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Di, 5. Juni 2007, 19:21

Gesellschaft::Politik/Recht

OpenWrt mit erweiterter Hardware-Unterstützung

Das OpenWrt-Projekt hat als erste offizielle Version der Entwicklungslinie »Kamikaze« die Version 7.06 veröffentlicht.

OpenWrt stellt einen Firmware-Ersatz für verschiedene Wireless-Router aus dem Hause Asus, Linksys und Netgear, sowie weitere Geräte, bereit. Diese Router sind bereits ab Werk mit einer Linux-basierten Firmware ausgestattet und lassen sich relativ leicht aktualisieren. Dies gibt Projekten wie OpenWrt oder dem Fork FreeWRT die Möglichkeit, die Firmware um interessante Features zu erweitern, die der Hersteller ursprünglich nicht mitgeliefert hat.

Die aktuelle Version 7.06 setzt auf ein neues Basissystem auf, bestehend aus Dropbear, µClibc, Busybox und diversen Basis-Dateien. Ferner wurden die Startskripte des Systems überarbeitet und nutzen keine nvram-Kommandos mehr, was zu mehr Portabilität und mehr Robustheit führen soll. FreeWRT, ein Fork des OpenWrt-Projektes, hatte diese Änderungen allerdings bereits Anfang dieses Jahres.

OpenWrt läuft gegenüber der Vorgängerversion 0.9 auf mehr Plattformen. Insgesamt acht Architekturen werden unterstützt und weitere sollen in Arbeit sein. Alle Architekturen bis auf die von Broadcom wurden auf Kernel 2.6 umgestellt. Die Broadcom-Geräte, die Broadcom-WLAN benötigen, konnten mit Kernel 2.6 keine stabile Verbindung aufbauen und wurden daher vorerst bei Kernel 2.4 belassen. Die anderen unterstützten Architekturen sind Atheros (Fon Fonera, Ubiquiti LiteStation 2/5, Ubiquiti PowerStation2), au1000 (Access/Meshcube bzw. 4G Systems MTX-1), brcm47xx (mit Kernel 2.6, aber ohne Broadcom-WLAN), ixp4xx (Adi Engineering Pronghorn Metro, Compex NP18A, Compex WP18, Gateworks Avila, Iomega StorCenter, Linksys NSLU2*), Magicbox v1.1/v2.0, Mikrotik RouterBoard 532 und x86-basierte Geräte wie WRAP.

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