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Mi, 13. Juni 2007, 12:51

Unternehmen::Personalien

Richard Seibt wird Aufsichtsratsvorsitzender der MAX21 AG

Der ehemalige SUSE-Vorstand Richard Seibt hat den vakanten Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden der MAX21 AG übernommen.

Damit folgt Seibt Robert G. Loch, der am 5. Juni 2007 von seinem Posten zurücktrat. Seibt war zuvor bereits Mitglied des Aufsichtsrates seit dem 5. September 2006. Daneben ist er auch bei dem Linux-Spezialisten Collax seit dieser Zeit im Aufsichtsrat.

Neben Robert G. Loch ist ein weiteres Aufsichtsratsmitglied bei MAX21 ausgeschieden. Werner Kling legte ebenfalls sein Amt nieder.

Die MAX21 AG ging im November 2006 an die Börse. Sie ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Unternehmen, die vorzugsweise Open Source und freie Software (FOSS) einsetzen. Aktuell werden 14 Beteiligungen gehalten. Die MAX21 AG beteiligt sich mit maximal 49 Prozent an den Unternehmen, die in Geschäftsfeldern wie Postdienstleistungen, Security oder Voice over IP operieren. Der Börsengang war jedoch allenfalls mäßig erfolgreich. Die Aktie liegt aktuell bei rund 3,60 EUR und damit unter dem Ausgabepreis von 5,50 EUR, der das Minimum der angestrebten Preisspanne darstellte.

Richard Seibt kann auf eine langjährige Karriere in der IT-Industrie zurückblicken. Als Geschäftsführer der IBM Deutschland GmbH war er für Vertrieb und Marketing der IBM-Softwareprodukte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig. Anschließend wechselte er in die USA und wurde General Manager der OS/2-Truppe. 1998 wechselte er von IBM zur United Internet AG in den Vorstand. Ab Januar 2003 leitete er als CEO und Vorstandsvorsitzender die Nürnberger SUSE Linux AG. Knapp ein Jahr darauf übernahm Novell die SUSE Linux AG und es folgte die Berufung zum Präsidenten von Novell EMEA. Im Mai 2005 verließ er Novell und widmete sich seither ausgewählten Linux- und Open-Source-Projekten.

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