallendes Gelächter der Zuschauer - und einen etwas verwirrten Blick von Gates. Wenn es keine verlässlicheren Belege gibt für die "Ehe" zwischen Jobs und Gates, kann man diese Behauptung getrost in die Tonne treten.
Stimmt. Gibts eine Distri die einen höheren Entwicklungsstand hat wie Mandriva ? nein Eine die bessere Konfigurationswerkzeuge hat damit sich auch neue von Anfang an wohlfühlen ? nein Und dazu auch noch top stabil und flüssig und schnell anfühlt ? nein (Und nicht so lahm und zäh wie z.B. SuSe) (und nicht so spartanisch wie Debian (ausser SIDUX)) (Und nicht so unausgegoren wie Ubuntu/Kubuntu)
Mandriva & PCLinuxos sind schon absolut klasse auch wenn das in der Vergangenheit vielleicht nicht immer so war.
Gibts eine Distri die einen höheren Entwicklungsstand hat wie Mandriva ?
Kommt drauf an:
Mandriva ist für den Desktop ganz hervorragend und auch für viele Produktivjobs sehr OK aber es hat keine gut funktionierende ProAudio/lowlatency-Erweiterung - für den Zweck ist Ubuntu besser und für Suse arbeitet Jacklab an einer Lösung, die schon jetzt deutlich besser funktioniert als das, was es für MD gibt.
Sorry, wenn ich das mal so sage, aber ich finde, wie sich plötzlich wegen eines Abkommens zwischen zwei Firmen (was in der Geschäftswelt nicht unüblich ist) aufregen, einfach Kinderkacke.
Ich nutze Suse-Linux seit vielen Jahren privat und auch geschäftlich auf Servern. Mir kam nichtmal ansatzweise in den Sinn wegen dieses Abkommens zu wechseln. Warum auch. Wenn MS anfangen würde, OS Programmierer zu verklagen, würde Novell sicher auch mitreden, da es ja auch deren Business ist. Auch wenn sie selbst durch das Abkommen selbst geschützt sind. Die lassen sich sicher auch nicht Ihre Geschäftsgrundlage unter dem Hintern wegklagen.
Jetzt macht mal alle wieder locker. Man muß nicht immer dem fanatischen RMS hinterherhüpfen und alles nur verteufeln!
Du irrst! Das Subjekt ist »ich« und es fehlt im von dir nicht zitierten Teil das Objekt (z.B. Worte wie »Dinge«, »Verhaltensweisen«, »Reaktionen«, ...), auf das sich der zitierte Nebensatz bezieht.
Durch dieses Komma hast du dir das Subjekt "ich" leider aus dem Nebensatz geschossen, der inline auch noch einen Unternebensatz enthält. Besser wäre m.A. gewesen:
Aber ich finde es einfach Kinderkram, wie sich....
Es widerspricht aber der Gnu/Linux Philosophie. Die Einstellung der FSF und des größten Teils der Open Source Bewegung zu Software Patenten ist klar: Ab in die Tonne damit. Wenn nun Distributoren aufeinmal Verträge unterschreiben, die ihre eigenen Kunden vor Patenten schützen, den Rest aber nicht, ist das einfach nicht verträglich :>
Was ist, wenn der Grund für die Existenz dieser Firma aber diese Philosophie und diese Bewegung ist.
Die GPL, oder eigentlich der Geist der GPL (niemand darf Restriktionen auf weitergegebene Software legen) ist der Grund warum es so viel GPL-Software gibt. Wenn jetzt plötzlich diese Philosophie der freien Softwareweitergabe unterlaufen wird indem manche Leute ein höheres Risiko bei der Weitergabe oder Nutzung tragen müssen als andere, dann werden langfristig die Entwickler weniger die bereit sind Code freizugeben. Selbiges gilt noch viel mehr für Firmen, die werden nicht jemanden fürs Coden bezahlen, nur um dann Schutzgeld an jemanden zu bezahlen der nicht das geringste zu der Software beiträgt.
Wer so einen Schutzgeldvertrag abschließt ohne den Schutz auf die gesamte Community auszudehnen schlachtet die Gans die ihm die goldenen Eier legt langsam aber sicher ab.
Ein Passus der einem GPL-Software-weitergeber den Abschluss solcher Verträge untersagt wäre schon willkommen. Das zwingt die Distributoren dann zu geschlossenheit, jeder kann zwar einen Vertrag abschließen, aber den Schutz genießen dann immer alle. Das ist es wie die Community funktioniert, anders kann sie nicht funktionieren. Und wenn sie nincht funktioniert schreibt sie auch keine Software, was genau das Ziel von Microsoft sein dürfte.
Die Einstellung der FSF und des größten Teils der Open Source Bewegung zu Software Patenten ist klar: Ab in die Tonne damit. Ach, deshalb besitzt ein Großteil der Entwicklerfirmen im OpenSource-Umfeld selbst Patente? Was bringt es einem (gewinnorientierten) Unternehmen, einfach dagegen zu sein, wenn das Umfeld da nicht mitspielt? Das Problem der Softwarepatente muss auf politischer Ebene gelöst werden. Solange das nicht der Fall ist, kann man einem aber nicht vorwerfen, sich gegen Patentansprüche schützen zu wollen. Sonst ist man als Unternehmen ganz schnell weg vom Fenster.
ist es aber nicht so das viele firmen im oss umfeld ihre patente mittlerweile in stellung gebracht haben um gegen klagen von closed-source firmen mit gegenklagen zu kontern um eine patsituation zu erzeugen?
es sieht fuer mich so aus als wollte microsoft in diese mauer loecher reißen um eine grundlage fuer erfolgreiche klagen zu schaffen.
Naja, man kann das so sehen wie du, man kann aber auch den Punkt von Eben Moglen sehen, der vor einer Spaltung der Community warnt.
Wenn jeder Linux-Distributor nur seine eigenen Kunden schützt, dann führt das schon zur Schwächung der Community. Wenn aber alle Distros zu einem Einschüchterungsversuch von MS ganz kalt "sue me, see you in court" sagen und sich in einem Klagsfall gegenseitig unterstützen, dann wird es nur sehr wenige (wenn überhaupt) solche Klagen geben.
Nachdem die diversen Linuxdistributoren anfangen wegzubröckeln würde ich eine Lizenz, die den Zusammenhalt erzwingt schon sehr begrüßen. Die GPL hat bisher den Zusammenhalt von so unterschiedlichen Interessen wie die von IBM und die von Richard M. Stallmann geschafft. Es wäre schade, wenn dieser Zusammenhalt verloren ginge.
Redhat hat sich bisher von den kommerziellen Distros am besten gehalten, Debian und Ubuntu bei den Community-Distros. Es wäre echt schade, wenn zum Schluss nur Redhat, Sun und Debian, sowie jede Menge kleiner Programmierer übrigbleiben die kein Abkommen mit Microsoft haben, und Microsoft ein Schutzgeld für Linux einheben würde, wo sie doch gar nichts daran geleistet haben.
Denn diesem Unternehmen ist endlich das gelungen, was noch kein Verbrechersyndikat geschafft hat und wovon alle Gangster träumen: Die endgültige Legalisierung der Schutzgelderpressung!
Nach dem Motto: Du (Linux Firma) zahlst mir (Microsoft) Geld und ich sorge dafür, daß du und deine Kunden nicht (von meinen Anwälten) wegen Patenten verklagt werden. Früher hieß das: Du (Ladenbesitzer) zahlst mir (Mafiosi) Geld, und ich soge dafür, daß du und deine Kunden nicht (von meinen Schlägern) überfallen werden.
Das ist der genialste Coup aller Zeiten. Hut ab vor Microsoft, dem König der Gangster!
PS: Und bitte vergleicht den Weltmarktführer nicht immer mit Kraken, denn Kraken sind sympathisch, und das hat selbst Cthulhu nicht verdient!
Da ist eben der Unterschied zwischen der Rechtsprechung und Gerechtigkeit.
Eine mittellose alleinerzeihende arbeitslose Mutter mit 3 Kindern wegen Pilzesammelns im Wald über dem üblichen Limit von 3 kg auf Diebstahl zu verklagen ist auch legal, ich würde es aber nicht als legitim bezeichnen.
Genauso ist es mit Patentklagen. Die Patente selbst sind ja nicht wirklich gültig (ja, nicht einmal in den USA), jetzt damit die diversen Schutzgelder zu erpressen ist nicht legitim.
Ich sehe das übrigens genauso bei den diversen "Patenverwertungsgesellschaften", die sind nur schmarotzende Blutegel am Körper der Volkswirtschaft.
Vielleicht sollte ich nochmal klarstellen, dass es nicht grundsätzlich gegen Geschäfte mit Microsoft geht, sondern speziell um Abkommen bezüglich Software-Patenten.
Die GPLv2 hatte bereits eine Klausel, die soetwas verhindern sollte. Im Abkommen mit Novell hat man jedoch eine Formulierung gefunden, die diese Klausel umgeht. GPLv3 wird diesbezüglich deutlicher formuliert. Das wird nur Abkommen betreffen, die nach dem 28. März 2007 getroffen wurden (siehe Abschnitt 11 gegen Ende). Novell ist also raus, aber Xandros ist drin!
Ruhe bewahren! Es wird nicht gleich die ganze Welt umwerfen. Schau dich mal um. Immer mehr migrieren auf Linux. Die Patentgeschichte ist eher lachhaft. Immer mehr wollen ODF. Windows sieht seine Position gefärdet. Die sind nicht so dumm Fehler zu wiederholen. FF haben sich unterschätz, OOo sicherlich auch. Linux mit seinen Desktops kommt/oder ist nun schon auf einem extrem hohen Level (z. B.: LiMux (Debian) + KDE + OOo + FF + OSS = TÜV, Windows wo bist du?)
Bleibe bei dem wo du dich wohl fühlst. Bei mir ist es sidux/Debian.
Wieso "wohin"?
Zu Linux und GNU natürlich!!! Das hat Zukunft! MS hat fürchterlich Angst vor der Zukunft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Betriebssysteme
Kinder, Kinder...
Arbeitet man sich da als Maintainer und progammierer nicht zu tode? Weil durch die Lizenz gibt es ja 2 Möglichkeiten:
1. Die Software ist zu mies, kein kommerzieller verwendet es um damit Kohle zu scheffeln.
2. Die Software ist gut, wird von Firmen "geklaut" und in ihre Produkte eingebaut. Dort produziert sie dann dank der Qualität viel viel Profit und kommt unter einem anderen Namen zu Ruhm.
Die Original-Hersteller kriegen davon nichts, und werden in jedem Fall ausgenützt. Ich verstehe die BSD Lizenz nicht. Die öffnet doch Tür und Tor für kommerziellen Klau.
Außerdem gibt es genug Firmen, die ihre Weiterentwicklung lieber ins freie Projekt stecken, da man sich so den Aufwand spart, mit der weiteren Entwicklung der freien Version Schritt halten zu müssen.
Hmm, gibt es leider ja auch fast nicht. Also mir ist noch keiner untergekommen.
Irgendwie scheint diese Philosophie nicht zu funken, denn WMV wird von eigentlich alles unterstützt.
Aber generell sehe ich deine Argumente.
Nur bei den aggresiven Firmen... schreib ein super CRM tool, lasse es unter der BSD Lizenz raus und schwups, klaut das Microsoft und verkauft es unter ihrem Brand und wenn es gut ist, verdient gut dran. Dann ist es natürlich von ihnen und closed source.
Dass es closed source werden kann, das finde ich gefährlich. Da können Firmen, Individuen von den Werken des original Programmierer profitieren, ohne dass der einen Heller kriegt.
Beim kleineren Dingen ,wie dem OGG Projekt, da stimme ich zu. Checke nicht, warum das nicht überall verbreitet ist. Ist ein super format und sogar noch effizienter als mp3.
sorry das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen....
Gruß, MARKUS_
Gruß, B.
Zumindest auf Distrowatch befindet sich Ubuntu im letzten Monat auf einem noch nie dagewesenen Sturzflug.
So toll scheint Ubuntu 7.04 dann doch nicht zu sein, PCLinuxOS 2007 kommt mittlerweile wesentlich besser an.
Irgendwie sehen doch vornerum alle Distributionen gleich aus. Auch PC linux.
Also ist doch spannend was unter der Haube steckt...
Was zeichnet PC Linux eigentlich aus, dass es soviele laut distrowatch nutzen. Nur das radically simple draufsteht?
Schönen Gruß
cornelinux
Mehr möchte ich dazu nicht sagen, ohne entsprechende Finanzkraft kann man auch in Deutschland nicht mehr seine freie Meinung äußern.
Probiere einfach PCLinux2007 OS aus und schaue Dir den Inhalt der integrierten Paketverwaltung Synaptic an.
mfg
Du kannst wenn die Distro dir gefällt eine Spende an Texstar richten und
bekommst im gegenzug eine Freischaltung für den PASS Server. Auf diesem sind
div. Pakete schneller als auf den offiziellen. Wichtige Sicherheitsupdates
sind bislang IMMER auch gleichzeitig auf dem offiziellen Server gewesen.
Warum Pclos so viel zulauf hat? Frag mal warum Mandriva soviel nachgelassen hat
viele kennen Texstar noch aus Mandrake Zeiten und sind jetzt einfach gewechselt, so
wie ich es vor etwa 1 1/2 Jahren auch getan habe. Die Distro läuft rund die Paketauswahl
ist optimal und für mich als desktopuser einfach klasse.
Nur mein Kommentar:
Bin schon seit Jahren Debian user und finde Ubuntu sehr cool, vorallem weil es Desktop mässig viele Automatismen bringt, die Debian überhaupt nicht hat.
ABER:
Upgrade von 6 auf 7: Ne Katastrophe.... habe schon so viele massive Bugs gefunden, dass ich mittleriweihle eine Maschine auf 6 zurückmigriert habe und die anderen nicht migriert werden.
Ubuntu leidet unter den gleichen Problemen wie Windows: Zuviele neue coole features und zu wenig bug fixes.
So stabil nach dem release wie Debian ist es bei weitem nicht. Wer so hohe Ansprüche hat wie ich, wird da enttäuscht.
Habe mich auf jeden Fall schon bei Kollegen blamiert, denen ich Ubuntu vollmundig empfohlen habe (und die dann 7 installiert haben) und angenommen hatte, da es von Debian abstammt es dessen Qualitäten hat.
Generell finde ich es aber toll, dass Destkop Linux endlich abhebt und von so vielen Leuten gebraucht werden kann.
SuSE hatte das ja früher inne, nur bin ich absolut kein Fan von RPM basierten Distros. Habe mal darauf begonnen, aber habe dann was technisch und administrativ viel besseres gefunden.
Eigentlich lustig, wie schnell Ubuntu SuSE in popularität platt gemacht hat, aber meiner Meinung nach ganz verdient.
RPM ist halt technisch moderner und mit den entsprechenden Werkzeugen einfach klasse.
Nachdem ich die neue PCLOS haben ist auch noch kubuntu von der Platte geflogen.
Die Hitliste kann alles Mögliche wiederspiegeln, aber keine Qualitätsaussage!
Ich vermute: Wer zufrieden mit seiner Distribution ist, hat anderes im Kopp, als Distrowatch zu besuchen und nur die, die ein Potenzproblem bezüglich ihrer Distro haben, pushen die ihrige...
Jedenfalls scheinen mir die Top10 alles andere als ein realistisches Abbild irgendeines Kriteriums zu sein, das mir auch nur im entferntesten bekannt vorkommt...
Ich benutze Debian seit Version 2.1(Slink) Und habe somit auch schon einige Dist-upgrades mitgemacht!
Es ging dann mit Ubuntu soweit das garnichts mehr ging und es war im vergleich zum damaliegen Debian Testing (jetzt etch) sehr langsam!!!! und das ist nicht nur ausgedacht es ist wirklich sehr viel langsamer in allem! Dann sah ich auf einem noch langsameren PC einen Debian Testing und das war fast wie Turbo einschalten und schneller als mein Ubuntu 6.06 auf nem schnelleren PC!
Also flog das Ubuntu gleich wieder runter und ich bin Froh das es so gekommen ist
Ich finde die Art wie Sie mit dem Aufbau der Distr. umgehen (Ubuntu) sehr intessant. Ich finde es auch schön das es sozusagen das Desktop Debian werden möchte dennoch würde ich es begrüßen wenn Sie Ihre Energie statt in ein eignes lieber in das Debian Projekt führen würden. (Nu ist es wohl zu spät)
Egal
Das ist ja gerade eine der Stärken der Open Source Geschichte. Viele Entwickler arbeiten an ähnlichen, aber dennoch versch. Projekten.
Dadurch kommt es zu einer Art "Evolution". Was sich bewährt, setzt sich durch.
Da kann proprietäre Software im Grunde nicht mithalten.
Vielleicht ist es nur ein "Experiment", aber
irgendwas muss Ubuntu ja haben, wenn es so beliebt ist. Wenn sich die Quintessenz daraus extrahieren lässt und die so gewonnenen Erkenntnisse dann nutzbringend eingesetzt werden, ist das doch allgemein für Linux gut.
So jetzt isses raus
Lange Rede, kurzer Sinn. Diese Kooperationen sind Werbung, FUD oder wie auch immer man das nennen moechte. Sie werden allerdings keinen Einfluss auf die Entwicklung oder Verbreitung von Linux (oder anderer GPL-lizenzierter Software) haben.
Auch von der FSF behauptet.
Faktum ist:
- die GPL3 soll mit dem Unfug aufhören, solche Abkommen verhindern zu wollen. Die GPL2 ist gut genug.
- Diese Assoziationen sind absolut egal. Es sind FIRMEN, die arbeiteten so oder so
gewinnorientiert. MS versucht den Markt zu erweitern. Na und? Ist auch nix neues.
Wen es stört, verwenden eben eine Distribution, die nicht von FIRMEN-entwickelnden
Distributoren stamt. Davon gibt es nämlich mehr als genug!
Zu dem "Entwickler werden finanziert":
a) nicht alle Entwickler werden nun abhängig von MS, keine Sorge
b) Es kommt auf die Lizenz an. Das ist der Knackpunkt.
Schauen wir was am Ende rauskommt.
Und Linux,BSD,... bleibt ja auch frei, wenn diverse Distributoren mit MS kooperieren ...
Siehst Du das ist damit gemeint. Wollen wir das Linux ebenfalls eine Code-Schmiede für Microsoft & Co wird? Nein wollen wir nicht. Dementsprechend sind harte Lizenzvereinbarungen genau das richtige, die können nämlich gerichtlich durchgesetzt werden. Deswegen kann ich die GPL 3 auch nur als logische Konsequenz ansehen. Wer auch immer Stallman als Hardliner oder ähnliches bezeichnet, sollte einsehen das er einer der wenigen ist der genügend Weitblick hat, um bestimmte Entwicklungen hervorzusehen und versucht Möglichkeiten aufzuzeigen bevor es zu spät ist.
Was ist mit Darwin?
Dass Apple Aqua freigibt, kannst du wohl kaum erwarten.
Wollen wir das Linux ebenfalls eine Code-Schmiede für Microsoft & Co wird? Nein wollen wir nicht.
Linux steht unter der GPLv2. Würde Microsoft Linux-Code verwenden, müsste der Windows-Kernel ebenfalls unter der GPLv2 freigegeben werden. Worin besteht dein Problem?
soweit wie ich weiß bleibt der kernel unter v2 aber der rest den "linux" ausmacht kann jedes projekt/firma/frickler.... selbst entscheiden.
Jobs und Gates: Geheime Ehe seit zehn Jahren
Siehe: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3930&Alias=wzo&cob=286800
Zitat: Der Scherz erntete beim ersten gemeinsamen Interview der beiden seit 14 Jahren schallendes Gelächter der Zuschauer - und einen etwas verwirrten Blick von Gates.
Wenn es keine verlässlicheren Belege gibt für die "Ehe" zwischen Jobs und Gates, kann man diese Behauptung getrost in die Tonne treten.
Gibts eine Distri die einen höheren Entwicklungsstand hat wie Mandriva ? nein
Eine die bessere Konfigurationswerkzeuge hat damit sich auch neue von Anfang an wohlfühlen ? nein
Und dazu auch noch top stabil und flüssig und schnell anfühlt ? nein
(Und nicht so lahm und zäh wie z.B. SuSe)
(und nicht so spartanisch wie Debian (ausser SIDUX))
(Und nicht so unausgegoren wie Ubuntu/Kubuntu)
Mandriva & PCLinuxos sind schon absolut klasse auch wenn das in der Vergangenheit vielleicht nicht immer so war.
Gibts eine Distri die einen höheren Entwicklungsstand hat wie Mandriva ?
Kommt drauf an:
Mandriva ist für den Desktop ganz hervorragend und auch für viele Produktivjobs sehr OK aber es hat keine gut funktionierende ProAudio/lowlatency-Erweiterung - für den Zweck ist Ubuntu besser und für Suse arbeitet Jacklab an einer Lösung, die schon jetzt deutlich besser funktioniert als das, was es für MD gibt.
Ich nutze Suse-Linux seit vielen Jahren privat und auch geschäftlich auf Servern. Mir kam nichtmal ansatzweise in den Sinn wegen dieses Abkommens zu wechseln. Warum auch. Wenn MS anfangen würde, OS Programmierer zu verklagen, würde Novell sicher auch mitreden, da es ja auch deren Business ist. Auch wenn sie selbst durch das Abkommen selbst geschützt sind. Die lassen sich sicher auch nicht Ihre Geschäftsgrundlage unter dem Hintern wegklagen.
Jetzt macht mal alle wieder locker. Man muß nicht immer dem fanatischen RMS hinterherhüpfen und alles nur verteufeln!
[...], wie sich plötzlich wegen eines Abkommens zwischen zwei Firmen (was in der Geschäftswelt nicht unüblich ist) aufregen, [..]
[Dieser Nebensatz] hat kein Subjekt.
Auch mal 'ne schöne Variante von "Dieser Satz kein Verb"
Durch dieses Komma hast du dir das Subjekt "ich" leider aus dem Nebensatz geschossen, der inline auch noch einen Unternebensatz enthält. Besser wäre m.A. gewesen:
Aber ich finde es einfach Kinderkram, wie sich....
Wenn nun Distributoren aufeinmal Verträge unterschreiben, die ihre eigenen Kunden vor Patenten schützen, den Rest aber nicht, ist das einfach nicht verträglich :>
a: wichtiger als Philosophie
b: wichtiger als irg. Bewegungen
und
evt. haben Sie ja auch wunsch manch eines Großkunden so gehandelt?? Who knows...
Die GPL, oder eigentlich der Geist der GPL (niemand darf Restriktionen auf weitergegebene Software legen) ist der Grund warum es so viel GPL-Software gibt. Wenn jetzt plötzlich diese Philosophie der freien Softwareweitergabe unterlaufen wird indem manche Leute ein höheres Risiko bei der Weitergabe oder Nutzung tragen müssen als andere, dann werden langfristig die Entwickler weniger die bereit sind Code freizugeben. Selbiges gilt noch viel mehr für Firmen, die werden nicht jemanden fürs Coden bezahlen, nur um dann Schutzgeld an jemanden zu bezahlen der nicht das geringste zu der Software beiträgt.
Wer so einen Schutzgeldvertrag abschließt ohne den Schutz auf die gesamte Community auszudehnen schlachtet die Gans die ihm die goldenen Eier legt langsam aber sicher ab.
Ein Passus der einem GPL-Software-weitergeber den Abschluss solcher Verträge untersagt wäre schon willkommen. Das zwingt die Distributoren dann zu geschlossenheit, jeder kann zwar einen Vertrag abschließen, aber den Schutz genießen dann immer alle. Das ist es wie die Community funktioniert, anders kann sie nicht funktionieren. Und wenn sie nincht funktioniert schreibt sie auch keine Software, was genau das Ziel von Microsoft sein dürfte.
Ach, deshalb besitzt ein Großteil der Entwicklerfirmen im OpenSource-Umfeld selbst Patente?
Was bringt es einem (gewinnorientierten) Unternehmen, einfach dagegen zu sein, wenn das Umfeld da nicht mitspielt? Das Problem der Softwarepatente muss auf politischer Ebene gelöst werden. Solange das nicht der Fall ist, kann man einem aber nicht vorwerfen, sich gegen Patentansprüche schützen zu wollen. Sonst ist man als Unternehmen ganz schnell weg vom Fenster.
es sieht fuer mich so aus als wollte microsoft in diese mauer loecher reißen um eine grundlage fuer erfolgreiche klagen zu schaffen.
Wenn jeder Linux-Distributor nur seine eigenen Kunden schützt, dann führt das schon zur Schwächung der Community. Wenn aber alle Distros zu einem Einschüchterungsversuch von MS ganz kalt "sue me, see you in court" sagen und sich in einem Klagsfall gegenseitig unterstützen, dann wird es nur sehr wenige (wenn überhaupt) solche Klagen geben.
Nachdem die diversen Linuxdistributoren anfangen wegzubröckeln würde ich eine Lizenz, die den Zusammenhalt erzwingt schon sehr begrüßen. Die GPL hat bisher den Zusammenhalt von so unterschiedlichen Interessen wie die von IBM und die von Richard M. Stallmann geschafft. Es wäre schade, wenn dieser Zusammenhalt verloren ginge.
Redhat hat sich bisher von den kommerziellen Distros am besten gehalten, Debian und Ubuntu bei den Community-Distros. Es wäre echt schade, wenn zum Schluss nur Redhat, Sun und Debian, sowie jede Menge kleiner Programmierer übrigbleiben die kein Abkommen mit Microsoft haben, und Microsoft ein Schutzgeld für Linux einheben würde, wo sie doch gar nichts daran geleistet haben.
Nach dem Motto: Du (Linux Firma) zahlst mir (Microsoft) Geld und ich sorge dafür, daß du und deine Kunden nicht (von meinen Anwälten) wegen Patenten verklagt werden.
Früher hieß das: Du (Ladenbesitzer) zahlst mir (Mafiosi) Geld, und ich soge dafür, daß du und deine Kunden nicht (von meinen Schlägern) überfallen werden.
Das ist der genialste Coup aller Zeiten. Hut ab vor Microsoft, dem König der Gangster!
PS: Und bitte vergleicht den Weltmarktführer nicht immer mit Kraken, denn Kraken sind sympathisch, und das hat selbst Cthulhu nicht verdient!
Eine mittellose alleinerzeihende arbeitslose Mutter mit 3 Kindern wegen Pilzesammelns im Wald über dem üblichen Limit von 3 kg auf Diebstahl zu verklagen ist auch legal, ich würde es aber nicht als legitim bezeichnen.
Genauso ist es mit Patentklagen. Die Patente selbst sind ja nicht wirklich gültig (ja, nicht einmal in den USA), jetzt damit die diversen Schutzgelder zu erpressen ist nicht legitim.
Ich sehe das übrigens genauso bei den diversen "Patenverwertungsgesellschaften", die sind nur schmarotzende Blutegel am Körper der Volkswirtschaft.
Dass diesmal nicht so viele Unterschriften zusammen kommen, ist natürlich schon abzusehen. Schließlich war Xandros bislang weitestgehend unbekannt.
Die GPLv2 hatte bereits eine Klausel, die soetwas verhindern sollte. Im Abkommen mit Novell hat man jedoch eine Formulierung gefunden, die diese Klausel umgeht. GPLv3 wird diesbezüglich deutlicher formuliert. Das wird nur Abkommen betreffen, die nach dem 28. März 2007 getroffen wurden (siehe Abschnitt 11 gegen Ende). Novell ist also raus, aber Xandros ist drin!
Im puristischen Amistan?!?!?!?!